Aufstehen mit WT1

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Anhänger der halluzinogenen Droge LSD feiern am 19. April 2021 den Fahrradtag (“Bicycle Day”). Damit gedenken sie dem ersten erfolgreichen LSD-Selbstversuch. Bei diesem raste der Chemiker Albert Hofmann mit dem Fahrrad nach Hause, hatte jedoch das Gefühl, nicht vorwärts zu kommen.

Albert Hofmann stellte im November 1938 erstmals im Rahmen seiner Forschung zum Mutterkorn Lysergsäurediethylamid (LSD) her. Er wollte ein Kreislaufstimulans entwickeln. Nachdem die erhoffte Wirkung im Tierversuch nicht eintrat, verlor er zunächst das Interesse.

Am 16. April 1943 entschied er sich, mögliche Wirkungen erneut zu prüfen. Bei seinen Arbeiten mit LSD bemerkte Hofmann an sich selbst eine halluzinogene Wirkung, die er zunächst nicht erklären konnte. Er vermutete, LSD sei durch unsauberes Arbeiten durch die Haut von seinem Körper aufgenommen worden.

Er wiederholte dieses Erlebnis am 19. April 1943 durch die Einnahme von 250 Mikrogramm LSD. Verglichen mit der Wirksamkeit der damals bekannten Mutterkornalkaloide, entsprach das der kleinsten Menge, bei der man noch eine Wirkung hätte erwarten können. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese Menge bereits dem zehnfachen der normal wirksamen Dosis (ab ca. 20 µg) von LSD entsprach.

Das Datum gilt heute als Zeitpunkt der Entdeckung der psychoaktiven Eigenschaften des LSD. Der Jahrestag wird von popkulturellen LSD-Anhängern als “Fahrradtag” (Bicycle Day) gefeiert, da Hofmann am Beginn seines bewusst induzierten Rauscherlebnisses mit dem Fahrrad nach Hause fuhr.

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