AUA fliegt ab Mitte Juni wieder - 4 Destinationen auf Juli verschoben

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AUA fliegt ab Mitte Juni wieder - 4 Destinationen auf Juli verschoben

Die AUA hebt ab Mitte Juni wieder ab, allerdings werden die Erstflüge nach Kiew, London, Mailand und Stockholm aufgrund der verlängerten Landeverbote von Mitte Juni auf Anfang Juli verschoben, teilte die Fluglinie am Donnerstag mit. 36 Destinationen innerhalb von Europa werden ab nächster Woche wieder angeflogen. Österreich öffnet ab 16. Juni seine Grenzen für insgesamt 31 Länder wieder.

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Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat am Sonntag verlautet, dass man weiter für Gespräche über die Weiterführung der aufgrund der Coronavirus-Pandemie unterbrochenen Saison der Fußball-Bundesliga zur Verfügung stehe. “Klar ist dabei: Ähnlich wie in Deutschland wird es keine Privilegien geben, sondern steht der Gesundheitsschutz auch in Österreich auch beim Fußball im Mittelpunkt”, so Anschober. In Deutschland wiederum sollen die Spieler der Fußball-Bundesliga jetzt alle 3 Tage auf Corona getestet werden. Der Unmut darüber ist groß, da selbst Krankenschwestern teilweise keinen regelmäßigen Zugang zu Tests haben.

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Der Bürgermeister von Waidhofen a. d. Ybbs, Werner Krammer (ÖVP), befindet sich seit Samstag in häuslicher Quarantäne. Der Lokalpolitiker hatte laut einer Facebook-Mitteilung vom Montag am 13. März Kontakt mit dem ÖVP-Abg. Johann Singer, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Krammer verordnete Maßnahme ist bis zum 28. März befristet.

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NBA-Legende Patrick Ewing ist an Covid-19 erkrankt. Der frühere Basketball-Profi gab am Freitagabend bekannt, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe. “Dieses Virus ist schwerwiegend und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden”, schrieb der 57-Jährige auf Twitter. Der langjährige Center der New York Knicks befindet sich derzeit in einem Krankenhaus bei Washington in Isolation, wie die Georgetown Universität mitteilte. Dort coacht der zweimalige Olympiasieger das College-Team Georgetown Hoyas. Ewing sei der Einzige im Basketballprogramm, der bisher positiv getestet wurde, teilte die Universität mit. “Mit geht es gut und wir werden das alle überstehen”, sagte Ewing. “Ich möchte alle ermutigen, in Sicherheit zu bleiben und auf sich und seine Lieben aufzupassen.”

NBA-Legende Ewing infiziert

Es beginnt mit einem gesprochenen Gedicht – was schon mal ein guter, feierlicher Anfang ist für einen Konzertfilm über einen Songpoeten. “Once there was a song…”, deklamiert Nick Cavemit seinem klangvollen Bariton, danach geht es um Elvis Presley, Las Vegas, die Flügel einer Taube und dunkle Liebesbotschaften. Der vor knapp 63 Jahren in Australien geborene, seit langem in England lebende Sänger durchschreitet die leeren Räume des Londoner Alexandra Palace und setzt sich ans Klavier, um als Solist ganz ohne Publikum seine Lieder für Coronazeiten zu singen. Der Auftritt aus dem Juni wird am Donnerstag (23. Juli) als “globales Streaming-Event” präsentiert. “Idiot Prayer – Nick Cave Alone at Alexandra Palace” dürfte all jene bestärken, die den Singer-Songwriter für eine der faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit halten. Das anfangs rezitierte Gedicht “Idiot Prayer” stammt von der puristischen Pianoballaden-Platte “The Boatman’s Call” (1997), Cave singt den rätselhaften Text dann mit mächtiger Stimme gleich noch zum Auftakt seines gut 80-minütigen Konzertprogramms. Die Lieder sind der gedrückten, wie so oft bei diesem Künstler auch düsteren Stimmung angemessen – traurige Musik für eine katastrophale Pandemie eben. “Sad Waters” etwa – erstmals tauchte das Stück 1986 auf “Your Funeral … My Trial” auf, einem frühen Werk von Nick Cave & The Bad Seeds. Diese kongeniale, bis heute existierende Rockgruppe hat der Sänger, den Kontaktbeschränkungen und Corona-Abstandsregeln entsprechend, für seinen neuen Konzertfilm außen vor gelassen. Auch Grinderman, Caves ruppige Zweitband, taucht im Alexandra Palace nur mittels Songauswahl auf (“Palaces Of Montezuma”, “Man In The Moon”). Besonders berührend gelingen im Londoner Solokonzert “Girl In Amber” und “Waiting For You” – zwei Lieder aus aktuelleren Alben, die der Musiker seinem bei einem Unfall getöteten Sohn Arthur widmete. Diese mit enormer Konzentration gesungenen und gespielten Stücke enthalten – wie auch die monumentalen Epen “The Mercy Seat” und “Galleon Ship” – typische Facetten des Songdichters Cave: Trauer, Angst, Melancholie, Pessimismus, aber auch Romantik und christliches Hoffen auf Erlösung durchziehen sein Gesamtwerk aus fast vier Dekaden. Der Film “Idiot Prayer” geht auf Caves Soloauftritte aus dem vorigen Jahr zurück. “Ich mochte es, bei diesen Shows dekonstruierte Versionen meiner Lieder zu spielen (…)”, sagt er. “Ich spürte, dass ich die Songs wiederentdeckte, und begann darüber nachzudenken, im Studio diese neu erschlossenen Versionen bei Gelegenheit noch mal aufzunehmen. Doch dann ging die Welt bekanntlich in den Lockdown. Die Welttournee mit den Bad Seeds wurde verschoben, Studios und Veranstaltungsorte machten zu. Und die Welt fiel in eine unheimliche, selbstreflexive Stille.” Zu dieser Stille passen die in einer nur sehr sparsam ausgeleuchteten Konzerthalle aufgenommenen, andächtigen Cave-Songs aus mehreren Karriere-Jahrzehnten perfekt. Der 62-Jährige mit der pechschwarzen Prinz-Eisenherz-Frisur wirft sich hinein in seine intensiven Klaviermelodien, einmal lacht er kurz über einen Anflug von überzogenem Pathos. Am Ende verlässt Nick Cave den Saal durch eine offene Tür – dem gleißenden Licht entgegen. Mit Stimmungen und Symbolbildern wusste er schon immer zu spielen. “Idiot Prayer” ist der dritte Cave-Film in einer Trilogie, nach “20.000 Days On Earth” (2014) und “One More Time With Feeling” (2016). Die Heldenverehrung für den Sänger und Romanautor (“Der Tod des Bunny Munro”) befindet sich gerade auf einem Höhepunkt. Seine Live-Auftritte mit den Bad Seeds waren zuletzt hoch emotionale, auch tränenreiche Begegnungen eines Künstlers mit seinem Publikum. Und in Kopenhagen wurde kürzlich, coronabedingt verspätet, die Ausstellung “Stranger Than Kindness” mit rund 300 Objekten aus Nick Caves kreativer Welt eröffnet – eine besondere Ehre für einen Rockmusiker.

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