Aufstehen mit WT1

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Aufstehen mit WT1

Am 18. Oktober 2020 ist – wie jedes Jahr – der Welttag der Menopause oder auch Welt-Menopausetag (World Menopause Day). Mit dem Aktionstag soll weltweit auf die Bedeutung und die Auswirkungen der Wechseljahre aufmerksam gemacht werden, welche einen großen Einfluss auf viele Frauen haben. Initiiert wurde der Tag 1984 durch “The International Menopause Society” (IMS) in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO.

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Das Erntedankfest findet in Österreich entweder im September oder im Oktober statt: in städtischen Gebieten vorzugsweise am ersten Sonntag im Oktober, am Land bereits Ende September.

Guten Morgen!

Der italienische Süßwarenhersteller Ferrero investiert in Speiseeis. Der Nutella-Hersteller lanciert bis Ende April Eis am Stiel mit der Marke Ferrero Rocher in den Varianten Classic und Dark. Auch die Raffaello-Pralinen werden als Speiseeis am Stiel angeboten. Auf den Markt kommen außerdem Eislutscher aus Estathé in den Geschmacksvarianten Zitrone und Pfirsich. Neben Italien wird das Ferrero-Eis auch in Österreich, Deutschland, Frankreich und Spanien angeboten. Die Entwicklung von Speiseeis wurde dank der Synergien mit Ice Cream Factory Comaker, einem spanischen Unternehmen vorangetrieben, das auf die Produktion von Speiseeisprodukten spezialisiert ist. Das spanische Unternehmen steht seit 2019 unter Ferrero-Kontrolle. 12,3 Milliarden Euro Umsatz Ferrero-Speiseeis wird im Werk Alzira in Spanien hergestellt. Neben der bestehenden Fabrik in der Provinz Valencia wurde auch ein neuer Standort für die Schokoladenglasur der Eissticks errichtet. Der italienische Süßwarenhersteller will sich mit dem Speiseeis einen neuen Markt erschließen. Der piemontesische Konzern, Hersteller der Pralinen “Ferrero Rocher” und “Mon Cheri”, machte zuletzt einen Jahresumsatz von 12,3 Milliarden Euro und beschäftigt über 30.000 Mitarbeiter. Der Konzern ist weltweit mit 86 Tochtergesellschaften und 22 Produktionswerken in insgesamt 170 Ländern der Welt präsent. In Österreich ist Ferrero mit einer eigenen Niederlassung in Innsbruck vertreten. Palmöl- und Haselnussimporte als Kritikpunkte Für Aufsehen rund um den italienischen Konzern sorgte jüngst eine ZDF-Dokumentation von Lebensmittelententwickler Sebastian Lege. Einer der Kritikpunkte: Fast alle Ferrero-Produkte sollen Palmöl aus tropischen Billiglohnländern enthalten. Was dort zur Abholzung von Regenwald und einer Verringerung der Artenvielfalt führe. Ferrero stellte sich zuletzt aktiv gegen derlei Vorwürfe. Das Unternehmen schließt etwa aus, dass ihr Palmöl von durch Brandrodung entstandenen Plantagen kommt. Greenpeace hingegen ist sich sicher, dass “die Palmöllieferkette nicht sauber” sei. Auch die Haselnussimporte des Unternehmens wurden kritisch beäugt. Ferrero ist Abnehmer von rund zwei Drittel der türkischen Haselnussernte, immer wieder wurden in den letzten Jahren Vorwürfe wegen möglicher Kinderarbeit laut. Das ZDF fragte bei Ferrero nach, ob man Kinderarbeit auf den Plantagen ausschließen könne. Ferrero konnte das nicht, da der Konzern nur 45 Prozent der Lieferkette zurückverfolgen kann.

Raffaello und Rocher wandern in die Eisvitrine

Erst die Verschiebung des weltberühmten Karnevals im Sambodrom, jetzt hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro wegen der Pandemie auch ihren Straßenkarneval abgesagt. Demnach einigten sich Vertreter der “Blocos” genannten Karnevalsgruppen, die sonst in den Straßen und auf Plätzen feiern, sowie die städtische Tourismusagentur Riotur und Experten für Gesundheit und öffentliche Sicherheit nach einer Online-Besprechung auf die Absage. “Ohne Impfstoff ist ein traditioneller Karneval nicht möglich”, zitierte die Nachrichtenagentur Agencia Brasil Riotur-Präsident Fabrício Villa Flor. “Die Position der Blocos war sehr verantwortungsvoll.” Hohe Zahl an Infektionen Nach den USA und Indien verzeichnet Brasilien die meisten Corona-Infektionen – es sind offiziell über 5,4 Millionen. Mehr als 158.000 Menschen sind in dem größten Land Lateinamerikas im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Stadt Rio registrierte bis Donnerstag offiziell mehr als 118.000 Infizierte und über 12.000 Todesfälle. Wegen Corona war bereits die Silvesterparty an der Copacabana abgesagt worden; die Umzüge im Sambodrom, die im Februar stattfinden sollten, wurden erstmals seit 1912 verschoben. Den Berichten zufolge stimmten alle Teilnehmer überein, dass eine Veranstaltung von der Größe des Straßenkarnevals ebenfalls weder sinnvoll noch sicher wäre. Zuletzt hatte der Karneval in Rio laut “G1” unter Berufung auf Riotur allein in vier Tagen mehr als drei Millionen Menschen auf die Straße gelockt. “Es macht mich sehr traurig, weil ich keine Perspektive für einen Karneval im Jahr 2021 sehe. Ganz gleich, wie sehr wir uns bemühen eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten – am Ende ist er doch ein spontanes Fest”, sagte Staatsanwältin Andréa Amin dem Portal zufolge. Der Karneval ist die jährliche Katharsis eines Volkes, bei der sich der Druck wie aus einem Dampfkochtopf befreit. Er gilt als Reinigung der Seele, als Ereignis, bei dem fast alles erlaubt ist – das Tanzen, das Flirten und noch mehr. Im Karneval amüsieren sich alle trotz sonst oft trauriger Lebensumstände. Er hilft bei der Flucht in eine andere Welt, in der nach der Theorie des brasilianischen Anthropologen Roberto da Matta alles umgekehrt ist: Autofahrer halten an, wenn Sambagruppen vorbeiziehen. Männer verkleiden sich als Frauen. Weiße jubeln Schwarzen zu. Der Samba, der 2016 seinen 100. Geburtstag feierte, war als afro-brasilianische Musik zunächst verpönt. Inzwischen hat der Karneval sich längst zu einem gesellschaftlichen Ereignis und einer Touristenattraktion entwickelt. Mehr als zwei Millionen Besucher kamen im vergangenen Februar nach Rio. Dem Portal “Carnavalesco” zufolge bringt der Karneval der Stadt sonst Einnahmen von vier Milliarden Reais, umgerechnet rund 620 Millionen Euro.

Rio sagte Straßenkarneval ab

Gute Nachrichten für Videospiel-Enthusiasten: Das beliebte Videospiel Fortnite des Entwicklers Epic Games könnte einem BBC-Bericht zufolge bald auch wieder auf iPhones verfügbar sein. Demnach hat der US-Konzern Nvidia eine Version seines “Geforce Now”-Cloud-Systems entwickelt, über das Fortnite künftig auch auf Apples Safari-Browser abspielbar sein soll. Nicht mehr im App-Store Seit August ist Fortnite für iPhone-Nutzer nicht mehr im App-Store verfügbar. Hintergrund ist laut BBC ein Streit über die Profitverteilung: Demnach wollte Epic Games mit einem technischen Trick im Zuge eines Updates die Provision an Apple umgehen. Apple verlangt 30 Prozent des Umsatzes, den App-Hersteller auf den Plattformen des Unternehmens erzielen. Derzeit kann Fortnite bereits auf Apple-Macbooks über das Cloud-System von Nvidia gespielt werden. Dem BBC-Bericht zufolge könnte Nvidia Fortnite aber noch vor Beginn der Winterferien auf seiner Plattform anbieten – und somit das Spiel auch iPhone-Besitzern zugänglich machen. Nvidia wollte den Bericht nicht bestätigen. Man äußere sich nicht zu möglichen neuen Kunden, erklärte ein Unternehmenssprecher. Epic Games lehnte eine Stellungnahme ab. Epic hat mit “Fortnite” eine zahlenmäßig beeindruckende Anhängerschaft im Rücken. Die Zahl der Nutzer hat nach Unternehmensangaben inzwischen 350 Millionen erreicht.

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