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Der Welt-Parkinson-Tag gedenkt am 11. April 2021 der langsam fortschreitenden neurologischen Erkrankung. 1997 wurde dieser Aktionstag durch die European Parkinsons Disease Association ins Leben gerufen. Die Wahl des Tages fiel auf den Geburtstag von James Parkinson, der 1817 erstmals die Krankheit beschrieb. Zu den Symptomen der Krankheit zählen vor allem Muskelstarre und Muskelzittern, verlangsamte Bewegungen bis hin zur vollständigen Bewegungslosigkeit sowie eine Haltungsinstabilität. Der Welt-Parkinson-Tag soll auf die Krankheit sowie davon Betroffene und deren Angehörige aufmerksam machen.

Die Parkinson-Erkrankung setzt meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr ein. Selten sind jüngere Personen, etwa ab 40 Jahren, davon betroffen. Bislang gibt es noch keine Möglichkeit zur Verhinderung oder vollständig aufhaltenden Behandlung des Parkinson-Syndroms. Lediglich einige Symptome lassen sich gezielt behandeln, weshalb die Patienten vor allem in den ersten Jahren und teils auch Jahrzehnten nach Erkrankung ein fast unbehindertes Leben führen können. Der Welt-Parkinson-Tag wird international mit verschiedenen Aktionen begangen.

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Regierungsbeschluss heute im Ministerrat. “Feste sind ein Ort der Ansteckung”, begründet Kanzler Sebastian Kurz. Kein Zusammenhang mit Spielbetrieb der Staatsoper. Der Wiener Opernball wird wegen der Corona-Pandemie 2021 nicht stattfinden. Aufgrund der Infektionslage wird die Regierung die Absage in der Ministerratssitzung heute, Mittwoch, beschließen, erfuhr die APA aus dem Kanzleramt. “Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen”, meinte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), aber es wäre “verantwortungslos, den Ball in gewohnter Art und Weise abzuhalten”. Entscheidung der Regierung Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme gegenüber der APA betont, dass sich die Regierung die Entscheidung, den Opernball zu streichen, nicht leicht gemacht habe. “Aber die Tatsache, dass gerade Feste und Feiern ein Ort der Ansteckung sind, veranlassen uns zur Absage”, betonte Kurz. Der Opernball sei für Wien und Österreich als Kulturnation “ein großes Aushängeschild”, meinte Kurz. Die Vorbereitungen für den Ball dauerten Monate, und “aufgrund der Corona-Situation wäre es verantwortungslos, den Ball in gewohnter Art und Weise abzuhalten”, befand der Kanzler. “Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.” “Wir wissen natürlich um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung dieser Veranstaltungen über die Grenzen Österreichs hinaus”, sagte Kogler. “Aber angesichts des besorgniserregenden Anstiegs bei den Covid-Erkrankungen muss der Schutz der Gesundheit Vorrang haben.” Die Staatsoper und die anderen Kulturinstitutionen hätten in den vergangenen Wochen “enorme Energie in ihre Sicherheitskonzepte gesteckt”, lobte Kogler. “Wir konzentrieren all unsere Bemühungen darauf, sie zu unterstützen und den Kulturbetrieb so gut wie möglich aufrechtzuerhalten”, versicherte er. Präventionskonzept “Der Opernball hat eine sehr lange Vorlaufzeit und wir können derzeit nicht davon ausgehen, dass eine Veranstaltung mit 7.000 Personen im Haus, mit Musik, Tanz und ausgelassener Stimmung, am 11. Februar durchführbar sein wird”, argumentierte auch die Grüne Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. Der aktuelle Spielbetrieb der Staatsoper und anderer Häuser habe mit diesem Schritt aber nichts zu tun. Die Sicherheits- und Präventionskonzepte der Kultureinrichtungen seien “vorbildhaft”, und sie sei überzeugt, dass das Risiko bei Kulturveranstaltungen mit entsprechenden Konzepten und fixen Sitzplänen “ein vertretbares” sei. Ärzteball Bereits vergangene Woche hatte das Komitee der Wiener Nobel- und Traditionsbälle entschieden, dass die Veranstaltungen unter den gegebenen Umständen nicht durchgeführt werden können. Betroffen waren unter anderem der Ärzteball, der Juristenball, der Ball der Offiziere, der Concordiaball sowie der Ball der Pharmacie. Der Jägerball war bereits abgesagt worden. Die Wiener Ballsaison ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Vergangenes Jahr wurden Berechnungen der Wirtschaftskammer zufolge durch die 520.000 Ballbesuchern Umsätze in der Höhe von 151 Millionen Euro gemacht.

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