Aufschäumender Champagner-Streit im letzten Moment beigelegt

Merken
Aufschäumender Champagner-Streit im letzten Moment beigelegt

Kurz vor Erntebeginn ist ein Champagner-Streit in Frankreich beigelegt worden. Winzer und Produzenten einigten sich am Dienstag auf die diesjährige Erntemenge für die Trauben, aus denen der Schaumwein gekeltert wird. Sie legten dafür eine Höchstmenge von 8.000 Kilogramm pro Hektar fest, wie der Winzerverband mitteilte. Das entspricht 230 Millionen Flaschen Champagner.

Wegen des Absatzeinbruchs infolge der Coronakrise hatten die großen Champagner-Produzenten mit Marken wie Veuve Clicquot oder Pommery eine deutliche Reduzierung der Erntemenge verlangt. Die Winzer fürchteten den Ruin. Die nun vereinbarte Menge liegt rund 20 Prozent unter der des Vorjahres.

Der Präsident des Winzerverbands, Maxime Toubard, sprach dennoch von einer “gerechten” Entscheidung. Auch der Vorsitzende des Verbands der Champagnerhäuser, Jean-Marie Barillere, äußerte sich zufrieden. Freuen können sich demnach auch die Champagner-Trinker: Der Jahrgang 2020 verspreche wegen der vielen Sonne “außergewöhnlich” gut zu werden, betonte der Winzerverband.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein glückliches Ende fand am Samstagabend eine Suchaktion nach einem abgängigen Buben in Fischlham (Bezirk Wels-Land).

Suchaktion: Abgängiger Bub in Fischlham während Alarmierung der Einsatzkräfte wieder aufgetaucht

Die Feuerwehr wurde in der Nacht auf Mittwoch nach Wels-Lichtenegg zu einem Brandverdacht alarmiert.

Feuerwehr bei Brandverdacht in Wels-Lichtenegg im Einsatz

Findet der Welser Weihnachtsmarkt heuer statt? Wie schlimm ist die Situation in der Stadt wirklich? Darf ich meine Oma im Altenheim noch besuchen? Fragen über Fragen die die Welser jetzt in der Corona-Zeit beschäftigen. Wir haben Bürgermeister Andreas Rabl mit den häufigsten konfrontiert. 

Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker hat sich “schockiert” über die Kritik in den sozialen Medien an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London gezeigt. “Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatters Demo gestern in London!”, schrieb Boris Becker am Sonntag auf Twitter. “Warum, weshalb, wieso??? Sind wir ein Land von Rassisten geworden …?” Am Samstag hatte der dreimalige Wimbledonsieger ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt. Unter dem Post hatte es zahlreiche Beleidigungen gegeben. “Anscheinend haben viele Menschen in Deutschland immer noch nicht verstanden, dass es meine Familiengeschichte ist!”, schrieb Becker am Sonntag in einem weiteren Post und fügte die Namen seiner Kinder #Noah #Elias #Anna #Amadeus hinzu.

Boris Becker schockiert: "Sind wir ein Land von Rassisten geworden?"

Im Vergleich zum Vorjahr sind um 27,9 Prozent mehr Menschen ohne Job. Die Zahl der Personen in Kurzarbeit ist seit Ende Juli in etwas konstant. Aktuell sind es 452.499. Die Coronakrise wirkt sich weiterhin stark auf den österreichischen Arbeitsmarkt aus. Im August waren 422.910 Personen ohne Job, das sind um 92.219 Personen bzw. um 27,9 Prozent mehr als im August 2019. Davon waren 371.893 Personen (+33,2 Prozent zum Vorjahresmonat) beim AMS arbeitslos gemeldet und 51.017 Personen (-1,0 Prozent) in Schulung. In Kurzarbeit sind aktuell nach Angaben des Arbeitsministeriums 452.499 Menschen, die Zahl ist laut Ministerium seit Ende Juli in etwa konstant. Die Covid-19-Krise führte seit Mitte März 2020 zu einem extremen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Zahl der Arbeitslosen geht zwar seit Mitte April zurück, dennoch liegt die Zahl der beim AMS vorgemerkten Personen weit über dem Niveau des Vorjahres. Von den Branchen am stärksten betroffen ist der Tourismus mit Beherbergung und Gastronomie, wo sich die Arbeitslosigkeit (inklusive Schulungen) gegenüber dem Vorjahr um 55,7 Prozent auf 50.788 Personen massiv gesteigert hat. 

422.910 Personen ohne Job, 452.499 in Kurzarbeit