Brasilien veröffentlicht keine Gesamtzahl der Toten mehr

Merken
Brasilien veröffentlicht keine Gesamtzahl der Toten mehr
Das brasilianische Gesundheitsministerium veröffentlicht keine Gesamtzahl der Corona-Toten mehr. Die regionalen Gesundheitsbehörden warfen der Regierung vor, die vielen Opfer der Pandemie “unsichtbar” machen zu wollen.
Die Zahl der in Brasilien an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorbenen Menschen überschritt inzwischen die Schwelle von 35.000. Damit ist Brasilien das Land mit der weltweit dritthöchsten Zahl von Corona-Toten nach den USA und Großbritannien. Landesweit wurden bisher mehr als 645.000 Infektionen registriert, Experten gehen jedoch aufgrund der geringen Zahl von Tests von einer hohen Dunkelziffer aus.
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In der Herbst-Kälte der Eifel könnte die Formel 1 ein überraschendes Comeback auf dem Nürburgring feiern. Die Betreiber der Rennstrecke bestätigten generelle Gespräche über ein mögliches Deutschland-Rennen in diesem Jahr. Sieben Jahre nach dem bisher letzten Grand Prix auf der Strecke am Fuße der Nürburg ist einem Medienbericht zufolge der 11. Oktober als Renntag auserkoren. Seit der Austragung 2013 hätten immer wieder Gespräche stattgefunden, teilten die Betreiber der Strecke der Deutschen Presse-Agentur mit: “Auch dieses Jahr haben wir miteinander gesprochen. Zu vermelden gibt es im Moment aber nichts”. Wie das Online-Portal “motorsport-magazin.com” berichtete, scheint das Rennen auf dem Nürburgring aber nur noch eine Formsache zu sein. Aber warum nun auf einmal Eifel statt Nordbaden? Lange zogen sich die Gespräche der Verantwortlichen des Hockenheimrings und der Formel 1 hin. Zuletzt waren Mugello und Russland Mitte und Ende September bestätigt worden, die Rennen neun und zehn in der Corona-Notsaison, die mit fast viermonatiger Verspätung ins Rollen gekommen war. In der ehemaligen Winter-Olympia-Stadt Sotschi hoffen sie auch auf ein Rennen mit Zuschauern. Und das scheint einer der entscheidenden Punkte bei den Verhandlungen mit dem Hockenheimring gewesen zu sein. Die “Königsklasse” des Motorsports habe signalisiert, dass man einen Grand Prix in Europa zumindest vor einigen Zuschauern stattfinden lassen wolle. “Mit den Verordnungen in Baden-Württemberg ist das nicht machbar”, sagte Veranstalter Jorn Teske der dpa. Der andere Knackpunkt waren die Finanzen. “Wir haben immer versucht, eine Lösung zu finden. Wir sind aber immer bei unserer Maßgabe geblieben, dass wir nicht auf Kosten sitzen bleiben dürfen”, sagte Teske. “Wir sind am Ende nicht zusammengekommen.” Doch dürfte das auch beim Nürburgring ein elementares Thema sein. Der Kurs wechselte sich ab 2007 aus finanziellen Gründen bereits mit dem Hockenheimring ab, ehe nach 2013 ganz Schluss war. Auf die Frage, wie die Voraussetzungen sein müssten für ein Comeback in diesem Jahr, antwortete Nürburgring-Sprecher Gerhard: “Wie wir in der Vergangenheit immer betont haben, muss die Austragung einer Formel 1 auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für den Nürburgring sinnvoll sein. An dieser Maßgabe hat sich nichts geändert.” In Rheinland-Pfalz ist die Formel-1-Option für den Nürburgring allerdings noch kein Thema. Eine Sprecherin des für Sport zuständigen Innenministeriums in Rheinland-Pfalz zeigte sich überrascht von den Überlegungen.

Nürburgring als Schauplatz für Formel-1-Rennen im Spiel

Der britische Premierminister Boris Johnson, selbst positiv auf Covid-19 getestet, gerät wegen erheblicher Mängel bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie immer stärker unter Druck. Nach Angaben der Ärztegewerkschaft British Medical Association fehlt es in Kliniken und bei Hausärzten an Ausrüstungen wie Masken und Einmal-Handschuhen. Krankenschwestern hatten berichtet, dass sie ohne Schutz Patienten versorgen mussten. Jeder vierte Mediziner sei zudem inzwischen “krank oder in Isolation”.

Britischer Premier Johnson zunehmend unter Druck

Vom industriellen Motor der Lombardei zum Wuhan Europas: Die geschäftstüchtige Stadt Bergamo, bekannt für ihre Chemie- und Baumaterial-Produktion, den Stahlbau, sowie ihre Forschungsinstitute, ist in wenigen Wochen zum Lazarett Italiens geworden. Bergamo und Umgebung sind mit 5.869 Infizierten und fast tausend Toten das Zentrum der Pandemie in Europa. Die Stadt trauert um eine ganze Generation.

Bergamo ist zum Lazarett Italiens geworden

Die Parlaments- und Kommunalwahlen in Serbien haben begleitet von Boykott-Aufrufen der Opposition begonnen. Mehrere wichtige Oppositionsparteien traten aus Protest gegen die Abstimmung nicht zur Wahl an. Sie werfen Präsident Aleksandar Vucic einen zunehmend autokratischen Regierungsstil und eine Einschränkung der Wahlfreiheit vor. Der Präsident selbst kandidiert zwar nicht für das Parlament, den Wahlkampf seiner Partei dominierte er dennoch. “Aleksandar Vucic – für unsere Kinder”, stand auf den Wahlplakaten. Laut Umfragen dürfte Vucics SNS mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen holen. Die Beliebtheit der Regierungspartei war angesichts der hohen Zustimmung in der Bevölkerung zu den Corona-Maßnahmen zuletzt deutlich gestiegen. Auch der Boykott der Wahl durch mehrere wichtige Oppositionsparteien dürfte die SNS stärken. In Werbespots riefen Oppositionsparteien die Wahlberechtigten auf, der Abstimmung fern zu bleiben. Vucic bezeichnete die Aufrufe als Angriff auf die Demokratie. Die serbische Verfassung sieht für das Staatsoberhaupt eigentlich nur repräsentative Aufgaben vor. Vucic, der vor seiner Wahl zum Präsidenten zwei Mal Ministerpräsident war, hält in dem südosteuropäischen Land faktisch jedoch weiter die Zügel in der Hand. Knapp 6,6 Millionen Stimmberechtigte können ihre Stimmen bis 20. 00 Uhr abgeben. Der Urnengang wird von rund 3.000 heimischen und 111 internationalen Beobachtern verfolgt. Mitglieder der Wahlkommissionen müssen Schutzmasken und Handschuhe tragen, von Wählern werden allerdings nicht einmal Schutzmasken verlangt. Die nichtstaatliche Organisation CESID und die Meinungsforschungsagentur Ipsos Marketing haben erste Hochrechnungen um kurz vor 21.00 Uhr in Aussicht gestellt. Die staatliche Wahlkommission wird den Ankündigungen nach erste offizielle Resultate in der Nacht auf Montag veröffentlichen.

Boykott-Aufrufe der Opposition bei Parlamentswahl in Serbien

Der Welser Musiker Stefan Sonntagbauer ist zurück im Geschäft. Mit seinem neuen Projekt LAMA will der ehemalige Krautschädl neu durchstarten.

Frontal gegen einen Baum gekracht ist am Dienstagabend ein PKW-Lenker bei einem Unfall genau auf der Gemeindegrenze zwischen Bachmanning und Neukirchen bei Lambach (Bezirk Wels-Land).

Lenker verletzt: Auto bei Unfall in Wels-Land frontal gegen einen Baum gekracht