Boris Becker schockiert: "Sind wir ein Land von Rassisten geworden?"

Merken
Boris Becker schockiert: "Sind wir ein Land von Rassisten geworden?"

Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker hat sich “schockiert” über die Kritik in den sozialen Medien an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London gezeigt.

“Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatters Demo gestern in London!”, schrieb Boris Becker am Sonntag auf Twitter.

“Warum, weshalb, wieso??? Sind wir ein Land von Rassisten geworden …?” Am Samstag hatte der dreimalige Wimbledonsieger ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt. Unter dem Post hatte es zahlreiche Beleidigungen gegeben. “Anscheinend haben viele Menschen in Deutschland immer noch nicht verstanden, dass es meine Familiengeschichte ist!”, schrieb Becker am Sonntag in einem weiteren Post und fügte die Namen seiner Kinder #Noah #Elias #Anna #Amadeus hinzu.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das Coronavirus hat nun auch im österreichischen Tischtennissport sein erstes Opfer gefordert. Der langjährige Wiener Staatsligaspieler Josef Eckerverstarb im 68. Lebensjahr an den Folgen der Viruserkrankung.

Ex-Tischtennis-Staatsligaspieler Ecker gestorben

Der norwegische Langlauf-Star Petter Northugist mit Kokain erwischt worden. Er sei in eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei geraten, anschließend sei ihm Blut abgenommen worden, schrieb der 34-Jährige am Freitagabend im Internet-Dienst Instagram. Bei ihm sei “eine kleine Menge Rauschgift” gefunden worden, bei dem es sich um Kokain gehandelt habe. Northug sprach von einem “großen Fehler”, für den er sich entschuldige. Laut norwegischen Medienberichten war der Langlauf-Star mit 168 Stundenkilometern auf einer Straße unterwegs, wo die Höchstgeschwindigkeit auf 110 km/h beschränkt war. Northug gehört zu den besten Langläufern aller Zeiten und gewann insgesamt vier Olympia-Medaillen, darunter zweimal Gold, sowie 13 Weltmeistertitel. 2018 beendete er seine Karriere. 

Petter Northug raste in Polizeikontrolle und wurde mit Kokain erwischt

Ab morgen, Samstag, darf die Polizei bei Verstößen gegen gewisse Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie auch Organmandate ausstellen. Die dazugehörige Verordnung wurde heute erlassen. Wer etwa Mund und Nase nicht mit Maske oder Schal bedeckt, dem droht in Zukunft eine Strafe von 25 Euro. Alle anderen Verstöße, wie etwa das Betreten einer gesperrten Fläche, kosten 50 Euro.

Polizei darf ab Samstag Organmandate ausstellen

Die Formel 1 ist zum außergewöhnlichsten WM-Auftakt ihrer Geschichte in Spielberg gelandet. Am Donnerstag setzten auf dem steirischen Militärflughafen in Zeltweg auch die Jets der Fahrer auf, wobei die Düsenmaschine von Max Verstappen um 10.35 Uhr passender Weise als erste Bodenberührung hatte. Der Red Bull Pilot aus den Niederlanden hat die vergangenen zwei Rennen in Spielberg gewonnen. Der 1937 gebaute Fliegerhorst Hinterstoisser (Kennung LOXZ) ist auch Schauplatz der Airpower, ein Zuhause für Eurofighter und befindet sich in Sichtweite zum Red Bull Ring. Hier wurde 1963 auch der erste Große Preis von Österreich ausgetragen. Immer bei Großveranstaltungen auf dem Ring wie Formel 1 oder MotoGP steht der Militärflughafen dank seiner Unterstützungsleistung auch für die Zivilluftfahrt zur Verfügung. 2020 ist dies aufgrund der heiklen Covid-19-Sonderbedingungen besonders ideal. Man kann die eingeflogenen Piloten, Techniker und Ingenieure mittels eines ausgeklügelten Abfertigungs- und Zutrittssystems über einen Bus-Korridor ohne Betreten des Kasernenbodens praktisch “kontaktlos” vom Landeplatz zum außerhalb liegenden, temporären Grenzübertritt (General Aviation Terminal) bringen, wo die Personen nach der offiziellen Einreise dann in das Sicherheitssystem des Projektes Spielberg und damit ihrer “Blase” überwechseln. “Kein Fahrer betritt den Boden des Militärflughafens”, betonte Oberstleutnant Ewald Papst. Der Kommandant des Fliegerabwehrbataillons ist während des Formel-1-Doppels auch stellvertretender Kommandant des Fliegerhorstes. Durch die jährliche Unterstützungsleistung sehe man sich als “Tor zur Formel 1”, sagte Papst am Donnerstag bei einem Medientermin. “Es ist sicher ungleich leichter ein Formel-1-Rennen durchzuführen, wenn wir unterstützend beitragen.” Nach Verstappen setzte am Donnerstag auch Haas-Pilot Kevin Magnussen auf, allerdings in einer Propellermaschine. Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas landete gegen Mittag. Nach Christian Horner und Adrian Newey von Red Bull folgte dann kurz nach Mittag auch Bottas’ Teamkollege und Weltmeister Lewis Hamilton. Obwohl zwischendurch auch drei Eurofighter zu einem Übungsflug starteten, klappte alles reibungslos Haupt-Unterschied zu den sonstigen Jahren ist für Papst, dass die jährliche und gut eingespielte Unterstützungsleistung dieses Jahr auf zwei Wochen erweitert wurde. Das ergebe zusätzlich zum militärischen weitere zumindest 100 Flugbewegungen. “Am Ring hat man erkannt, dass die Mitbenützung des Flughafens bei Großveranstaltungen und die Kooperation eine gewinnbringende Sache ist.” Die zivile Mitbenutzung sei natürlich luftfahrtbehördlich abgesegnet. “Der militärische Flugbetrieb hat trotz allem weiterhin Priorität”, betonte Papst. “Der zivile ist immer nachgereiht, weil wir mit der Luftraumüberwachung ja eine hoheitliche Aufgabe haben. Die wird ja nicht eingestellt.” Als “eine gute Möglichkeit, das Bundesheer positiv zu präsentieren”, bezeichnete Informations-Referent, Hauptmann Dominik Resch die Einbringung des Heeres in die großen Motorsport-Veranstaltungen am Ring. Neben der Serviceleistung habe man auch die Möglichkeit, “die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesheer und zivilen Bedarfsträgern zu trainieren”.

Formel 1 vor Saison-Auftakt in Spielberg gelandet

Mit rund 40.000 gemeldeten Fällen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA am Donnerstag einen neuen Höchststand erreicht. Damit wurde der bisherige Rekordwert von rund 36.400 Neuinfektionen vom 24. April überstiegen, geht aus Zahlen der John-Hopkins-Universität hervor. Die “Washington Post” hatte zuvor von über 39.327 gemeldeten Neuinfektionen berichtet. Staaten wie Texas, Arizona, Florida und New Mexico planen demnach nun, angekündigte Lockerungen vorerst nicht umzusetzen. Allein in Texas sei ein neuer Rekord von 6.000 neuen Fällen binnen 24 Stunden gezählt worden. In den USA sind damit über 2,4 Millionen Infektionen mit SARS-CoV-2 bekannt geworden. Über 124.000 Menschen sind mit dem Virus gestorben. In Brasilien wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den vergangenen 24 Stunden 39.483 neue Infektionen und 1.141 weitere Todesfälle verzeichnet. Insgesamt gebe es damit mehr als 1,2 Millionen bekannte Fälle und 54.971 Todesfälle. In Mexiko stieg die Zahl der offiziell registrierten Infektionen mit dem Coronavirus auf mehr als 200.000 und die der Todesopfer auf mehr als 25.000. Nach Angaben der Regierung vom Donnerstag (Ortszeit) kamen in den vorherigen 24 Stunden 6.104 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und 1.024 Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung dazu. Im internationalen Vergleich rückte das Land nach Statistiken der Johns-Hopkins-Universität in den USA bei der Anzahl der Infektionen an Frankreich vorbei auf den 11. Platz. Die Zahl der Toten ist die siebenthöchste der Welt. Die wahren Zahlen dürften in Mexiko allerdings noch deutlich höher liegen. US-Präsident Donald Trump demonstrierte unterdessen einmal mehr seinen eigenwilligen Zugang zum Thema Coronavirus: “Wenn wir nicht testen würden, hätten wir keine Fälle”, sagte Trump in einem Interview des Senders Fox News. Die USA hätten bisher rund 30 Millionen Menschen auf das Virus getestet, mehr als jedes andere Land der Welt. Trumps Einschätzung zufolge geht darauf die hohe Zahl der nachgewiesenen Infektionen in den USA zurück. Die meisten Experten lehnen Trumps Erklärung ab, wonach die Zunahme der Infektionen vor allem auf eine Zunahme von Tests zurückzuführen sein soll. Sie machen in erster Linie die von Trump vorangetriebene Lockerung von Corona-Beschränkungen verantwortlich. Trump wirbt trotzdem für eine rasche Wiedereröffnung der Wirtschaft. Er will – auch mit Blick auf die Wahl im November – möglichst schnell zur Normalität zurückkehren. Seiner Darstellung zufolge ist das Coronavirus dabei, nach und nach aus den USA zu verschwinden. Die Daten stützen das nicht. Der republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott, kündigte erst am Donnerstag an, die Schritte zur Wiedereröffnung des Bundesstaats würden wegen der dramatisch steigenden Fallzahlen ausgesetzt.

Neuer Höchststand bei Corona-Neuinfektionen in den USA