Auseinandersetzung wegen "Click & Collect"

Merken
Auseinandersetzung wegen "Click & Collect"

Auch die großen Handelsketten können die Öffnung ihrer Geschäfte am 2. Mai kaum noch erwarten. Schon vor einigen Wochen hatte Wolfgang Krejcik mit einem Rampenverkauf von Elektrogeräten als Obmann seiner Handelssparte in der Wirtschaftskammer Österreich für Kritik gesorgt. Doch “Click &Collect”, das Abholen online bestellter Ware, ist für noch geschlossene Geschäfte im Nonfood-Bereich verboten. Geschäfte wie Hervis oder Thalia sehen aber kein Problem darin.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Nach mehrmaligem Aufschub wegen beruflicher Verpflichtungen hat Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (42) endlich ihren Lebensgefährten Bo Tengberggeheiratet. Die beiden ließen sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwochnachmittag in einer kleinen Kirche auf der Ostsee-Insel Møn trauen, wo die beiden ein Sommerhaus haben. Lokalen Medien zufolge handelte es sich um eine kleinere Zeremonie, bei der aber unter anderen Ex-Regierungschef Poul Nyrup Rasmussen und mehrere Kabinettsmitglieder von Frederiksen dabei waren. Frederiksen und der 55 Jahre alte Filmregisseur und -fotograf Tengberg hatten sich 2014 durch gemeinsame Freunde kennengelernt. Ursprünglich hatte das Paar im vergangenen Sommer heiraten wollen, woraus aber wegen der dänischen Parlamentswahl nichts geworden war. Die Pläne für eine Hochzeit 2020 waren dann von der Corona-Krise durcheinandergewirbelt worden. Schließlich hatten die beiden am kommenden Samstag heiraten wollen – da kam dann aber der anstehende EU-Gipfel in die Quere, bei dem die Staats- und Regierungschefs in Brüssel einen Kompromiss zum 750-Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Krise finden wollen.

Dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat geheiratet

Schwerste Verletzungen erlitt Donnerstagvormittag eine Lenkerin eines Mopedautos bei einer Kollision mit einem LKW in Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land).

Schwerer Kreuzungscrash zwischen Mopedauto und LKW in Steinerkirchen an der Traun

In Wels steht am Donnerstag jener Autolenker wegen grob fahrlässiger Tötung vor Gericht, welcher am 25. Mai 2019 einen Unfall mit letztlich zwei tödlich verletzten Jugendlichen ausgelöst haben soll.

Autolenker nach Kollision mit Moped und folglich zwei getöteten Jugendlichen vor Gericht

Das deutsche Rettungsschiff “Sea-Watch 3” mit 211 im Mittelmeer geretteten Migranten an Bord darf auf Sizilien anlegen. Die italienischen Behörden wiesen dem Schiff Porto Empedocle auf Sizilien als Anlegehafen zu, wie die Hilfsorganisation Sea Watch, Betreiberin des Schiffes, mitteilte. Die Landung ist für Sonntag vorgesehen. Die 211 Migranten sollen an Bord der Fähre “Moby Zaza” gehen, wo sie sich wegen der Coronavirus-Pandemie in Italien einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen müssen. Danach können sie an Land gehen. “Wir kritisieren die Quarantäne auf See, aber wir akzeptieren den Transfer im Interesse der Gäste. Wir wollen den Einsatz im Mittelmeer wieder aufnehmen”, twitterte Sea Watch. Am Samstagabend war bereits das italienische Rettungsschiff “Mare Jonio” mit 67 Migranten im sizilianischen Hafen Pozzallo eingetroffen.

"Sea-Watch 3" mit 211 Migranten darf auf Sizilien anlegen

Die von Gewerkschaften, Arbeiter- und Ärztekammer gebildete “Offensive Gesundheit” hat am Mittwoch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) ein Sechs-Punkte-Forderungsprogramm für ein zukunftssicheres System der Gesundheit und Langzeitpflege übergeben. Verlangt werden vor allem mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen sowie ein Aus- und Weiterbildungsoffensive. Anschober sicherte Gespräch zu. Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl, Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres und die Vertreter der im Gesundheitsbereich tätigen Gewerkschaften vida, GPA-djp, younion, GÖD und der ARGE der Gesundheitsberufe im ÖGB präsentierten vor dem Gesundheitsministerium ihre Forderungen und überreichten sie dem Minister. In einem Video, das auf einer großen Videowand gezeigt wurde und das Teil einer Kampagne in sozialen Netzwerken ist, richteten 13 Menschen aus verschiedenen Gesundheits- und Pflegeberufen einen Appell an die Politik: “Lassen sie ihren Worten Tagen folgen”, lautete eine der Aufforderungen an Anschober. Der erste der sechs Punkte für ein zukunftsfittes Gesundheitssystem bezieht sich auf die Forderung nach mehr Personal. Die Aufstockung des Personals müsse nach einer österreichweit verpflichtenden, einheitlichen, transparenten und evidenzbasierten Personalberechnungsmethode erfolgen. Die zweite Forderung ist jene nach einer Weiterentwicklung des Gesundheits- und Pflegesystems unter Einbindung von Experten und Betroffenen. Verlangt wird weiters eine Aus- und Weiterbildungsoffensive mit mehr und attraktiveren Ausbildungsplätzen und dem im Regierungsprogramm vereinbarten Ausbildungsfonds. Hinter dem Schlagwort “Gesundheit muss etwas wert sein” verbirgt sich die Forderung nach einer raschen Aufstockung der budgetären Mittel. Das Verlangen nach besseren Arbeitsbedingungen umfasst auch die Schaffung von modernen Arbeitszeitmodellen, die sich an unterschiedlichen Bedürfnissen orientieren. Und schließlich müsse unter allen Umständen ein Ressourcen- und Ausrüstungs-Engpass vermieden werden, damit es zu keiner Knappheit an Desinfektionsmitteln, Schutzausrüstung und Medikamenten kommt, lautet der sechste Punkt. Die Vertreter der Initiative halten politische Entscheidungen für notwendig, um das Gesundheits- und Pflegesystem vor einem zukünftigen Kollaps zu bewahren. Sie verweisen auf die große Anerkennung für die Beschäftigten in den letzten Wochen und fordern: “Auch wenn das Klatschen längst verstummt ist, muss der Zuspruch und die Unterstützung der Bevölkerung zu einer spürbaren und dauerhaften Verbesserung der Rahmen- und Arbeitsbedingungen führen.” Anschober sicherte den Vertretern der Plattform Gespräche noch im Sommer zu. Er fühle sich durch die Forderungen der Initiative bestärkt. Sei Ziel sei es, im Herbst so aufgestellt zu sein, dass man in die Umsetzung kommen könne, verwies der Minister auf die dann anstehenden Budgetverhandlungen. Spätestens durch die Corona-Krise sei sichtbar geworden, wo das an sich starke Gesundheitssystem noch zu verbessern sei.

"Offensive Gesundheit" übergibt Anschober 6-Punkte-Programm