Bombendrohungen per E-Mail für mehrere Orte in Wien

Merken
Bombendrohungen per E-Mail für mehrere Orte in Wien

Mehrere per Mails an Firmen gerichtete Bombendrohungen haben am Dienstagvormittag für einen Großeinsatz der Wiener Polizei gesorgt. Diese waren teilweise noch aktuell, bzw. konnte bereits Entwarnung gegeben werden, bestätigte eine Sprecherin entsprechende Onlineberichte.

Betroffen von den Drohungen waren ein Gebäude in Ottakring, die Taborstraße sowie der Hauptbahnhof. Die beiden letzteren Orte wurden bereits wieder freigegeben.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Nachdem ihre Vorgängerin im vergangenen Jahr den Weg für die Hose auf der “Jedermann”-Bühne ebnete, bringt die “Jahrhundert-Buhlschaft” Caroline Peters sie nun mit zur Tischgesellschaft. Am Mittwoch enthüllte Kostümbildnerin Renate Martin den feuerrot glitzernden Hosenanzug, in dem Peters neben einem hautfarbenen Kleid ab 1. August ihren Jedermann verführen wird. Jedes Jahr bekommt die Buhlschaft zwei neue Kleider, doch für das Jubiläumsjahr sollte es natürlich etwas besonders Spektakuläres werden. Das ist Kostümdirektor Jan Meier und seinem Team durchaus gelungen. Beide Kleider seien alleine durch Handarbeit entstanden, so fein seien Stoff und Materialien, bei denen auch Buhlschaft Caroline Peters viele Ideen eingebracht hat. “Caroline wollte eine rote Buhlschaft sein. Das Kleid ist eine Performance, selbstbewusst und weiblich. Bei der Tischgesellschaft geht die Buhlschaft an die Öffentlichkeit. Caroline Peters macht es zu ihrem Fest”, erklärte Renate Martin. Der rote Hosenanzug sei genau genommen eine Fortführung von Valery Tscheplanowas Kostüm aus dem vergangenen Jahr und Hose und Rock zugleich. Vom fast durchsichtigen Oberteil, das über und über mit Pailletten und Perlen bestickt ist, gehen nicht nur zwei ebenfalls üppig bestickte Hosenbeine, sondern auch eine Seidenchiffonschleppe aus. “Den Stoff zu bekommen, war dieses Jahr besonders schwer. Aus Mailand habe ich mir Videos von seinem Verhalten und der Beschaffenheit schicken lassen”, so Martin. In über 200 Stunden Handarbeit und fünf Anproben sei das Kleid dann perfektioniert worden. Ebenso aufwendig und mit nicht weniger Arbeitszeit verbunden, war die Anfertigung des ersten Kleides der Buhlschaft. Dieses ist ein klassisches, fast durchsichtiges, hautfarbenes Schlauchkleid geworden, das dem roten Gewand in puncto Glitzern in nichts nachsteht. “Wir haben es exakt auf den Körper von Caroline Peters genäht, die nur von zwei dünnen Schichten bedeckt wird. Es ist wie eine zweite Haut. Die Anproben sind daher natürlich anstrengend, das muss man als Schauspielerin wirklich wollen”, so Meier stolz. Und Peters wollte. Sofort habe sie sich bewegt und erkundet, wie das Kleid reagiert, damit die Schichten nicht verrutschen. So wird Caroline Peters also am kommenden Wochenende den Domplatz erstmals zum Glitzern bringen. Und im Falle eines Falles befände sich auch noch genug Ersatzmaterial in seinen Werkstätten, wie Meier versicherte, auch, wenn es im Theater nie ein komplettes Backup gebe.

"Jahrhundert-Buhlschaft" behält die Hosen an

Am Mittwoch (15. Juli) enden an zahlreichen Universitäten die Anmeldefristen für zugangsbeschränkte Studien im Studienjahr 2020/21. In manchen Fällen entfallen zwar heuer aufgrund der Corona-Pandemie die Aufnahmeprüfungen – trotzdem ist eine Registrierung nötig, um im Herbst ein Studium beginnen zu können. Darüber hinaus müssen je nach Studium noch diverse Unterlagen eingereicht, Kostenbeiträge einbezahlt, Online-Assessments absolviert oder Motivationsschreiben bzw. Eigenleistungen übermittelt werden. Die Fristen für diese Schritte können ebenfalls je nach Uni schon am 15. Juli enden oder noch einige Tage bzw. Wochen nach Ende der Registrierungsfrist weiterlaufen. An der Uni Wien laufen am 15. Juli die Registrierungsfristen für die Studien Biologie, Chemie, Ernährungswissenschaften, Kultur- und Sozialanthropologie, Pharmazie, Politikwissenschaften, Psychologie, Soziologie, Transkulturelle Kommunikation sowie die Lehramtsstudien ab. Überschreitet die Zahl der Studienwerber jene der zur Verfügung stehenden Plätze, kommt es Ende August zu einer Aufnahmeprüfung – ausgenommen sind Transkulturelle Kommunikation und die Lehramtsstudien. In diesen entfällt der Test. An der Uni Graz enden am Mittwoch die Fristen für Jus, Psychologie, Betriebswirtschaft, Economics, Umweltsystemwissenschaften (Fachschwerpunkte Betriebswirtschaft, Volkswirtschaftslehre und Geographie), Transkulturelle Kommunikation, Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Biologie, Molekularbiologie (gemeinsam mit TU Graz) und Pharmazeutische Wissenschaften. Aufnahmsprüfungen gibt es allerdings bei Überschreiten der Platzzahl Ende August bzw. Anfang September nur in Psychologie, Biologie, Molekularbiologie, Pharmazeutische Wissenschaften und Jus. In den anderen Fächern werden die Plätze auf Basis des absolvierten Online-Self-Assessments vergeben. An den Unis Innsbruck und Salzburg ist am 15. Juli jeweils das Anmeldungsende für das Psychologie-Studium, die Uni Klagenfurt gibt Interessenten für dieses Fach noch bis 29. Juli Zeit. Die Aufnahmeprüfung steht bei Überschreiten der Platzzahl dann jeweils am 25. August am Programm. An der Universität Linz muss man sich bis 15. Juli für das neue Bachelorstudium Rechtswissenschaften anmelden – eine etwaige Aufnahmeprüfung findet am 24. August statt. Nach wie vor nicht beschränkt ist dagegen in Linz das weiter bestehende klassische Jus-Diplomstudium. An den Technischen Universitäten (TU) Wien und Graz enden am Mittwoch jeweils die Registrierungsfristen für das Architektur-Studium, an der TU Wien zusätzlich noch jene für Raumplanung und Raumordnung. Bei Überschreiten der Platzzahl gibt es in Wien Ende August Aufnahmeprüfungen, in Graz setzt man auf Uploads von Eigenleistungen bzw. eines Take-Home-Tests.

Zahlreiche Uni-Anmeldefristen gehen am 15. Juli zu Ende

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist für manche Menschen belastend. Kunststoff-Klarsichtvisiere in unterschiedlichster Ausführung gelten als mögliche Alternative. Sie sind besser als nichts, aber längst nicht gut. Laut Experten sind sie jedenfalls keine gleichwertige Lösung. Das erklärt auch die Österreichische Gesellschaft für Hygiene in einer Stellungnahme. “In letzter Zeit ist die Verwendung von Klarsichtvisieren (KLV) anstelle von Mund-Nasen-Schutz (MNS) zunehmend Thema. Ein KLV bildet eine mechanische Barriere für größere Tröpfchen, da diese, wenn sie direkt auf die Scheibe auftreffen, aufgefangen werden. Schwebefähige Kleinst-Partikel werden hingegen fast ungehindert an die Umgebung abgegeben, weil ein KLV die Ein-und Ausatemluft lediglich umlenkt”, schrieben die Experten der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP; ). Dem gegenüber würde eine Mund-Nasen-Schutz durch Filtrationswirkung auch einen Teil der mit der Ein-oder Ausatemluft anströmenden Partikel zurückhalten. Die Masken waren zu Beginn von Covid-19 nicht unumstritten. Mittlerweile herrscht unter Experten aber Einigkeit, dass sie ein Mittel zum Schutz sind, vor allem wenn Abstandhalten nicht möglich ist. Klarsichtvisiere wurden beispielsweise von Zahnärzten seit langem verwendet. Das ist aber eine besondere Situation. Die österreichischen Experten stellten zu dem Potenzial von solchen Kunststoffteilen fest: Sie könnten größere Tröpfchen eines Gegenübers vom Mund, der Nase und den Augen des Trägers fernhalten und die Augenbindehaut schützen. Gleichzeitig schlagen sich vom Träger abgegebene Tröpfchen natürlich an der Innenseite des Visiers nieder. Die Mimik bleibt erkennbar, die Visiere sind relativ einfach zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Dafür können die Klarsicht-Visiere die Träger nicht vor Atem-Aerosolen anderer Personen schützen und auch nicht “andere Personen vor den Atem-Aerosolen” des Trägers schützen. Die Mindestanforderungen: Das Visier muss “deutlich unter das Kinn reichen”, bis zu den Ohren gehen – und die Verbindung des Kopfteiles mit der Stirn sollte durchgehend sein und dicht sitzen. Das Urteil der österreichischen Experten: “Aufgrund der derzeitigen wissenschaftlichen Evidenz können wir den Einsatz von Klarsichtvisieren nicht als gleichwertige Alternative zum Mund-Nasen-Schutz ansehen. Ein KLV kann eine Alternative für Personen sein, die aus medizinischen Gründen keinen MNS tragen können. Sie erreichen damit einen gewissen Selbstschutz und leisten gleichzeitig einen zumutbaren, wenn auch geringen Beitrag zu den derzeit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit SARS-CoV-2.” Ganz ähnlich äußern sich auch die US-Zentren für Krankheitskontrolle (CDC/Atlanta). “Es ist nicht bekannt, ob Gesichtsvisiere auch nur irgendeinen Nutzen als Mittel zum Schutz anderer vor Partikel in der Atemluft haben. Das CDC empfiehlt nicht die Verwendung von Gesichtsvisieren bei normalen Alltagsaktivitäten oder als Ersatz für Masken.” Man müsse sie jedenfalls nach jeder Verwendung reinigen und desinfizieren. Für Kinder und Neugeborene seien sie keinesfalls zu empfehlen.

Experten: Mund-Nasen-Schutz besser als Klarsichtvisier

Die Schulabschlussprüfungen in Italien sollen trotz Coronavirus-Krise nach derzeitigem Stand weiterhin stattfinden. Sollten die Schulen im Land wegen der Epidemie weiterhin geschlossen bleiben müssen, wäre das Schuljahr trotzdem gültig, sagte die italienische Bildungsministerin Lucia Azzolina in einer Rede vor dem Parlament am Donnerstag.

Italien will doch Maturaprüfungen durchbringen

Als Reaktion auf die Rassismus-Debatte in den USA hat die Oscar-Academy die Entwicklung neuer Kriterien zur Oscar-Nominierung angekündigt. Eine neu ins Leben gerufene Arbeitsgruppe werde neue “Repräsentations- und Inklusionsstandards” erarbeiten, deren Erfüllung künftig Voraussetzung für eine Oscar-Nominierung sei, teilte die Academy am Freitag mit. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Oscars diverser zu machen. Bereits seit Jahren beklagen Kritiker unterschwelligen Rassismus bei der Oscar-Vergabe. Die diesjährige Oscar-Verleihung sei nicht von den neuen Regeln betroffen, teilte die Academy mit. Zur den Details der neuen Kriterien äußerte sich das Gremium nicht. Ziel sei es jedoch, dass “gerechte Einstellungspraktiken und Diversität vor und hinter der Kamera” zu fördern. Die Academy kündigte ferner eine Veranstaltungsreihe mit Diskussionsrunden zum Thema Diversität an. Demnach soll es unter anderem eine Talk-Runde mit dem Vorstandsmitglied Whoopi Goldberg zur “nachhaltigen Wirkung rassistischer Sprachbilder und gefährlicher Stereotype in Hollywood-Filmen” geben. Die Academy-Mitglieder einigten sich überdies darauf, dass es künftig in der Preiskategorie Bester Film grundsätzlich mindestens zehn Nominierungen geben müsse. Bisher schwankte die Zahl der Nominierten jährlich zwischen fünf und zehn Filmen. Unklar blieb, wann die Oscar-Verleihung im kommenden Jahr stattfinden soll. Berichten zufolge soll der ursprünglich geplante Termin am 28. Februar wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Oscar-Academy will Kriterien für mehr Diversität

Die Filmbranche ist weltweit stark von der Corona-Pandemie betroffen. Viele Filmstarts mussten verschoben werden. Als Konsequenz daraus wird jetzt auch die Oscar-Verleihung verschoben. “And the Oscar goes to . . .” Jedes Jahr Ende Februar sieht die ganze Welt nach Los Angeles. Alles, was in der Filmbranche Rang und Namen hat, versammelt sich für einen Abend, um die wohl wichtigste Statue des Filmgeschäftes zu huldigen. Auf Grund der Corona-Pandemie kommt es jedoch laufend zu Verschiebungen, die Filmbranche ist davon stark betroffen. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciencies gab jetzt bekannt, dass der geplante Termin der Oscarverleihung verschoben wird. Neuer Termin ist jetzt der 25. April 2021. Erstmals hob die Academy auch die Regel auf, dass ein Film, der an der Verleihung teilnehmen darf, an mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen in Los Angeles gezeigt werden musste. Auch Streaming-Filme werden dieses Mal zugelassen sein.

Oscar-Gala wird jetzt doch verschoben