Antrag für zweite Familienhärtefonds-Tranche auch ohne Richtlinie

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Antrag für zweite Familienhärtefonds-Tranche auch ohne Richtlinie

Für die zweite Tranche des Familienhärtefonds können – und sollten – bereits Anträge gestellt werden, auch wenn die Richtlinie dafür noch nicht vorliegt, meint der Verwaltungsjurist Peter Bußjäger in der “Wiener Zeitung”. Diese Coronahilfe ist für Eltern reserviert, die bereits vor dem 28. Februar arbeitslos waren und bisher nichts bekommen haben.

50 Euro pro Kind und Monat für maximal drei Monate können diese Eltern “zur Bewältigung von Mehraufwendungen aufgrund der Pandemiefolgen erhalten” – aus dem mit in Summe mit 60 Millionen dotierten Familienhärteausgleich. Der erste Teil der Hilfe ging an Kinder, deren Eltern durch die Coronakrise nach dem 28. Februar die Arbeit verloren haben. Dafür können seit 15. April Anträge gestellt werden, seit Anfang Juni wird Geld überwiesen.

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