Beliebtester Tweet aller Zeiten gehört Chadwick Boseman

Merken
Beliebtester Tweet aller Zeiten gehört Chadwick Boseman

Der letzte Tweet auf dem Account des verstorbenen “Black Panther”-Stars Chadwick Boseman stellt einen neuen Rekord auf.

Mit seiner Hauptrolle als Königssohn T’Challa im Superheldenfilm “Black Panther” wurde er weltberühmt – und zu einer Identifikationsfigur des schwarzen Amerika. Am Freitag ist der US-amerikanische Schauspieler Chadwick Boseman mit nur 43 Jahren an Krebs gestorben, wie seine Familie am Freitagabend mit einem Tweet über den offiziellen Twitter-Account von Boseman mitteilte.

“Ein Tribut für den König”

Der Tweet ging viral und steht nun mit 5,7 Millionen Likes alleine an der Spitze von Twitter. “Der beliebteste Tweet aller Zeiten, ein Tribut für einen König”, schrieb der Kurznachrichtendienst dazu.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In Großbritannien beginnen die Dämme gegen die Corona-Pandemie zu brechen: In Liverpool feierten tausende Fans am Donnerstagabend den ersten Meistertitel ihres Fußballklubs seit 30 Jahren, ohne sich um die Auflagen zu scheren. Zuvor hatten zehntausende Badegäste für Chaos an den Stränden in Südengland gesorgt. Gesundheitsminister Matt Hancock drohte am Freitag mit erneuten Strandschließungen. Nach dem Titelgewinn des FC-Liverpool drängten tausende Fans des Kultvereins in die Straßen der nordwestenglischen Stadt, umarmten sich, zündeten Rauchbomben und Feuerwerkskörper. Autokorsos veranstalteten Hupkonzerte. Alle Vorsicht war vergessen, um die Abstandsregeln kümmerte sich in dem Moment niemand. Die feiernden Fans setzten sich auch über einen Appell des deutschen Liverpool-Trainers Jürgen Klopp hinweg. Er hatte den Meistertitel den Fans gewidmet, sie aber über den Sender Sky Sport gleichzeitig aufgefordert, daheimzubleiben oder allenfalls direkt vor ihren Häusern zu feiern. In London musste die Polizei in der Nacht auf Freitag bei mehreren Straßenfesten einschreiten. Im Stadtteil Notting Hill wurden die Beamten mit Wurfgeschoßen attackiert. Sie berichteten von einer zunehmend aggressiven Stimmung. Demnach waren mindestens 22 Polizisten bei einem ähnlichen Einsatz am Vorabend im Stadtteil Brixton durch Flaschenwürfe verletzt worden. Die seit Tagen anhaltende Hitze treibt die Briten zudem in Massen an die Strände, die Behörden berichten immer wieder von chaotischen Szenen. Im südenglischen Bournemouth mussten sie wegen massiver Überfüllung des Strands am Donnerstag hart durchgreifen. Sie sei “schockiert” über das “unverantwortliche Verhalten so vieler Menschen”, sagte die Landrätin Vikki Slade. Der Wetterdienst hatte am Donnerstag mit über 33 Grad den heißesten Tag des Jahres gemeldet. Tausende Menschen suchten Abkühlung am Meer – und sorgten damit für massive Staus in Strandnähe. Zahlreiche Menschen campierten illegal über Nacht, um sich die besten Plätze zu sichern. Die Behörden von Bournemouth berichteten zudem von Saufgelagen und Schlägereien. Innerhalb kürzester Zeit sammelten sich über 33 Tonnen Müll an. Vergeblich appellierte Landrätin Slade an die Sonnenhungrigen, den Strand nicht zu besuchen, da er einem solchen Ansturm nicht gewachsen sei. Schließlich riefen die Behörden einen “größeren Zwischenfall” (major incident) aus, um zusätzliche Polizisten und Rettungskräfte anfordern zu können. Die Regierung in London hatte am Dienstag umfassende Lockerungen der monatelangen Corona-Einschränkungen bekannt gegeben. Demnach ist es nun wieder erlaubt, an den Strand zu gehen. Restaurants, Pubs, Bars und Hotels dürfen am 4. Juli wieder öffnen. Allerdings sind die Menschen aufgerufen, sich weiterhin an die Abstandsregeln zu halten. Das Land stecke immer noch in einer Gesundheitskrise, mahnte Gesundheitsberater Chris Whitty. “Halten wir uns nicht an die Abstandsregeln, werden die Infektionsfälle wieder steigen.” Der Chef des britischen Polizeiverbands, John Apter, kritisierte die für Samstag kommender Woche geplante Öffnung der Lokale. Dies habe schon jetzt zu einer Art “Countdown für den Karneval” geführt. Mit über 43.000 Toten ist Großbritannien das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Am Donnerstag meldete das Gesundheitsministerium 149 neue Covid-19-Tote.

Britischen Stränden droht Schließung wegen Ansturms

Edt bei Lambach. In Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) ist Mittwochvormittag eine größere Zahl an Flüchtlingen – ersten Schätzungen der Einsatzkräfte zufolge rund 80 Personen – aufgegriffen worden.

Großer Flüchtlingsaufgriff in Edt bei Lambach führt zu Großeinsatz von Polizei und Rettung

Gemeinsam mit der Welser Nationalratsabgeordneten Petra Wimmer, die aufgrund ihrer beruflichen Laufbahn als Expertin im Sozialbereich gilt, hat sich der Lions Club Marchtrenk Welser Heide zum Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres ein neues Benefizprojekt rund um das Thema „Gewaltprävention und Kinderschutz“ zu starten.

Gewaltprävention und Kinderschutz: Lions Club Marchtrenk arbeitet an neuem Sozialprojekt

Nach der Anordnung der Schließung von Kur- und Reha-Zentren wegen der Coronavirus-Pandemie werden viele Einrichtungen derzeit umfunktioniert. Um die Krankenhäuser zu entlasten, entstehen einige “Notspitäler”. Noch kaum Ergebnisse gibt es in der Frage, welche Häuser bei Ausfällen in der 24-Stunden-Betreuung als temporäre Pflegeheime einspringen könnten. Die Gespräche seien noch am Laufen.

Reha-Kliniken werden Notspitäler

Kürzen, ohne etwas wegzulassen. Vor diese Herausforderung stellten die coronabedingten Vorgaben Dirigentin Joana Mallwitz und Christof Loy bei ihrer Arbeit an der diesjährigen Neuproduktion von Mozarts “Cosi fan tutte” bei den Salzburger Festspielen. Die Lösung verrieten die beiden am Montag: nicht kürzen, sondern so viel von Mozarts Geist wie möglich in nur kurzer Zeit zeigen. Zwei Tage und Nächte lang beriet das Team sich am Telefon über die Kürzungen. Das Ergebnis dieser Nachtschichten legte Regisseur Loy bei einem Terrassentalk der Salzburger Festspiele wortwörtlich auf den Tisch. Eine Partitur, die durch viele Klammern unterteilt wurde. Sprünge, wie Mallwitz sie nennt, von denen die beiden zwar viele, aber dafür kleine machten und die teilweise auch schon in Mozarts Notizen so zu finden seien. “Mozart hätte es geschafft, eine Fassung für 2020 zu finden. Er hat damals auch auf ein individuelles Ensemble komponiert, für das auch er immer wieder Änderungen vornehmen musste”, so die Dirigentin, die nicht nur mit ihrer gekürzten Fassung, sondern auch als erste Frau in die Festspielgeschichte eingehen wird, die mit einer gesamten Aufführungsserie betraut wurde. Interessanter Weise findet sich auch ein bisschen Festspielgeschichte in der gekürzten Fassung. Bei seinen Recherchen stieß Loy auf Fassungen von Karl Böhm aus den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die in Dauer und Umfang der heurigen sehr nahe kommen. Auch, dass er nun im Großen Festspielhaus inszenieren müsse, störe ihn nicht im Geringsten. “Ich habe nun einmal eine sehr choreografische Herangehensweise an meine Inszenierungen und die brauchen Abstand. Abgesehen davon fühlte ich mich den Darstellern räumlich noch nie so nah wie jetzt”, erzählte der Regisseur begeistert. Mit Mozarts “Cosi fan tutte” verbinden sowohl Dirigentin als auch Regisseur sehr viel. Wie der Zufall es will, schrieb Mozart genau in Joana Mallwitz’ Alter das Werk. Er begleitet sie allerdings schon viel länger. Seit ihrem 19. Lebensjahr habe sie mindestens eine Mozartoper im Jahr dirigiert. Dennoch fände sie immer wieder neue Aspekte in der Partitur. Auch Christof Loy begleitet die “Cosi” schon, seit er zwölf Jahre alt ist. Damals in Salzburg als Gast bei den Festspielen, habe er keine Karte mehr für eine Aufführung mit Karl Böhm am Pult bekommen. Jetzt über 40 Jahre später selbst zu inszenieren, beeindrucke ihn tief. Ansonsten beschäftigt Loy das Thema Zeit allerdings nur wenig. “Das Stück ist zeitlos und mir liegt die emotionale Identifikation des Publikums mit den Figuren viel mehr am Herzen. Das Stück spielt in der Christof-Loy-Zeit”, so der Regisseur. Noch knapp zwei Wochen bleiben Mallwitz und Loy bis zur Premiere, der zweiten und gleichzeitig letzten szenischen Oper im Jubiläumsjahr der Salzburger Festspiele. Für Mallwitz ist es ihr Debüt beim Festival. Doch das ist nur einer von vielen Gründen, warum diese Produktion vermutlich immer eine besondere Sprosse auf ihrer Karriereleiter sein wird.

Zeitlose "Cosi"-Neuproduktion in Salzburg

Das aufgrund der Corona-Pandemie verschobene große Fan-Festival von Schlagerstar Andreas Gabalier auf dem Messegelände in München soll nun am 31. Juli 2021 über die Bühne gehen. Das teilten die Veranstalter mit. Das ursprünglich für 15. August angesetzte Event um den österreichischen Sänger hätte rund 100.000 Gäste angezogen. Am Grundkonzept, das einen Vergnügungspark, einen Biergarten, eine Fanmeile und ein spezielles Kinderprogramm vorsieht, um dann in einem Konzert auf einer eigens für das Event entworfenen 120-Meter-Bühne zu gipfeln, habe sich nichts geändert. Bereits gekaufte Tickets für die Veranstaltung in der Bayrischen Landeshauptstadt behalten ihre Gültigkeit, hieß es.

Gabaliers Münchner Fan-Festival im Sommer 2021