Arabische Emirate schotten sich ab

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Arabische Emirate schotten sich ab

Im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus haben sich auch die Vereinigten Arabischen Emirate weitgehend abgeschottet. Die Gesundheitsbehörden ordneten am Montag eine Reihe von Schutzmaßnahmen an, mit denen eine Ausbreitung des Virus möglichst verlangsamt werden soll. Unter anderem würden mit sofortiger Wirkung alle Einkaufszentren und Restaurants geschlossen, berichtete der Sender Al Arabiya.

Gleichzeitig wurden alle Menschen aufgerufen, möglichst in den eigenen vier Wänden zu bleiben und bei dringend notwendigen Aufenthalten in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen. Zur weiteren Absicherung beschlossen die Behörden zudem eine komplette Schließung der Flughäfen für die nächsten zwei Wochen für den gesamten Flugverkehr.Dies werde in den kommenden 48 Stunden umgesetzt, hieß es. Zuvor schon hatte die Fluggesellschaft Emirates die Einstellung der meisten ihrer Passagierflüge ab Mittwoch angekündigt.

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Noch vor kurzem hatte es geheißen, dass die Kinos erst mit dem nächsten Kultur-Öffnungsschritt Anfang Juli ihre Pforten öffnen können, nun ist es schon am Freitag soweit: Die heute veröffentlichte Novelle zur Covid-19-Lockerungsverordnung macht Filmvorführungen ab 29. Mai bei Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsbeschränkungen möglich. Zum Start sind bis zu 100 Besucher denkbar.   Dabei ist wesentlich, dass zwischen den Plätzen der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird. Dieser gilt im übrigen von Sitzmitte zu Sitzmitte, was es vor allem modernen Lichtspielhäusern ermöglichen könnte, auf einen freien Sitzplatz zwischen den Besuchern zu verzichten. Eine Unterschreitung des Mindestabstands ist nur dann zulässig, wenn Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen.   Wie viele Kinos von dieser doch überraschend eingeräumten Möglichkeit einer früheren Öffnung tatsächlich Gebrauch machen werden, ist allerdings unklar. So ist auf der Website der Kinokette Cineplexx noch “Wir sind im Juli zurück” zu lesen. Auf die neue Situation bereits reagiert haben die Wiener Programmkinos, die heute eine Wiedereröffnung mit Mitte Juni angekündigt haben. Davor hätte man zu große Abstriche “an Qualität, Komfort und Programmkontinuität” verzeichnet, hieß es in einer Aussendung. Weitere Details zum Ablauf des Kinobesuchs sowie zum Programm wollen Gartenbaukino, Stadtkino im Künstlerhaus, Votiv Kino, De France, Filmcasino und Filmhaus in den nächsten Tagen und Wochen veröffentlichen.

Kinos können am Freitag wieder öffnen

Die Austrian Airlines hat heute den Linienflugbetrieb wegen der Corona-Krise eingestellt. Es sei ein “denkwürdiger und trauriger Tag”, so Vorstandschef Alexis von Hoensbroech. Der Flugbetrieb stehe, die Dauer sei aber nicht absehbar. Man habe sich “eingewintert”. Die 82 Flugzeuge und die Mitarbeiter seien weltweit verstreut gewesen. “Wir haben alle unsere Crews zuhause, wir haben alle unsere Maschinen zuhause”. Die Maschinen werden aber weiter gewartet.

AUA-Flugbetrieb seit heute eingestellt

Vor dem Schüren unbegründeter Ängste durch die Opposition hat am Mittwoch ÖVP-Kassenfunktionär Peter Lehner gewarnt. Leistungen und Liquidität der Sozialversicherung seien gesichert, betonte er anlässlich der Rufe der SPÖ nach einem Rettungspaket des Bundes für das Gesundheitswesen. Auch der ÖVP-Wirtschaftsbund warnte vor “Panikmache”. Zuvor hatte die SPÖ in diesem Bereich Feuer am Dach gesehen. “Die Österreicher können sich auf ihre Sozialversicherung verlassen, und das Gesundheitssystem ist stabil und zuverlässig”, versicherte Lehner, Chef der Selbstständigen-Kasse SVS und aktuell Vizevorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger. “Die Stabilisierung und langsame Erholung der österreichischen Wirtschaft wird sich auch in der Stabilisierung der Einnahmensituation der Sozialversicherungsträger widerspiegeln”, führte er aus. Gesundheits- und Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte am Mittwoch an, kommende Woche erste offizielle Gespräche mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) über den Ausgleich für Corona-Finanzausfälle zu beginnen. Man werde dies sachlich und konstruktiv tun, obwohl noch immer große Bandbreiten der tatsächlichen Abgänge für 2020 vorlägen, erklärte Anschober. Man werde im Laufe des Septembers Lösungen fixieren und damit, wie er erklärte, Sicherheit schaffen. “Wenig hilfreich für die ÖGK hingegen ist es, diese jetzt mit Verunsicherungsparolen in den Wien-Wahlkampf zu ziehen. Das schadet den Betroffenen”, so Anschober wohl in Richtung SPÖ. Deren Chefin Pamela Rendi-Wagner hatte am Mittwoch vor drohenden Einschnitten zulasten der Patienten gewarnt. Sie meinte, dass der Krankenversicherung aktuell bis zu eine Milliarde Euro fehle und den Krankenhäusern bis zu einer halben Milliarde. Wenn nicht gegengesteuert werde, drohten massive Leistungskürzungen, Selbstbehalte, Beitragserhöhungen und Privatisierungen, zu denen die SPÖ ein klares Nein sage. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker führte aus, dass es allein in Wien für 2020 rund 500 Mio. Euro vom Bund brauche, um den niedergelassenen Bereich und die Spitäler am Laufen zu halten. Diese halbe Milliarde Euro für Wien könne man für ganz Österreich mit dem Faktor 4 bis 4,5 multiplizieren, sagte Hacker: “Das ist jedenfalls die Dimension, über die wir reden müssen.” Spätestens Anfang September müssten ernsthafte Gespräche des Finanzministers mit den Ländern beginn, drängte er. Der laute Ruf nach Geld ist für Lehner keine passende und konstruktive Vorgehensweise: “Es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis wir eine echte Corona-Kostenwahrheit in der Sozialversicherung vorliegen haben. Erst dann werden wir sehen, wie groß das Corona-Budgetloch ist und ob und wie viel Geld die Träger vom Bund fordern müssen. Erst mit einer seriösen Kostenaufstellung werden wir die konkreten Gespräche mit den zuständigen Ministern führen”, unterstrich er. Auch Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt Egger kritisierte die Sozialdemokraten. “Es gibt noch keine zuverlässige Corona-Kostenwahrheit in den Sozialversicherungsträgern. Aufgrund von unsicheren Prognosen im Gesundheitsbereich weitere Ängste zu schüren, ist ein neuer Tiefpunkt der SPÖ und einer staatstragenden Partei nicht würdig. Wenn sich die Wirtschaft wieder rasch erholt, werden sich auch die Einnahmen der Sozialversicherungsträger wieder stabilisieren”, meinte er.

Gesundheit: Leistungen und Liquidität laut ÖVP gesichert

Der Lufthansa-Konzern verpflichtet alle Passagiere, auf ihren Flügen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Darüber hinaus wird empfohlen, die Bedeckung während der gesamten Reise zu tragen, wie die AUA-Mutter am Mittwoch mitteilte. Die Maskenpflicht an Bord soll ab Montag (4. Mai) zunächst bis zum 31. August dieses Jahres in allen Airlines des Konzerns gelten. Damit gilt die Maskenpflicht auch bei den Lufthansa-Töchtern AUA, Brussels Airlines und Swiss. Die Lufthansa Group orientiere sich an den Regelungen zahlreicher europäischer Länder, in denen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in der Öffentlichkeit inzwischen Pflicht ist, hieß es. Mit der neuen Regelung entfällt das bisher übliche Freihalten der Mittelsitze in Dreier-Reihen. Durch das Tragen der Masken bestehe ausreichender Gesundheitsschutz, begründete Lufthansa diesen Schritt.

Pflicht zu Mund-Nasen-Schutz bei Lufthansa