Bisher 30.000 Anträge an Härtefall-Fonds - 45% erledigt

Merken
Bisher 30.000 Anträge an Härtefall-Fonds - 45% erledigt

Seit Freitag um 17 Uhr sind Anträge auf Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds möglich. Bis heute, Samstag, um 8.00 Uhr waren 30.000 Anträge gestellt, 45 Prozent davon bereits wieder erledigt, teilte die Wirtschaftskammer der APA mit. Die Homepage der Wirtschaftskammer habe dem Ansturm standgehalten. Viele Anträge seien innerhalb von zwei Stunden bearbeitet worden.

Der Härtefall-Fonds ist mit einer Milliarde Euro dotiert und soll Kleinstunternehmen, die wegen der Corona-Krise zusperren müssen, rasch helfen. Im ersten Schritt werden je nach Umsatz der Betroffenen 500 oder 1.000 Euro ausbezahlt, letztlich können pro Unternehmen im Laufe von drei Monaten bis zu 6.000 Euro fließen. Die Maßnahme wird von der Wirtschaftskammer Österreich abgewickelt, für einen Antrag muss man aber kein Kammermitglied sein.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

💦 Das Wasser-Fazit der vergangenen Monate: wenig Niederschlag, sinkende Grundwasserspiegel und Verdunstung wegen hoher Lufttemperatur sorgten bereits im Frühjahr für Trockenheit in vielen Regionen Österreichs. ☀️ Zum Glück brachte der Sommer mehr Niederschlag, allerdings sorgten Unwetter für Schäden in Landwirtschaft und Siedlungsgebieten. 🌧️⚡ Mehr dazu: https://bit.ly/3iLkWbo

Wasser in Österreich

Am zweiten Tag seines vorsommerlichen Sitzungsfinales beschließt der Nationalrat am Mittwoch eine Einmalzahlung für Arbeitslose in der Höhe von 450 Euro sowie eine Unterstützungsleistung von 360 Euro für jedes Kind. Für Familien in Notlagen werden weitere 30 Mio. Euro über den Familienhärtefonds bereitgestellt. In der Debatte empfand die Opposition die Vorschläge als nicht ausreichend. “Das ist alles zu wenig, das ist alles nicht nachhaltig und das ist sozial ungerecht”, meinte etwa SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch, dessen Partei ja seit Wochen fordert, die Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld von 55 auf 70 Prozent anzuheben. Weder werde mit den 450 Euro Einmalzahlung Armutsvermeidung erzielt noch Kaufkraft und Konsum unterstützt. Genau das Gegenteil glaubt ÖVP-Klubobmann August Wöginger: “Das Geld wird in den Konsum gehen und belebt unseren Wirtschaftskreislauf.” Es handle sich um Maßnahmen, die dort ankämen, wo sie hingehörten. Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) ergänzte, die Regierung mache alles, um Armut zu vermeiden und wies etwa daraufhin, dass weiter der Rückfall aus der Arbeitslosen in die Notstandshilfe finanziell aufgefangen werde und dass die Möglichkeit zur Sonderbetreuungszeit in den September hinein verlängert wurde. Wenn es nach dem Koalitionspartner geht, könnte zu den Einmalzahlungen im Herbst noch etwas dazu kommen: “Es wird vermutlich noch mehr brauchen”, meinte Grünen-Sozialsprecher Markus Koza. Dabei werde nach der Einmalzahlung, die im September ausgeschüttet wird, auch über die Höhe des Arbeitslosengeldes geredet werden müssen. Schon jetzt eine Anhebung beschließen will die FPÖ. Ihr Abgeordneter Peter Wurm sprach sich dafür aus, einen 30-prozentigen Zuschlag zu gewähren, solange es die Coronakrise gebe. Gleichzeitig kritisierte er, dass die sogenannten “Heldinnen” in den Supermärkten und Krankenhäusern noch immer nichts bekommen hätten: “Die warten nicht nur auf schöne Worte sondern auch auf handfeste Geldzahlungen.” Für NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker sind die Einmalzahlungen für Betroffene zwar sicher hilfreich, wichtiger wäre es aber, die Menschen wieder in Beschäftigung zu bekommen. Dafür brauche es auch das ursprünglich von der Regierung zugesagte Mehrpersonal im AMS. Zudem benötigten die Betriebe mehr Verlässlichkeit. Dazu gehöre, dass sie nicht weiter tagelang nach einem Verdachtsfall auf Testergebnisse warten müssten. Am Anfang der Sitzung stand eine Fragestunde, zu Gast war Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP). Darin ging es unter anderem um den Gesetzesentwurf zur Abschaffung des Amtsgeheimnisses. Dieser soll noch vor der Sommerpause in Begutachtung geschickt werden. Ein erster Arbeitsentwurf für das Informationsfreiheitsgesetz sei bereits “sehr weit gediehen”. Einen eigenen Informationsfreiheitsbeauftragten als vermittelnde Schnittstelle wird es laut Edtstadler nicht geben. Weitere Beschlüsse bringen verschärfte Geldwäscheregeln, eine sechste Urlaubswoche für Bauarbeiter nach 20 statt bisher 25 Jahren sowie die Schaffung eines “Simon-Wiesenthal-Preises” für Engagement gegen Antisemitismus und Aufklärung über den Holocaust. Landwirten soll im Pensionsrecht entgegengekommen werden.

Nationalrat beschließt Einmalzahlung für Arbeitslose

Die Niederlande werden Russland vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof wegen seiner Rolle beim Abschuss des Passagierfluges MH17 verklagen. Das teilte die Regierung am Freitag in Den Haag mit. “Gerechtigkeit für die 298 Opfer beim Abschuss von Flug MH17 und ihre Angehörigen ist und bleibt die höchste Priorität des Kabinetts”, erklärte Außenminister Stef Blok in Den Haag. Mit der sogenannten Staaten-Klage will die Regierung die Angehörigen unterstützen. Die hatten bereits zuvor ebenfalls Klage bei dem Gericht gegen Russland eingereicht. Das Passagierflugzeug der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über umkämpftem Gebiet der Ostukraine von einer Luftabwehrrakete des russischen Typs Buk abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord starben, die meisten waren Niederländer. Nach Ergebnissen der internationalen Ermittler kam die Rakete aus Russland und war von prorussischen Rebellen abgefeuert worden. Vor einem Strafgericht in den Niederlanden läuft ein Strafprozess gegen vier Hauptverdächtige, drei Russen und ein Ukrainer. Moskau weist jegliche Mitverantwortung strikt zurück. Das russische Außenministerium kritisierte die Entscheidung. Dies sei ein weiterer Rückschlag in den Beziehungen zwischen beiden Ländern. “Dieser Schritt wird nur zu einer weiteren Politisierung führen und die Suche nach der Wahrheit erschweren”, teilte das Außenamt mit. Der niederländische Premier Mark Rutte beteuerte, dass Den Haag keinesfalls den Druck auf Moskau erhöhen wolle. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sei vorab über den Schritt informiert worden. Mit der sogenannten Staatenklage könnten alle verfügbaren und relevanten Informationen zu dem Fall dem Gerichtshof in Straßburg vorgelegt werden, sagte Rutte. Dadurch würden die Klagen der Angehörigen optimal unterstützt. Russland zeigte sich irritiert. Das Gerichtsverfahren sei noch nicht einmal abgeschlossen worden, sagte der prominente Außenpolitiker Konstantin Kossatschow der Agentur Interfax. “Es gibt nicht einmal ein Urteil. Und was hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof damit zu tun.” Deshalb sei die Ankündigung eine “seltsame Initiative”.

Niederlande verklagen Russland wegen Abschuss von Flug MH17

Das Land Tirol hat Verordnungen, wonach die Tiroler Skiorte im Paznauntal, St. Anton, St. Christoph und Sölden, komplett isoliert wurden, verlängert. Die Orte werden bis 13. April – bis zum eventuellen Ende der De-facto-Ausgangssperre – unter Quarantäne stehen, sagte LH Günther Platter bei einer Pressekonferenz. Damit stehe die Maßnahme im “Gleichklang” mit den österreichweiten Ausgangssperren.

Quarantäne über Paznaun und Co. auch bis 13. April

Bei 25,6 Prozent von 161.695 Bürgern in der Lombardei getesteten Bürgern sind Antikörper gegen das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Bei 102.329 untersuchten Mitarbeitern im Gesundheitswesen lag die Quote dagegen bei rund zwölf Prozent, teilten die lombardischen Regionalbehörden am Freitag mit. Die Lombardei war von dem Ausbruch in Italien besonders schwer betroffen. 150.000 Menschen sollen italienweit Antikörper-Tests bekommen. Bisher haben sich 28.000 Italiener diesen Testungen unterzogen, 41.000 meldeten sich für Antikörper-Tests an. Der für den Coronavirus-Notstand zuständige Regierungskommissar Domenico Arcuri rief am Freitag weitere Bürger auf, sich dem Test zu unterziehen. Ab dem kommenden Montag wird in ganz Italien die Warn-App “Immuni” im Kampf gegen die Corona-Pandemie aktiv sein. Die Anwendung auf dem Smartphone soll Bürgern einen Hinweis senden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Die kostenlose App, die ein Mailänder Unternehmen entwickelt hat, wurde diese Woche in vier italienischen Regionen getestet.

In der Lombardei haben 25 Prozent der Bürger Antikörper

Die Börsenkurse im Sturzflug, die Geschäfte haben geschlossen. Eine harte Zeit in der die Raiffeisenbank Wels verspricht: “Wir werden den Unternehmern helfen”.