Aus für ÖFB-Frauenquartett im Champions-League-Viertelfinale

Merken
Aus für ÖFB-Frauenquartett im Champions-League-Viertelfinale

Die Halbfinali in der Fußball-Champions-League der Frauen gehen ohne Beteiligung von ÖFB-Legionärinnen über die Bühne. Bayern München von Sarah Zadrazil und Carina Wenninger unterlag am Samstag in Bilbao Titelverteidiger Olympique Lyon ebenso mit 1:2 wie Arsenal von Manuela Zinsberger und Viktoria Schnaderbeck in San Sebastian gegen Paris Saint-Germain.

Bei den Bayern, die letztlich auch etwas unglücklich den Kürzeren zogen, kam Zadrazil in der Schlussphase ins Spiel (80.), Wenninger saß auf der Ersatzbank. Aufseiten Arsenals hütete Zinsberger das Tor, Schnaderbeck griff ab der 49. Minute ins Spiel ein.

Im Halbfinale kommt es am Dienstag zum Kräftemessen zwischen VfL Wolfsburg und dem FC Barcelona, am Mittwoch steigt das französische Duell PSG – Lyon.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

US-Präsident Donald Trump setzt Strafzölle von zehn Prozent auf Aluminium aus Kanada wieder in Kraft. Die Zunahme der Importe aus dem Nachbarland füge dem US-Aluminiumsektor massiven Schaden zu, sagte Trump am Donnerstag bei einem Besuch in Clyde im Bundesstaat Ohio. “Kanada hat uns ausgenutzt, wie immer.” Das sei “sehr unfair” gegenüber US-Jobs und “unseren großartigen Aluminiumarbeitern”. Er wolle “die amerikanische Industrie verteidigen”, sagte das Staatsoberhaupt vor Angestellten des Waschmaschinen-Herstellers Whirlpool. Die Zölle seien notwendig, um die heimische Aluminium-Industrie zu schützen, da kanadische Hersteller ihr Versprechen gebrochen hätten, den US-Markt nicht mit billigem Aluminium zu fluten. Kanada hatte bereits Vergeltungsmaßnahmen angekündigt, sollten die Aluminium-Zölle wieder eingeführt werden. Das Büro des US-Handelsbeauftragten erklärte, kanadische Aluminium-Exporte in die USA seien wieder stark angestiegen. Die Strafzölle sollen zum 16. August in Kraft treten. Trump hatte im Juni 2018 Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium aus mehreren Ländern einschließlich Kanada verhängt. Die Regierung in Ottawa reagierte mit Zöllen auf US-Importe. Knapp ein Jahr später einigten sich die Nachbarstaaten auf eine Aufhebung der Zölle. Trump sagte nun bei dem Besuch in der Waschmaschinenfabrike, er habe der Aufhebung der Zölle damals unter der Bedingung zugestimmt, dass Kanada “nicht unser Land mit Exporten überschwemmt und alle unsere Aluminium-Jobs tötet”. Die kanadischen Aluminiumproduzenten hätten dieses Versprechen aber “gebrochen”. Die Entscheidung wurde nur wenige Wochen nach Inkrafttreten des neuen Freihandelsabkommens zwischen den USA, Kanada und Mexiko (USMCA) Anfang Juli verkündet. Trump, der sich mitten im Wahlkampf für eine Wiederwahl im November befindet, hat stets auf eine protektionistische Handelspolitik gesetzt.

Trump: Strafzölle auf Aluminium aus Kanada wieder in Kraft

Das legendäre Coachella-Festival in Kalifornien soll wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr ganz ausfallen. Die zuständige Gesundheitsbehörde im Bezirk Riverside County teilte am Mittwoch mit, dass das Festival vor 2021 nicht abgehalten werden könne. Die Konzert-Veranstalter äußerten sich zunächst nicht. Mehr als 125 000 Konzertgänger waren auf dem Festivalgelände in Indio im April erwartet worden. Als Hauptacts an sechs Tagen sollten Gruppen und Künstler wie Rage Against the Machine, Travis Scott, Frank Ocean, Lana Del Rey, Big Sean und Calvin Harris auftreten.

US-Behörden sagen Coachella-Festival ab

Ein LKW hat Mittwochnachmittag in Wels-Innenstadt mit seiner Ladung beziehungsweise seinem Kranaufbau eine Verkehrslichtsignalanlage heruntergerissen und für umfangreiche Verkehrsbehinderungen gesorgt.

Verkehrsampel in Wels-Innenstadt durch LKW heruntergerissen und schwer beschädigt

Nach Gesundheitsminister Rudolf Anschober(Grüne) hat nun Freitagmittag auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) neben landesspezifischen auch weitere bundesweite Verschärfungen im Kampf gegen das Coronavirus in Aussicht gestellt. Am Montagfindet eine Videokonferenz zwischen Bund und Ländern statt. Sie soll dazu dienen, “dass wir gemeinsam die nächsten Schritte besprechen und die richtigen Maßnahmen im Bund und in den Ländern setzen”, kündigte Kurz an. Grund für die Bund-Länder-Videokonferenz am Montag sind die zunehmenden Infektionszahlen in Österreich. Dabei sollen zwischen Kanzler Kurz, Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und den Landeshauptleuten die aktuelle Infektionslage und weitere Maßnahmen diskutiert werden. “In ganz Europa verschlechtert sich die Lage, und auch die Zahl der betroffenen Bundesländer in Österreich mit steigenden Neuinfektionen nimmt zu”, erinnerte Kurz. Gemeinsam nächste Schritte “Die Videokonferenz mit den Vertretern der Länder soll dazu dienen, dass wir gemeinsam die nächsten Schritte besprechen und die richtigen Maßnahmen im Bund und in den Ländern setzen”, stellte Kurz die Bevölkerung auf weitere Verschärfungen ein. Zur Frage, welche das sein werden, gab es aus dem Kanzleramt auf Nachfrage noch keine Antwort – die Gespräche liefen noch, hieß es. Nach der Videokonferenz am Montag ist wohl eine Pressekonferenz mit der Präsentation neuer Maßnahmen zu erwarten. Die übliche Pressekonferenz am Freitag, nach Schaltung der Corona-Ampel, fielt heute aus – wohl auch deshalb, weil der Kanzler beim EU-Gipfel in Brüssel weilte.Kurz betonte jedenfalls, dass man nur durch die Reduktion von sozialen Kontakten, “was natürlich von uns allen Verzicht bedeutet”, den Anstieg der Infektionszahlen stoppen könne. Je mehr Infektionen es gebe, desto größer sei nicht nur die Herausforderung für das Gesundheitssystem, sondern auch die Bedrohung von Arbeitsplätzen und Belastungen von Unternehmen, warnte der Kanzler. “Wir sehen gerade in anderen Ländern Europas, dass ab einem gewissen Ansteckungslevel das Contact-Tracing nicht mehr funktioniert und es zu weiter steigenden Zahlen sowie Lockdown-ähnlichen Zuständen führt. Das wollen wir in Österreich verhindern”, versicherte Kurz. Disziplin im Freizeitverhalten Umso mehr brauche man nun aber wieder den “Zusammenhalt des Frühjahres, der unser Erfolgsfaktor bei der Abwehr der ersten Welle war”, appellierte der Kanzler an die Bevölkerung. Wie es Österreich schaffe, die zweite Welle zu bewältigen bzw. abzuwehren, hänge nun von den kommenden Wochen und der Disziplin aller ab. Besonders das Freizeitverhalten sei von entscheidender Bedeutung, da im privaten Bereich aktuell die meisten Neuinfektionen zu verzeichnen seien, mahnte Kurz. “Selbst wenn das Virus einen nicht selber trifft, können steigende Infektionszahlen wegen einer schlechteren wirtschaftlichen Entwicklung dennoch Menschen in der Familie, im Freundeskreis oder im Arbeitsumfeld treffen. Daher braucht es nun im ganzen Land Entschlossenheit, Geschlossenheit und Solidarität”, bat Kurz.

Kurz kündigt weitere Maßnahmen von Bund und Ländern an

Nach den Ärzten fordern auch die Pflegeberufe mehr Schutzausrüstung im Kampf gegen das Coronavirus. “Beschäftigte in der Pflege, der Alten-, der Behinderten- und der Kinderbetreuung sind besonders gefährdet. Es braucht hier möglichst rasch ausreichend Desinfektionsmittel, Handschuhe und Masken, um diese Berufsgruppen zu schützen”, fordert die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp, Barbara Teiber. Gleichzeitig appellierte sie auch an die Arbeitgeber, Ausnahmebestimmungen bei der Arbeitszeit möglichst wenig und mit großen Fingerspitzengefühl einzusetzen, damit die Beschäftigten nicht aufgrund von Erschöpfung vermehrt krank werden.

Auch Pflegeberufe fordern mehr Schutzausrüstung