Ausgangsbeschränkung trifft Kinder besonders

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Ausgangsbeschränkung trifft Kinder besonders

Die Ausgangsbeschränkungen während der Coronakrise treffen Menschen in beengten Wohnverhältnissen, die zudem über keine private Freifläche verfügen, härter als andere. Besonders häufig betroffen davon sind laut dem Soziologen Johann Bacher (Uni Linz) Kinder. Zudem habe sich gezeigt, dass sich das Problem in Wien häufiger stellt als in anderen Teilen Österreichs.

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Die Film-Akademie in Los Angeles, die alljährlich die Oscars verleiht, hat nach Vorwürfen von “Selma”-Star David Oyelowo und Regisseurin Ava DuVernay Fehler eingeräumt. “Ava & David, wir verstehen euch. Nicht akzeptabel. Wir bemühen uns um Fortschritt”, erklärte der Filmverband am Freitag auf Twitter. Die über 9.000 Mitglieder starke Academy reagierte damit auf Vorwürfe von Oyelowo, dass bei der Oscar-Abstimmung 2015 einige Wähler “Selma” eine Abfuhr erteilten, nachdem die schwarzen Filmemacher zuvor offen gegen Polizeibrutalität protestiert hätten. Oyelowo, der 2015 in “Selma” den schwarzen Bürgerrechtler Martin Luther King spielte, hatte im Interview mit “Screen International” berichtet, dass er und Kollegen damals bei der Filmpremiere in New York T-Shirts mit der Aufschrift “I can’t breathe” trugen. Sie wollten damit gegen die Tötung des Afroamerikaners Eric Garner bei einer Polizeikontrolle in New York protestieren. Oyelowo zufolge hätten sich einige Academy-Mitglieder bei den Filmproduzenten über die Aktion beschwert und verärgert erklärt, sie würde bei den Oscars nicht für “Selma” stimmen. “Wahre Geschichte”, pflichtete Regisseurin DuVernay ihrem Hauptdarsteller auf Twitter bei. Die von Kritikern gepriesene Filmbiografie holte 2015 lediglich zwei Oscar-Nominierungen in den Sparten “Bester Film” und für den Song “Glory”, die Regisseurin und der britische Hauptdarsteller gingen dagegen leer aus. Unter dem Hashtag #OscarsSoWhite war die Oscar-Akademie später unter Beschuss geraten, weil Afroamerikaner bei den Nominierungen weitgehend übersehen wurden. Der Filmverband versprach in den letzten Jahren größere Vielfalt durch die Aufnahme von mehr Minderheiten in die überwiegend weiße Gruppe. Garners Tod im Juli 2014 hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt und seine letzten Worte – “I can’t breathe” (“ich kann nicht atmen”) – waren zu einer Parole der Bewegung “Black Lives Matter” (“Schwarze Leben zählen”) geworden. Auch der 46-jährige George Floyd sprach vergangene Woche bei einer brutalen Festnahme in Minneapolis diese Worte aus. Er starb, nachdem ein weißer Polizeibeamter sein Knie fast neun Minuten lang in den Nacken des am Boden liegenden Mannes gedrückt hatte.

Oscar-Akademie räumt Fehler in Rassismus-Debatte ein

Die FPÖ soll fast 300.000 Euro Strafe zahlen, weil sie unzulässige Zuwendungen von Parlamentsklub und Parteiakademie erhalten hat. Das hat der Unabhängige Parteien-Transparenz-Senat (UPTS) im Bundeskanzleramt nach Anzeigen des Rechnungshofes entschieden. Auch die SPÖ soll 64.000 Euro zahlen – u.a. wegen eines günstigen Seegrundstückes der Parteijugend am Attersee. Alle Fälle gehen auf das Jahr 2017 zurück. Die entsprechenden Bescheide hat der Senat unter Vorsitz des früheren Richters am Verwaltungsgerichtshof Gunther Gruber am Donnerstag veröffentlicht. Rechtskräftig sind die Strafen allerdings noch nicht, denn die Parteien haben vier Wochen Zeit für eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Im Fall der FPÖ geht es um die Querfinanzierung der Parteiarbeit durch Parlamentsklub und Parteiakademie. Beide erhalten öffentliche Fördergelder, dürfen diese aber nicht an die Partei weiterreichen. Dennoch hat der Freiheitliche Parlamentsklub die Facebook-Seite von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache betrieben, was der Rechnungshof als unzulässige Parteispende angezeigt hat. Hier hat der UPTS nun 185.000 Euro Geldbuße gegen die FPÖ verhängt. Weitere 103.000 Euro Strafe setzte es, weil das Freiheitliche Bildungsinstitut für die Partei tätiges Personal bezahlt hatte. 5.000 Euro soll die FPÖ zahlen, weil sie Einnahmen aus Inseraten in der “Neuen Freien Zeitung” nicht gemeldet hatte. Die SPÖ soll unter anderem zahlen, weil das Land Oberösterreich der Sozialistischen Jugend günstige Grundstücke am Attersee zur Verfügung stellt. Dies wurde vom Rechnungshof als unzulässige Parteispende der öffentlichen Hand gewertet. Der UPTS hat diese Ansicht nun bestätigt und 45.000 Euro Geldbuße verhängt. Weitere 19.000 Euro verhängte der Senat wegen Werbeeinschaltungen in parteinahen Medien im Wahlkampf 2017. Diese Inserate in den Magazinen von SP-Pensionistenverband und Gewerkschaftsfraktion hätte die SPÖ nach Ansicht von Rechnungshof und UPTS als Parteispenden melden müssen. In einem ähnlich gelagerten Fall – wegen eines Seegrundstückes des Landes Oberösterreich für die Junge Volkspartei am Mondsee – hatte der Senat bereits im Jänner auch gegen die ÖVP eine 70.000 Euro Geldbuße verhängt. Die ÖVP hat gegen diesen Strafbescheid Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingebracht. Auch die SPÖ kündigte am Donnerstag an, in beiden Fällen in Berufung zu gehen. Sie argumentiert u.a., dass das Seegrundstück aus von den Nazis arisiertem und später zurückerstatteten Vermögen stammt und die ursprünglichen Eigentümer einen auf 99 Jahre laufenden, günstigen Pachtvertrag mit der SJ verfügt hätten.

Strafen gegen FPÖ und SPÖ wegen unzulässiger Spenden

Die Ärztekammer ist für das Tragen von einfachen Schutzmasken im öffentlichen Leben zur Eindämmung des Coronavirus. Aufgrund fehlender Symptomatik sei vielen Menschen nicht bewusst, dass sie trotzdem Covid-19-positiv seien und damit andere Personen infizieren könnten, betonte ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres. Die Tragepflicht in Supermärkten ab Montag begrüßte er.

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Wegen der Grenzschließungen und Quarantäne-Regelungen der EU können die etwa 60.000 24-Stunden-Pflegerinnen aus Rumänien, Ungarn oder der Slowakei nur noch sehr schwer nach Österreich ein- oder von Österreich ausreisen. Ab sofort gilt außerdem: Aus Ungarn oder Slowenien dürfen Ausländer nur nach Österreich, wenn sie einen negativen Corona-Test haben.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

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