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Am 17. Januar 2021 findet der Weltreligionstag statt, der auch Tag der Religionen oder World Religion Day genannt wird. Dieser Aktionstag wurde 1950 durch die Nationale Geistliche Versammlung der Bahai der Vereinigten Staaten initiiert und wird seitdem jährlich gefeiert. Als Religion wird eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene bezeichnet, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen. Die weltweit größten Religionen, also die Weltreligionen sind: Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Sikhismus, Judentum, Bahai, Konfuzianismus und Shinto.

In den meisten Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ist das Recht auf Religionsfreiheit gesetzlich verankert, aber nicht zwangsläufig im Alltagsleben verwirklicht. Allerdings existieren noch zahlreiche Länder, in denen kein Recht auf freie Wahl der Religion besteht. Dazu gehören beispielsweise Saudi-Arabien und Nord-Korea. Die USA hingegen gewähren fast jeder Gemeinschaft, die sich selbst als religiös bezeichnet, den Status einer religiösen Gemeinschaft mit entsprechenden Rechten. Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen und beziehen sich meist auf übernatürliche Vorstellungen.

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Eigentlich stand der Name Gernot Roll für anspruchsvolle Literaturverfilmungen wie Golo Manns “Wallenstein” oder Joseph Roths “Radetzkymarsch”, er drehte Helmut Dietls “Rossini” und Heinrich Breloers “Die Manns”. Der größte Erfolg Rolls war allerdings “Ballermann 6”, eine seichte Komödie über aus Eimern saufende Prolls am Strand von Malle. Nun ist Roll im Alter von 81 Jahren gestorben. 5,5 Millionen Zuschauer sahen sich den trashigen Streifen an, der 1997 in die Kinos kam. “Viel für deutsche Verhältnisse”, meinte Roll einst. Bernd Eichinger, der große Münchner Filmproduzent, habe die Idee für “Ballermann 6” ausgebrütet und keinen Regisseur gefunden. “Als er mich fragte, ob ich das zusätzlich zur Kamera machen wollte, habe ich zugesagt. Und dazu stehe ich bis heute.” Die Feuilletonisten jedenfalls waren entsetzt. Wie konnte Roll sich für so etwas hergeben? Doch Roll selbst sah darin keinen Widerspruch. “Auch eine Komödie wie Ballermann, die nur auf aneinandergereihten Gags beruht, ist filmhandwerklich äußerst schwierig umzusetzen. Da muss man sehr genau darauf hinarbeiten, das muss sitzen.” Außerdem kannte der überaus erfahrene Kameraprofi, der in seinem Leben “nie etwas anderes gelernt und gemacht hat als Film”, keine Berührungsängste. So gehören auch “Tach, Herr Doktor”, der erste Kinofilm des Kabarettisten Gerd Dudenhöfer alias Heinz Becker, und die fünfte Episode der “Werner”-Reihe “Werner eiskalt” zu seiner mehr als 200 Werke umfassenden Filmografie. Mit 14 wurde er zum Kameramann Roll stammte aus Sachsen. Nach der Volksschule begann er schon mit 14 Jahren eine dreijährige Ausbildung als Kameramann und verdingte sich danach bei den DEFA-Studios in Berlin-Babelsberg. Weil er in Babelsberg keine Entwicklungsmöglichkeiten sah, wechselte er 1960 nach Westdeutschland und heuerte bei der Münchner Bavaria an, damals eines der größten Studios für TV-Produktionen. 1961 stand er erstmals selbst hinter der Kamera. Er drehte Serien wie “Graf Yoster gibt sich die Ehre” und mehrere Folgen der Krimireihe “Tatort” mit Hansjörg Felmy, bei denen auch sein Idol Wolfgang Staudte Regie führte. Nachdem Roll zusammen mit Edgar Reitz das Nachkriegsdrama “Stunde Null” in Szene gesetzt hatte, gelang ihm mit der gefeierten TV-Serie “Heimat – Eine deutsche Chronik“, die Reitz 1984 herausbrachte, der Durchbruch. Seither reihte sich in seinem filmischen Schaffen ein prestigeträchtiger Streifen an den anderen: Fritz Lehners Schubert-Trilogie “Mit meinen heißen Tränen”, für die Roll einen von mehreren Grimme-Preisen erhielt, Caroline Links Familiendrama “Jenseits der Stille”, das sogar für den Oscar nominiert wurde. Schließlich Helmut Dietls legendäre Gesellschaftssatire “Rossini”. Zu erwähnen wären auch Sönke Worthmanns Schwulen-Komödie “Der bewegte Mann” und später noch der Kinderfilm “Räuber Hotzenplotz” nach Otfried Preußler, in dem er selbst Regie führte. Zu den großen Regisseuren, mit denen Roll zusammenarbeitete, gehörte nicht zuletzt der Österreicher Axel Corti. Während der Dreharbeiten zu Roths “Radetzkymarsch”, einem bewegenden Abgesang auf das alte Europa, starb Corti an einer Krebserkrankung. Roll übernahm für seinen Freund auch die Regie und vollendete den Streifen kongenial. Das führte dann auch zu Engagements wie “Ballermann 6”.

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Mit Ostern findet im Jahr 2021 am 04. April das wichtigste christliche Fest statt. An diesem Tag wird im Christentum die Auferstehung Jesu Christi nach seinem Tod am Kreuz gefeiert. Seine Auferstehung wird im Neuen Testament bezeugt und verkündet und fand am dritten Tag nach seinem Tod statt. Da mit dem Karfreitag der Todestag selbst als erster Tag gezählt wird, gilt der Ostersonntag als der dritte Tag und somit als Tag der Auferstehung Jesu Christi. Ostern wird heute oft mit Ostereiern, dem Osterhasen, Osterfeuern und Familientreffen in Verbindung gebracht. Das Osterfest wird von katholischen, protestantischen, griechisch-orthodoxen, koptischen und armenischen Christen gefeiert – jedoch nicht von allen zum selben Zeitpunkt. Es existieren unterschiedliche Grundlagen zur Berechnung des Osterdatums. Da es sich bei Ostern um einen beweglichen Feiertag handelt, findet das Fest jedes Jahr zu einem anderen Datum statt. Im Jahr 325 wurde als Datum für das Osterfest der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond festgelegt. Ostern kann bezogen auf die Westkirche nur auf den Zeitraum zwischen dem 22. März und 25. April fallen, womit auch die deutschen Osterferien als Schulferien rund um Karfreitag und Ostermontag stets in diesem Zeitraum liegen. Karfreitag und Ostermontag sind zudem bundesweit gesetzliche und damit arbeitsfreie Feiertage. Die weiteren beweglichen Feiertage des Jahres wie Christi Himmelfahrt und Fronleichnam lassen sich über das Osterdatum berechnen, von dem sie abhängig sind. Mit dem Osterfest endet auch die 40-tägige Fastenzeit, die an Aschermittwoch beginnt und an Karfreitag endet und an die 40 Tage erinnern soll, die Jesus in der Wüste verbrachte. Zum Osterfest gibt es diverse Bräuche. Als Ostereier gelten bunt gefärbte Eier, die entweder echte Hühnereier oder aber auch Eier aus Plastik sein können. Ostereier werden zu Ostern versteckt, gegessen und verschenkt. Zudem gibt es eine große Auswahl an Schokoladeneiern und anderen Süßigkeiten in Eier-, Küken- oder Hasenform. Eier aus Holz werden zudem oft als Dekoration verwendet. Eine Osterkerze wird traditionell während des Gottesdienstes in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag entzündet. Diese Nacht steht für den Übergang vom Tod zum Leben. Als Osterhase gilt jener Hase, der zu Ostern die Ostereier bemalt und versteckt. Diese werden meist von Kindern am Ostersonntag gesucht. In den Geschäften finden sich Osterhasen aus Schokolade zum Osterfest. Bei Familientreffen zu Ostern, die sich aufgrund der Feiertage und dem verlängerten Wochenende anbieten, wird oft ein Osterlamm gebacken – also ein Kuchen in Form eines Lammes. Die Osterzeit dauert 50 Tage an, wobei sie in der Osternacht von Karsamstag auf Ostersonntag beginnt und mit Pfingsten endet. Als Vorläufer des christlichen Osterfestes gilt das jüdische Fest Pessach. Für Christen ist Ostern wichtiger als Weihnachten. Sie sehen in der Auferstehung Jesu Christi eine Nachricht Gottes und gehen davon aus, dass jeder Mensch, der an Gott, Jesus und den Heiligen Geist glaubt für immer jeden Schmerz und sogar den Tod überwinden kann. Gottes Zusicherung, dass jedes Ende gleichzeitig einen neuen Anfang bedeutet, gilt als die Botschaft des Ostersonntags. Für einige Protestanten gilt der Karfreitag als das höchste Fest, da Jesus an diesem Tag mit seinem Tod die Menschheit von der Erbsünde erlöst habe.

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