Beyoncé widmete Helfern in Coronakrise Disney-Song

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Beyoncé widmete Helfern in Coronakrise Disney-Song

Pop-Star Beyoncé hat sich mit einer Gesangseinlage bei den Helfern bedankt. Für die Sendung “The Disney Family Singalong” des US-Senders ABC sang die 38-Jährige in einem Clip den Klassiker “When You Wish Upon a Star” aus dem Film “Pinocchio”.

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Nach dem Werbeboykott zahlreicher Unternehmen bei Facebook aus Protest gegen den Umgang mit Hasskommentaren und abwertenden Inhalten zieht auch Volkswagen nach. Der weltgrößte Autokonzern und seine Marken setzen zentral geschaltete Anzeigen auf Facebook aus, wie VW am Dienstag in Wolfsburg erklärte. Man stehe für ein “offenes und gleichberechtigtes Miteinander”, hieß es zur Begründung. “Ein Umfeld von Falschmeldungen oder Hassbotschaften ist für uns nicht akzeptabel.” Der Dialog mit dem Online-Riesen solle aber aufrechterhalten werden – auch über die “Anti Defamation League” (ADL), die zu den Initiatoren des Aufrufs #StopHateForProfit zähle. “Hasskommentare, diskriminierende Äußerungen und Posts mit gefährlichen Falschinformationen dürfen nicht unkommentiert veröffentlicht werden und müssen Konsequenzen nach sich ziehen”, betonte Volkswagen. Das Unternehmen hatte jüngst selbst Kritik durch einen als rassistisch empfundenen Werbespot bei Instagram auf sich gezogen, sich entschuldigt und die Vorfälle intern aufgearbeitet. Die von Bürgerrechtsorganisationen Mitte Juni ins Leben gerufene #StopHateForProfit-Bewegung verzeichnete am vergangenen Wochenende gut 90 Unternehmen, die ihre Werbung auf Facebook in den USA erst einmal stoppen – darunter der Konsumgüterriese Unilever und der japanische Autohersteller Honda. Einige wollen diese Maßnahme auch auf die Facebook-Tochter Instagram sowie auf Twitter ausweiten. Facebook will nun stärker gegen “hate speech” und Falschmeldungen vorgehen, wie Chef Mark Zuckerberg betonte. Coca Cola und Starbucks wollen jegliche Werbung in sozialen Netzwerken pausieren.

Auch VW-Konzern stellt Werbung auf Facebook ein

Hochrangige Vertreter aus den USA und Russland haben sich am Montagfrüh zur Rettung des letzten großen atomaren Abrüstungsvertrags New Start in einem Wiener Palais getroffen. Während Washington das Abkommen in Frage stellt, drängt Moskau auf eine Verlängerung. US-Präsident Donald Trump wollte auch China am Verhandlungsstich sehen, Peking lehnte jedoch ab. Experten zeigten sich pessimistisch. Nach dem Ende des INF-Abrüstungsabkommens über das Verbot landgestützter atomarer Kurz- und Mittelstreckenwaffen droht nun dem nächsten Abkommen das endgültige Aus. Der 2011 in Prag von den damaligen Präsidenten Barack Obama und Dmitri Medwedew unterzeichnete New-Start-Vertrag sieht vor, die Nukleararsenale Russlands und der USA auf je 800 Trägersysteme und 1.550 einsatzbereite Atomsprengköpfe zu verringern. Das Abkommen läuft am 5. Februar 2021 aus und könnte dann einmal auf fünf Jahre – bis 2026 – verlängert werden. Der an den Gesprächen teilnehmende Sonderbeauftragte der US-Regierung für Abrüstungsfragen, Marshall Billingslea, schloss zuletzt nicht aus, dass die USA bereit sein könnten, den Vertrag zu verlängern. Voraussetzung sei aber, dass sich Russland zu einer Rüstungskontrolle mit China verpflichte. Peking hat sich bisher gegen trilaterale Gespräche gewehrt und argumentiert, dass es weit hinter Moskau und Washington liege, die zusammen mehr als 90 Prozent der weltweiten Atomwaffen besitzen. Aber nicht nur China ist nach Angaben von Ex-Sicherheitsberater von Trump, John Bolton, ein Faktor für Washington. Neben strategischen Atomwaffen müssten von einem künftigen Vertrag auch taktische Atomwaffen sowie neuartige Hyperschall-Technologien berücksichtigt werden, berichtet Bolton in seinem neuen Buch. Zudem sollte ein neuer Vertrag einfacher gestaltet sein. Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow drängte kurz vor dem Beginn der Gespräche auf eine Neuauflage des Vertrags. Das wäre richtig und logisch, sagte er am Samstag laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) der Agentur Interfax. “Die Vereinbarung ist aber nicht das Ein und Alles.” Letztendlich werde alles von der Entscheidung der Regierung Trumps abhängen, meinte Rjabkow, der die russische Delegation in Wien leiten soll. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) sieht die Gespräche “angesichts der Spannungen, angesichts der laufenden Unterminierung der Erfolge der vergangenen Jahrzehnte im Abrüstungsbereich” als “positiv”. Wien sei “immer ein Ort des Dialoges, immer ein Ort der Begegnung” gewesen, äußerte er sich vergangene Woche bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem deutschen Kollegen Heiko Maas. Maas baut auf die Bundeshauptstadt: Er würde sich “wünschen, dass der Zauber dieser Stadt dazu beiträgt, dass es erfolgreiche Gespräche werden”. Mehrere Experten und Expertinnen erwarten unterdessen keinen raschen Durchbruch der Wiener Gespräche und warnen vor einem Wettrüsten. “Es kann in Wien schon explodieren”, sagte Politikwissenschafter Heinz Gärtner im APA-Interview. Während Russland ein Interesse an einer Verlängerung habe, käme US-Präsident Donald Trump ein Scheitern wahltaktisch eher gelegen. “Sehr negative” Konsequenzen hätte ein Auslaufen des Vertrags für Europa, erklärte Generalmajor Johann Frank. Die Europäische Union sei auf dieser “Ebene überhaupt kein eigener Akteur” und “im erheblichen Ausmaß abhängig” von der “Einhaltung des Völkerrechts, eines globalen strategischen Ordnungsrahmen und von gewissen Grundregeln”, betonte der frühere langjährige Direktor der Sicherheitsdirektion im Verteidigungsministerium, der die Gespräche als “grundsätzlich sehr positiv” wertete. Als “ermutigend” erachtet auch die Internationale Kampagne zum Verbot von Atomwaffen (ICAN) die am Montag in Wien beginnenden Gespräche. Sollte es aber bis 5. Februar keine Einigung geben, “ist es schon sehr wahrscheinlich, dass es zu einem unkontrollierten Wettrüsten kommt”, warnt die Chefin von ICAN Österreich, Nadja Schmidt, im Gespräch mit der APA. Österreichische Friedensaktivisten wollen am Montagvormittag auf dem Heldenplatz demonstrieren, um die Atommächte aufzufordern, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten (“Join the ban now”). Die Aktivisten werden zudem eine aus Papier nachgebaute Luftwaffenrakete mit dem Vorschlaghammer köpfen, “um zu zeigen, dass es möglich ist, Raketen und Atomwaffensprengköpfe auch zu entfernen.”

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