Bausozialpartner beraten am Montag mit Anschober

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Bausozialpartner beraten am Montag mit Anschober

Auf den Baustellen herrscht noch immer viel Unsicherheit, wie mit dem Coronavirus umzugehen ist. Am Montagnachmittag (15.30 Uhr) beraten die Bausozialpartner mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), was die Restriktionen für die Baubranche bedeuten. Das Treffen findet im Gesundheitsministerium statt, wie eine Anschober-Sprecherin der APA bestätigte.

Am Montag würden zwar bereits 50.000 Bauarbeiter nicht mehr arbeiten müssen, 45.000 weitere hingegen schon, sagte Josef Muchitsch, Chef der Gewerkschaft Bau-Holz am Samstag auf APA-Anfrage. Muchitsch fordert eine einheitliche Linie und klare Regeln für alle. Derzeit sei es so, dass Bauherren Firmen dazu zwingen, weiter zu arbeiten. Leider sei eine ganze Woche nur mit Gespräche “verplempert” worden.

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Die Zahl der bekannten Corona-Infektionen unter Tourismusmitarbeitern in St. Wolfgang im oberösterreichischen Salzkammergut ist bis Freitag, Stand 23.00 Uhr, auf 28 gestiegen. Wie Alois Lanz, der Bezirkshauptmann von Gmunden, am Samstag im Ö1-Morgenjournal sagte, seien 26 der Betroffenen Praktikanten und zwei ihre Vorgesetzten. “Bis dato ist niemand schwerer erkrankt”, sagte Lanz. “Die Betroffenen wundern sich oft, wenn wir sie anrufen, dass sie überhaupt erkrankt sind.” Bisher sei bei keinem einzigen Gast eine Infektion festgestellt worden. “Die Praktikanten haben alle einen Mund-Nasen-Schutz bei der Arbeit getragen.” Es bestehe darum nur ein geringes Restrisiko für eine Ansteckung von Gästen. Lanz gab sich optimistisch, dass sich darum die Infektionen auf die Gruppe der Praktikanten – bei ihnen handelt es sich um Tourismusschüler – eingrenzen lassen. “Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ansteckung in den Quartieren, wo sie wohnen, schlafen und auch gemeinsam essen, stattgefunden hat, oder in bestimmten Lokalen passiert ist.” Faktum sei, dass es sich bei den bis dato Erkrankten fast ausschließlich um Praktikanten handle. Einige von ihnen waren in den beiden Nachtlokalen “13er Haus” und “W3” unterwegs gewesen. Beide Betriebe bleiben vorerst über das Wochenende geschlossen. Dabei verteidigte Lanz im Radio-Interview, dass die Praktikanten miteinander gefeiert haben. “Wo auch immer und wie auch immer. Das haben wir alle gerne gemacht in unserer Jugend.” Mit Stand Freitagabend sind laut einer Information des Landes im Zusammenhang mit St. Wolfgang rund 210 Personen getestet worden. Alle mit einem positiven Test wurden in Quarantäne geschickt, das Kontaktpersonenmanagement laufe. Von Infektionen betroffen waren zuletzt die sieben Hotels Furian, Berau, Seevilla, St. Peter, Scalaria, Strandhotel St. Wolfgang und das Hotel Leopoldhof. Letztgenanntes liegt zwar nicht weit von St. Wolfgang, befindet sich geografisch aber bereits im St. Gilgener Ortsteil Ried im Bundesland Salzburg. Zudem wurden Infektionen im Umfeld der Pizzeria Mirabella und der beiden genannten Nachtlokale festgestellt. Das Land rät Gästen, die sich seit dem 17. Juli 2020 in einem dieser Tourismusbetriebe aufgehalten haben, präventiv dazu, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Im Falle auftretender Symptome wie Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Entzündungen der oberen Atemwege, Fieber, trockenem Husten oder plötzlichem Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinnes sollte umgehend die telefonische Gesundheitsberatung 1450 kontaktiert werden. Am Samstag werden weitere Testungen in den betroffenen Häusern stattfinden. Auch Gäste, die sich proaktiv testen lassen möchten, sollen dazu die Möglichkeit bekommen, erklärte Hans Wieser von der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft am Samstag im APA-Gespräch. Unabhängig von den aktuellen Fällen findet ab heute in der Region auch das seit einem Monat geplante freiwillige Screening von mehr als 500 Tourismusmitarbeitern statt. Wie viele Praktikanten sich derzeit im Ort aufhalten, konnte Wieser zunächst nicht sagen. Es sei aber nicht geplant, Praktikanten andere Häuser präventiv zu testen oder abzuziehen.

Bereits 28 Corona-Fälle in St. Wolfgang

James Bond muss mit der Zeit gehen. Im neuen Film dürfte 007 erstmals als Vater dargestellt werden. Selbst ein ultraharter Macho wie James Bondmuss mit der Zeit gehen. Nun soll der ewige Frauenheld und Geheimagent seiner (britischen) Majestät sogar als Vater dargestellt werden: im neuen Film “No Time To Die”. Bond hatte sich während seiner Filmkarriere ja schon mehrfach auch längerfristig gebunden, legendär die äußerst kurzlebige Hochzeit mit Teresa Draco (gespielt von Diana Rigg) in “Im Auftrag ihrer Majestät”. Im neuen Film soll der von Daniel Craiggespielte Actionheld Vater einer fünfjährigen Tochter sein. Britische Boulevardmedien berichten das mit Berufung auf ein auf Ebay aufgetauchte Blatt mit einem Drehplan. “No Time To Die” soll im November in die Kinos kommen.

Überraschung: James Bond wird Vater

Ein Drittel der Coronavirus-Infizierten in Italien beklagen Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns. Dieses Problem wird vor allem in der Anfangsphase der Infektion gemeldet und trifft vor allem jüngere Menschen und Frauen, geht aus einer Studie der Mailänder Universität “Statale”, die unter der Leitung des Virologen Massimo Galli geführt wurde. “Wir haben festgestellt, dass Patienten mit leichteren Symptomen Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns beklagen, wenn sie bereits auf dem Weg der Genesung sind. Bei Patienten, die im Krankenhaus liegen und also akutere Symptome haben, werden diese Störungen bereits in der Anfangsphase der Infektion gemeldet”, berichtete Galli. Die Ergebnisse der Studie wurden von der prestigereichen Fachzeitschrift “Clinical Infectious Diseases” veröffentlicht. Einige Mediziner fordern bereits, Riechstörungen als Anzeichen für eine Ansteckung zu werten – und Betroffene in Quarantäne zu schicken.

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Mehrere Hundert Menschen haben sich am späten Donnerstagnachmittag vor der Wiener Volksoper zur Demonstration gegen institutionellen Rassismus und Polizeigewalt versammelt. Der Organisator, das Kollektiv “Black Movement Austria”, fordert von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) die “sofortige Reform des öffentlichen Sicherheitsdienstes”. Die Veranstalter rechneten laut Polizei mit 1.500 Teilnehmern. Unter lautstarken Aussagen wie “No Justice, No Peace” oder “Black Lives Matters” und Musik ging der Demozug über die Währingerstraße zum Siegmund Freud Park und nicht wie ursprünglich geplant zum Minoritenplatz. Die Demonstranten kamen auch mit jeder Menge Schildern, auf denen “Racism is a pandemic too”, “Being black is not a Crime” oder “End White Supremacy” zu lesen war. Die corona-bedingte Maskenpflicht wurde weitgehend eingehalten. “Wir sind in einer Zeit angekommen, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben sollten”, sagte die 14-jährige Mahi Sherif gegenüber der APA. Es könne nicht sein, dass das im Jahr 2020 noch immer nicht der Fall sei. Sie und ihre Freundin Maram Saad sind nach eigenen Angaben schon öfters aufgrund ihrer Hautfarbe oder Religion diskriminiert worden. Neben der Polizeireform pochten die Organisatoren zudem auf die “Einführung begleitender Gesetzgebung sowie Wiederaufnahme von Untersuchungsverfahren wegen polizeilicher Misshandlungen” wie zu Beispiel den Fall des nigerianischen Schubhäftlings Marcus Omofuma, der 1999 auf dem Flug nach Sofia in Polizeigewahrsam starb. In einem der APA vorliegenden Brief richtete das Kollektiv insgesamt 25 konkrete Forderungen an das Innen- und das Justizministerium, darunter die regelmäßige Überprüfung des Verhaltenskodex der österreichischen Sicherheitspolizei, die Einbeziehung von Experten aus der Zivilgesellschaft, insbesondere Menschen afrikanischer Herkunft, sowie die Einrichtung einer unabhängigen Kontroll- und Beschwerdestelle. In dem Brief stellte “Black Movement Austria” aber auch klar: “Wir sagen nicht, dass alle Polizeibeamt_innen rassistisches Gedankengut vertreten, oder willkürlich ihre Befugnis zur Ausübung von Zwangsgewalt missbrauchen würden”, allerdings ließen unter anderem Studien und Medienberichte “keinen anderen Schluss zu, dass es zumindest Teile innerhalb der Exekutive gibt, deren Arbeit durch eigene Vorurteile geprägt ist”. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis am 25. Mai kommt es weltweit zu Protesten und in den USA teils auch zu gewaltsamen Ausschreitungen. An der “#BlackLivesMatter”-Kundgebung Anfang Mai in Wien nahmen rund 50.000 Menschen teil. Black Movement Austria versteht sich seit 2020 nach eigenen Angaben als Kollektiv von Menschen afrikanischer Herkunft.

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Der Hollywood-Star und seine Freundin, die australische Schauspielerin Leila George, feierten das besondere Ereignis schon am 30. Juli. “Wir hatten eine Covid-Hochzeit”, verriet Penn Anfang August. Am 17. August kann der Schauspieler und Regisseur nun mit der dritten Ehefrau seinen runden Geburtstag begehen. Die Hochzeitszeremonie fiel Pandemie-bedingt im eigenen Haus klein aus. Der Standesbeamte sei virtuell dabei gewesen, dazu seine beiden Kinder und ein Bruder der Braut, erzählte Penn in der “Late Night”-Talkshow mit Seth Meyers. Der Oscar-Preisträger (“Mystic River”, “Milk”) war in den 1980er Jahren in erster Ehe mit Sängerin Madonna und von 1996 bis 2010 mit seiner Kollegin Robin Wright verheiratet, mit der er Sohn Hopper (27) und Tochter Dylan (29) hat. Leila George, Tochter der Schauspieler-Kollegen Vincent D’Onofrio und Greta Scacchi, passt mit 28 Jahren zahlenmäßig genau dazwischen. Über den Altersunterschied hinweg verbindet sie wohl der Einsatz für wohltätige Zwecke. Im März hatten sie einen ihrer wenigen öffentlichen Auftritte zu zweit, als die Australierin für die Schäden durch Waldbrände in ihrer Heimat Spenden sammelte. Penn macht seit April mit seinem Engagement im Kampf gegen die Corona-Pandemie Schlagzeilen. Mit seiner Hilfsorganisation Core richtete er Test-Zentren in Los Angeles und New York ein. Der Schauspieler schickte nicht nur seine Helfer vor, er packte in den Teststationen auf Parkplätzen selbst mit an. Core (Community Organized Relief Effort) hatte Penn 2010 für das von einem Erdbeben schwer erschütterte Haiti ins Leben gerufen. Dort hätten sie nach einem Choleraausbruch bereits Erfahrung mit ansteckenden Krankheiten gemacht, erzählte Penn im Interview mit Seth Meyers über die humanitäre und medizinische Arbeit der Organisation.

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Während tausende neuer Frühpensionisten von der in der koalitionsfreien Zeit beschlossenen abschlagsfreien “Hacklerpension” profitieren, will die Koalition erst eine Evaluierung abwarten, bevor sie über eine Reparatur oder Rücknahme verhandelt. Während die Abschaffung der Abschläge für “Hacklerpensionen” bereits reiche Früchte für jene trägt, die die benötigten 540 Beitragsmonate seit 1. Jänner dieses Jahres erreicht haben, wird eine Korrektur der im September im koalitionsfreien Raum beschlossenen Reform noch länger dauern. Derzeit gebe es dazu keine Verhandlungen, heißt es aus der türkis-grünen Koalition – “Wir evaluieren das Thema, warten aber diesbezüglich den Bericht über die langfristige Entwicklung und Finanzierbarkeit der gesetzlichen Pensionsversicherung ab”, schreibt eine Sprecherin von Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) der Kleinen Zeitung. Und das kann dauern: Wegen der schwer vorherzusagenden Wirtschaftsentwicklung hat die Koalition der Pensionsexperten-Kommission, die diesen Bericht liefern muss, im Zuge der Covid-Reformen mehr Zeit gegeben, diesen abzuliefern. Bis März kommenden Jahres läuft jetzt die Frist, die Grundlagen für die Reform zu liefern – allerdings will die Kommission noch heuer einen Zwischenbericht vorlegen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Walter Pöltner, Kurzzeitminister und Chef der Kommission, die Beschlüsse als “unverantwortlich und arbeitnehmerfeindlich” gegeißelt. Solange der Bericht der Kommission nicht vorliegt, wird also wohl nichts passieren – obwohl sich sowohl ÖVP als auch Grüne im Jänner zu einer Reparatur der Regelung bekannt haben. Gnade der späten Geburt Am Wochenende war bekanntgeworden, dasss sämtliche Pensionstypen im ersten Halbjahr 2020 starke Zuwächse gegenüber dem Vorjahrverzeichneten, den mit Abstand größten die “Hacklerregelung” genannte Langzeitversichertenpension. Hier schnellten die Zuerkennungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um mehr als 54 Prozent auf 7.320 Neuantritte in die Höhe. Das heißt zugleich, dass es sich bei fast zwölf Prozent aller neu zuerkannten Pensionen um Hacklerpensionen handelte (Anteil im ersten Halbjahr 2019: 8,5 Prozent). Nach Angaben der PVA sind die abschlagsfrei zuerkannten Hacklerpensionen im Schnitt um 305 Euro brutto monatlich höher als jene, die im vergangenen Jahr zuerkannt wurden. Die Bezeichnung “Hacklerpension” ist übrigens irreführend: in den seltensten Fällen erreicht sie jene, die landläufig mit dem Begriff Hackler gemeint sind: Arbeiter kommen kaum auf die vorgeschriebenen 45 Beitragsjahre, da Ersatzzeiten wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit nicht anerkannt werden. Für die ÖVP, die der von SPÖ und FPÖ betriebenen Reform nur zugestimmt hatte, weil sie in dasselbe Gesetz wie die Pensionserhöhung und Teile der Steuerreform geschrieben worden war, ist das (ebenso wie für die Neos, die komplett gegen die Neuregelung waren) ein Konterpunkt gegen das Ziel, das effektive Pensionsalter an das gesetzliche heranzuführen. Die Grünen stoßen sich dagegen an dem Punkt, dass gerade die “Hacklerpension” de facto nur für Männer erreichbar ist. Frauen sind ausgeschlossen, weil das Mindestalter 62 gilt. Das Frauenpensionsalter liegt derzeit noch bei 60 Jahren.

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