Astrid Pöcherstorfer-Wolf - Olivi

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Statement zur Corona-Krise.

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Gemeinsam mit seinem Rapperkollegen Kid Cudi hat Eminem überraschend einen neuen Song veröffentlicht: Im Titel „The Adventures of Moon Man und Slim Shady“ nehmen sich die beiden kein Blatt vor den Mund. Für Zurückhaltung in politischen Fragen ist Rapper Eminem (47) ja nicht gerade bekannt: Im Vorjahr verhörte ihn sogar der US-Secret Service, weil er in einem seiner Songtexte ziemlich heftig gegen US-Präsident Donald Trump und dessen Tochter Ivanka hergezogen war. Auch in seinem neuen Song nimmt sich der Rapper kein Blatt vor den Mund: In dem gemeinsam mit seinem Musikerkollegen Kid Cudi veröffentlichten Song schenkt er der US-Führung ebenso ein wie all jenen Leuten, die trotz der steigenden Corona-Bedrohung in den Vereinigten Staaten keine Maske tragen: Er schimpft über „Halbdeppen an der Regierung“und Menschen, die Unschuldige ins Grab bringen, weil sie sich für einen Gesichtsschutz zu gut sind. Sehr direkt stellt sich der Rapper auch auf die Seite der aktuellen Protestbewegung in den USA: „Wieso zum Teufel sind so viele Cops korrupt?“ fragt er in dem Song, verspricht, für George Floyd und Ahmaud Arbery, die beide zum Opfer von Polizeigewalt wurden zu beten – und zitiert Floyds letzte Worte: „I can’t breathe!“ Untermalt ist der Song mit dem Titel „The Adventures of Moon Man und Slim Shady“ mit Cartoonbildern, die an Superhelden-Comics erinnern. Weniger martialisch war die Ankündigung des neuen Songs auf Twitter: Kid Cudis kleine Tochter Vada verkündet den Fans die frohe Botschaft.

Eminem zieht in neuem Song über "Halbdeppen an der Regierung" her

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist am Mittwoch wieder kräftig angestiegen. 2.978 Todesopfer wurden gemeldet, das sind 475 mehr als am Vortag. Noch nie war die Zahl der Todesopfer an einem einzigen Tag so stark gestiegen. Die Zahl der Infizierten kletterte von 26.062 auf 28.719, was einem Zuwachs von 2.648 Personen entspricht, teilte der italienische Zivilschutz in Rom mit. 2.257 Personen liegen auf der Intensivstation. 4.025 Menschen sind inzwischen genesen. In der Lombardei, die von der Coronavirus-Epidemie am stärksten betroffenen Region Italiens, stieg die Zahl der Todesopfer auf 1.959, das sind 319 mehr als am Dienstag. Die Zahl der Infizierten lag nun bei 17.713, das sind 1.493 mehr als am Vortag. 7.285 Personen liegen in den lombardischen Krankenhäusern, 924 davon auf der Intensivstation.

Zahl der Toten in Italien um 475 auf 2.978 gestiegen

Mit einer “fröhliche Ansammlung stilisierter Fliegenpilze” wirbt die Viennale für ihre 58. Ausgabe, die von 22. Oktober bis 1. November stattfindet. Neben dem diesjährigen Plakatsujet stellte Direktorin Eva Sangiorgi am Donnerstag auch den Trailer vor, der von der Regisseurin Alice Rohrwacher gestaltet wurde und in dem der große Autor Pablo Neruda zu Wort kommt, und verriet erste Schwerpunkte. Um die geltenden Abstandsregeln einzuhalten, die damit verbundenen Kapazitätseinbußen aber einigermaßen wettzumachen, hat das gegenüber den Vorjahren um drei Tage kürzere Filmfestival mit Admiralkino, Blickle Kino, Filmcasino, Le Studio und Votiv Kino fünf Säle zu den offiziellen Festivalkinos der Viennale hinzugefügt. An der “Erfahrung des Film-Sehens im Kinosaal” halte man auch in Zeiten des stark ausgeweiteten Streamings unverändert fest. “Ich glaube, wir haben eine gute Lösung gefunden”, sagte Sangiorgi. “Solange es nicht möglich ist, die Auswirkungen von Covid-19 in wirtschaftlicher, politischer und sozialer Hinsicht abzuschätzen, bleibt auch uns nichts anderes übrig, als flexibel zu sein, unser Augenmerk auf den jeweiligen Moment zu richten und für allfällige Veränderungen offen zu sein”, hieß es in den Unterlagen. “Die Pandemie zwingt uns zum Nachdenken über die Möglichkeiten eines Festivals unter besonderen Voraussetzungen.” Dieses Nachdenken hat auch zu einem stärkeren Zusammenrücken geführt: Dem abgesagten Filmfestival Diagonale wird Platz eingeräumt, Teile des ursprünglich geplanten Programms im Rahmen von “Austrian Days” zu zeigen. Einige erste Filme: Oleg Sentsov, der nach seiner unrechtmäßigen Inhaftierung wieder auf freiem Fuß ist, präsentiert seine politische Allegorie auf den Totalitarismus “Nomery (Nummern)”, “First Cow” von Kelly Reichardt wird als einer der wichtigen Filme des Jahres annonciert, “El Gran Fellove” ist der erste Film des Schauspielers Matt Dillon, eine Doku über den kubanischen Musiker Francisco Fellove Valdés (1923-2013). “Never Rarely Sometimes Always” von Eliza Hittman kommt mit dem Großen Preis der Jury der Berlinale nach Wien. Angekündigt wurde u.a. auch “Die letzte Stadt” von Heinz Emigholz und “City Hall” von Frederick Wiseman. Aus Österreich sind u.a. “Epicentro” von Hubert Sauper, “Aufzeichnungen aus der Unterwelt” von Tizza Covi und Rainer Frimmel und “Zaho Zay” von Georg Tiller und Maéva Ranaivojaona dabei. Dazu gibt es die Reihe “Austrian Auteurs”, die sich dem heimischen Filmschaffen der 1970er-Jahre widmet. Weitere Specials gelten “Passagen durch das filmische Werk von Christoph Schlingensief” und dem jugoslawischen Filmemacher Zelimir Zilnik. Die Filmmuseums-Retrospektive “Recycled Cinema” widmet sich dem Umgang mit Found-Footage-Filmmaterial. “Die Frage, wer die Hoheit über die Bilder hat, war immer schon eine politische Frage”, sagte Filmmuseums-Direktor Michael Loebenstein. Das Plakatsujet der Viennale 2020 präsentiert an Strandschirme erinnernde Fliegenpilze, die wie das Kino “zu ungeahnten Erkenntnissen und Visionen anregen” sollen. “Ich hoffe, diese Pilze werden unsere Erfahrungshorizonte erweitern”, schmunzelte Eva Sangiorgi. Im Viennale-Trailer von Alice Rohrwacher werden dagegen Äpfel gegessen. Am Ende dieses kurzen Spiels von Licht und Schatten, Versuchung und Unschuld, ist ein von Neruda selbst vorgetragener Auszug aus seiner “Ode an den Apfel” zu hören.

Viennale 2020 mit Fliegenpilzen, mehr Abstand und Kinos

Bundesweit sind im März 961 Betretungs- und Annäherungsverbote verhängt worden. Im Monat davor war dieser Schritt gegen häusliche Gewalt 874 Mal gesetzt worden. “Das ist eine kleine Steigerung. Genau die ist es, die uns alarmiert”, meinte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei der Präsentation dieser Zahlen am Sonntag im Rahmen einer Pressekonferenz. Gemeinsam mit Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) stellte Nehammer eine neue Kampagne vor, die Frauen Hilfestellung bei gewalttätigen Partnern bieten soll. In diesem Bereich gebe es “null Toleranz”, betonte Nehammer.

Zahlen belegen leichten Anstieg bei häuslicher Gewalt

Die Versandhandelsgruppe Unito, zu der unter anderem die Marken Quelle, Otto, Universal und Lascana gehören, profitiert von den coronabedingten Geschäftsschließungen des stationären Handels. In den letzten zwei Novemberwochen erzielte der Händler in Österreich einen Umsatzzuwachs von 66 Prozent, beim Gruppenumsatz für den gesamten DACH-Raum betrug das Plus 72 Prozent, teilte Unito am Mittwoch mit. “Der heimische Onlinehandel springt, vor allem in der Vorweihnachtszeit, bei Bedürfnissen ein, die der stationäre Handel zurzeit nicht decken kann – und legt so ebenfalls massiv zu“, so Unito-Chef Harald Gutschi laut einer Aussendung. Unito gehört zwar zur deutschen Otto-Gruppe, hat aber in Graz und Salzburg Niederlassungen mit 470 Beschäftigten. Sie sollen heuer Gutscheine im Gesamtwert von 156.000 Euro bekommen, sozusagen als Corona-Prämie.   Bei Weihnachtsbeleuchtung wie Lichterketten, LED-Sternen oder Windlichtern zogen die Bestellungen um 174 Prozent an, bei Backutensilien sogar um 200 Prozent. UNITO   In der konsumkräftigen Periode rund um Black Friday und Cyber Monday gingen 360.000 Unito-Pakete an Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Raum). Das entspricht einem Zuwachs von 62 Prozent im Vorjahresvergleich. +200 Prozent bei Backutensilien Österreicher bestellten in dieser Zeit vor allem Möbel, Haushaltswaren, Heimtextilien. In diesem Segment seien die Bestellungen um 158 Prozent gestiegen. Bei Weihnachtsbeleuchtung wie Lichterketten, LED-Sternen oder Windlichtern zogen die Bestellungen um 174 Prozent an, bei Backutensilien sogar um 200 Prozent.

Onlineshopping: Weihnachtsbeleuchtung und Backutensilien boomen

Die Schutzmasken sind beim Einkaufen im Supermarkt spätestens mit 6. April Pflicht. Wer seinen Einkauf, wie empfohlen, mit Plastikkarten zahlt, muss ab 13. April seinen PIN-Code seltener eingeben. Das Karten-Limit für kontaktloses Zahlen wird auf 50 Euro angehoben. Bislang musste ab einem Einkauf von 25 Euro der PIN-Code eingegeben werden. Vorerst allerdings ist dieser Schritt auf die Dauer der Corona-Krise beschränkt.

Kartenzahlen ohne PIN bis 50 Euro ab 13. April