Blechsalat: Rasante Fahrt durch Wels-Lichtenegg endet mit fünf beschädigten Autos

Merken
Blechsalat: Rasante Fahrt durch Wels-Lichtenegg endet mit fünf beschädigten Autos

Wels. Eine rasante Fahrt auf der Wiener- beziehungsweise Salzburger Straße in Wels-Lichtenegg endete Sonntagnachmittag in einem Unfall mit fünf kaputten Autos.

Ein Autolenker war ersten Informationen nach mit seinem Fahrzeug auf der Wiener- beziehungsweise Salzburger Straße im Welser Stadtteil Lichtenegg stadtauswärts unterwegs. Eine nachfahrende Polizeistreife ist unmittelbar vor dem Unfall bereits auf den PKW aufmerksam geworden, weil dieser offensichtlich schneller als erlaubt unterwegs war, als der PKW plötzlich mit einem, am rechten Fahrbahnrand parktenden Auto kollidierte. In weiterer Folge schob er das Auto auf ein weiteres Fahrzeug und rammte noch zwei weitere Fahrzeuge, darunter einen Kleintransporter. Insgesamt fünf Fahrzeug waren somit teils schwer beschädigt. Der Autolenker wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Klinikum Wels eingeliefert.

Die Wiener- beziehungsweise Salzburger Straße war in Fahrtrichtung stadtauswärts zwischen Königsederstraße und Grüne Zeile rund eine dreiviertel Stunde für den Verkehr gesperrt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Schweizer bleiben unangefochten Europameister im Zugfahren. Jeder Einwohner nahm letztes Jahr 74 Mal den Zug. Dabei legte er oder sie insgesamt rund 2.500 Kilometer zurück. Mit drei Fahrten mehr pro Jahr und Kopf legte die Schweizer Bevölkerung im Vergleich zu 2018 sogar noch etwas zu, wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) am Donnerstag mitteilte. Auch die Anzahl der gefahrenen Kilometer pro Person habe um 42 auf insgesamt 2.505 Kilometer zugenommen. Damit wird in der Schweiz mindestens doppelt so oft mit der Bahn gefahren als im übrigen Europa. In Luxemburg stiegen die Menschen 40 Mal in einen Zug, in Dänemark, Österreich und Deutschland je 35 Mal. Die größten Bahnabstinenzler sind die Griechen (2 Mal), Bulgaren (3 Mal), Rumänen (4 Mal), Kroaten (5 Mal) und Esten (6 Mal). Nach der Schweiz legen die Österreicher mit 1.489 Kilometern pro Kopf und Jahr die längste Strecke zurück. Es folgen Schweden (1.415 km), Frankreich (1.394 km) und Deutschland (1.205 km). Die Schweden haben damit im letzten Jahr die Franzosen überholt. Am anderen Ende der Tabelle kam die griechische Bevölkerung pro Kopf und Jahr auf gerade 117 Kilometer Zugfahrt. Auch in Litauen (128 km) und Kroatien (178 km) waren es nur wenige mehr. Der Litra wertet jeweils die Zahlen von Eurostat aus, dem statistischen Amt der EU, ergänzt mit den Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Dargestellt werden die 27 Länder von EU und EFTA, die Bahnverkehr betreiben. Keine Angaben gibt es zu Belgien. Die Zahlen zu den Personenfahrten von Frankreich stammen von 2018.

Österreicher Langstreckenfahrer

Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer hat in Sachen Vier-Tage-Woche seiner Bundesparteivorsitzenden Pamela Rendi-Wagner Rückendeckung gegeben. Vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und der derzeitigen wirtschaftliche Krise sei der Vorschlag “durchaus gut und diskutabel”, meinte Dornauer am Donnerstag bei einem Treffen mit der Bundeschefin in Innsbruck. Der Tiroler Vorsitzende verband seine Unterstützung mit einer Rüge für innerparteiliche Kritiker des Rendi-Wagner-Vorschlags wie etwa Burgenlands SPÖ-Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil, sowie Organisationen wie der Wirtschaftskammer: “Ein Njet, egal aus welcher Richtung, ist inakzeptabel.” Rendi-Wagner, am Donnerstag auf ihrem ersten Besuch in Tirol seit Ausbruch der Coronakrise, bezog sich in ihrer Argumentation für die Arbeitszeitverkürzung auf die Kündigungswelle bei Swarovski: “Durch das geförderte Vier-Tage-Modell der SPÖ hätten die Kündigungen bei Swarovski verhindert werden können.” Rendi-Wagner verwies auf die 1.800 Betroffenen und betonte: “Besser um 20 Prozent weniger arbeiten, als 20 Prozent der Belegschaft entlassen.” Die Politik müsse nun vorausschauend handeln, um Arbeitsplätze zu sichern.

Dornauer zum Thema Vier-Tage-Woche auf Rendi-Wagner-Linie

Lange Zeit hat man in Wels darauf gepocht, den heurigen Weihnachtsmarkt – sprich die Welser Weihnachtswelt – abhalten zu können. Geschlossen bleiben für den Zeitraum des Lockdowns auch andere Einrichtungen.

Corona-Lockdown: Auch Welser Weihnachtswelt nun doch endgültig abgesagt

Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie ein Techniker des Stromversorgungsunternehmens mussten Samstagvormittag eine angefahrene Straßenbeleuchtung in Wels-Neustadt demontieren.

Feuerwehreinsatz: Straßenbeleuchtung hing nach Unfall in Wels-Neustadt über Gehweg

Was tun, wenn die Menschen aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht zum Weihnachtsmarkt können. Man bringt den Weihnachtsmarkt einfach zu ihnen. Genau das hat das Klinikum Wels-Grieskirchen nun gemacht.

Philippe Gilbert kann die Tour de France nicht fortsetzen. Der Belgier zog sich bei einem der zahlreichen Stürze auf der ersten Etappe eine Kniescheibenfraktur am linken Knie zu. Ex-Weltmeister Gilbert, ein erfolgreicher Jäger bei den Klassikern, ist nicht der einzige Ausfall für das Lotto-Team. Auch John Degenkolb fährt nicht mehr mit. Der Deutsche fuhr nach einem Sturz die Etappe mit Schmerzen am Knie zu Ende, blieb aber über dem Zeitlimit.

Ex-Weltmeister Gilbert kann Tour de France nicht fortsetzen