Auftakt zum Forum Alpbach - Kongress heuer vorwiegend online

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Auftakt zum Forum Alpbach - Kongress heuer vorwiegend online

Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnet am Sonntag am späten Nachmittag das diesjährige Europäische Forum Alpbach. Der seit 1945 existierende Kongress geht heuer Corona-bedingt neue Wege und findet vorwiegend online statt. Viele hochrangige Gäste wie etwa UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wollen per Zuschaltung an dem auf zwölf Tage verkürzten Forum teilnehmen. Der Tiroltag bildet am Sonntag den Auftakt der Veranstaltungen. Dabei werden die Landeshauptleute der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino – Günther Platter, Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti – über eine mögliche Weiterentwicklung der Euregio diskutieren. Um 17.00 Uhr beginnt dann die offizielle Eröffnung der bis 3. September dauernden Konferenz mit Reden von Van der Bellen und Forumspräsident Franz Fischler, der im Vorfeld angesichts der vielen Neuerungen von einer “Neuerfindung” des Kongresses sprach.

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Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird zu einem Treffen mit führenden Politikern des Landes in Beirut erwartet. Die Ursache der Detonation ist noch unklar. Sie steht möglicherweise in Verbindung mit großen Mengen Ammoniumnitrat, die jahrelang im Hafen ohne Sicherheitsvorkehrungen gelagert worden sein sollen. Kritiker prangern Fahrlässigkeit an und sehen auch ein Versagen der politischen Führung des Landes. Die Chemikalie wird vor allem als Düngemittel verwendet. Sie führte schon mehrmals zu tödlichen Explosionen und wurde auch bei Anschlägen eingesetzt. Die Katastrophe löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus – so schickten mehrere Länder Rettungsmannschaften mit Spürhunden und Experten für die Bergung von Verschütteten. Am Mittwochabend traf eine Maschine mit Hilfsgütern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ein. Dem Land fehlen unter anderem medizinische Güter. Nach Angaben von Gesundheitsminister Hassan Hamad kamen am Dienstag mindestens 135 Menschen ums Leben, etwa 5.000 weitere wurden verletzt. Noch immer werden nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes rund 100 Menschen vermisst. Rettungshelfer suchen weiter nach Überlebenden. Soldaten der Armee, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Freiwillige waren am Ort des Katastrophe im Einsatz. Mitarbeiter des Zivilschutzes kontrollierten zudem Gebäude, die einsturzgefährdet sein könnten. Angehörige von Überlebenden hofften auf Lebenszeichen von Vermissten. “Ich warte hier, ich bewege mich nicht weg”, rief eine Frau in der Nähe des abgesperrten Hafens. “Mein Bruder arbeitete im Hafen und ich habe von ihm nichts gehört, seitdem es die Explosion gab.” Die heftige Detonation am Dienstag zerstörte große Teile des Hafens, der für die Versorgung des Landes zentral ist, und Teile der umliegenden Gebiete. Beobachter warnen, die Versorgungskrise in dem Land am Mittelmeer könnte sich weiter verschärfen, da es stark von Importen abhängig ist. Die Detonation zerstörte auch Getreidesilos im Hafen. Auch die umliegenden Wohngebiete wurden stark beschädigt. Der Libanon leidet seit Monaten ohnehin schon an einer schweren Wirtschaftskrise, die große Teile der Bevölkerung in die Armut getrieben hat. Präsident Michel Aoun bat deshalb die internationale Gemeinschaft um schnelle Hilfe für sein Land. Macron, der bisher in Südfrankreich Ferien macht, hatte bereits unmittelbar nach der Katastrophe im Hafen von Beirut Unterstützung zugesagt. In Frankreich, das als frühere Mandatsmacht immer noch eng mit dem Libanon verbunden ist, löste die Katastrophe Trauer und Entsetzen aus. Macron will nun nach eigenen Angaben eine “Botschaft der Brüderlichkeit und der Solidarität der Franzosen” überbringen. Zudem strebt er einen Vertrag für den Wiederaufbau des Libanons an. US-Präsident Donald Trump relativierte seine ersten Äußerungen, es habe sich mutmaßlich um einen Anschlag gehandelt, und schloss am Mittwoch einen Unfall nicht aus. Er meinte im Weißen Haus, es könne sich um einen “Unfall” oder um einen “Angriff” gehandelt haben. Zum jetzigen Zeitpunkt wisse dies “niemand”. Am Vortag hatte der US-Präsident mit der Aussage für Wirbel gesorgt, bei den Explosionen habe es sich mutmaßlich um einen Anschlag mit einer “Art von Bombe” gehandelt. Dies hätten ihm seine Generäle nahegelegt.

Suche nach Ursache der Detonation in Beirut geht weiter

Bei einem spontanen Straßenfest infolge des Gedenktags zum Ende der Sklaverei in den USA sind im Bundesstaat North Carolina drei Menschen durch Schüsse getötet worden. Bei dem Zwischenfall in der Nacht auf Montag in Charlotte wurden laut Polizei mehr als 100 Schüsse in einer Menge von rund 400 Menschen abgegeben. Zunächst war von zwei Toten und sieben Verletzten die Rede gewesen. Am Abend (Ortszeit) teilte die Polizei auf Anfrage mit, dass eine weitere Person gestorben sei. Fünf weitere zogen sich demnach Verletzungen zu, weil sie von Autos angefahren worden waren, wie die Polizei auf Twitter erklärte. Trotz der Vielzahl an Menschen, die am Ort des Geschehens gewesen seien, hätten sich keine Augenzeugen bei der Polizei gemeldet, erklärte ein Polizeisprecher. Er bezeichnete den Vorfall als “sehr, sehr beunruhigend”. Wer die Schüsse abgegeben hat, war zunächst unklar. Die Polizei schließt nicht aus, dass es mehrere Schützen gewesen sein könnten. Seit Freitag, als in den USA der Gedenktag “Juneteenth” begangen wurde, hatten nach Polizeiangaben mehrere, teils unorganisierte Feierlichkeiten in Charlotte stattgefunden. An “Juneteenth” wird des Endes der Sklaverei gedacht. Der Gedenktag erhielt in diesem Jahr wegen der landesweiten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt infolge des Todes des Afroamerikaners George Floyd auch über die USA hinaus viel Aufmerksamkeit.

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