„Bleib gesund. Bleib im Ort.“

Merken
„Bleib gesund. Bleib im Ort.“

Die Osterwoche steht vor der Tür und das Wetter wird immer besser. Da ist es verständlich, dass die Lust für Ausflüge und die Bewegung in der frischen Luft steigt. Bewegung ja, weite Ausflüge zu den beliebten Zielen in unserem Land bitte Nein, appellieren in diesem Zusammenhang die Experten des Krisenstabes des Landes: Natürlich kann man an die frische Luft gehen und die Sonne genießen. Doch man kann die Situation nutzen, um die eigene Heimatgemeinde zu erkunden und nicht fort zu fahren, um sonst beliebte Ausflugsziele in unserem Land zu besuchen. In diesem Zusammenhang kommt nochmals der Hinweis, die geltenden Regelungen einzuhalten:

 

– Abstand halten

– Spaziergänge nur in kleinen Gruppen aus dem selben Haushalt

– Auch in den Naherholungsgebieten in den eigenen Gemeinden (insb. in den Ballungszentren) Menschenansammlungen vermeiden

 

Verstärkte Kontrollen der Polizei – Staus können die Folge sein

 

Auch wenn im Salzkammergut und der Pyhrn-Eisenwurzen Maßnahmen wie Parkplatzsperren und verstärkte Kontrollen getroffen wurden, heißt dies nicht, dass man dafür in andere Regionen unseres Landes fahren soll. Der Verzicht auf Ausflugsfahrten gilt für das ganze Land. Durch die verstärkten Polizeikontrollen kann es auch zu einer Staubildung kommen, die aber geringer sein wird, wenn der sonst übliche Ausflugsverkehr nicht eintritt.

 

Die Experten appellieren an die Disziplin und Vernunft der oö. Bevölkerung: Die nächsten Wochen sind wichtig, daher bitte an die Maßnahmen halten. Damit rettet man Leben und schützt sich selbst.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Hier der aktuelle Tagestand von 17:00 mit den Infizierten aufgeteilt nach Bezirken.

Zahl der Infizierten in OÖ

566 Todesfälle wurden in 24 Stunden in Italien verzeichnet, womit die Zahl der Gestorbenen seit Beginn der Epidemie am 20. Februar auf 20.465kletterte, teilte der italienische Zivilschutz am Montag mit. Die Zahl der Infizierten stieg auf 103.616. 28.023 Covid-19-Kranke liegen in den italienischen Spitälern, 3.260 davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Patienten in Heimisolierung betrug 72.333 Personen, das sind 70 Prozent aller positiv getesteten Personen. Die Zahl der Genesenen kletterte auf 35.435. In Italien dürfen ab Dienstag wieder Buchhandlungen, Schreibwarenshops und Geschäfte öffnen, die Baby- und Kinderkleidung verkaufen. Auch im Bereich der Holzwirtschaft aktive Betriebe können die Produktion neu starten. Die italienische Regierung hat eine Verlängerung des strikten Ausgangsverbots, das seit dem 10. März gilt, bis zum 3. Mai beschlossen.

Schwelle von 20.000 Toten in Italien überschritten

Der Ibiza-Untersuchungsausschuss startet am Donnerstag in die erste Befragungsrunde. Mit den beiden ehemaligen FPÖ-Spitzenpolitikern Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus stehen am ersten Tag auch gleich die zentralen Figuren des heimlich auf der Mittelmeerinsel aufgenommenen Videos den Abgeordneten Rede und Antwort. Den Beginn macht aber “Falter”-Chefredakteur Florian Klenk, der einen im Besitz des “Spiegels” und der “Süddeutschen Zeitung” befindlichen Mitschnitt zur Gänze gesehen hat und dem Ausschuss darüber berichten soll. Bis die Abgeordneten das von Ermittlern des Bundeskriminalamtes sichergestellte Video selbst in voller Länge sehen können, dürfte es noch dauern. Es soll erst nach Abschrift und Prüfung durch zwei Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden.

U-Ausschuss startet am ersten Tag mit Strache und Gudenus

So manche Wiener Gastro-Gutscheine, die als Corona-Hilfsmaßnahme eingeführt wurden, dürften bereits unrechtmäßig die Besitzer gewechselt haben. Laut einem Sprecher des zuständigen Stadtrats Peter Hanke (SPÖ) wurden einige der Bons gesperrt. Das ist möglich, da sie über Registriernummern verfügen und im Lokal gescannt werden müssen. Die Polizei meldete indes auch eine erste Anzeige. Die Polizei vermeldete am Donnerstag auch eine erste Anzeige wegen eines aufgebrochenen Briefkasten in Wien-Floridsdorf. “Die Kollegen rechnen mit weiteren, da der Anzeiger angedeutet hat, dass es möglicherweise auch andere Geschädigte in seinem Wohnhaus gibt”, hieß es seitens der Exekutive. Da diese Anzeigen wegen Einbruchsdiebstahls in jeder Polizeiinspektion in Wien gemacht werden können, sei es zudem “durchaus möglich, dass es weitere Anzeigen gibt”. Die Anzahl der Gutscheine, die aus dem Verkehr gezogen wurden, liegt aktuell im mittleren zweistelligen Bereich, wurde auf APA-Anfrage betont. Sie wurden der Polizei als mutmaßlich entwendet gemeldet. Die Gutscheine sind nicht personalisiert, können also nicht nur durch die Empfänger genutzt werden. Auch das Verschenken oder Verkaufen ist im Prinzip erlaubt, womit sie auch als Spenden an Hilfsorganisationen verwendet werden können. Ist ein Bon auf dem Postweg verschwunden oder gar aus dem Briefkasten gestohlen worden, kann man Ersatz beantragen. Der nicht eingetroffene Gutschein wird zuvor aber gesperrt. Man empfehle dringend, keine Gutscheine – wie sie bereits über Web-Plattformen angeboten wurden – zu kaufen, hieß es. Denn man könne nicht wissen, ob er nicht gestohlen und längst gesperrt wurde. Einlösbar ist der Wiener Gastro-Gutschein aktuell in rund 2.000 Lokalen. Infos, welche Betriebe mit dabei sind, gibt es auf . Rund 950.000 Gutscheine wurden ausgegeben. Sie weisen ein Guthaben von 50 bzw. 25 Euro (für Einpersonenhaushalte, Anm.) auf und können bis Ende September bei registrierten Wirten für Speisen und nicht-alkoholische Getränke eingelöst werden. Die Kosten für die Aktion werden mit 40 Mio. Euro beziffert.

Erste Wiener Gastro-Gutscheine bereits gesperrt

Im Corona-Hotspot Spanien ist der Lockdown trotz heftigen Widerstands der Opposition und zunehmender Proteste verärgerter Bürger zum fünften Mal verlängert worden. Das Parlament in Madrid nahm einen entsprechenden Antrag der linken Regierung am Mittwochabend mit knapper Mehrheit an. Der bereits seit Mitte März geltende Alarmzustand samt strenger Ausgangsbeschränkungen wird nach dieser Entscheidung mindestens bis 24.00 Uhr am 6. Juni anhalten. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez wollte den “Estado de alarma”, die dritthöchste Notstandsstufe des Landes, eigentlich gleich um einen ganzen Monat verlängern lassen. Dafür bekam sie aber nicht genug Unterstützung. Am Dienstag wurde aber mit der liberalen Partei Ciudadanos am Vorabend der Abstimmung ein Kompromiss über eine zweiwöchige Verlängerung erzielt.

Umstrittener Corona-Notstand in Spanien bis zum 6. Juni verlängert

Statement zur Corona-Krise.