Aufstehen mit WT1

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Der Weltherztag geht auf die World Heart Federation zurück, die diesen besonderen Aktionstag im Jahre 2000 zusammen mit der WHO ins Leben rief. Diese Organisation ist die Dachorganisation aller Kardiologischen Gesellschaften und Herzfonds in über 100 Ländern. Bis 2010 fand der Weltherztag immer am letzten Sonntag im September statt – seit 2011 gibt es ein festes Datum: den 29. September.

Der Hintergrund zur Initiative: Herzerkrankungen und Schlaganfälle sind die weltweit die Todesursache Nummer 1. Über 17 Millionen Menschen sterben jährlich an diesen Erkrankungen. In Österreich sind es 48% aller Todesfälle.

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Die ganze Welt hat vor 40 Jahren nach London geblickt, als der steif wirkende britische Thronfolger eine bezaubernde junge Frau mit blondem Haar und strahlend blauen Augen als seine Verlobte präsentierte. Am 3. Februar 1981 hielt Prinz Charles um die Hand von Lady Diana Spencer an. Die Geschichte schien damals wie aus dem Märchenbuch. Die gerade einmal 19 Jahre alte Diana hatte sich in der britischen Hauptstadt als Kindermädchen und in anderen Jobs eine erste berufliche Orientierung gesucht. Und nun sollte sie die Frau des künftigen britischen Königs werden. Wenige Wochen später präsentierte sich das Paar der Presse. Arm in Arm schlenderten die beiden durch den Park des Buckingham-Palasts. Diana, die damals den Spitznamen “Shy Di”(schüchterne Di) verpasst bekam, blickte verlegen in die Kameras. Charles, damals bereits 32 Jahre alt, wirkte teilweise vergnügt. Doch die Anspannung war beiden deutlich anzumerken. Sie hatten sich gerade erst ein gutes Dutzend Mal gesehen. Merkwürdige Antwort Es war vor allem ein Satz von Charles, der sich im Nachhinein als böses Omen erweisen sollte. “Ich vermute, Sie sind verliebt?“, fragte ein Reporter. Diana antwortete prompt mit “Selbstverständlich” und senkte den Blick. Charles hingegen sagte mit verschmitztem Gesichtsausdruck: “Was auch immer Verliebtsein bedeutet.” Diana stimmte ihm sogleich zu. Doch im Nachhinein erinnerte sie sich: “Das hat mich komplett umgehauen. Ich dachte, was für eine merkwürdige Antwort. Es hat mich traumatisiert.” Als Diana und Charles sechs Monate nach der Verlobung in der St.-Pauls-Kathedrale in London heirateten, dämmerte der Braut wohl bereits, dass ihr Leben nicht das einer Märchenprinzessin werden würde. Sie habe sich wie ein Lamm gefühlt, das zur Schlachtbank geführt wird, vertraute sie später einem Journalisten an. Sie habe gehofft, ihr Bräutigam werde auf sie achtgeben, in Wahrheit habe er ihr aber immer wieder das Gefühl gegeben, nicht zu genügen. Elf Jahre später ließen sich die Brüche zwischen den beiden nicht mehr übertünchen. Sie trennten sich. Die Scheidung folgte aber erst 1996. Hauptgrund für das Scheitern der Beziehung, so stellte es Diana in einem Aufsehen erregenden BBC-Interview dar, war Charles Untreue mit Camilla Parker-Bowles, die damals wegen ihrer harten Gesichtszüge als “Rottweiler” verspottet wurde. “Wir waren zu dritt in dieser Ehe, es war ein bisschen eng”, sagte Diana bei dem Interview in die Kamera, das zur besten Sendezeit im britischen Fernsehen gesendet wurde. Die Royals waren über so viel Offenheit über eine private Angelegenheit entsetzt. Eine “Königin der Herzen” wollte Diana eigenen Angaben zufolge sein.Zumindest dieser Wunsch ging in Erfüllung. Immer selbstbewusster trat sie in der Öffentlichkeit auf und brachte wie kein anderes Mitglied der Königsfamilie Mitgefühl mit Obdachlosen und Aids-Kranken zum Ausdruck. Auf dem Höhepunkt ihrer Beliebtheit, im Sommer 1997 zerschellte der Wagen, mit dem sie und ihr damaliger Freund Dodi Al Fayed unterwegs waren, an einem Tunnelpfeiler in Paris. Dianas Tod berührte nicht nur die Briten, die Anteilnahme war weltweit überwältigend.

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Gute Nachrichten für Videospiel-Enthusiasten: Das beliebte Videospiel Fortnite des Entwicklers Epic Games könnte einem BBC-Bericht zufolge bald auch wieder auf iPhones verfügbar sein. Demnach hat der US-Konzern Nvidia eine Version seines “Geforce Now”-Cloud-Systems entwickelt, über das Fortnite künftig auch auf Apples Safari-Browser abspielbar sein soll. Nicht mehr im App-Store Seit August ist Fortnite für iPhone-Nutzer nicht mehr im App-Store verfügbar. Hintergrund ist laut BBC ein Streit über die Profitverteilung: Demnach wollte Epic Games mit einem technischen Trick im Zuge eines Updates die Provision an Apple umgehen. Apple verlangt 30 Prozent des Umsatzes, den App-Hersteller auf den Plattformen des Unternehmens erzielen. Derzeit kann Fortnite bereits auf Apple-Macbooks über das Cloud-System von Nvidia gespielt werden. Dem BBC-Bericht zufolge könnte Nvidia Fortnite aber noch vor Beginn der Winterferien auf seiner Plattform anbieten – und somit das Spiel auch iPhone-Besitzern zugänglich machen. Nvidia wollte den Bericht nicht bestätigen. Man äußere sich nicht zu möglichen neuen Kunden, erklärte ein Unternehmenssprecher. Epic Games lehnte eine Stellungnahme ab. Epic hat mit “Fortnite” eine zahlenmäßig beeindruckende Anhängerschaft im Rücken. Die Zahl der Nutzer hat nach Unternehmensangaben inzwischen 350 Millionen erreicht.

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Ehrentag der Singles wird am 15. Februar 2020 gefeiert. Der Tag wird im Englischen “Singles Awareness Day” genannt und oft “S.A.D.” abgekürzt. „Sad“ bedeutet aus dem Englischen übersetzt “traurig”. Der Ehrentag ist jedoch keinesfalls ein trauriger, sondern ein humorvoller Tag. Er dient all jenen als Alternative, die am diesem Tag unmittelbar vorangehenden Valentinstag keinen Partner haben. Vermutlich wurde der Tag von Dustin Barnes aus Mississippi ausgerufen, als er selbst Single war. Am Ehrentag der Singles können sich Singles zusammenschließen und sich selbst feiern, statt sich zu bemitleiden. Das Leben soll an diesem Tag gefeiert werden – unabhängig vom Beziehungsstatus. Üblicherweise ziehen Singles an diesem Tag grüne Kleidung an, da Grün die Komplementärfarbe zu Rot ist. Alternativ wird schwarze Kleidung getragen, um auszudrücken, dass nichts gefeiert wird. Singles treffen sich am Ehrentag der Singles gemeinsam zum Feiern oder gehen zusammen Essen. Teils schenken sich Singles untereinander auch Geschenke. Einige Singles verbringen den Tag auf Online-Datingseiten oder versuchen im echten Leben den Traumpartner kennenzulernen. Der Tag eignet sich aber vor allem die Freiheiten des Single-Lebens zu feiern und zum Beispiel ohne Rücksicht auf eine wartende Person einfach spät nach Hause zu kommen.

Guten Morgen!

Die beliebte Comic- und Filmfigur Asterix kommt auf die französische 2€ Münze. Aber nicht ohne Grund, denn der unbeugsame Gallier feiert 60-jähriges Jubiläum. Es wird auch nur eine Auflage von 310.000 Stück geprägt.

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Mit einer Riesen-Partybrezel feiern Thomas Gottschalk und Max Giesinger den 18. Geburtstag des Sängers nach. So eine hatte Giesinger (“80 Millionen”) damals – im Jahre 2006 – zur Volljährigkeit bekommen. Nun wird sie wieder kredenzt – zum Auftakt der neuen Fernsehshow “Gottschalk feiert: Nochmal 18!”, die am Freitagabend (16.4., 20.15 Uhr) im SWR Premiere feiert. Die jeweils 18. Geburtstage seiner prominenten Gäste nimmt Gottschalk zum Anlass für Zeitreisen. Kurz vor Giesingers Volljährigkeit feierte Deutschland das “Sommermärchen” bei der Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land. Mit Jutta Speidel (1972) geht es zurück in die Zeiten funktionaler Möbel und eines Italien-Trips im eigenen Käfer Cabrio, wie der Sender im Vorfeld verrät. Zudem denke sie an gemeinsame Kinofilm-Dreharbeiten mit Roy Black zurück: “Er war wahnsinnig nett.” Moderator Kai Pflaume feierte seinen 18. in der DDR 1985. Nicht nur, dass er seine Minipli-Frisur von damals vor Augen geführt bekommt – stilecht stößt er mit einem Mischgetränk aus Nordhäuser Doppelkorn und Cola noch einmal auf die Volljährigkeit an. Gottschalks 70. Frühling Tausendsassa Gottschalk ist derzeit so häufig im Fernsehen zu sehen, wie zu besten “Wetten, dass..?”-Zeiten nicht. Seit seiner Rückkehr aus den USA nach Deutschland hat er mehrere Projekte initiiert wie eine Literatursendung beim Bayerischen Rundfunk. In den letzten Monaten war er quer durch die Senderlandschaft zu sehen: Im Ersten präsentierte er Ende vergangenen Jahres mit “2020 – Gottschalk holt’s nach” eine Art Jahresrückblick. Bei ProSieben konkurrierte er mit Joko Winterscheidt bei “Wer stiehlt mir die Show?”, bei RTL sprang er kurzerhand in der Jury von “Deutschland sucht den Superstar” für Dieter Bohlen ein. Außerdem starteten bei dem Kölner Privatsender am Wochenende wieder neue Folgen von “Denn sie wissen nicht, was passiert!” mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch, der am Samstag allerdings coronaerkrankt nur zugeschaltet war. Hauptsache, die Zuschauer haben ihren Spaß daran, mir zuzusehen. Wie viele und wie alt oder gebildet sie sind, hat mich nie interessiert. Thomas Gottschalk   Nun also wieder öffentlich-rechtlich. Die ersten Folgen sind schon im Kasten, der SWR will sie einmal im Monat jeweils freitagabends ausstrahlen. Andere Gäste werden die Schauspieler Andrea Sawatzki, Uwe Ochsenknecht und Anna Loos sein, Comedian Bülent Ceylan, die Sänger Giovanni Zarrella und Andy Borg, die Moderatorinnen Birgit Schrowange und Laura Wontorra sowie Spitzenkoch Alexander Herrmann. Für Gastgeber Gottschalk steht bei seiner neuen Show nach SWR-Angaben vor allem eines im Vordergrund: “Hauptsache, die Zuschauer haben ihren Spaß daran, mir zuzusehen. Wie viele und wie alt oder gebildet sie sind, hat mich nie interessiert. Ich mache Unterhaltung.” Gottschalk selbst war übrigens mit 18 noch gar nicht volljährig. Mit seinen 70 Jahren ist er alt genug, um erst als Erwachsener die Gesetzesänderung 1975 erlebt zu haben, nach der die Volljährigkeit schon mit Vollendung des 18. Lebensjahrs erlangt wird. Davor galt 21 noch als die wichtige Wegmarke.

"Gottschalk feiert" 18. Geburtstage Max Giesinger, Jutta Speidel und Co.

Literaturverfilmungen, Alltagsdramen, Dokumentarfilme und internationale Produktionen mit großem Starensemble: Peter Patzak konnte das alles. Legendär wurde allerdings eine Figur,  die er gemeinsam mit dem Autor Helmut Zenker schuf: sein Major Kottan, ein Polizist, der im ORF ermittelte, sollte österreichische Fernsehgeschichte schreiben. Insgesamt 19 Fälle lang ermittelte der schrullige Ermittler in kuriosen Kriminalfällen und wurde in Österreich Kult. Parallel schuf er eine seiner bedeutendsten Kinoarbeiten: das Neonazi-Porträt “Kassbach” (1979), für das er international aufgrund der klar geführten Auseinandersetzung mit kleinbürgerlichen Formen des Rassismus, Faschismus und der Gewalt Anerkennung fand. “Kassbach” gilt immerhin als einer der Lieblingsfilme von US-Regielegende Martin Scorsese. Für “Kassbach” erhielt Patzak den Unesco-Preis der Berlinale, später gewann er mit seinen Filmen unter anderm den Max-Ophüls-Preis, den Adolf-Grimme-Preis,  die Goldene Romy und den Regiepreis der Biennale in Venedig – letzteren 2002 für “Die Wasserfälle von Slunj”. Geboren wurde Patzak am 2. Jänner 1945 sozusagen als echtes Nachkriegskind in Wien. Das Aufwachsen im Arbeiterbezirk Brigittenau sollte sowohl ihn als auch seinen langjährigen Wegbegleiter Helmut Zenker nachhaltig prägen. Nach dem Schulabschluss studierte er Psychologie, Kunstgeschichte und Malerei und hatte seine erste Ausstellung unter Albert Paris Gütersloh, dem geistigen Vater der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Mitte der 60er-Jahre wurde Patzak zu der “Films of Art”-Show nach New York eingeladen, von 1968 bis 1970 entstanden dort einige Kurzfilme. Schon früh arbeitete er mit prominenten Darstellerinnen, etwa Rita Tushingham im Thriller “Die Situation” (1972) oder Paula Wessely, die in “Glückssache” (1977) eine Supermarktkassiererin spielte. “Paula Wessely war damals eine ganz neue Erfahrung”, erzählte Patzak einmal dem “Kurier”, denn bei ihr sei viel über die Sprache gelaufen. “Ich habe Ausschnitte am Schneidetisch gesammelt und immer wieder angehört. Was der Strich von Kokoschka ist, ist bei ihr die Melodie der Sprache.” Er habe ja das Glück gehabt, mit vielen Namen der Filmgeschichte zu drehen, die ohne Allüren agierten. In der 80er Jahren zeichnete Patzak dann unter anderem für den Kinofilm “Die letzte Runde (Strawanzer)” (1983) mit Elliott Gould und den Krimi “Joker” (1987) mit Peter Maffay verantwortlich. Mit “Killing Blue” (1988), “Gavre Princip – Himmel unter Steinen” (1990) oder “Brennendes Herz” (1995) erregte er erneut international Aufsehen, für “Shanghai 1937” (1996) erhielt er in Moskau den “Preis der russischen Filmschaffenden”. Nach der Jahrtausendwende blieben trotz aller Erfolge die Aufträge des ORF auf einmal aus, es kam zum Knacks: “Die haben ganz einfach auf mich vergessen”, so Patzak. Stattdessen widmete er sich vermehrt der Malerei, und 2007 inszenierte er mit Theo van Goghs “Interview” im Stadttheater Walfischgasse erstmals für die Bühne. Die Malerei hat Patzak seit 1961 stets parallel zu seinem filmischen Schaffen betrieben, regelmäßige Ausstellungen führten ihn u.a. in die Schweiz und nach New York. Seit 1993 unterrichtete er zudem als ordentlicher Professor Regie an der Wiener Filmakademie, die er auch als Institutsvorstand leitete. Am Freitag meldete die “Kronen Zeitung”, dass Patzak nach einer Herz-OP in Krems am Donnerstag verstorben ist. Zuletzt hatte er vor allem als Autor gearbeitet, erst im Herbst 2020 war sein Buch “Wo bitte wohnt  Herr Friedrich Engels?” präsentiert worden – eine außergewöhnliche Liebesbekundung an seinen Heimatbezirk  Wien-Brigittenau.

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