Auftakt zum Forum Alpbach - Kongress heuer vorwiegend online

Merken
Auftakt zum Forum Alpbach - Kongress heuer vorwiegend online

Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnet am Sonntag am späten Nachmittag das diesjährige Europäische Forum Alpbach. Der seit 1945 existierende Kongress geht heuer Corona-bedingt neue Wege und findet vorwiegend online statt. Viele hochrangige Gäste wie etwa UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wollen per Zuschaltung an dem auf zwölf Tage verkürzten Forum teilnehmen. Der Tiroltag bildet am Sonntag den Auftakt der Veranstaltungen. Dabei werden die Landeshauptleute der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino – Günther Platter, Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti – über eine mögliche Weiterentwicklung der Euregio diskutieren. Um 17.00 Uhr beginnt dann die offizielle Eröffnung der bis 3. September dauernden Konferenz mit Reden von Van der Bellen und Forumspräsident Franz Fischler, der im Vorfeld angesichts der vielen Neuerungen von einer “Neuerfindung” des Kongresses sprach.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das Gesundheitsministerium will die Impfung gegen die saisonale Grippe (Influenza) in das Gratis-Kinder-Impfprogramm aufnehmen. Dazu laufen bereits Gespräche mit Ländern und Sozialversicherung. “Wir gehen von einem positiven Abschluss aus”, hieß es am Donnerstag aus dem Ministerium gegenüber dem Ö1-“Mittagsjournal”. Heuer werde wegen der Coronakrise mit einer höheren Impfbereitschaft gerechnet.

Influenza soll Teil des Gratis-Kinder-Impfprogramms werden

Ägypten hat die Weichen für einen militärischen Einsatz im libyschen Bürgerkrieg gestellt. Das Parlament in Kairo gab am Montag grünes Licht für Kampfeinsätze im Ausland gegen “kriminelle Milizen” und “ausländische Terrorgruppen”. Truppen können damit in den “Westen” zum Schutz nationaler Interessen verlegt werden. Zuvor hatte das ägyptische Präsidialamt mitgeteilt, Staatsoberhaupt Abdel-Fattah al-Sisi und US-Präsident Donald Trump seien sich in einem Telefonat einig gewesen, dass die Feuerpause in Libyen erhalten werden müsse. Ägypten unterstützt wie Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate den General Khalifa Haftar im Osten des Landes. Haftar bekämpft die international anerkannte Regierung in Tripolis. Seitdem die Türkei an ihrer Seite in die Kämpfe eingegriffen hat, musste der General Rückschläge einstecken und die Belagerung der Hauptstadt aufgeben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt die Regierung in Tripolis mit Waffenlieferungen und Milizionären. Deutschland, Frankreich und Italien haben ausländischen Kriegsparteien angekündigt, bei Waffenlieferungen auch Sanktionen zu verhängen. Derzeit bewegen sich die Regierungstruppen auf Sirte zu. Die Hafenstadt spielt eine zentrale Rolle für die Ölexporte. Vergangene Woche hat Sisi erklärt, mit dem Angriff auf Sirte werde für Ägypten eine rote Linie überschritten.

Ägypten bereitet sich auf Militäreinsatz in Libyen vor

In Österreich sind immer weniger günstige Eigentumswohnungen zu bekommen, die Kaufpreise haben auch zuletzt insgesamt weiter angezogen. Wurden vor sieben Jahren noch fast 42 Prozent aller Wohnungen in den Landeshauptstädten für bis zu 150.000 Euro verkauft, waren es heuer im ersten Halbjahr nur noch knapp 21 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Transaktionen durch willhaben.at und IMMOunited. Nur noch 15 Prozent unter 150.000 Euro in Wien In Wien, dem mit einem Anteil von 68 Prozent größten Eigentumswohnungsmarkt in Österreich, machten die “günstigen Wohnungen” mit Preisen von unter 150.000 Euro nur noch 15 Prozent aus, 2013 waren es noch 37 Prozent gewesen. Dafür ist der Anteil “teurer Wohnungen” für über 500.000 Euro auf fast 13 Prozent gestiegen, nach knapp 11 Prozent 2019 und nur 8 Prozent 2013. Heuer im ersten Halbjahr lag das gesamte Transaktionsvolumen mit Eigentumswohnungen in Österreich bei mehr als 3,1 Milliarden Euro, hieß es am Montag in einer Aussendung. 2019 gab es bundesweit 19.500 Wohnungstransaktionen für fast 5,4 Milliarden Euro – 2013 hatte es zwar um rund 10.000 Kaufvertragsabschlüsse mehr gegeben, jedoch mit nur 4,7 Milliarden Euro Gesamtvolumen.

In Österreich gibt es wenige günstige Eigentumswohnungen

Als Reaktion auf die jüngsten Fälle von exzessiver Polizeigewalt in den USA und die Anti-Rassismus-Proteste will Präsident Donald Trump eine Reform der Standards bei den Polizeibehörden befördern. Laut Regierungsmitarbeitern will Trump in einem Dekret die Polizeibehörden auffordern, ihre Regularien für die Gewaltanwendung sowie die Abläufe bei der Einstellung neuer Beamter zu modernisieren. Seine Pläne für die Polizeireform will der US-Präsident den Angaben aus Washington zufolge am Dienstag vorstellen. Die seit Ende Mai anhaltenden Proteste waren durch den Fall des US-Staat Minnesota getötet worden war. Neu angeheizt wurden die Proteste dann zuletzt durch einen weiteren Fall von Polizeigewalt in Atlanta im US-Staat Georgia. Dabei wurde der Afroamerikaner Rayshard Brooks von einem weißen Beamten durch zwei Schüsse in den Rücken getötet. Eine zentrale Forderung der Demonstrationen sind tiefreichende Formen bei der Polizei. Die oppositionellen Demokraten haben bereits einen Vorschlag für eine Polizeireform in den Kongress eingebracht. Viele Polizeibehörden im Land wendeten nicht “die modernsten Standards” an, sagte einer der Regierungsmitarbeiter. Sie sollten künftig etwa mehr Beamte anheuern, die aus ihren jeweiligen Gemeinden stammten. Außerdem würden Datenbanken gebraucht, um Beamte mit in der Vergangenheit begangenen Verfehlungen von einer Versetzung in ihre Bezirke auszuschließen. Ziel von Trumps Dekret sei es, die Polizeibehörden und ihre jeweiligen Gemeinden “näher zueinander zu bringen”, hieß es weiter. Hingegen strebe der Präsident nicht an, der Polizei Finanzmittel zu entziehen. Vielmehr wolle die Regierung mehr in die Polizei investieren und dabei die Modernisierung von deren Arbeit befördern. Weitere Details zu Trumps Plänen nannten die Regierungsmitarbeiter nicht. Diese gehen allerdings offensichtlich nicht so weit wie die Vorschläge der Demokraten. Die Oppositionspartei will unter anderem den Schutz von Polizisten vor juristischer Verfolgung abschwächen, Würgegriffe bei Festnahmen verbieten und eine landesweite zentrale Datenbank zum Fehlverhalten von Polizisten schaffen. Trump ließ auch auf einer anderen Ebene aufhorchen: Der Präsident will sich über Bedenken hinwegsetzen, dass ein für das Wochenende geplanter Wahlkampfauftritt im US-Staat Oklahoma die Ausbreitung des Coronavirus befördern könnte. Vielmehr kündigte Trump am Montag in Washington sogar an, dass er statt der bisher geplanten 22.000 bis zu 62.000 Menschen zu der Kundgebung in der Stadt Tulsa zulassen wolle. Dazu solle eine weitere Halle für seine Anhänger geöffnet werden.

Trump plant Dekret zur Modernisierung der Polizei

Eine Frontalkollision auf der Mistelbacher Straße in Buchkirchen (Bezirk Wels-Land) forderte Montagfrüh zwei verletzte Personen.

Frontalkollision bei Buchkirchen fordert zwei Verletzte

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat die vorübergehende Abschaffung des EU-Beihilfenrechts gefordert. Damit solle ermöglicht werden, dass Staatshilfen an Unternehmen auch ohne Genehmigung der EU ausgegeben werden können.

Abschaffung der EU-Beihilfen gefordert