Außenminister Alexander Schallenberg positiv getestet

Merken
Außenminister Alexander Schallenberg positiv getestet

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie seine Sprecherin der APA Samstag früh mitteilte. Er weise bisher keine Symptome auf und sei in Heimquarantäne. Mitarbeiter und Kontaktpersonen, die laut Einschätzung der Gesundheitsbehörden als Kontaktperson 1 gewertet werden, seien unverzüglich nach Bekanntwerden des Ergebnisses des am Freitagnachmittag durchgeführten Routinetests abgesondert worden und würden getestet.

Alle Regierungsmitglieder werden heute getestet

Schallenberg hatte am Mittwoch am Ministerrat und am Plenum des Nationalrats teilgenommen. Nachdem sowohl Schallenberg als auch die anderen Mitglieder der Bundesregierung Masken getragen hätten, würden auch jene, die direkten Kontakt zu ihm hatten, laut Gesundheitsbehörden als Kontaktperson 2 (Niedrig-Risiko-Exposition) gewertet. Das gelte auch für die Abgeordneten und Mitarbeiter, mit denen er im Parlament in direktem Kontakt war.

Als Vorsichtsmaßnahme würden dennoch alle Regierungsmitglieder im Laufe des Samstags getestet. Es bestehe der Verdacht, dass sich Schallenberg beim Rat der Außenminister in Luxemburg am Montag angesteckt haben könnte.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In der Kathedrale der westfranzösischen Stadt Nantes ist ein Feuer ausgebrochen. Der Brand sei jedoch eingedämmt, sagte der Leiter der örtlichen Feuerwehr, Laurent Ferlay, am Samstag. Der Schaden begrenze sich auf die große Orgel, teilte Ferlay mit. Diese scheine “völlig zerstört” zu sein. Nach Medienangaben waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz, um den Brand zu löschen. Auf einem Video der Feuerwehr war schwarzer Rauch zu sehen, der aus einem Fenster der Hauptfassade aufstieg. Hinter den Fenstern waren Flammen zu sehen. Die Feuerwehr des zuständigen Departement Loire-Atlantique rief dazu auf, den Bereich zu meiden. Die Kathedrale von Nantes aus dem 15. Jahrhundert ist den Aposteln Peter und Paul geweiht und gehört zur französischen Spätgotik. Bei einem Feuer 1972 wurde nach Angaben der Diözese von Nantes der Dachstuhl der Kirche komplett zerstört. Nach Restaurierungsarbeiten öffnete die Kirche 1985 wieder ihre Türen. 2015 hatte in Nantes zudem ein spektakuläres Feuer das Dach der Basilika Saint-Donatien zerstört. Der Brand in der Kathedrale weckte in Frankreich Erinnerungen an das verheerende Feuer in der weltberühmten Pariser Kirche Notre-Dame vor mehr als einem Jahr. “Nach Notre-Dame steht die Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul im Herzen von Nantes in Flammen”, schrieb Staatschef Emmanuel Macron auf Twitter. Die Kirche sei ein “gotisches Juwel”. Frankreichs Premierminister Jean Castex bedankte sich bei den Feuerwehrleuten auf Twitter für ihren Einsatz. Den Menschen in Nantes wolle er seine Solidarität aussprechen, schrieb Castex. Er kündigte an, am Samstagnachmittag gemeinsam mit Kulturministerin Roselyne Bachelot und Innenminister Gerald Darmanin nach Nantes zu fahren, um den Schaden zu sehen.

Großbrand in Kathedrale von Nantes eingedämmt

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat neue Regeln für Online-Prüfungen an den Hochschulen erlassen. In einer Verordnung wird unter anderem festgehalten, dass die Identität des Prüflings vor Beginn der Prüfung festgestellt werden, Schummeln hintangehalten und bei technischen Problemen die Prüfung abgebrochen werden muss. Als Mindesterfordernis für Online-Prüfungen ist etwa festgehalten, dass “geeignete technische Infrastruktur auf Seiten des Prüfenden und der oder des Studierenden vorhanden sein muss“. Außerdem sind “technische oder organisatorische Maßnahmen zur Gewährleistung der eigenständigen Erbringung der Prüfungsleistung” der Studenten vorzusehen.

Neue Regeln für Online-Prüfungen

Gleich für acht Einbrecher klickten am späten Freitagabend nach einem Einbruch in ein Flohmarktzelt in Wels-Vogelweide die Handschellen.

Acht Personen nach Einbruch in ein Flohmarktzelt in Wels-Vogelweide festgenommen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) empfängt am Montagnachmittag, die Klubobleute der Parlamentsparteien zu einem Gespräch. Es geht um die herbe Kritik am Entwurf für die Novelle des Epidemiegesetzes und des Covid-19-Maßnahmengesetzes. Anschober hatte angekündigt, auf konstruktive Kritik eingehen zu wollen. Die Oppositionsparteien gaben sich im Vorfeld nicht gerade versöhnlich. SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried sieht einen “grenzwertigen Gesetzesvorschlag”, der “Hausarrest per Verordnung für ganz Österreich” ermögliche. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl findet, der einzige Inhalt der Gesprächsrunde könne nur “die Zurücknahme dieses gescheiterten und verkorksten Entwurfs sein”. Für Neos-Vizeklubchef Gerald Loacker ist der Entwurf ebenfalls ein “verfassungsrechtlicher Murks”.

Anschober empfängt Klubobleute zu Gespräch über Covid-Gesetz

Im Kampf gegen das Coronavirus zieht Italienwieder die Zügel an: Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte hat in der Nacht auf Dienstag eine Verordnung mit neuen restriktiven Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie erlassen. Die Verordnung wurde nach Beratungen mit den 20 italienischen Regionen verabschiedet und bleibt 30 Tage in Kraft. Für Lokale und Restaurants wird eineSperrstunde ab Mitternacht eingeführt. Nach 21 Uhr dürfen keine Gäste mehr vor Lokalenstehen, wie aus der Verordnung hervorgeht. Diskotheken bleiben geschlossen, private Feiern wie Hochzeiten und Taufen dürfen mit nur maximal 30 Gästen stattfinden. Kongresse und Messen sind nach wie vor erlaubt. Maximal 1000 Personen in Stadien Bei Feiern in der eigenen Wohnung rät die Regierung in Rom, nicht mehr als sechs Gäste einzuladen. Wenn man Personen zu Hause empfängt, mit denen man nicht zusammenlebt, wird geraten, Mundschutz zu tragen. Schulausflüge werden verboten. An Sportevents in Stadien sollen maximal 1.000 Personen teilnehmen. In Kinos und Theatern dürfen nach wie vor maximal 200 Personen sitzen, bei Freilichtevents werden weiterhin 1.000 Zuschauer zugelassen. In der neuen Verordnung wird die vergangene Woche eingeführte Mundschutzpflicht im Freien bestätigt. Joggen im Freien, sowie Radfahren ist ohne Maske erlaubt. Die Quarantänezeit für symptomfreie Infizierte wird von 14 auf zehn Tage reduziert. Die Regionen können die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen verschärfen, sie aber nicht lockern. Premier Conte schloss trotz steigender Zahlen von Infektionsfällen einen Lockdown auf gesamtstaatlicher Ebene aus. “Wir haben hart gearbeitet, um einen neuen Lockdown im ganzen Land zu vermeiden”, sagte Conte am Montag. “Inzwischen haben wir die Krankenhäuser und das Gesundheitswesen gestärkt. Wir führen eine beeindruckende Zahl von Tests durch”, erklärte Conte. Sollte die Epidemiekurve weiter steigen, könnte es jedoch zu beschränkten Lockdowns kommen. Die italienischen Gesundheitsbehörden haben am Montag einen leichten Rückgang bei den neuen Fällen verzeichnet, allerdings stieg die Zahl der Todesopfer. 4.619 neue Infektionen wurden in 24 Stunden registriert, am Vortag waren es 5.456 gewesen. Außerdem wurden 39 Todesfälle gemeldet, am Sonntag waren es 26. Die Zahl der Toten in Italien seit Beginn der Epidemie im Februar stieg somit auf 36.205.

Italien führt neue Einschränkungen ein

Die italienische Gastronomie protestiert gegen den Beschluss der Regierung in Rom, den Stopp für die Branche bis 1. Juni zu verlängern. Die Gefahr sei der Kollaps des ganzen Sektors, der seit Beginn der Coronaviruspandemie bereits Verluste in der Größenordnung von 34 Mrd. Euro gemeldet hat. “Wahrscheinlich ist es nicht klar, dass man den Gastronomiebereich zur Schließung verurteilt. Über 50.000 Betriebe werden schließen und 350.000 Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Diese Lage betrifft Cafes, Restaurants, Pizzerien und die ganze Freizeitindustrie. Auch für Badeanstalten gibt es keinen Termin für den Neustart”, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Appell des italienischen Gastronomieverbands FIPE. Zugleich habe der Sektor bisher noch keinerlei Unterstützung von der Regierung erhalten. Die Wiedereröffnung der Gastronomie werde verhindert, obwohl sie bestens in der Lage sei, alle Sicherheitsvorschriften für Kunden und Mitarbeiter einzuhalten. “Das Maß ist voll”, hieß es im Appell.

Italiens Gastronomie warnt vor Zusammenbruch