Besuche in Gefängnissen ab 11. Mai wieder erlaubt

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Besuche in Gefängnissen ab 11. Mai wieder erlaubt

Diese Krise habe sich leider auch auf den Strafvollzug ausgewirkt, erklärte Justizministerin Alma Zadic (Grüne) bei einer Pressekonferenz am Montag. Man habe Maßnahmen setzen müssen, “die tief in die Rechte der Insassen eingreifen”, um eine Ausbreitung in den Gefängnissen zu verhindern. “Das war für mich ein besonders schwerer Schritt“, der für die Häftlinge nicht leicht gewesen sein. Unter anderem gehören hier die fehlenden Besuchsmöglichkeiten für Familien dazu. Voraussichtlich ab 11. Mai solle dieses Verbot jedoch wieder gelockert werden, Besuche sollen dann wieder möglich sein. Das Stimmungsbild sei laut einer Umfrage dennoch positiv.

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2800 neue Fälle pro Tag und damit die höchste Infektionsquote Europas: Von Reisen wird abgeraten, in Österreich gilt seit Mitternacht nun eine offizielle Reisewarnung für Spanien. Im Urlaubsland Spanien ist keine Entspannung an der Corona-Front in Sicht. Ganz im Gegenteil: Corona ist wieder auf dem Vormarsch – trotz nationaler Maskenpflicht, die sogar im Freien gilt. In den letzten sieben Tagen registrierten die Gesundheitsbehörden mehr als 19.400 neue Fälle. Das sind nahezu 2800 Infektionen pro Tag – so viele wie in keinem anderen Land Europas. Als Folge raten inzwischen etliche europäische Länder von Spanien-Reisen ab oder verhängen eine Quarantäne beziehungsweise Testpflicht für Rückkehrer. Am schlimmsten sieht es weiterhin im Norden Spaniens aus. In den Brennpunktregionen Katalonien mit Costa Brava und Barcelona, in Aragonien und in Navarra ist keine Besserung in Sicht. In diesen Territorien, die an Frankreich grenzen, wird schon seit gut einem Monat der kritische Wochenwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner weit überschritten. Weswegen zum Beispiel Deutschlanddiese Regionen als „Risikogebiete“ einordnet. Seit Samstag gilt für deutsche Rückkehrer aus Risikogebieten eine Testpflicht – somit auch für aus Nordspanien heimkommende Urlauber. Auch die Schweiz verhängte Beschränkungen für Spanien-Rückkehrer: Alle Eidgenossen, die sich in den letzten 14 Tagen auf dem spanischen Festland aufhielten, müssen nach der Heimkehr für zehn Tage in Quarantäne. Nur Schweizer Touristen, die auf den Balearischen Inseln mit Mallorca oder auf den Kanaren ihre Ferien verbrachten, sind von dieser staatlich angeordneten Zwangsquarantäne ausgenommen. Offizielle Reisewarnung Österreich rät schon länger von „nicht unbedingt notwendigen“ Reisen nach Spanien ab. Mit Mitternacht gab nun auch die österreichische Regierung eine formelle Reisewarnung für das spanische Festland heraus. Die Balearen und die Kanaren sind wie im Falle der Schweiz nicht von dieser Warnung betroffen. Österreichische Spanien-Rückkehrer müssen ab sofort per Test nachweisen, dass sie nicht am Virus Sars-CoV-2 erkrankt sind. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses müssen die Heimkehrer auch in Österreich in Quarantäne bleiben. Großbritannien, das traditionell die meisten Spanien-Touristen stellt, verhängte bereits im Juli eine Quarantänepflicht für alle Spanien-Rückkehrer. Regional sieht die epidemiologische Lage in Spanien jedoch sehr unterschiedlich aus: Die rund 1500 Kilometer von Spanien entfernten Kanarischen Inseln, die im Atlantik vor der westafrikanischen Küste liegen, haben die niedrigste Infektionsquote des spanischen Königreichs, sodass sich Reisende dort derzeit wenig Sorgen machen müssen. Die Kanaren arbeiten wie keine andere spanische Region daran, dass dies auch so bleibt: Sie wollen eine Testpflicht für alle ankommenden Reisenden einführen. Und die Regionalregierung verspricht zudem allen Touristen, die auf den Vulkaninseln an Corona erkranken, für sämtliche Behandlungskosten aufzukommen. „Wir wollen, dass sich die Urlauber bei uns sicher fühlen“, sagte eine Sprecherin der kanarischen Gesundheitsbehörden. Kritische Lage auf Mallorca Auf Mallorca und den anderen balearischen Mittelmeerinseln ist die Viruslage inzwischen nicht mehr ganz so rosig. Die Fallzahlen auf diesen Inseln steigen stetig an. Die statistische Infektionsrate kletterte inzwischen auf 34,3 Fälle in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Der kritische Wert, ab dem zum Beispiel Deutschland eine Reisewarnung aussprechen kann, liegt bei 50 Fällen pro 100.000 Bewohner. Es wurde auf Mallorca auch über Erkrankungen mehrerer Touristen berichtet, konkrete Angaben dazu machten die Inselbehörden aber nicht. Bestätigt wurde hingegen, dass ein Inselhotel und ein Restaurant wegen Virus-Ausbrüchen geschlossen werden mussten. Auf der Kippe ist die Situation derzeit in der spanischen Hauptstadt Madrid, die in den letzten Wochen einen sehr starken Infektionsanstieg verzeichnete. Die Krankheitsrate übersprang inzwischen ebenfalls den bedenklichen Schwellenwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Als Folge ist daher nicht auszuschließen, dass auch Madrid demnächst von Deutschland zum „Risikogebiet“ deklariert wird. Für Spaniens Tourismusindustrie, einen der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine der Nation, sind all dies katastrophale Nachrichten. Der erhoffte Aufschwung in diesem Sommer blieb aus, die Buchungen brechen ein. Viele Herbergen, die nach der ersten Corona-Welle aufmachten, müssen schon wieder schließen. Die Hoteliers sprechen bereits von einer pechschwarzen Saison. „Dieser Sommer“, urteilt der Branchenverband Exceltur, „ist der schlimmste Sommer der letzten 50 Jahre.“

Spaniens schwarzer Corona-Sommer

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Seit 2018 steht sie als erste Frau an der Spitze der Arena von Verona. Die Sopranistin und Intendantin Cecilia Gasdia (59), die das größte Freilicht-Operntheater der Welt führt, hat nach Monaten des Lockdowns ein prestigereiches Sommerfestival mit Opernstars auf die Beine gestellt, das tausende Zuschauer lockt. “Jeder Tag ist eine neue Herausforderung”, so die Veronesin im APA-Interview. APA: Frau Gasdia, Sie haben in wenigen Wochen für die Sommersaison ein prestigereiches Programm mit klangvollen Namen auf die Beine gestellt. Mit welchen Ergebnissen rechnen Sie? Cecilia Gasdia: Die Arena hat den Neustart geschafft, darüber bin ich sehr stolz. Wir haben hart dafür gearbeitet. Dieses Resultat ist dem Einsatz aller Mitarbeiter der Arena zu verdanken, die sich nicht geschont und alles gegeben haben, damit die Arena nach dem Lockdown zu neuem Leben erwachen konnte. Nach dem Ausbruch der Pandemie haben wir uns nicht hängen lassen und sofort reagiert. Das für Sommer 2020 geplante Festival wurde ganz auf 2021 verschoben. Dafür haben wir ein neues Programm aus elf Konzerten organisiert. Jeder Abend ist anders und einmalig, es gibt keine Repliken. Wir sind stolz, ein Programm für weniger Zuschauer, aber mit großer Qualität auf die Beine gestellt zu haben – und dies trotz einer durchaus komplizierten Situation. APA: Wie war der Start bei einer Kapazität mit nur 3.100 statt 13.000 Zuschauern wie vor der Pandemie? Gasdia: Sehr positiv. Zu Ehren der Todesopfer der Coronavirus-Epidemie haben wir erstmals in der Geschichte der Arena Mozarts “Messa da Requiem” unter dem Dirigat von Marco Armiliato aufgeführt. Eingeladen wurden Familienangehörige der Opfer, das Gesundheitspersonal, das in den Krankenhäusern gegen Covid-19 gekämpft hat, sowie Bürgermeister der am stärksten vom Virus betroffenen Gemeinden. Die Arena ist zu einer großen Kirche im Freien geworden, in der wir alle für unsere Toten gebetet haben. Es war sehr bewegend. APA: Mozart und Verona, welche Beziehung hatte der Komponist zur Stadt? Gasdia: Im Dezember haben wir das 250. Jubiläum von Mozarts Besuch in Verona gefeiert. Am 27. Dezember 1769 reiste der 13-jährige Mozart mit seinem Vater nach Verona. Es war seine erste Italien-Reise. Bis zum 5. Jänner 1770 hielt er sich in Verona auf. Unter anderem spielte er im prestigereichen Saal Maffeiana als Gast der “Accademia Filarmonica”. Anlässlich des 250. Jahrestags hatten wir im Dezember bereits eine Reihe von Konzerten und Veranstaltungen organisiert. Dass wir jetzt auch noch die “Messa da Requiem” aufführen konnten, war eine weitere Hommage an den Komponisten. APA: Sie bemühen sich, neben Klassikern der italienischen Oper auch Werke anderer Komponisten in das Sommerprogramm einzubauen. Kommt dies bei den Zuschauern gut an? Gasdia: Opernliebhaber reisen meist nach Verona, um Verdi oder Puccini zu hören. Doch in diesem außerordentlichen Sommer nahmen wir die Gelegenheit wahr, Neues zu wagen. So haben wir am letzten Wochenende zwei Konzerte aufgeführt: Eines zu Ehren Wagners unter dem Dirigat von Gustav Kuhn mit großen Sängern wie Ricarda Merbeth, und ein weiteres zu Ehren Verdis unter der Leitung von Daniel Oren mit Künstlern wie Eleonora Buratto, Francesco Meli und Luca Salsi. Damit konnten Zuschauer an einem einzigen Wochenende Konzerten der beiden so verschiedenen Komponisten beiwohnen, die beide 1813 zur Welt gekommen sind. APA: Ausverkauft war das Konzert des Galaabends mit Anna Netrebko und Yusif Eyvazov am 1. August. Netrebko, die im Sommer 2019 mit “Trovatore” in der Arena debütiert hatte, scheint Verona zu mögen… Gasdia: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov sind große Freunde der Arena. Während des Lockdowns haben sie uns stark unterstützt und ermutigt, die Sommersaison zu organisieren. Sie haben sich von Anfang an bereit gezeigt, hier aufzutreten, sobald es die Lage ermöglichen würde, und sie haben ihr Wort gehalten. Sie werden auch Protagonisten der Saison 2021 mit Turandot sein. APA: Am 28. und 29. August stehen Auftritte von Placido Domingo auf dem Programm, der im vergangenen Sommer das 50. Jubiläum seines Debüts in der Arena von Verona gefeiert hat. Die Arena hat im Gegensatz zu anderen Opernhäusern Domingo nicht den Rücken gekehrt, obwohl er mit dem Vorwurf des sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert ist. Gasdia: Ich kenne Domingo seit 40 Jahren und habe als Sopranistin öfters an seiner Seite gesungen. Gegen ihn ist kein Strafverfahren im Gange, er ist nicht verurteilt worden. Es tut mir sehr leid, dass er mit diesen Vorwürfen konfrontiert ist. Ich sehe jedoch keinen Grund, warum er nicht in Verona auftreten sollte. APA: Können Sie schon etwas zu den Highlights der Saison 2021 berichten? Gasdia: Im kommenden Jahr will die Arena von Verona das 150-Jahre-Jubiläum der ersten “Aida”-Aufführung in der Oper von Kairo 1871 feiern. Geplant ist eine “Aida” in konzertanter Form unter dem Dirigat von Riccardo Muti. Neben Netrebko und Eyazov in “Turandot” wird ein weiteres Sängerpaar – Roberto Alagna und seine Lebenspartnerin Aleksandra Kurzak – gemeinsam in “Cavalleria rusticana” und “Pagliacci” auftreten. Geplant ist außerdem ein Galaabend mit Jonas Kaufmann, der sein Debüt an der Arena von Verona feiert. Inzwischen arbeiten wir schon an den Saisons 2022 und 2023, in denen wir wie bisher ein Programm hoher Qualität anbieten wollen. APA: Die Arena ist seit jeher ein Magnet für österreichische Opernliebhaber und ein Publikum aus dem deutschsprachigen Raum. Wie hoch ist die deutschsprachige Komponente unter den Arena-Zuschauern in diesem komplizierten Sommer? Gasdia: Laut unseren Statistiken hatten wir vor dem Lockdown 60 Prozent Deutschsprachige unter unseren Zuschauern. Jetzt hat sich die Situation geändert, doch ausländische Zuschauer kehren allmählich zur Arena zurück. Viele Österreicher urlauben am Gardasee und an der Adria und besuchen unsere Konzerte. Der Wagner-Abend hat viele deutschsprachige Zuschauer gelockt. Leider fehlen noch Besucher aus Ländern wie China, USA, Russland und Südamerika. APA: Die Arena muss in diesem Sommer auf große Zuschauerzahlen verzichten. Wie hat sich dieses große Freiluft-Theater an die Anti-Covid-Vorsichtsmaßnahmen angepasst? Gasdia: Maximal werden 3.100 Zuschauer zugelassen. Die Plätze in den vorderen Reihen sind ausgefallen, das Publikum sitzt direkt auf den Stufen des Theaters. Alle Aufführungen finden in Form von Konzert statt, das circa eineinhalb Stunden dauert und keine Pausen vorsieht. Zugang und Ausgang zur Arena sind streng geregelt. Die Sicherheit der Zuschauer, Künstler, sowie der Theatermitarbeiter ist unsere Priorität. APA: Sie sind die erste Frau, die in 105 Jahren zur Intendantin der Arena ernannt wurde, und stammen aus Verona. Wie waren diese Jahre an der Spitze der Arena-Stiftung für Sie? Gasdia: Es war bisher eine äußerst spannende und aufregende Zeit. Als Sopranistin, die zur Intendantin geworden ist, habe ich gelernt, wie ein Theater vom administrativen Standpunkt aus funktioniert und das war eine große Herausforderung. Wegen der Pandemie wurden wir mit einer präzedenzlosen Situation konfrontiert. Ich habe gelernt, dass man mit Mut und Kreativität neue Situationen meistern kann. Unberechenbares gibt es im Leben immer. Will man überleben, muss man Mut fürs Neue haben und Aufgeschlossenheit bewahren.

Cecilia Gasdia: "Arena von Verona hat Neustart geschafft"

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