Arnold Schwarzenegger bekommt Spionage-Serie bei Netflix

Merken
Arnold Schwarzenegger bekommt Spionage-Serie bei Netflix

Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger (73) wird erstmals in seiner langen Filmkarriere in einer Serien-Hauptrolle auftreten. Eine geplante Spionageserie mit Schwarzenegger als Produzent und vor der Kamera als Agent sei beim Streamingdienst Netflix gelandet, berichteten die Branchenblätter “Deadline.com” und “Hollywood Reporter”. Produziert wird die noch titellose Serie von Skydance Television und “Sopranos”-Autor Nick Santora.

Skydance verlinkte den “Deadline”-Bericht auf Twitter. Demnach spielt Schwarzenegger in der geplanten Serie einen Spion, der zusammen mit seiner Tochter (Monica Barbaro) in der ganzen Welt Bösewichte jagt. Barbaro (30) ist aus Serien wie “Chicago Justice” und “The Good Cop” bekannt und drehte zuletzt den Action-Film “Top Gun: Maverick”.

Schwarzenegger, der 2019 in “Terminator: Dark Fate” mitspielte, hatte sich im Oktober einer Herzoperation unterzogen. Von 2003 bis 2011 war der gebürtige Österreicher Gouverneur von Kalifornien, danach ging er wieder vor die Kamera.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Singen, Tanzen und feiern, das war das Motto am vergangenen Wochenende in Wels. Nach langer, langer Pause gabs endlich wieder einmal ein Konzert. Und das gleich 2 Tage lang. Viel Vergnügen mit den Eindrücken von Tag 1 des Musikfestivals 2021.

Die 71. Berlinale hat am Donnerstag das Programm ihres heurigen Wettbewerbs bekanntgegeben. Insgesamt 15 Titel laufen im Wettbewerb, wie der künstlerische Leiter Carlo Chatrian am Donnerstag in einem Video bekanntgab – österreichische Produktionen sind dabei dieses Mal nicht mit von der Partie. Chancen auf einen Goldenen Bären hat hingegen etwader deutsche Schauspieler Daniel Brühl mit seinem Regiedebüt “Nebenan” oder die französische Filmemacherin Celine Sciamma mit dem neuen Projekt “Petite Maman”. Im Wettbewerb konkurrieren überdies Filme des Südkoreaners Hong Sangsoo, des Franzosen Xavier Beauvois (“Albatros”), des Rumänen Radu Jude (“Bad Luck Banging or Loony Porn”) und des Japaners Ryusuke Hamaguchi (“Wheel of Fortune and Fantasy”). Was diesmal noch im Wettbewerb fehlt? US-Produktionen. Deutsches Filmschaffen hingegen ist stark vertreten. Dominik Graf etwa ist mit der Kästner-Verfilmung “Fabian oder Der Gang vor die Hunde” mit Tom Schillingin der Hauptrolle mit an Bord. Im Wettbewerb läuft auch Maria Schraders “Ich bin dein Mensch”, der von einer Begegnung mit einem humanoiden Roboter erzählt. Maren Eggert und Sandra Hüller (“Toni Erdmann”) sind als Schauspielerinnen dabei. Auf der Liste steht zudem die Dokumentation “Herr Bachmann und seine Klasse” von Maria Speth. Die Filmfestspiele in Berlin mussten wegen der Pandemie umplanen. Das Festival startet nicht wie geplant jetzt im Februar, sondern wird auf zwei Termine geteilt. Im März ist ein Online-Branchentreff geplant, im Juni soll es ein öffentliches Festival mit Publikum geben. Noch sind die Kinos in Deutschland wegen der Pandemie geschlossen. Dass das Festival vorerst ins Internet zieht, hat jedoch neue Fragen aufgeworfen. Welche Produktionsfirma zum Beispiel will einen Stream zur Verfügung stellen? Anfang März können zunächst Fachleute aus der Filmindustrie die Filme online sehen. Auch Journalisten sollen zu einigen Filmen Zugang bekommen – das muss aber für jeden Film einzeln geklärt werden, die jeweiligen Rechteinhaber entscheiden. Wann das Publikum die Filme sehen kann, steht noch nicht fest. Derzeit sind die Kinos in Deutschland wegen der Pandemie wieder geschlossen. Die Berlinale war im vergangenen Jahr eine der letzten Großveranstaltungen, die noch stattgefunden hatte. Die 71. Ausgabe hätte eigentlich jetzt am Donnerstag eröffnet werden sollen. Es sei für sie keine Option gewesen, “die Berlinale einfach abzusagen”, sagte Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek.“Wir haben nach einer bestmöglichen Lösung gesucht.” Die Berlinale zeigt normalerweise rund 400 verschiedene Filme. Im vergangenen Jahr waren rund 330.000 Tickets verkauft worden. Die nun für Juni geplante Sommerausgabe wird deutlich kleiner ausfallen. Neben dem Wettbewerb stellt die Berlinale viele andere Filme vor. In der Reihe Berlinale Special etwa laufen in diesem Jahr zum Beispiel “French Exit” mit Michelle Pfeiffer, “The Mauritanian” mit Jodie Foster und Benedict Cumberbatchsowie eine Dokumentation über Sängerin Tina Turner. Im Programm stehen auch der Dokumentarfilm “Wer wir waren” unter anderem mit Astronaut Alexander Gerst und der Film “Je suis Karl” von Christian Schwochow(“Deutschstunde”). Das österreichische Filmschaffen ist auch hier eher schwach präsent. Im “Forum Expanded” immerhin ist der knapp 50-minütige Film “Night for Day” von Emily Wardill zu sehen, den diese für ihre Ausstellung in der Wiener Secession gedreht hatte. Und zumindest mit österreichischer Beteiligung entstand der neue Film von Ronny Trocker: “Der menschliche Faktor”.

Keine österreichischen Bären-Chancen im Hauptbewerb der Berlinale

Alles ist angerichtet. Hier drin geniessen die Stars und Sternchen ihren Tag in Kitzbühel und lassen sich verwöhnen. Momentan ist es noch ruhig aber in wenigen Minuten treffen sich hier die Promis zum Frühstück bevor es raus geht.

Kitz Race Club

Sie wollte ein schweres Thema angehen, über Dinge schreiben, die mit Ängsten verhaftet sind. Beides hat die Tochter von Romy Schneider in ihrer eigenen Lebensgeschichte gefunden, die von dem tragischen Tod ihrer Mutter 1982 geprägt ist und von dem tödlichen Unfall ihres Halbbruders David ein Jahr zuvor. In dem kürzlich in Frankreich erschienenen Buch “La béaute du ciel” (dt. Die Schönheit des Himmels)gibt sie nun Einblick in ihr Leben und in sehr intime Gedanken und Gefühle. “Niemand will meine Mutter vergessen, außer mir. Alle wollen an sie denken, nur ich nicht. Niemand wird beim Gedanken an sie mehr weinen als ich.” Ein Satz, den man erst am Ende der rund 200-seitigen Lektüre ganz versteht. Sarah Biasini – sie wurde am 21. Juli 1977 aus Romy Schneiders zweiter Ehe mit dem französisch-italienischen Journalisten Daniel Biasini geboren – belastet bis heute noch die Abwesenheit und Berühmtheit ihrer Mutter. Es schmerzt sie, wenn Leute mit ihr über sie reden, indem sie ihren Namen sagen, anstatt “deine Mutter” oder “Ihre Mutter”. Verletzt fragt sie: “Über wen reden sie? Ihr Name interessiert mich nicht, nur meine Mutter interessiert mich.” Es tut ihr weh, wenn Leute fragen, ob sie irgendwelche Erinnerungen an ihre Mutter habe. “Lange Zeit antwortete ich mit roten Wangen, dass ich es vorziehen würde, diese für mich zu behalten.” Eines Tages jedoch gab sie sich einen Ruck und antwortete: “Wie wollen Sie Erinnerungen mit viereinhalb Jahren haben?” Sarah war erst knapp fünf, als ihre Mutter am 29. Mai 1982 starb. Das Bild von ihrer Mutter hat sie sich zusammengepuzzelt. Dabei gibt es jenes der Medien und Biografen: Eine unglückliche, depressive und abhängige Ikone mit gebrochenem Schicksal, die zum Untergang verurteilt gewesen sei. Und das von Freunden und der Familie ihres Vaters: Für sie war ihre Mutter eine Frau, die lachte und fast so war wie alle anderen, mit Ausnahme ihrer Schönheit und ihres Talents. Biasini selbst kann sich an nur sehr wenig erinnern wie an jenen Tag im Mai, als ihr Vater ihr den Tod ihrer Mutter verkündete. “Ich weine nicht. Ich sage nichts. Ich bleibe vor ihm, ohne mich zu bewegen. Ich tue so, als würde ich nicht auf das hören, was mein Vater mir erzählt. Oder nur mit einem Ohr. Ich verstehe, was passiert, will es aber nicht hören.” Wie sie weiter schreibt, durfte sie nicht in das Zimmer der Verstorbenen hinein. Als Todesursache von Romy Schneider wurde offiziell Herzversagen angegeben. Heute ist die Tochter 43 Jahre alt, selbst Mutter eines kleinen Mädchens – und Schauspielerin, so wie ihre eigene Mutter. Dass sie erst jetzt zur Feder griff, um ihre persönliche Geschichte aufzuschreiben, geht auf zwei Ereignisse zurück: die Beschädigung des Grabes ihrer Mutter Anfang Mai 2017 auf dem Friedhof von Boissy-sans-Avoir, rund 40 Kilometer südwestlich von Paris; und die Ankündigung ihres Arztes, dass sie vierzigjährig nach jahrelangen vergeblichen Versuchen und künstlichen Befruchtungen endlich schwanger war. Zeugungstermin war demnach der 20. Mai, rund drei Wochen nach dem Vorfall am Grab. Zwischen beiden Ereignissen sieht Biasini eine Verbindung. Die Beschädigung des Grabes habe etwas in ihr befreit und sie mit der Vergangenheit ausgesöhnt. “Ich begrabe meine Mutter wieder, ich bezahle für ihre Beerdigung, und all dies geschieht diesmal unter strengster Privatsphäre”, schreibt sie. Bei der offiziellen Beerdigung im Jahr 1982 war sie nicht dabei gewesen. Am 20. Februar 2018 kam Biasinis Tochter Anna Rosalie zur Welt. Ihr Spitzname: “Beauté du ciel”. Eine Anspielung auf Biasinis eigenen Kosenamen “Beauté des îles”, Schönheit der Inseln, und darauf, dass für sie ihre Tochter ein Geschenk ihrer Mutter im Himmel ist. Biasini hat ein sehr einfühlsames und privates Werk verfasst, indem sie ihre Sorgen, Ängste und Wünsche einer Mutter mitteilt, die sie selber schmerzlich vermisst hat: Sie werde ihre Tochter Mama sagen hören, ohne sich darin erinnern zu können, ob sie dieses Wort je selbst gesagt habe. Die Gedanken und Gefühle hat Biasini während ihrer Schwangerschaft angefangen aufzuschreiben, weil sie ihrer Tochter etwas hinterlassen will.“Ich habe so wenig von meiner Mutter, ich hätte mir gewünscht, dass auch sie mir geschrieben hätte, aber wie konnte sie ahnen, was passieren würde?”

Tochter von Romy Schneider gibt in Buch ganz private Einblicke

Für diese junge #Mutter lagen Himmel und Hölle in den letzten Monaten brutal nah beieinander: Zuerst erfuhr Jade Devis (36) aus Kalifornien von ihrer #Schwangerschaft – und nur wenige Wochen später erhielt sie die niederschmetternde Diagnose #Brustkrebs. Und zwar eine äußerst seltene und gefährliche Form. Obwohl die Ärzte ihr keine Hoffnung machten, kämpfte Jade, motiviert vom Herzschlag ihres Sohnes: „Sein Herzschlug, ich konnte ihn fühlen. Er hat gekämpft, also musste ich auch kämpfen.“ Ein Kampf, der belohnt wurde: Nach zermürbender Chemotherapie und Monaten des Bangens brachte Jade im Juli ihren Sohn zur Welt – kerngesund! Mit der Geburt wurde auch Jade wieder gesund: Der Krebs hat bis jetzt nicht gestreut. Foto: Loma Linda University Health

Wunder-Baby überlebt Chemo in Mamas Bauch