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Am 22. April findet 2021 in über 175 Ländern der Tag der Erde statt. Die Idee hinter dem auch als Earth Day bezeichneten Aktionstag ist, für einen ökologischen bzw. umweltbewussten Lebensstil zu werben. Der Tag der Erde hat seinen Ursprung in einer US-amerikanischen Studentenbewegung von 1970. Seit 1990 folgten immer mehr lokale Earth Days mit individuellem Programm und Zielsetzungen rund um den Umweltschutz. Jeder Mensch ist aufgerufen seinen Umgang mit Ressourcen, sein Konsumverhalten und seine Müllproduktion kritisch zu überdenken.

Der Tag der Erde bietet Anlass, um während themenbezogener Stadtfeste auf umweltschonende Produktionen hinzuweisen oder für neue Technologien zu werben. Weltweit sind zahlreiche Aktionen entstanden, die sich einzelnen Aspekten zur Erhaltung des Planeten Erde in seiner natürlichen Vielfalt zum Ziel gesetzt haben. Dazu zählen beispielsweise Projekte zum Schutz bedrohter Tierarten und deren Lebensraum. Ein Umdenken hinsichtlich der Nutzung der Erdoberfläche ist für all diese Projekte ein wichtiger Ausgangspunkt.

Deutsche Schulen, Universitäten, Betriebe, Verbände und die Kirche beteiligen sich ebenfalls am Earth Day. Es werden neben der Organisation von Umweltbildungsprogrammen auch Demonstrationen ins Leben gerufen. Die evangelisch-lutherische Kirche hat den ansonsten im September stattfindenden “Tag der Schöpfung” mit dem Tag der Erde zusammengelegt. Künstler wie Michael Jackson (Earth Song) oder John Denver (Earth Day Every Day) verarbeiteten den Tag musikalisch.

Bolivien schlug 2009 den Vereinten Nationen erfolgreich den 22. April als “Internationalen Tag der Mutter Erde” vor und griff damit eine Idee des US-Senators Wisconsin Gaylord Nelson auf, der bereits einen Umweltaktionstag initiiert hatte. Seitdem hat der Festtag unter dem vereinfachten Titel “Tag der Erde” einen internationalen Status erlangt und soll die Weltbevölkerung zum Umdenken der Konsumgepflogenheiten bewegen. 2010 unterzeichneten Regierungsvertreter aus 47 Ländern schließlich das “Abkommen der Völker” – eine Vereinbarung für die Zukunft, den vom Menschen verursachten Klimawandel zu stoppen.

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Eigentlich stand der Name Gernot Roll für anspruchsvolle Literaturverfilmungen wie Golo Manns “Wallenstein” oder Joseph Roths “Radetzkymarsch”, er drehte Helmut Dietls “Rossini” und Heinrich Breloers “Die Manns”. Der größte Erfolg Rolls war allerdings “Ballermann 6”, eine seichte Komödie über aus Eimern saufende Prolls am Strand von Malle. Nun ist Roll im Alter von 81 Jahren gestorben. 5,5 Millionen Zuschauer sahen sich den trashigen Streifen an, der 1997 in die Kinos kam. “Viel für deutsche Verhältnisse”, meinte Roll einst. Bernd Eichinger, der große Münchner Filmproduzent, habe die Idee für “Ballermann 6” ausgebrütet und keinen Regisseur gefunden. “Als er mich fragte, ob ich das zusätzlich zur Kamera machen wollte, habe ich zugesagt. Und dazu stehe ich bis heute.” Die Feuilletonisten jedenfalls waren entsetzt. Wie konnte Roll sich für so etwas hergeben? Doch Roll selbst sah darin keinen Widerspruch. “Auch eine Komödie wie Ballermann, die nur auf aneinandergereihten Gags beruht, ist filmhandwerklich äußerst schwierig umzusetzen. Da muss man sehr genau darauf hinarbeiten, das muss sitzen.” Außerdem kannte der überaus erfahrene Kameraprofi, der in seinem Leben “nie etwas anderes gelernt und gemacht hat als Film”, keine Berührungsängste. So gehören auch “Tach, Herr Doktor”, der erste Kinofilm des Kabarettisten Gerd Dudenhöfer alias Heinz Becker, und die fünfte Episode der “Werner”-Reihe “Werner eiskalt” zu seiner mehr als 200 Werke umfassenden Filmografie. Mit 14 wurde er zum Kameramann Roll stammte aus Sachsen. Nach der Volksschule begann er schon mit 14 Jahren eine dreijährige Ausbildung als Kameramann und verdingte sich danach bei den DEFA-Studios in Berlin-Babelsberg. Weil er in Babelsberg keine Entwicklungsmöglichkeiten sah, wechselte er 1960 nach Westdeutschland und heuerte bei der Münchner Bavaria an, damals eines der größten Studios für TV-Produktionen. 1961 stand er erstmals selbst hinter der Kamera. Er drehte Serien wie “Graf Yoster gibt sich die Ehre” und mehrere Folgen der Krimireihe “Tatort” mit Hansjörg Felmy, bei denen auch sein Idol Wolfgang Staudte Regie führte. Nachdem Roll zusammen mit Edgar Reitz das Nachkriegsdrama “Stunde Null” in Szene gesetzt hatte, gelang ihm mit der gefeierten TV-Serie “Heimat – Eine deutsche Chronik“, die Reitz 1984 herausbrachte, der Durchbruch. Seither reihte sich in seinem filmischen Schaffen ein prestigeträchtiger Streifen an den anderen: Fritz Lehners Schubert-Trilogie “Mit meinen heißen Tränen”, für die Roll einen von mehreren Grimme-Preisen erhielt, Caroline Links Familiendrama “Jenseits der Stille”, das sogar für den Oscar nominiert wurde. Schließlich Helmut Dietls legendäre Gesellschaftssatire “Rossini”. Zu erwähnen wären auch Sönke Worthmanns Schwulen-Komödie “Der bewegte Mann” und später noch der Kinderfilm “Räuber Hotzenplotz” nach Otfried Preußler, in dem er selbst Regie führte. Zu den großen Regisseuren, mit denen Roll zusammenarbeitete, gehörte nicht zuletzt der Österreicher Axel Corti. Während der Dreharbeiten zu Roths “Radetzkymarsch”, einem bewegenden Abgesang auf das alte Europa, starb Corti an einer Krebserkrankung. Roll übernahm für seinen Freund auch die Regie und vollendete den Streifen kongenial. Das führte dann auch zu Engagements wie “Ballermann 6”.

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Auch wenn derzeit in den Ländern Europas noch über mögliche Öffnungsschritte im Zuge der Coronakrise debattiert wird, zeigt sich die European Broadcasting Union (EBU) als Mutterschiff des alljährlichen Eurovision Song Contests zuversichtlich, das Megaevent von 18. bis 22. Mai im niederländischen Rotterdamabhalten zu können – unter massiven Sicherheitsvorkehrungen. Die Details zum Covid-Sicherheitskonzept wurden am Dienstag veröffentlicht. Die Zahl der Delegationsmitglieder wurde gekürzt, jene der berichtenden Journalisten auf 500 vor Ort begrenzt. Für alle aus dem Ausland wird eine fünftägige Quarantäne vor der Einreise in die Niederlande empfohlen. Obligatorisch ist ein negativer Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Die Delegationen der 41 Teilnehmerländer dürfen, wenn sie in Rotterdam angekommen sind, das Hotel nicht verlassen, außer wenn sie zum Veranstaltungsort, der Ahoy Arena, fahren. Jeder, der in der Arena tätig ist – von Künstlern über Crew bis zu Pressevertretern – wird regelmäßig in einer Teststraße untersucht. Sollte hier jemand positiv getestet werden, käme das “Isolationsprotokoll” zum Einsatz. Trifft es einen der Kandidaten, der deshalb nicht auf der Bühne auftreten kann, werde das zuvor aufgezeichnete Material bei der Show gesendet. Publikum ist nicht fix “Wir arbeiten weiterhin an dem Projekt, einen sicheren Eurovision Song Contest mit allen Künstlern live in Rotterdam zu realisieren”, machte Executive Supervisor Martin Österdahl in einer Aussendung deutlich. Dazu sei das nun von der zuständige Behörde in den Niederlanden abgenommene Sicherheitskonzept bei einer veränderten Lage auch flexibel adaptierbar. Noch nicht fix ist derzeit aber, ob es auch einen ESC mit Publikum vor Ort geben wird. “Die Frage, ob es Zuschauer während der Shows geben kann und welche flankierenden Veranstaltungen es rund um den ESC in Rotterdam geben kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden”, so die EBU. “Amen” heißt es dazu jedenfalls aus Österreich. Unter diesem Titel wird der heimische Vertreter Vincent Bueno seinen Song in Rotterdam präsentieren. Vorgestellt wird der neue Song erstmals am 10. März im Rahmen des Ö3-Weckers.

Song Contest 2021: Veranstalter geben sich zuversichtlich