Aufstehen mit WT1

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Der Welttag für menschenwürdige Arbeit. Eingeführt hat ihn der Internationale Gewerkschaftsbund bei seiner Gründung vor zwölf Jahren als „Tag für Gute Arbeit“. Seit 2008 wird er international begangen.

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Die Idee zum dem Konzert ist nicht aus dem Nichts gekommen. Sänger und Flaming-Lips-Mastermind Wayne Coyne hat schon vor Jahren begonnen, während seiner Konzerte in einem riesigen, transparenten Plastikball durchs Publikum zu hüpfen. Angestachelt von Corona hat man daraus jetzt ein Live-Konzert konzipiert,bei dem alle Anwesenden in solche Blasen verpackt wurden: Die Besucher maximal zu dritt, die Musiker jeder auch in einer. Einen Testlauf hatte es bereits im Herbst gegeben.Das Event war penibel vorbereitet: Die Plastikbälle waren mit Lautsprechern versehen, die Eingeschlossenen wurden mit kleinen Ventilatoren und Handtüchern ausgestattet, um der Hitze und beschlagenem Plastik Herr zu werden. Das Konzert dürfte dann typisch Flaming Lips gewesen sein:  Von Fans mitgeschnittene Handyvideos zeigen einen psychdelischen Farbrausch, der für die Band seit Jahrzehnten charakteristisch ist. Wayne Coyne hielt lustige Partyballons (“Fuck you Corona”) hoch, ein pinker Aufblas-Roboter war auch mit dabei.Das ganze Projekt ist bei weitem nicht das Irrste, was die amerikanische Kultband in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, der charismatische Wayne Coyne ist nicht nur in Musikerkreisen für sein erratisches und exzentrisches Verhalten geradezu gefürchtet, und mit seiner Band hat er eine ganze Reihe von bizarren Projekten verwirklicht.Die Band hat schon in den Neunzigern Alben herausgebracht, für die man insgesamt vier CD-Player synchron in Betrieb nehmen muss, sie presste für Special Editions das Blut beteiligter Musiker in Vinyl ein, und 2011 gab man ein auf 13 Stück limitiertes Album heraus, das – angeblich – in einem echten menschlichen Schädel eingebaut ist. Kostenpunkt: 5000 Dollar. Dazu gab es auch Releases mit essbarem Material wie einem Album, das sich in einem täuschend echt aussehenden Schoko-Herz verbarg.

Coronakonzerte in Plastikblase

Es ist wieder zurück. Die Rede ist vom Arena Clubbing. Wenn auch in einer anderen Location – der Stimmung tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Auch die Jugend von heute weiß, wie man feiert. Wieder mit dabei: Das DJ Duo 2 Dollers. Was aus Toni und Alex privat geworden ist – Michaela Hoffmann hat mit ihnen gesprochen.

Was hier aber auf den ersten Blick wie ein weiterer Food Holiday klingt, erweist sich bei näherer Betrachtung allerdings als Andenken an den französisch-amerikanischen Schriftsteller und Gelehrten Raymond Federman (1928 – 2009). Entgegen der angelsächsischen Tradition den Geburtstag einer Person als Ehren- bzw. Gedenktag heranzuziehen, referiert der heutige Noodle Day auf das Datum von Raymond Federmans Tod am 6. Oktober 2009. Entsprechend fand die erste Auflage des Noodle Day zu seinem Gedenken auch im Jahr 2010 statt.

Guten Morgen!

In der Tanzschule Hippmann lässt man sich vom CoronaVirus nicht die Abschluss-Show verderben. So wird heuer statt wie gewohnt in der Rotax Halle outdoor am Minoritenplatz getanzt. Voila: Herzlich Willkommen zum Showdown in Town – den Tanzwerker Festspielen.

Wer die Moonwalk-Socken von Michael Jackson haben will, muss laut Auktionsseite mindestens 100 000 Dollar (rund 90 000€) als Stargebot bieten. Bei dieser ohnehin schon  gigantischen Summe wird es aber wohl nicht bleiben. Die Auktion beginnt am 13.November  um 09:00 (Ortszeit) und läuft bis 22.November. Das amerikanische Auktionshaus „Gotta Have Rock and Roll“ schätzt, dass man für diese Glitzer-Strümpfe in den nächsten Tagen bis zu zwei Millionen US-Dollar berappen muss. Denn: Die Strümpfe gehörten dem King of Pop, Michael Jackson († 50).   Foto: picture alliance

Mindestgebot: 100 000 US-Dollar

Am 17. Februar 2021 wird mit dem Aschermittwoch die westkirchliche Fastenzeit eingeleitet. Es beginnen 40 Tage des Verzichts auf Fleischspeisen und Alkohol, womit an die 40 Tage erinnert werden soll, die Jesus in der Wüste verbrachte. Die sechs Sonntage sind fastenfrei, mit denen der gesamte Zeitraum eigentlich 46 Tage umfasst. Es ist üblich, dass sich Christen weltweit ein Aschenkreuz auf Stirn oder Scheitel zeichnen lassen. Schüler in Deutschland werden für die entsprechende Messe vom Unterricht befreit. Die Aschenbestreuung ist namensgebend für den Aschermittwoch. Sie soll reinigen und voll Buße und Reue während der Heiligen Messe empfangen werden. Gläubige vollziehen hierbei eine Abkehr von ihren Sünden. Die Asche stammt von verbrannten Palmsonntagszweigen des Vorjahres. Sie symbolisiert Vergänglichkeit, Buße und Neubeginn zugleich. Das Rezitieren der Bibelstelle “Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst” (Gen. 3, 19) weist auf die Auferstehung Jesu hin, die mit Ostern das höchste aller christlichen Feste und das Ende der Fastenzeit darstellt. Das traditionelle Heringsessen am Aschermittwoch wird beiden Funktionen des Festtages gerecht: Der Verzehr von Hering wirkt entschlackend auf den Körper und da Fische Kaltblüter sind, ist ihr Verzehr auch innerhalb der Passionszeit erlaubt. Nach einer oft genussreichen und ausschweifenden Karnevalszeit ist der Aschermittwoch demnach der Start in eine Regenerationsphase für Geist und Körper. Oft wird in der Nacht vom Fastnachtsdienstag auf den Aschermittwoch die Fastnacht beerdigt, da mit dem Aschermittwoch die Karnevals-, Fastnachts- und Faschingszeit beendet ist. Die kirchliche Metaphorik des Aschermittwochs findet sich auch in anderen Bereichen des Lebens wieder. So geht etwa die Redewendung “Asche auf mein Haupt”, die einem Schuldeingeständnis und der Bereitschaft zur Buße gleichkommt, auf den Kirchenbrauch zurück. Zudem ist es für Parteien in Deutschland üblich, den “politischen Aschermittwoch” zu begehen, an dem sie sich zusammensetzen und die aktuelle politische Situation diskutieren. In der Ostkirche wird kein Aschermittwoch gefeiert, da die Fastenzeit hier bereits am Sonntagabend beginnt.

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