Auto in Seitenlage: Schwerer Verkehrsunfall in Wels-Puchberg endet glimpflich

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Auto in Seitenlage: Schwerer Verkehrsunfall in Wels-Puchberg endet glimpflich

Wels. Glimpflich endete Freitagabend ein schwerer Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Fahrzeug in Wels-Puchberg. Das Auto kam in Seitenlage liegend zum Stillstand.

Der Unfall ereignete sich auf der Terminalstraße im Welser Stadtteil Puchberg. Ein PKW-Lenker kam aus bisher unbekannten Gründen von der Straße ab, schleuderte dann quer über die Fahrbahn, rammte dort eine Straßenbeleuchtung. Das Auto überschlug sich und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Energieversorgungsunternehmen und ein Abschleppdienst standen daraufhin im Einsatz. Die Einsatzkräfte die zur Menschenrettung einer eingeklemmten Person gerufen wurden, konnten glücklicherweise rasch Entwarnung geben. Der Lenker konnte eigenständig aussteigen und blieb offenbar unverletzt. Das Auto wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Das Abschleppunternehmen führte die Bergung des Unfallfahrzeuges durch.

Die Terminalstraße war rund eine Stunde erschwert passierbar beziehungsweise kurzzeitig gesperrt.

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Vor der Mittwoch geplanten Aussage von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Ibiza-Untersuchungsausschuss ist ein Teil seiner Chat-Nachrichten mit dem früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) durchgesickert. Demnach hat Strache das Ibiza-Video in einer SMS kurz vor der Veröffentlichung noch als “halb so wild” bezeichnet, wie die Tageszeitung “Österreich” berichtet. Die Opposition hat mehrmals das Fehlen der Chatverläufe zwischen Strache und Kurz in den im U-Ausschuss vorliegenden Unterlagen moniert. Laut den nun veröffentlichten Protokollen gab es sowohl kurz vor und kurz nach Veröffentlichung des Videos allerdings sehr wohl einschlägige Unterhaltungen der beiden Politiker. Demnach hat Kurz bei seinem damaligen Vizekanzler am 16. Mai, also am Vorabend der Video-Veröffentlichung, nachgefragt: “Was kommt da genau?” Straches Antwort: “Halb so wild. Viele falsche Vorwürfe, welche so nicht stattgefunden haben….aber die Frage ist der Auftraggeber…da haben wir zurzeit ein paar Informanten.” Kurz äußert dann den – von ihm auch öffentlich wiederholten – Verdacht, der frühere SP-Berater Tal Silberstein könnte hinter dem Video stecken, was Strache aber zurückweist: “Wenn es so einfach wäre, wäre es schön!” Außerdem geben die Nachrichten Einblick in Konflikte in der türkis-blauen Koalition. So beschwert sich Kurz über Widerstand der FPÖ gegen geplante Einsparungen im Pensionsbereich, obwohl die ÖVP im Gegenzug Verbesserungen bei der Mindestpension mittragen würde. “Du vergisst leider immer deine Teile der Vereinbarungen”, hält Kurz Strache vor. Der antwortet genervt: “Du weißt, dass dies falsch ist und du hier unehrlich spielst.” Und einer Senkung der Körperschaftsteuer hätte die FPÖ laut einer Strache-SMS nur zugestimmt, wenn es ein Entgegenkommen bei der ORF-Gebühr und beim Verteidigungsbudget gegeben hätte. 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