Auch schriftliche Prüfungen demnächst online

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Auch schriftliche Prüfungen demnächst online

Demnächst wird an manchen Universitäten auch für schriftliche Prüfungen auf das Online-Format gesetzt. An der Wirtschaftsuniversität (WU) findet bereits Ende April eine Großprüfungswoche online statt. Auch die Uni Wien will ihre schriftlichen Prüfungen im Sommersemester grundsätzlich online abhalten – dafür stellt man auch auf andere Prüfungsformate um.

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Tödlich endete Montagnachmittag ein schwerer Forstunfall in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land). Ein Mann zog sich offenbar eine tödliche Schnittverletzung zu.

Tödlicher Forstunfall in Gunskirchen

Die Pflegekräfte in Österreich sind im internationalen Vergleich besonders belastet. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. 35 Prozent von ihnen berichten von Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit, während es im OECD-Schnitt nur 15 Prozent sind. Einzig in Finnland ist der Wert höher. In Spanien geben hingegen nur sieben Prozent der Pfleger an, dass sie in den vorangegangenen zwölf Monaten ein auf ihre Arbeit bezogenes Gesundheitsproblem hatten. Allgemein sind Pflegekräfte höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt als Arbeitskräfte in anderen Sektoren, heißt es in der Studie mit Blick auf eine Untersuchung in den EU-Staaten. In dieser berichteten lediglich 7,9 Prozent aller Beschäftigten von gesundheitlichen Problemen im Zusammenhang mit ihrem Job. Ebenfalls einen Spitzenwert belegt Österreich, was Risikofaktoren am Arbeitsplatz betrifft. Rund 90 Prozent der heimischen Pfleger sagten, dass sie bei ihrer Arbeit einem solchen ausgesetzt seien. Dies ist die dritte Stelle hinter Frankreich und der Schweiz. Der OECD-Durchschnitt liegt hier bei 64 Prozent. Explizit führen die Forscher der in Paris ansässigen Organisation auch eine österreichische Untersuchung an, bei der 68 Prozent der Befragten sagten, dass sie nach einem Arbeitstag erschöpft seien. Die knapp 200 Seiten dicke Studie mit dem Titel “Who Cares? Attracting and Retaining Care Workers for the Elderly” (Wer kümmert sich? Pflegekräfte für die Älteren anziehen und halten”) widmet sich neben einer Bestandsaufnahme vor allem Möglichkeiten, den massiv steigenden Bedarf an Pflegern in den kommenden Jahren zu decken. Rekrutierung von Männern, bessere Bezahlung und Ausbildung, aber auch Einsatz von Technologie werden diskutiert. Mehr als 90 Prozent der Pflegekräfte seien weiblich, 20 Prozent jeweils im Ausland geboren. Die meisten von ihnen seien Frauen im mittleren Alter, mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Die meisten Beschäftigten des Sektors (70 Prozent) hätten keine Krankenpflegerausbildung. Dies schlage sich auch in der Bezahlung nieder. Während der durchschnittliche Stundenlohn im Spitalsbereich 14 Euro betrage, liege er in der persönlichen Pflege bei nur neun Euro. Was den Anteil von männlichen Pflegern betrifft, liegt Österreich der Studie zufolge etwas besser als der OECD-Durchschnitt. Detaillierte Daten dazu waren jedoch nicht zu erhalten. Entgegen einer verbreiteten Wahrnehmung sind im österreichischen Pflegesektor auch nicht überproportional viele im Ausland geborene Personen beschäftigt. Mit etwas weniger als 30 Prozent liegt der Anteil nur einige Prozentpunkte höher als in der Gesamtbevölkerung. Der OECD-Schnitt liegt hier bei über 20 Prozent. Deutlich höher ist in Österreich jedoch der Anteil der Teilzeitbeschäftigten im Pflegesektor (60 Prozent, um 15 Prozentpunkte mehr als der OECD-Schnitt). Wegen der alternden Bevölkerung werden in den kommenden 20 Jahren um 60 Prozent mehr Pflegekräfte in den OECD-Staaten benötigt, um den bisherigen Versorgungsstand zu halten. Das entspreche 13,5 Millionen Jobs in dem Sektor. Aktuell sei der Engpass am größten in Staaten wie der Slowakei, Polen und Rumänien, die in europäischem Maßstab als Exporteure von Pflegekräften gelten. Die Coronakrise habe gezeigt, wie wichtig der Pflegebereich sei, betont die OECD. Schließlich seien Schätzungen zufolge mehr als 50 Prozent aller Covid-19-Todesfälle in Pflegeeinrichtungen zu beklagen gewesen. Die OECD hat derzeit 37 Mitgliedsstaaten, neben 22 EU-Staaten sind dies Australien, Chile, Großbritannien, Island, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, die Schweiz, Südkorea, die Türkei und die Vereinigten Staaten von Amerika.

Österreichs Pflegekräfte besonders belastet

Mit seinem mutigen Einsatz für seine kleine Schwester hat sich der sechsjährige Bridger Walker aus dem US-Bundesstaat Wyoming die Anerkennung seiner Lieblings-Superhelden gesichert. Bridger war schwer verletzt worden, als er vor rund zehn Tagen einen Hundeangriff auf die Vierjährige abwehrte. Aus den “Avengers”-Filmen bekannte Schauspieler lobten den Buben auf Instagram nun als “Helden”. “Was du getan hast, war so mutig und selbstlos – deine Schwester hat so ein Glück, dass sie dich zum Bruder hat”, sagte der Schauspieler Chris Evans, der in den “Avengers”-Filmen den Superhelden “Captain America” verkörpert. “Deine Eltern müssen so stolz auf dich sein”, fügte Evans hinzu. Notoperation Auch der als “Iron Man” bekannte Schauspieler Robert Downey Jr. und der “Thor”-Darsteller Chris Hemsworth richteten sich an den Sechsjährigen. Zu seinem siebten Geburtstag werde Bridger “etwas Besonderes” bekommen, sagte Downey. Hemsworth nannte den Jungen “eine absolute Inspiration” und lud ihn ein, Teil des “Avengers-Teams” zu werden. Nach Angaben seiner Familie ist Bridger großer Fan der Marvel-Helden. Bridger hatte sich am 9. Juli zwischen seine Schwester und einen Mischlingshund geworfen, als dieser das kleine Mädchen angreifen wollte. Der Hund biss daraufhin Bridger in die Wange. Der Sechsjährige musste notoperiert werden. Bridgers Tante machte die Geschichte ihres Neffen bei Instagram öffentlich – und rief die Internetgemeinde zu Genesungswünschen für den Buben auf.

Superhelden loben Sechsjährigen für mutigen Einsatz

Über die größte Verfassungsänderung der russischen Geschichte soll am 1. Juli entschieden werden. Dem von der zentralen Wahlkommission vorgeschlagenen Termin stimmte Staatspräsident Wladimir Putin am Montag zu. “Das Datum ist perfekt”, sagte Putin bei einer live im Staatsfernsehen übertragenen Videoschaltung. Der ursprüngliche Termin Mitte April war wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Putin sagte, die Infektionslage im Land habe sich stabilisiert. Das erlaube, die Arbeiten an der Änderung der Verfassung fortzusetzen. “Uns ist es im Großen und Ganzen gelungen, die Hauptaufgabe zu lösen, die explosionsartige negative Entwicklung zu verhindern.” Wahlleiterin Ella Pamfilowa versprach einen sicheren Ablauf der Volksabstimmung. Es würden Masken und Handschuhe zur Verfügung gestellt sowie Kugelschreiber zur einmaligen Verwendung. Auch mobile Möglichkeiten zur Abstimmung soll es für Menschen geben, die nicht ins Wahllokal kommen können. Um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, solle die Abstimmung schon sechs Tage vor dem Termin am 1. Juli beginnen. Die Verfassungsänderung ist umstritten: Sie sieht vor allem eine Ausweitungen der Machtbefugnisse des Präsidenten vor. Putin könnte dann bis 2036 im Amt zu bleiben. Im Eiltempo hatten im Winter das Parlament und auch das Verfassungsgericht dem zugestimmt. Putin-Gegner werfen Putin einen Staatsstreich vor. Sie kritisieren die Verfassungsänderung als illegal und warnen davor, die Menschen im größten Land der Erde bei einer solchen Volksabstimmung sinnlos der Gefahr durch das Virus auszusetzen. Demonstrationen sind wegen der Pandemie seit Wochen verboten.

Abstimmung über Verfassungsänderung in Russland am 1. Juli

Es sollte ein fulminanter Neustart des Wahlkampfes von Donald Trump nach mehr als drei Monaten Corona-Pause werden, doch der US-Präsident hat am Wochenende bei seinem Auftritt in Tulsa längst nicht so viele Anhänger mobilisieren können wie erhofft. Mit gewohnt scharfen Attacken gegen seinen Präsidentschaftsrivalen Joe Biden, gegen die Medien und gegen Anti-Rassismus-Demonstranten konnte der 74-Jährige zwar tausende Anhänger begeistern, die trotz der weiter steigenden Corona-Zahlen in den USA überwiegend ohne Masken in der Halle standen. Viele Plätze blieben aber leer. Bei der ersten Großveranstaltung des Republikaners seit der Coronakrise im US-Staat Oklahoma war die für 19.000 Besucher ausgelegte Veranstaltungshalle längst nicht voll. Ein zusätzlicher Trump-Auftritt vor der Halle wurde mangels wartender Anhänger abgesagt – nachdem das Weiße Haus zuvor bis zu 100.000 Fans angekündigt hatte. Trumps Wahlkampfteam machte “radikale Demonstranten” und die Medien für den ausbleibenden Ansturm verantwortlich. Der Präsident steht angesichts der Coronakrise und der seit Wochen andauernden Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA unter Druck. Die USA sind mit rund 120.000 Corona-Toten und 2,25 Millionen Infektionen weltweit am stärksten von der Pandemie betroffen, rund 45,7 Millionen US-Bürger haben ihren Job verloren. Trotz aller Warnungen, dass eine Wahlkampf-Großveranstaltung die Ausbreitung des Coronavirus beschleunigen könnte, hielt Trump aber an seinem Auftritt fest. Seine jubelnden Anhänger, die zumeist auch das Abstandsgebot nicht einhielten, begrüßte der Präsident zu Beginn seiner mehr als eineinhalbstündigen Rede als “Krieger”. Und obwohl sechs Mitglieder seines eigenen Tulsa-Teams positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, versicherte Trump, er habe die Pandemie im Griff: “Ich habe einen fabelhaften Job gemacht”, rief er seinen Anhängern zu. Die vielen Corona-Tests in den USA hätten hohe Infektionsstatistiken zur Folge, das sei ein “zweischneidiges Schwert”. Er habe die Anweisung gegeben: “Macht langsamer bei den Tests.” Das Weißer Haus erklärte später, dies sei ein Witz gewesen. Scharfe Attacken ritt Trump in seiner Rede wie üblich gegen Biden, seinen Rivalen bei der Präsidentschaftswahl im November. Der frühere demokratische Vizepräsident sei eine “hilflose Puppe der radikalen Linken”, der “Plünderern und Ausländern ohne gültige Papiere” mehr Rechte geben wolle als gesetzestreuen Amerikanern. Mit Blick auf die Anti-Rassismus-Demonstrationen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz sprach Trump erneut von “Anarchisten” und “Plünderern”. Die Gegendemonstranten, die sich in Tulsa versammelt hatten und gegen die die Polizei später auch Tränengas einsetzte, beschimpfte er als “Schlägertypen”. Insgesamt äußerte sich Trump aber kaum zu den Protesten gegen Rassismus, die das Land seit Wochen bewegen. Stattdessen ging der Präsident auf seine Entscheidung ein, die Zahl der in Deutschland stationierten US-Soldaten von rund 35.000 auf 25.000 zu senken. Deutschland sei bei den Verteidigungsausgaben “säumig” und kaufe Gas aus Russland, obwohl die USA Deutschland vor Russland schützen sollten, kritisierte er. Der US-Präsident, der für seine aufstachelnden Reden bekannt ist, setzte schon im Wahlkampf 2016 auf große Wahlkampfauftritte. In Umfragen liegt er derzeit klar hinter seinem Herausforderer Biden. Sein Umgang mit der Coronavirus-Pandemie und mit den Protesten nach Floyds Tod wurde viel kritisiert. Trumps Auftritt in Tulsa stand auch aus einem weiteren Grund im Kreuzfeuer der Kritik: Die Stadt war 1921 der Ort eines der schlimmsten Massaker an Schwarzen in der jüngeren US-Geschichte, als ein weißer Mob bis zu 300 Afroamerikaner tötete.

Erste Trump-Massenkundgebung seit Beginn der Coronakrise

Blickt man in die USA, nach Italien, Frankreich, Spanien, auch Belgien, Holland, Schweden, sieht es so aus, als ob Österreich Covid-19 – derzeit – unter Kontrolle hätte. Die Angst ist bei Türkis-Grün aber groß, dass das Experiment ab Dienstag schiefgeht.

Lockerungen bereiten Regierung mehr Kopfzerbrechen als Freude