Belgischer Prinz nach Familienfeier in Spanien positiv

Merken
Belgischer Prinz nach Familienfeier in Spanien positiv

Der belgische Prinz Joachim, ein Neffe von König Philippe, ist nach einer Familienfeier in Spanien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte der Königspalast am Samstag belgischen Medien. Nach einem spanischen Medienbericht soll die Feier 27 Teilnehmer gehabt haben und damit mehr als vor Ort erlaubt. Palast sprach jedoch von einem Treffen mit höchstens zwölf Personen. Die Grenze liegt bei 15. Der 28-jährige Prinz ist der jüngste Sohn von Prinzessin Astrid, der Schwester des Königs.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein Viertel der Nominierungen für den Deutschen Buchpreis ist heuer nach Österreich gegangen. Neben Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher (“Ich an meiner Seite”), Valerie Fritsch (“Herzklappen von Johnson & Johnson”) und Robert Seethaler (“Der letzte Satz”) haben es auch Helena Adler und Stephan Roiss mit ihren Romandebüts auf die 20 Titel umfassende Longlist geschafft. Die 1983 geborene Salzburgerin Helena Adler hat mit ihrem Roman “Die Infantin trägt den Scheitel links”, in dem sie sich mit großer Verspieltheit dem bäuerlichen Nachwuchs und dessen Überlebensstrategien widmet, bereits im Frühjahr die Kritiker überzeugt, der ebenfalls 1983 geborene Linzer Stephan Roiss stellt seinen in den kommenden Tagen erscheinenden Erstling “Triceratops” am 3. September beim Literaturfestival O-Töne im Wiener Museumsquartier vor. Im Vorjahr kamen gleich sechs der Nominierten aus Österreich. Ausgezeichnet wurde am Ende Sasa Stanisic für seinen Roman “Herkunft”. Für den seit 2005 vergebenen Deutschen Buchpreis, der den besten deutschsprachigen Roman des Jahres würdigt, hatten in diesem Jahr 120 Verlage 187 Romane eingereicht, so viele wie noch nie. Außerdem haben die sieben Jurymitglieder von sich aus weitere Romane einbezogen, so dass insgesamt 206 Titel gesichtet wurden, die zwischen Oktober 2019 und dem 15. September 2020 erschienen sind oder noch erscheinen. Weitere Nominierte sind u.a. Bov Bjerg, Arno Camenisch, Dorothee Elmiger, Thomas Hettche, Leif Randt, Anne Weber und Frank Witzel, der Buchpreisträger des Jahres 2015. “Im Gegensatz zur Lektüre der Nachrichten der vergangenen Monate bot die Beschäftigung mit den über 200 eingereichten Titeln vielfältige Lichtblicke”, ließ Jurysprecherin Hanna Engelmeier in einem Statement verlauten. “Der Jury eröffnete sich ein Panorama von überwiegend realistisch angelegten Romanen. Besonders viele Romane nutzen das (auto)biographische Erzählen, stark vertreten sind zudem Titel, die sich mit historischen Themen auseinandersetzen. Die Longlist spiegelt diese Schwerpunkte wider, greift aber zusätzlich Romane auf, die sich jüngeren identitätspolitischen Debatten widmen. Es freut uns, dass auch Bücher vertreten sind, die die Form des Romans aufbrechen und mit ihr experimentieren. Die Longlist repräsentiert so nicht nur eine Vielfalt von Themen, sondern auch die Vielfalt poetischer Ausdrucksformen dieser Saison.” Die weiteren Jury-Mitglieder sind die Literaturredakteure Katharina Borchardt, Felix Stephan und David Hugendick, die Literaturvermittlerin Chris Möller sowie die Buchhändlerinnen Maria-Christina Piwowarski und Denise Zumbrunnen. Die Shortlist mit den sechs Finalisten wird am 15. September veröffentlicht. Die Preisverleihung findet heuer coronabedingt ohne Publikum am 12. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Sie wird via Livestream übertragen. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die fünf Finalisten jeweils 2.500 Euro.

Deutscher Buchpreis: Fünf Nominierte aus Österreich

Konzerte, Veranstaltungen, Jamsessions – alles abgesagt. Musiziert wurde am Wochenende in Wels dennoch. Und zwar auf besondere Art und Weise. Nach italienischem Vorbild – wurde am Sonntag in den Wohnzimmern und auf den Balkonen quasi in Quarantäne Musik gemacht.

Der schwedische Freizeitpark zu Ehren von Astrid Lindgren geht gegen Corona-Bestimmungen der Polizei vor. Die Astrid-Lindgren-Welt moniert, dass ein polizeilicher Beschluss dazu geführt habe, dass der Park diesen Sommer nach nur knapp einer Woche wieder habe schließen müssen. Deshalb gehe man gegen die Entscheidung der Polizei und die Auslegung der schwedischen Corona-Regeln in Berufung. Im Zentrum des Streits steht eine von den schwedischen Behörden ergriffene Maßnahme gegen die Coronavirus-Ausbreitung, wonach sich nicht mehr als 50 Menschen am selben Ort versammeln dürfen. Die Polizei hatte nach Angaben des Parks kurz vor Saisonstart mitgeteilt, dass alle gleichzeitig stattfindenden Theatervorstellungen als eine einzige öffentliche Versammlung betrachtet werden und die Maximalzahl an Zuschauer der Vorführungen deshalb bei insgesamt 50 liegen müsse. Der Park sei der Ansicht, dass dies eine “seltsame Deutung” des Versammlungsverbotes darstelle, erklärte Parkleiter Joacim Johansson. “Kein Zuschauer kann ja an zwei Plätzen gleichzeitig sein. Es ist merkwürdig, dass die Polizeibehörde Leute zusammenzählt, die sich mehrere hundert Meter voneinander entfernt befinden.” Trotz entschiedener Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos habe der Entschluss die Astrid-Lindgren-Welt letztlich dazu gezwungen, zu schließen. Besonders bitter ist das für den Park, weil in diesem Jahr anlässlich des 75. Jubiläums der Erstveröffentlichung eines Pippi-Langstrumpf-Werks viele Aktionen geplant waren. Die 1981 gegründete Astrid-Lindgren-Welt befindet sich in der Heimatstadt der weltberühmten Kinderbuchautorin, Vimmerby, in der Provinz Småland. Sie hat eine Fläche von 180.000 Quadratmetern und neun Theaterbühnen. Fans von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga und der weiteren Lindgren-Romanfiguren können in dem Park in die Schauplätze aus den Kinderbüchern eintauchen, darunter etwa Pippis Villa Kunterbunt oder die Krachmacherstraße, in der das kleine Mädchen Lotta wohnt. Jährlich hat der Park nach eigenen Angaben rund 490.000 Besucher, darunter ein knappes Drittel aus dem Ausland.

Astrid-Lindgren-Welt wehrt sich gegen Corona-Regelauslegung

Der mit seinem Handbike verunglückte frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi ist erneut operiert worden. Das teilte das San Raffaele Krankenhaus in Mailand am Montag mit. Der 53-jährige Italiener, der bei einem Unfall im Juni schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, war am Freitag aus einem Rehabilitationszentrum in die lombardische Hauptstadt verlegt worden. Am Tag danach habe er sich einem “heiklen neurochirurgischen Eingriff” unterziehen müssen, der von Professor Pietro Mortini durchgeführt worden sei, hieß es. Tests hätten den Erfolg dieser Behandlung gezeigt, erläuterte das Hospital. Zanardi liege weiter auf der Intensivstation, sein Zustand wurde als “stabil” bezeichnet. Der 53-Jährige war erst kurz vor dem Transport nach Mailand in das Neuro-Rehabilitationszentrum im Umland der Stadt gekommen. Davor schien es ihm besser zu gehen. Anfangs hatte er in einem Hospital in Siena in der Toskana gelegen und war mehrfach operiert worden. Zanardi hatte am 19. Juni bei einem Wettbewerb in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert. Der Rennfahrer hatte 2001 bei einem Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Er kämpfte sich wieder zurück in den Leistungssport. Zanardi bestritt auch Rennen in der DTM und gewann viermal Gold bei den Paralympics.

Verunglückter Zanardi erneut am Kopf operiert

11.821 Menschen sind mit Stand Sonntag 10.00 Uhr in Österreich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten Fälle wurden in Tirol (2.691) registriert. Gefolgt von Oberösterreich mit 1.919 Fällen, dicht dahinter das Land Niederösterreich mit 1.901 Infizierten. Es wurden 108.416 Tests durchgeführt. 2.998 Personen sind wieder genesen.

Fast 12.000 Infizierte in Österreich

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie ist ein Krankenhausschiff der US-Marine in der Großstadt New York angekommen. Die 272 Meter lange “USNS Comfort” erreichte am Montag den Hafen der Millionenmetropole. Das schwimmende Krankenhaus mit tausend Krankenbetten und zwölf Operationssälen soll die New Yorker Kliniken entlasten. Zwar werden auf der “USNS Comfort” keine Coronavirus-Patienten behandelt. Dafür können andere Patienten auf das Schiff verlegt werden, um den Krankenhäusern mehr Kapazitäten für Coronavirus-Patienten zu verschaffen.

US-Krankenhausschiff erreichte New York