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Ehrentag des Virus wird veranstaltet am 03. Oktober 2020. Viren sind infektiöse Partikel, die sich als Virionen außerhalb von Zellen durch Übertragung verbreiten, aber als Viren nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle vermehren können.

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Die 71. Berlinale hat am Donnerstag das Programm ihres heurigen Wettbewerbs bekanntgegeben. Insgesamt 15 Titel laufen im Wettbewerb, wie der künstlerische Leiter Carlo Chatrian am Donnerstag in einem Video bekanntgab – österreichische Produktionen sind dabei dieses Mal nicht mit von der Partie. Chancen auf einen Goldenen Bären hat hingegen etwader deutsche Schauspieler Daniel Brühl mit seinem Regiedebüt “Nebenan” oder die französische Filmemacherin Celine Sciamma mit dem neuen Projekt “Petite Maman”. Im Wettbewerb konkurrieren überdies Filme des Südkoreaners Hong Sangsoo, des Franzosen Xavier Beauvois (“Albatros”), des Rumänen Radu Jude (“Bad Luck Banging or Loony Porn”) und des Japaners Ryusuke Hamaguchi (“Wheel of Fortune and Fantasy”). Was diesmal noch im Wettbewerb fehlt? US-Produktionen. Deutsches Filmschaffen hingegen ist stark vertreten. Dominik Graf etwa ist mit der Kästner-Verfilmung “Fabian oder Der Gang vor die Hunde” mit Tom Schillingin der Hauptrolle mit an Bord. Im Wettbewerb läuft auch Maria Schraders “Ich bin dein Mensch”, der von einer Begegnung mit einem humanoiden Roboter erzählt. Maren Eggert und Sandra Hüller (“Toni Erdmann”) sind als Schauspielerinnen dabei. Auf der Liste steht zudem die Dokumentation “Herr Bachmann und seine Klasse” von Maria Speth. Die Filmfestspiele in Berlin mussten wegen der Pandemie umplanen. Das Festival startet nicht wie geplant jetzt im Februar, sondern wird auf zwei Termine geteilt. Im März ist ein Online-Branchentreff geplant, im Juni soll es ein öffentliches Festival mit Publikum geben. Noch sind die Kinos in Deutschland wegen der Pandemie geschlossen. Dass das Festival vorerst ins Internet zieht, hat jedoch neue Fragen aufgeworfen. Welche Produktionsfirma zum Beispiel will einen Stream zur Verfügung stellen? Anfang März können zunächst Fachleute aus der Filmindustrie die Filme online sehen. Auch Journalisten sollen zu einigen Filmen Zugang bekommen – das muss aber für jeden Film einzeln geklärt werden, die jeweiligen Rechteinhaber entscheiden. Wann das Publikum die Filme sehen kann, steht noch nicht fest. Derzeit sind die Kinos in Deutschland wegen der Pandemie wieder geschlossen. Die Berlinale war im vergangenen Jahr eine der letzten Großveranstaltungen, die noch stattgefunden hatte. Die 71. Ausgabe hätte eigentlich jetzt am Donnerstag eröffnet werden sollen. Es sei für sie keine Option gewesen, “die Berlinale einfach abzusagen”, sagte Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek.“Wir haben nach einer bestmöglichen Lösung gesucht.” Die Berlinale zeigt normalerweise rund 400 verschiedene Filme. Im vergangenen Jahr waren rund 330.000 Tickets verkauft worden. Die nun für Juni geplante Sommerausgabe wird deutlich kleiner ausfallen. Neben dem Wettbewerb stellt die Berlinale viele andere Filme vor. In der Reihe Berlinale Special etwa laufen in diesem Jahr zum Beispiel “French Exit” mit Michelle Pfeiffer, “The Mauritanian” mit Jodie Foster und Benedict Cumberbatchsowie eine Dokumentation über Sängerin Tina Turner. Im Programm stehen auch der Dokumentarfilm “Wer wir waren” unter anderem mit Astronaut Alexander Gerst und der Film “Je suis Karl” von Christian Schwochow(“Deutschstunde”). Das österreichische Filmschaffen ist auch hier eher schwach präsent. Im “Forum Expanded” immerhin ist der knapp 50-minütige Film “Night for Day” von Emily Wardill zu sehen, den diese für ihre Ausstellung in der Wiener Secession gedreht hatte. Und zumindest mit österreichischer Beteiligung entstand der neue Film von Ronny Trocker: “Der menschliche Faktor”.

Keine österreichischen Bären-Chancen im Hauptbewerb der Berlinale

Faulenzen und Gutes tun, das können derzeit alle Gartenbesitzer. „Der Herbstputz im Garten stört die Natur”, geben nämlich Experten des Naturschutzbundes zu bedenken. Unter dem Motto „Winterfest machen“ würden Gartenbesitzer oft unbewusst die Unterschlüpfe vieler Nützlinge zerstören. “In den Stängeln von Brombeere, Brennnessel und Schilf verbringen unzählige Tiere die kalte Jahreszeit”, erklären die Naturschützer. Marienkäfer, Schmetterlinge und Co. Marienkäfer und Florfliegen (fressen liebend gerne Blattläuse und Milben) nützen Staudenstängel als Behausung. So wie auch zahlreiche Schmetterlingsarten. Diese überwintern dort, je nach Art, als Ei, Raupe oder Puppe. Auch Wildbienen und Spinnen überwintern gerne in hohen Stauden. Viele Gräserarten und Stauden tragen außerdem auch im Winter noch einen Rest Samen – eine wichtige Notration für die Gartenbewohner, wenn sonst kaum noch Futter zu finden ist. Distelfinken etwa lieben diese Sämereien. Der Naturschutzbund empfiehlt deshalb, die alten Stängel erst im Frühjahr zu entfernen. Laub gehört in den Garten „Laub gehört in den Garten und nicht in die Tonne“, so die Naturschutzexperten. Dort finden zahlreiche Nützlinge wie Spinnen, Laufkäfer, Eidechsen, Kröten, Salamander, Molche oder Spitzmaus und Igel Unterschlupf. Singvögel finden unter dem Laub Schnecken, Asseln und andere Kleintiere und sorgen dafür, dass diese im Garten nicht überhand nehmen. Was also (nicht) tun? Abgestorbene Stängel von Brom- und Himbeeren, Schilf, Sonnenblumen und auch Brennnessel über den Winter stehen lassen. Darin überwintern viele Nützlinge. So spät wie möglich (erst im Frühling oder Frühsommer) entfernen. Dann sind auch die letzten überwinternden Insekten geschlüpft. Das Laub kann auf einen Haufen zusammengerecht werden, aber bitte nicht entsorgen! Eventuell mit Ästen (zum Beispiel Tannenzweigen) beschweren, damit der Wind das Laub nicht wieder auseinander fegt. Idealer Unterschlupf für den Winterschlaf für Igel! Gräser und Stauden mit Samenresten im Garten stehen lassen. Vögel nützen im kargen Winter die Samen als Nahrung.

Warum „Ordnungswahn" im Garten schlecht ist

1994 hat die UNESCO den Weltlehrertag bzw. Welttag der Lehrer ins Leben gerufen. Der Aktionstag geht auf eine Initiative aus dem Jahr 1993 und die internationale Bildungskonferenz in Genf zurück. Der damalige UNESCO-Generaldirektor Frederico Mayer rief dazu auf, das Engagement der Lehrerschaft zu würdigen. Dass der Weltlehrertag auf den 5. Oktober fällt, ist nicht zufällig gewählt, sondern geht auf ein historisches Ereignis zurück. Am 5. Oktober 1966 wurde von der UNESCO und der Internationalen Arbeitsgemeinschaft in Paris die Charta zum Status der Lehrerinnen und Lehrer verabschiedet, die die bedeutende Rolle der Lehrer hervorhebt.

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Der frühere Tennisprofi Boris Becker will sich gegen Vorwürfe einer britischen Behörde wehren, der zufolge er im Zusammenhang mit seinem Insolvenzverfahren nicht ausreichend kooperiert haben soll. Boris Becker erschien am Donnerstag zu einer Anhörung vor einem Londoner Gericht, von wo aus der Fall zum Southwark Crown Courtverwiesen wurde. Sein Mandant werde sich dort “energisch gegen die Vorwürfe verteidigen”, sagte Beckers Anwalt Jonathan Caplan. Becker war 2017 von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Eigentlich können Insolvenzverfahren in dem Land bereits nach einem Jahr abgeschlossen werden. Im vergangenen Jahr waren die Insolvenzauflagen gegen Becker jedoch bereits um zwölf Jahre verlängert worden – weil er Transaktionen aus der Zeit vor und nach dem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß gemeldet haben soll. Demnach muss sich der Ex-Profi bis zum 16. Oktober 2031 bestimmten Einschränkungen für zahlungsunfähige Personen in Großbritannien unterwerfen. Die zuständige Insolvenzbehörde führt nun strafrechtliche Ermittlungen gegen den 52-Jährigen, da er nicht so mit den Behörden zusammengearbeitet haben soll, wie die Auflagen es vorsehen. Der Auftakt am Southwark Crown Court ist für den 22. Oktober anberaumt. Laut der englischen Zeitung “The Guardian” drohen dem ehemaligen Tennis-Ass sieben Jahre Gefängnis, sollte es zu einer Verurteilung kommen.

Ex-Tennis-Star droht siebenjährige Haftstrafe

Der Popcorn-Liebhaber-Tag wird veranstaltet am 11. März 2021. Es ist der besondere Tag für Popcorn-Liebhaber, der jedes Jahr am zweiten Donnerstag im März gefeiert wird. Womit? Na mit einer extra großen Portion Popcorn, ist doch klar! Popcorn ist ein als Snack dienendes Nahrungsmittel, das durch starkes Erhitzen einer speziellen Maissorte hergestellt wird. Popcorn stammt vom amerikanischen Doppelkontinent. Wann es zum ersten Mal zubereitet wurde, ist nicht genau bekannt. Sicher ist aber, dass die Ureinwohner Westamerikas es bereits aßen, als Christoph Kolumbus 1492 dort an Land ging. Ferner ist bekannt, dass es dort als religiöser Akt üblich war, je nach der Form eines aufgeplatzten Maiskorns die Zukunft zu bestimmen (ähnlich dem Bleigießen). Bei Ausgrabungen wurden mindestens 4000 Jahre alte Puffmaiskörner gefunden, es ist also davon auszugehen, dass Popcorn schon sehr früh ein Bestandteil des indianischen Speiseplans war. Während der Großen Depression in den 1930er-Jahren avancierte es parallel mit dem Aufstieg des Kinos in den USA und später weltweit zum beliebten Snack. Popcorn wird gezuckert, karamellisiert oder gesalzen. In den Vereinigten Staaten, Österreich, Spanien und Südamerika ist insbesondere gesalzenes und mit Butteraroma versehenes Popcorn die Regel; verbreitet ist daneben auch karamellisiertes Popcorn. Das in Deutschland übliche gezuckerte Popcorn dagegen ist in den USA nahezu unbekannt.

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