Ausgangsbeschränkung trifft Kinder besonders

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Ausgangsbeschränkung trifft Kinder besonders

Die Ausgangsbeschränkungen während der Coronakrise treffen Menschen in beengten Wohnverhältnissen, die zudem über keine private Freifläche verfügen, härter als andere. Besonders häufig betroffen davon sind laut dem Soziologen Johann Bacher (Uni Linz) Kinder. Zudem habe sich gezeigt, dass sich das Problem in Wien häufiger stellt als in anderen Teilen Österreichs.

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„Schmerzhaft, aber leider notwendig.“ So kommentiert Oberösterreichs Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen: „Ich weiß, dass viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gerade eine große Zeit des Verzichts erleben. Freunde können sich gerade nicht mehr treffen, Großeltern vermissen ihre Enkelkinder und umgekehrt. Aber es ist notwendig, die Ausgangsbeschränkungen zu verlängern, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und damit das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu schützen. Denn alle Oberösterreicher/innen, die eine Krankenhausbehandlung benötigen, müssen sie auch erhalten. Und alle Oberösterreicher/innen können jetzt und weiterhin einen Beitrag dazu leisten und schlussendlich zu Lebensrettern werden. Die Entwicklung der Infektionsraten zeigt, dass die Maßnahmen wirken. Aber wir dürfen jetzt nicht lockerlassen. Halten wir gemeinsam durch, dann kriegen wir das hin“, appelliert Stelzer an die Landsleute.   Der Landeshauptmann ersucht weiterhin um den gelebten Zusammenhalt zwischen den Generationen. „Das bedeutet, dass die Jungen weiterhin positiv mittragen, dass sie zum Schutz der Älteren und Schwachen für eine gewisse Dauer ihr Leben einschränken müssen. Ich ersuche jedoch auch jene Bevölkerungsgruppen, die wir mit diesen Maßnahmen schützen wollen, dass sie sich an die besonderen Umstände anpassen und an die Vorschriften halten“, so der Landeshauptmann.   Einen großen Dank richtet der Landeshauptmann an all jene, die täglich zur Arbeit gehen und dafür sorgen, dass – trotz dieser Umstände – die Wirtschaft und Daseinsvorsorge am Laufen bleibe.

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