Anzeigen in Tuning-Szenen in Wels

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Anzeigen in Tuning-Szenen in Wels

In Oberösterreich geht die Polizei weiter gegen Raser in der Tuning-Szene vor. Bei Schwerpunktkontrollen in Wels wegen illegaler Umbauten bei Fahrzeugen, Lärmbelästigung und unerlaubter Straßenrennen wurden in der Nacht auf Sonntag 46 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Verkehrsrecht erstattet, fünf davon wegen Alkohol oder Drogen am Steuer.

Einem Lenker wurde der Führerschein, einem die Kennzeichen abgenommen. Neun Personen müssen ihre Fahrzeuge zudem den Sachverständigen der Verkehrsabteilung vorführen, sieben Fahrzeugbesitzer erhielten eine Vorladung zur Prüfstelle des Landes. Hintergrund der bereits dritten Schwerpunktkontrolle in der jüngsten Vergangenheit waren die zuletzt ausufernden Treffen der Tuning-Szene.

Wie die Polizei am Sonntag berichtete, stellten sich als Hotspots in Wels eine Tankstelle auf der Osttangente mit rund 150 Personen und der Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Salzburger Straße mit rund 80 Personen heraus. Darüber hinaus wurden 33 Organstrafverfügungen eingehoben, zwei nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz.

Unabhängig von den Kontrollen in der Tuning-Szene standen in der Nacht in Wels auch drei Radarfahrzeuge für Geschwindigkeitskontrollen im Einsatz. Von den dabei 167 festgestellten Überschreitungen werden 147 zur Anzeige gebracht. Rekordhalter war ein 22-jähriger Welser, der mit dem Fahrzeug seines Cousins in einer 60 km/h-Zone mit 145 km/h unterwegs war

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Die Corona-Krise hat zu zahlreichen Gesetzesänderungen geführt. Unter anderem betrifft das auch die Urlaubsregelung. Arbeitgeber dürfen bis zu acht Wochen Urlaub anordnen. Selbst wenn die Mitarbeiter damit nicht einverstanden sind, ist es das Recht des Dienstgebers einseitig auf den Urlaubsverbrauch zu bestehen. Die Regelung gilt bis Jahresende für Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind. Ausgenommen sind Betriebe in Kurzarbeit.

Zwangsurlaub für Arbeitnehmer

Vor den Parlamentswahlen in Südkorea in dieser Woche haben so viele Bürger wie noch nie wegen der Coronavirus-Pandemie die Möglichkeit zur frühzeitigen Stimmabgabe genutzt. An der Vorauswahl am Freitag und Samstag hätten sich 26,7 Prozent der etwa 44 Millionen Wahlberechtigten beteiligt, teilte die nationale Wahlkommission auf ihrer Website mit. Das seien 0,6 Prozent mehr als bei der Präsidentenwahl 2017 und die bisher höchste Quote bei einer Vorauswahl gewesen, hieß es weiter. Die hohe Beteiligung führten die südkoreanischen Medien auch auf die grassierende Lungenkrankheit Covid-19 zurück. Viele wollten demnach größere Menschenmengen am eigentlichen Wahltag am Mittwoch vermeiden. Die Wähler trugen bei der Stimmabgabe einen Mund- und Nasenschutz sowie Einmal-Schutzhandschuhe.

Rekordbeteiligung bei Parlaments-Vorauswahl in Südkorea

Nordkorea will als Strafaktion gegen Südkorea Millionen von Propagandaflugblättern auf das Nachbarland niederregnen lassen. Die kommunistische Führung in Pjöngjang hatte eine solche Maßnahme als Vergeltung für eine ähnliche Propagandaaktion von Aktivisten und nordkoreanischen Flüchtlingen in Südkorea mehrfach angedroht. Es seien bisher zwölf Millionen Flugblätter gedruckt worden, die “den Zorn und Hass der Menschen aus allen Gesellschaftsschichten” widerspiegelten, hieß es am Montag in Berichten der Staatsmedien. Zudem seien verschiedene Mittel zur Verbreitung der Handzettel über die Grenze vorbereitet worden, darunter auch mehr als 3.000 Ballons. “Die Zeit für vergeltende Bestrafung rückt näher”, hieß es. Die Spannungen auf der geteilten koreanischen Halbinsel verschärfen sich derzeit wieder. Nordkorea hatte zuletzt verärgert auf eine Flugblattaktion in Südkorea reagiert, bei der Bürgerorganisationen Ende Mai nahe der Grenze etwa 500 000 in Ballons verpackte Flugblätter mit Kritik an der autokratischen Führung in Pjöngjang in Richtung Norden geschickt hatten. Nordkorea wirft der Regierung in Seoul vor, diese häufig durchgeführte Kampagne zu tolerieren. Nach der Unterbrechung aller Kommunikationsleitungen zu Südkorea hatte Nordkorea in der vergangenen Woche auch ein gemeinsames, aber zuletzt ungenutztes Verbindungsbüro nahe der Grenze gesprengt. Das Vereinigungsministerium in Seoul hatte Nordkorea am Samstag aufgerufen, die geplante Propagandaaktion zurückzuziehen. Seoul sieht darin eine Verstoß gegen bilaterale Vereinbarungen von 2018 über vertrauensbildende Maßnahmen einschließlich der Einstellung von Flugblattaktionen und Lautsprecherdurchsagen entlang der militärischen Demarkationslinie zwischen beiden Ländern. Nordkorea wies die Forderung zurück.

Nordkorea will Flugblätter über Südkorea verbreiten

Die positiven Tests auf Covid-19 von zwei Spielern, einem Trainer und einem Fitnessbetreuer ist das vorläufige alarmierende Ergebnis der vom Serben Novak Djokovic veranstalteten Adria-Tour. Die infizierten Tennis-Asse Grigor Dimitrow und Borna Coric stehen auch auf der Einladungsliste für das “THIEMs7” in Kitzbühel. Bei negativen Tests dürfen sie dort auch antreten, teilte der Veranstalter mit. Losgegangen war die mit einem “Charity-Faktor” versehenen Adria-Tour in Belgrad, wo auch Dominic Thiem mit dabei war und als Turniersieger wieder heimreiste. Wie viele Spieler hatte auch Thiem eine Party besucht und – einem Video zufolge – ohne Abstandregeln zu beachten mit nacktem Oberkörper getanzt. Hygienemaßnahmen hatte es auch im Stadion nicht gegeben, die Teilnehmer umarmten sich, die Zuschauer auf dem Platz saßen dicht gedrängt, Masken waren kaum zu sehen. Djokovic wimmelte die Kritiker ab. Man habe sich an die Regeln und Maßnahmen, die von den Institutionen der Regierung und der öffentlichen Gesundheit festgelegt worden waren, gehalten. Weiter ging die Tour vergangene Woche in Zadar, wo sich der Bulgare Dimitrow aus Gesundheitsgründen zurückzog und heim nach Monaco reiste. Nach seinem positivem Attest wurde das Endspiel in Zadar abgesagt. “Ich möchte meine Fans und Freunde wissen lassen, dass ich nach der Rückkehr in Monaco positiv auf Covid-19 getestet worden bin”, teilte Dimitrow unter einem Foto von sich mit Mund-Nasen-Schutz mit. “Ich möchte sicherstellen, dass das jeder weiß, der mit mir in den vergangenen Tagen in Kontakt war und sich testen lässt bzw. die notwendigen Vorkehrungen trifft.” Am Montag folgte das nächste Eingeständnis – auch der Kroaten Borna Coric gab einen positiven Test ab, er hatte u.a. gegen Dimitrow gespielt. “Ich wollte euch informieren, dass ich positiv auf Covid-19 getestet worden bin”, schrieb der 23-Jährige auf Twitter. Er wolle, dass alle, die mit ihm in den vergangenen Tagen in Kontakt waren, einen Test machen. “Mir geht es gut, ich habe keine Symptome”, teilte Coric mit. Bei Thiem fiel auch der am Montag vorgenommene dritte Covid-19-Test innerhalb von acht Tagen negativ aus. Das teilte Thiems Manager Herwig Straka am Nachmittag mit. Thiem werde daher plangemäß diese Woche die “Pro Series” in Österreich fertig spielen und am Wochenende beim “Ultimate Tennis Showdown” in Nizza antreten. Auch Alexander Zverev steckte sich nach eigenen Angaben nicht mit dem Coronavirus an. “Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass mein Team und ich negativ auf COVID-19 getestet wurden”, teilte der Weltranglisten-Siebente am Montag in den sozialen Netzwerken mit. Der Deutsche kündigte als Vorsichtsmaßnahme regelmäßige weitere Tests an. Der regionale Zivilschutzstab in Zadar rief bereits am Sonntagabend alle, die mehr als zehn Minuten im engen Kontakt mit Dimitrow waren, dazu auf, sich für 14 Tage in Selbstisolierung zu begeben und Kontakt mit zuständigen Epidemiologen aufzunehmen, berichtete die Nachrichtenagentur Hina. Auf einer Pressekonferenz am Montag hieß es, dass jene, die keinen engen Kontakt mit den infizierten Spielern gehabt hätten, nicht in eine Quarantäne müssen. Das gelte auch für die Zuschauer auf den Tribünen. Medienberichten zufolge könnten aber viele in Kontakt mit Dimitrow gekommen sein, denn während der fünf Tagen in Zadar nahm er zusammen mit anderen Spielern an mehreren Veranstaltungen teil, etwa einen Basketballspiel mit der Mannschaft des Klubs Zadar sowie einer Kinderveranstaltung, berichtete das Internetportal 24sata.hr. Die Turnierorganisatoren teilten mit, dass es in Zadar auch positive Tests von Marko Paniki, dem Fitnesstrainer von Djokovic, sowie Christian Groh, dem Trainer von Dimitrow, gegeben habe. Der Weltranglistenerste Djokovic soll mittlerweile einen Covid-19-Test gemacht hat, das Ergebnis ist nicht bekannt. Der Weltranglistendritte Dominic Thiem war am Wochenende beim “Ultimate Tennis Showdown” in Biot bei Nizza engagiert, ein dort am Freitag durchgeführter Covid-19-Test fiel negativ aus. Ebenso wie jener am vergangenen Montag nach der Rückreise aus Belgrad. “Heute nach der Heimkehr hat Dominic einen weiteren Test gemacht”, teilte Vater Wolfgang Thiem auf Anfrage der APA mit. “Wir gehen davon aus, dass auch dieser negativ ist.” Die Turnierplanung bleibe wie gehabt aufrecht, solange (gesundheitlich/Anm.) alles in Ordnung sei. Ab 7. Juli lädt Thiem zum “THIEMs7” nach Kitzbühel. Da wären eigentlich auch Dimitrow und Coric eingeladen gewesen. Trotz der Entwicklungen scheint laut Aussendung des Veranstalters hinter der Durchführung der Veranstaltung derzeit kein Fragezeichen zu stehen. Und auch die Tür für die beiden aktuell infizierten Spieler ist nicht zu. Man stehe in engem Kontakt mit dem Management der beiden betroffenen Spieler. “Wenn Grigor Dimitrow und Borna Coric nach 14 Tagen Heimquarantäne ein negatives Testergebnis vorweisen können, spricht von unserer Seite nichts dagegen, dass die beiden Spieler in Kitzbühel aufschlagen können. In den nächsten Tagen werden die jeweiligen Managements über diese Option entscheiden”, hieß es in der Stellungnahme. Sollten Dimitrow und Coric nicht in Kitzbühel spielen können, würden die Plätze in Abstimmung mit Dominic und Wolfgang Thiem nachbesetzt werden. Ein Kitz-Teilnehmer hat sich mittlerweile übrigens in Selbstisolation begeben, der russische Zadar-Finalist Andrej Rublew befolgte den Ratschlag des Veranstalters. Mit dem Start von THIEMs7 würde die Quarantäne auslaufen. Es sei den Veranstaltern “im Zuge des aktuellen Anlassfalls wichtig zu unterstreichen, dass die Sicherheitsmaßnahmen im Zuge der THIEMs7 umfassend und in strenger Abstimmung mit den zuständigen Behörden gehandhabt werden”. Das Konzept sieht vor, dass alle Spieler und Begleitpersonen unmittelbar nach ihrer Ankunft in Kitzbühel getestet werden. Das Präventionskonzept werde mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Für die 500 zugelassenen Zuschauer würden strenge Auflagen gelten, es gäbe zugewiesene Sitzplätze, nach Ende der jeweiligen Session müssen die Fans das Stadion zügig verlassen. Die Veranstalter des Tennis-Events in Berlin (ab 13. Juli), wo Thiem ebenfalls spielen soll, wollen vor einer möglichen Reaktion die weitere Entwicklung abwarten. Falls es notwendig sei, würde man sich nach neuen Teilnehmern umschauen, sagte ein Sprecher am Montag laut dpa.

Djokovic

Die Regierung will nun “Kapazitäten schaffen”, was Schutzbekleidung und Testmöglichkeiten betrifft. In den nächsten Wochen treffen viele Lieferungen ein, 20 Millionen Schutzmasken werden z.B. aus China geliefert. “Unser wichtigstes Ziel nun: Testen, testen testen.” Bis zu 15.000 Tests sollen pro Tag durchgeführt werden, unter anderem dank Schnelltests. Diese haben zwar “nicht die gleiche Qualität”, aber es sei die einzige Möglichkeit, mehr Menschen zu testen.

Kurz: "Unser wichtigstes Ziel: Testen, testen, testen"

Bergsteigerlegende Reinhold Messner sieht das Ende seiner 2016 mit dem Regiedebüt “Still Alive” eingeleiteten Filmkarriere kommen. Sechs Dokumentarfilme über Klettereien und Erstbesteigungen in den Dolomiten werde er gemeinsam mit Sohn Simon noch fertigstellen, dann solle dieser die Filmprojekte übernehmen, erklärte Messner im APA-Gespräch. “Simon ist um einiges talentierter als ich”, räumte der 75-Jährige ein, der noch 2016 Ambitionen hegte, mit einem Filmprojekt in Hollywood aufzuschlagen. Damals schien der höchste Film- und Entertainmentgipfel noch zum Greifen nahe, hatte sich doch ein bekannter Produzent die Rechte an einem von Messner geschriebenen Bergsteigerfilm gesichert. “Diese Pläne sind noch nicht auf Eis, in einer Woche habe ich einen Termin mit besagtem Regisseur aus Hollywood”, zeigte sich Messner aber unverdrossen zuversichtlich. Es dauere nur seine Zeit. Derzeit drehe er den dritten Teil der sechsteiligen Dokumentarfilmreihe in den Südtiroler Dolomiten. “Coronabedingt haben sich die Dreharbeiten etwas nach hinten verlagert, für ein paar Schlüsselszenen müssen wir auf den Schnee warten”, sagte Messner. Gedreht werde an der Schleierkante. Am 19. Juli 1920 gelang Gunther Langes und Erwin Merlet die Erstbegehung, die sich in der Folge zu einer der, vor allem unter internationalen Kletterern, beliebtesten Kletterrouten der Pala-Gruppe und der gesamten Dolomiten entwickelte. Sein Debüt als Filmemacher und Regisseur feierte Messner im Oktober 2016 mit dem auf Servus TV ausgestrahlten Dokumentarfilm “Still Alive”. Messner brachte damals die wahre Geschichte des jungen Mediziners und Tiroler Bergsteigers Gert Judmaier auf den Schirm, der im Jahr 1970 beim Abstieg vom 5.199 Meter hohen Mount Kenya in Ostafrika 30 Meter in die Tiefe stürzte und sich einen offenen Unterschenkelbruch zuzog. “Etwa alle zehn Jahre habe ich das Bedürfnis, mich neu zu erfinden. Ich bin vielseitig interessiert und engagiert. Ich muss mich entscheiden, worauf ich mich in dieser letzten Lebensphase konzentrieren möchte”, gab sich der Südtiroler nachdenklich. Sein Fokus liege auf dem Weitergeben seiner Erfahrung als Extrembergsteiger, er sehe sich dazu verpflichtet, für den traditionellen Alpinismus zu kämpfen. Mit einer “Final Expedition” rund um die Welt wolle er sein Verständnis vom Bergsteigen und seinen Appell zum Respekt für die Berge weitergeben. Die Expedition hätte ihn zunächst nach Australien und Neuseeland geführt. Im vergangenen Jahr hatte die Bergsteigerikone auch privat für Schlagzeilen gesorgt. Der gewohnt wenig öffentlichkeitsscheue Messner gab bekannt, sich in eine “um einige Jahrzehnte jüngere” Frau verliebt zu haben. Seitdem ist er mit der 40-jährigen Diane Schumacher liiert. Heiratspläne legte die Alpinlegende vorerst ad acta. “Wir führen eine lebendige Partnerschaft. Wir leben, reisen und arbeiten zusammen. Eine Hochzeit ist reine Formsache und momentan kein Thema”, ließ der Südtiroler wissen. Ende April hatte er sich von Ehefrau Sabine scheiden lassen. Damals schloss der 75-Jährige nicht aus, dass er und seine aus Luxemburg stammende neue Lebensgefährtin irgendwann heiraten werden. Momentan ist Messner nicht zuletzt aufgrund seiner vergangenen bergsteigerischen Glanztaten omnipräsent: Vor 40 Jahren, am 20. August 1980, erreichte er erstmals im Alleingang und ohne künstlichen Sauerstoff den 8.848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest – und schrieb damit Alpingeschichte.

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