Aufstehen mit WT1

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Mit dem Welltag der Hämophilie am 17. April 2021 soll über die Bluterkrankheit informiert werden. Der Aktionstag wurde 1989 durch die World Federation of Hemophilia (WFH) eingeführt. Das Datum am 17. April geht auf den Geburtstag von Hans Schnabel zurück, welcher die WFH im Jahr 1963 gründete.

Hämophilie ist eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das Blut aus Wunden gerinnt nicht oder nur langsam. Häufig kommt es auch zu spontanen Blutungen, die ohne sichtbare Wunden auftreten. Hämophilie tritt hauptsächlich bei Männern auf. Betroffene Personen werden umgangssprachlich auch als Bluter bezeichnet.

Hämophilie-Patienten bluten länger als Gesunde. Je nach Schweregrad können Spontanblutungen auftreten, d. h. ohne entsprechende Verletzung. Eine durch einen Unfall hervorgerufene oder eine schwere Blutung kann nur durch Gabe von Gerinnungsfaktoren in Grenzen gehalten werden. Ist diese Hilfe nicht rechtzeitig möglich, kann dies den Tod durch Verbluten bedeuten. Die Gefahr innerer Blutungen ist bei Hämophilie-Patienten ebenfalls erhöht

Schnitt-, Riss- und Schürfwunden führen bei den häufigsten Unterformen der Hämophilie zunächst nicht zu stärkerem Blutverlust als bei gesunden Menschen. Erst die verzögerte Blutgerinnung führt dazu, dass die Verkrustung immer wieder aufbrechen kann und die Blutung je nach Schweregrad der Hämophilie nur sehr langsam oder gar nicht gestillt wird.

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Man kann ein bisschen Mitleid haben mit Phil Collins in diesen Tagen. Der einst so vitale und quirlige Sänger gibt derzeit ein trauriges Bild ab, das dem Popstar und Entertainer Collins so gar nicht gerecht werden will. Wäre Corona nicht dazwischen gekommen, hätte er gerade eine Tournee mit seiner Band Genesis hinter sich. Doch statt mit seiner Musik macht Collins kurz vor seinem 70. Geburtstag am 30. Jänner mit der zweiten Trennung von seiner Ex-Frau Orianne Schlagzeilen. Auf den letzten gemeinsamen Fotos wirkte Collins wie ein Häufchen Elend. Dass er angeschlagen aussah, hatte aber wohl auch mit seiner körperlichen Verfassung zu tun. Seit einer Rückenoperation geht der gebürtige Londoner am Stock, weil sein rechter Fuß gelähmt ist. “Ich hab wegen meines Rückens immer noch Probleme, lange zu stehen”, sagte Collins im Vorjahr dem Sender ITV. “Ansonsten geht es mir gut.” Die Konzerte seiner bis dato letzten Welttournee, die bis Herbst 2019 unter dem makabren Titel “Still Not Dead Yet” (Immer noch nicht tot) lief, absolvierte der Musiker im Sitzen – ein ungewohnter Anblick. In den für Collins immens erfolgreichen 80er und 90er Jahren tanzte er durch peppige Musikvideos zu Hits wie “Don’t Lose My Number”, “You Can’t Hurry Love” oder dem legendären Genesis-Klassiker “I Can’t Dance”. Noch bis in die späten 2000er raste er bei seinen Konzerten mit schelmischem Grinsen rastlos von einem Bühnenrand zum anderen. Sobald es die Coronavirus-Lage zulässt, will er mit Genesis auf Tour gehen – nach fast 15 Jahren Pause. “Es gibt nur wenige Bands, die so lange zusammen waren und immer noch miteinander sprechen, die gern beisammen sind und gern gemeinsam Musik machen”, so Collins. Gerade veröffentlichte die Band Aufnahmen von den Proben. Als Schlagzeuger war er 1970 durch eine Anzeige zur Gruppe gekommen, die damals noch pompösen Progressive Rock spielten. Nach dem Ausstieg von Frontmann Peter Gabriel suchten die übrigen Genesis-Mitglieder erfolglos nach einem Nachfolger. Schließlich übernahm Collins, der schon vereinzelte Songs gesungen hatte, 1975 den Posten des Sängers. In den 80ern wurde aus der Rockband Genesis auch wegen Collins eine radiotaugliche Popband, die weltweit mehr als 150 Millionen Alben verkauft haben soll. Gleichzeitig feierte er als Solokünstler einen raketenhaften Aufstieg. Gleich seine erste Single “In The Air Tonight” war ein Nummer-Eins-Erfolg. Der Song, der auch im Soundtrack der 80er-Jahre-Kultserie “Miami Vice” zu hören war, ist nicht zuletzt dank des legendären Schlagzeug-Breaks ein unsterblicher Klassiker. Der Ruhm hatte für den Weltstar jedoch Schattenseiten, darunter drei Scheidungen. Die erste inspirierte ihn angeblich zu “In The Air Tonight”. Auch Herzschmerz-Balladen wie “Against All Odds” oder “Separate Lives” geben einen Einblick in Collins’ Seelenleben. Nach der laut britischen Boulevardmedien “teuersten Scheidung aller Zeiten” – von der Schweizerin Orianne im Jahr 2006 – flüchtete sich der Musiker in Alkohol, wie er in seiner Autobiografie “Not Dead Yet” (Deutscher Titel: “Da kommt noch was”) erzählte. “Ich betrinke mich nie während der Arbeit”, erinnerte er sich. “Das bedeutet jedoch nur, dass ich umso heftiger trinken muss, wenn ich nicht bei der Arbeit bin.” Die Trinkerei bescherte ihm eine akute Pankreatitis, eine gefährliche Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Erst nach mehreren Versuchen gelang ihm der Entzug. 2016, in dem Jahr, in dem er seine Comeback-Tour ankündigte, kam er überraschend wieder mit Orianne zusammen. Doch die zweite Beziehung mit der Mutter seiner Söhne Matthew und Nicholas hielt nur ein paar Jahre und endete nun in wüsten Anschuldigungen und einem hässlichen Rechtsstreit, den die berüchtigte britische Boulevardpresse nur allzu gern ausschlachtet. Dem Vernehmen nach geht es ums Geld. Die zynische Abrechnung “In The Air Tonight” wirkt unfreiwillig aktuell. Ob Phil Collins noch einmal mit neuer Musik für Schlagzeilen sorgen wird, ließ er bisher offen. “Testify”, sein letztes Studioalbum mit eigenen Songs, liegt fast 20 Jahre zurück. “Ich sollte wohl mal wieder einen Finger bewegen und etwas Neues machen”, sagte er 2017 der dpa in London. “Ich war zu faul.” Seitdem hat er nur eine Zusammenstellung mit alten Tracks veröffentlicht. 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Phil Collins will wieder mit Genesis auf Tour gehen

Der Welt-Parkinson-Tag gedenkt am 11. April 2021 der langsam fortschreitenden neurologischen Erkrankung. 1997 wurde dieser Aktionstag durch die European Parkinsons Disease Association ins Leben gerufen. Die Wahl des Tages fiel auf den Geburtstag von James Parkinson, der 1817 erstmals die Krankheit beschrieb. Zu den Symptomen der Krankheit zählen vor allem Muskelstarre und Muskelzittern, verlangsamte Bewegungen bis hin zur vollständigen Bewegungslosigkeit sowie eine Haltungsinstabilität. Der Welt-Parkinson-Tag soll auf die Krankheit sowie davon Betroffene und deren Angehörige aufmerksam machen. Die Parkinson-Erkrankung setzt meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr ein. Selten sind jüngere Personen, etwa ab 40 Jahren, davon betroffen. Bislang gibt es noch keine Möglichkeit zur Verhinderung oder vollständig aufhaltenden Behandlung des Parkinson-Syndroms. Lediglich einige Symptome lassen sich gezielt behandeln, weshalb die Patienten vor allem in den ersten Jahren und teils auch Jahrzehnten nach Erkrankung ein fast unbehindertes Leben führen können. Der Welt-Parkinson-Tag wird international mit verschiedenen Aktionen begangen.

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