Aufstehen mit WT1

Merken
Aufstehen mit WT1

Fotos, Papier und Schere rausgeholt: am 04. März 2021 ist internationaler Scrapbooking-Tag! Initiiert wurde der Aktionstag um das Jahr 2000 herum von Bastelclubs. Scrapbooking ist ein in den USA und Kanada entstandenes Bastelhobby, welches seit Anfang der 2000er Jahre auch in Europa verbreitet ist. Fotos werden dabei in sogenannte “Scrapbooks” eingeklebt und mit Aufklebern und anderen zu den Fotos passenden Dingen verziert.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Fotoalben werden in Scrapbooks Geschichten erzählt und die Fotos durch Texte und künstlerische Gestaltung der Seiten besonders präsentiert. Je nach Ereignis werden auch Eintrittskarten und Ähnliches in das Scrapbook geklebt. Sinn des Scrapbookings ist es, Fotoalben auf die besten Bilder zu reduzieren und diese mit Beiwerk in Szene zu setzen. Gleichzeitig soll über kleine Texte und Anmerkungen die Geschichte zu den Bildern festgehalten werden. Der Gesamteindruck versucht die Stimmung zum Zeitpunkt der Aufnahme zu vermitteln und so über das reine Foto hinaus zu bewahren. Gleichzeitig gibt Scrapbooking die Möglichkeit, viele künstlerische Techniken und Stilrichtungen in die Alben einfließen zu lassen.

Ein Merkmal der Scrapbook-Bewegung ist die häufig gemeinschaftliche Ausübung des Hobbys. Workshops, in denen bestimmte Techniken und Fähigkeiten vermittelt werden, gehören ebenso zum Scrapbooking wie sogenannte Crops. Crops sind Treffen von Scrapbookern, bei denen die Teilnehmer eigene Arbeiten, oft zu einem vorgegebenen thematischen Schwerpunkt, erstellen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Abermillionen Menschen haben den James-Bond-Vorspann mit ihrer vergoldeten Haut gesehen: Die britische Schauspielerin Margaret Nolan, die durch die ersten Minuten des Films “Goldfinger” in aller Welt bekannt wurde, ist tot. Das berichteten britische Medien unter Berufung auf Nolans Sohn Oscar Deeks. Auch der britische Regisseur Edgar Wright, der zuletzt mit Nolan gearbeitet hatte, bestätigte ihren Tod bei Twitter. Nolan starb demnach bereits am 5. Oktober im Alter von 76 Jahren. Die Todesursache wurde nicht bekannt. Nolan war ein erfolgreiches Model, bevor sie Schauspielerin wurde. Im 007-Klassiker “Goldfinger” (1964) spielte sie an der Seite von Sean Connery eine kleine Rolle als Bonds Masseurin Dink. Außerdem war sie – mit goldener Farbe bemalt und mit einem goldenen Bikini bekleidet – im Vorspann des Films sowie weltweit auf Plakaten und Werbemotiven zu sehen. Die Kamerafahrt über ihren Körper spielt auf einen grausigen Kino-Mord an: In “Goldfinger” tötet der gleichnamige Schurke (Gert Fröbe) seine untreue Assistentin, indem er ihren Körper vergolden lässt. Sie erstickt. In der Filmhandlung spielt aber nicht Nolan, sondern Shirley Eaton die in Ungnade gefallene und vergoldete Frau.Im selben Jahr hatte Nolan in der Musikkomödie “A Hard Day’s Night” mit den Beatles einen Auftritt. Sie wirkte zudem an vielen Filmen der in Großbritannien populären “Carry on”-Reihe (“Ist ja irre”) mit. Ihre letzte Rolle spielte sie in dem Thriller “Last Night In Soho”, der 2021 ins Kino kommt. Dessen Regisseur Edgar Wright twitterte, Nolan habe “für alles, was in den 60er Jahren cool war,” gestanden.

"Goldfinger"-Ikone: Schauspielerin Margaret Nolan gestorben

Der 19. Februar 2020 ist nicht jedermanns Geschmack: an diesem Tag wird von Fans die Minzschokolade gefeiert. Initiiert wurde das Event im Jahr 2003 durch die National Confestioners Association als “Chocolate Mint Day”. Die korrekte Durchfürung des Tags der Minzschokolade ist denkbar einfach: 1. Minzschokolade essen, 2. seine Diät erst am 20. Februar beginnen. Minzschokolade ist Schokolade, die eine Pfefferminzfüllung hat oder mit Pfefferminzaroma versetzt ist. Minzschokolade gibt es in verschiedenen Variationen. Bekannt sind vor allem Schokoladen, die eine Zuckercreme mit Pfefferminz-Geschmack enthalten – z.B. quadratische Täfelchen aus Bitterschokolade gefüllt mit Pfefferminzcreme. Typisch für Minzschokolade ist ein hoher Kakaoanteil, sodass häufig Bitter- bzw. Herrenschokolade für die Herstellung verwendet wird. Einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von Bitterschokolade auf Grund ihres hohen Gehalts von Flavonoiden wie Epicatechin das Herzkreislaufsystem schützt. Darüber hinaus senkt der Konsum von dunkler Schokolade den Blutdruck. Vor diesem Hintergrund lässt sich deshalb am Tag der Minzschokolade nur eines sagen: Guten Appetit!

Guten Morgen!

Der 09. Oktober 2019 verspricht ein interessanter Tag zu werden, denn es ist der Tag der Kuriositäten. Bei all den mysteriösen Erscheinungen, die es auf der Welt gibt, ist der Tag der Kuriositäten perfekt, um etwas über deren Hintergründe und Erklärungen zu erfahren. Sogar Alien-Sichtungen auf der Erde sind am Tag der Kuriositäten kein Tabu.

Guten Morgen!

Literaturverfilmungen, Alltagsdramen, Dokumentarfilme und internationale Produktionen mit großem Starensemble: Peter Patzak konnte das alles. Legendär wurde allerdings eine Figur,  die er gemeinsam mit dem Autor Helmut Zenker schuf: sein Major Kottan, ein Polizist, der im ORF ermittelte, sollte österreichische Fernsehgeschichte schreiben. Insgesamt 19 Fälle lang ermittelte der schrullige Ermittler in kuriosen Kriminalfällen und wurde in Österreich Kult. Parallel schuf er eine seiner bedeutendsten Kinoarbeiten: das Neonazi-Porträt “Kassbach” (1979), für das er international aufgrund der klar geführten Auseinandersetzung mit kleinbürgerlichen Formen des Rassismus, Faschismus und der Gewalt Anerkennung fand. “Kassbach” gilt immerhin als einer der Lieblingsfilme von US-Regielegende Martin Scorsese. Für “Kassbach” erhielt Patzak den Unesco-Preis der Berlinale, später gewann er mit seinen Filmen unter anderm den Max-Ophüls-Preis, den Adolf-Grimme-Preis,  die Goldene Romy und den Regiepreis der Biennale in Venedig – letzteren 2002 für “Die Wasserfälle von Slunj”. Geboren wurde Patzak am 2. Jänner 1945 sozusagen als echtes Nachkriegskind in Wien. Das Aufwachsen im Arbeiterbezirk Brigittenau sollte sowohl ihn als auch seinen langjährigen Wegbegleiter Helmut Zenker nachhaltig prägen. Nach dem Schulabschluss studierte er Psychologie, Kunstgeschichte und Malerei und hatte seine erste Ausstellung unter Albert Paris Gütersloh, dem geistigen Vater der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Mitte der 60er-Jahre wurde Patzak zu der “Films of Art”-Show nach New York eingeladen, von 1968 bis 1970 entstanden dort einige Kurzfilme. Schon früh arbeitete er mit prominenten Darstellerinnen, etwa Rita Tushingham im Thriller “Die Situation” (1972) oder Paula Wessely, die in “Glückssache” (1977) eine Supermarktkassiererin spielte. “Paula Wessely war damals eine ganz neue Erfahrung”, erzählte Patzak einmal dem “Kurier”, denn bei ihr sei viel über die Sprache gelaufen. “Ich habe Ausschnitte am Schneidetisch gesammelt und immer wieder angehört. Was der Strich von Kokoschka ist, ist bei ihr die Melodie der Sprache.” Er habe ja das Glück gehabt, mit vielen Namen der Filmgeschichte zu drehen, die ohne Allüren agierten. In der 80er Jahren zeichnete Patzak dann unter anderem für den Kinofilm “Die letzte Runde (Strawanzer)” (1983) mit Elliott Gould und den Krimi “Joker” (1987) mit Peter Maffay verantwortlich. Mit “Killing Blue” (1988), “Gavre Princip – Himmel unter Steinen” (1990) oder “Brennendes Herz” (1995) erregte er erneut international Aufsehen, für “Shanghai 1937” (1996) erhielt er in Moskau den “Preis der russischen Filmschaffenden”. Nach der Jahrtausendwende blieben trotz aller Erfolge die Aufträge des ORF auf einmal aus, es kam zum Knacks: “Die haben ganz einfach auf mich vergessen”, so Patzak. Stattdessen widmete er sich vermehrt der Malerei, und 2007 inszenierte er mit Theo van Goghs “Interview” im Stadttheater Walfischgasse erstmals für die Bühne. Die Malerei hat Patzak seit 1961 stets parallel zu seinem filmischen Schaffen betrieben, regelmäßige Ausstellungen führten ihn u.a. in die Schweiz und nach New York. Seit 1993 unterrichtete er zudem als ordentlicher Professor Regie an der Wiener Filmakademie, die er auch als Institutsvorstand leitete. Am Freitag meldete die “Kronen Zeitung”, dass Patzak nach einer Herz-OP in Krems am Donnerstag verstorben ist. Zuletzt hatte er vor allem als Autor gearbeitet, erst im Herbst 2020 war sein Buch “Wo bitte wohnt  Herr Friedrich Engels?” präsentiert worden – eine außergewöhnliche Liebesbekundung an seinen Heimatbezirk  Wien-Brigittenau.

Herztod: Österreich trauert um "Kottan"-Regisseur Peter Patzak

Der Welttag des Händewaschens wird veranstaltet am 15. Oktober 2020. Dieser Tag ist perfekt, um sich endlich mal wieder die Hände zu waschen. Vor allem soll er aber auf die Relevanz des regelmäßigen Händewaschens hinweisen. Händewaschen ist eine Reinigung der Hände von sichtbarem Schmutz und unsichtbaren Krankheitserregern. Es erfüllt also eine ästhetische und eine hygienische Funktion. In der Regel wäscht man sich die Hände an einem Handwaschbecken mit Wasser und Seife oder anderen Reinigungsmitteln.

Aufstehen mit WT1

Konzerte im Sitzen und lachen hinter dem Mundschutz. Corona hat auch die Veranstaltung Szene maßgeblich verändert. So kam zum Beispiel auch wieder das Autokino und sogar ein Autokabarett in Mode. Zwei stadtbekannte Shops vereinigten sich und vieles mehr.