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Der Welttag der Feuchtgebiete wird am 02. Februar 2021 zum Gedenken an das Übereinkommen über Feuchtgebiete begangen. Dieses Übereinkommen der UNESCO wird offiziell als Ramsar-Vereinbarung bezeichnet. Mit ihm soll der Schutz der Feuchtgebiete als Rast- und Überwinterungsplatz für Wasser- und Watvögel sowie als Grundwasserfilter und Überschwemmungsschutz sichergestellt werden. Der Welttag der Feuchtgebiete wurde erstmals 1997 veranstaltet und soll die öffentliche Wahrnehmung zu Vorzügen und Werten von Feuchtgebieten verbessern, die immerhin rund sechs Prozent der Erdoberfläche bedecken.

Bei einem Feuchtgebiet handelt es sich um ein Gebiet, das sich im Übergangsbereich von trockenen zu dauerhaft feuchten Ökosystemen befindet. Unter anderem Sumpf, Moor, Bruchwald, Feuchtwiese und Aue zählen zu den Feuchtgebieten. Flora und Fauna sind hier an den dauerhaften Überschuss des Wassers angepasst. Am Welttag der Feuchtgebiete wird darauf aufmerksam gemacht, dass Feuchtgebiete von großer ökologischer Bedeutung sind, ihnen aber auch bezogen auf den Klimaschutz eine große Bedeutung zukommt: sie speichern große Mengen an Kohlendioxid und tragen damit zur Reduzierung des Treibhauseffektes bei.

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