Brasiliens Präsident Bolsonaro hält Virus für "Fantasie"

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Brasiliens Präsident Bolsonaro hält Virus für "Fantasie"

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonari hält die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus für “Hysterie”. In einer Ansprache an die Nation forderte er die Bürgermeister der abgeriegelten Städte Rio de Janeiro und Sao Paulo auf, “zur Normalität zurückzukehren”. Bolsonaro wird zunehmend wegen seines Umgang mit dem Virus, den er als “Fantasie” und “kleine Grippe” bezeichnet, kritisiert.

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Die verschiedenen Corona-Apps der EU-Staaten sollen künftig Informationen untereinander austauschen können und so die Kontaktverfolgung von Infizierten über Ländergrenzen hinweg möglich machen. Darauf einigten sich mehrere EU-Länder – darunter Österreich -, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Dabei sind alle Länder, deren Apps auf eine dezentrale Speicherung der Daten setzen. Neben Österreich sind das rund 15 andere EU-Länder, sowie Liechtenstein und Norwegen. Davon hat bisher allerdings nur ein kleiner Anteil seine Apps gestartet. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton betonte: “Nun, da wir uns der Reisesaison nähern, ist es wichtig, sicherzustellen, dass Europäer die App ihres eigenen Landes benutzen können, wohin auch immer sie in der EU reisen.” Kontaktverfolgungs-Apps könnten hilfreich sein, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Stella Kyriakides rief die EU-Bürger dazu auf, diese Apps zu nutzen. Nach Angaben der EU-Kommission haben sich die teilnehmenden Länder auf eine Reihe technischer Details geeinigt. Die französische und die ungarische App sind nicht dabei, weil sie die gesammelten Daten zentral auf einem Server speichern und nicht dezentral auf den Handys. Andere Länder haben sich dagegen entschieden, eine App zur Kontaktverfolgung einzusetzen, oder haben diese Entscheidung noch nicht getroffen.

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Einen ausgedehnten Zimmerbrand im Dachgeschoß eines Wohnhauses musste die Feuerwehr in der Nacht auf Donnerstag in Wels-Pernau bekämpfen.

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Nach dem harten Kampf um das EU-Budget ist Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) um versöhnliche Töne in Richtung seiner deutschen Amtskollegin Angela Merkel bemüht. Er habe “viel Bewunderung” für Merkel, die nicht nur für ihre Interessen kämpfe, sondern “zugleich in Brüssel versucht, den ganzen Laden zusammenzuhalten”, sagte Kurz in einem Videointerview mit “Bild.de”. “Das rechne ich ihr hoch an.” “Ich habe da wirklich viel Bewunderung dafür, wie sie das macht”, lobte Kurz die “irrsinnige Souveränität” und “unglaubliche Erfahrung” der deutschen Bundeskanzlerin. Kurz äußerte auch “Verständnis” für die Position Merkels im Ringen um die Zuschüsse beim EU-Wiederaufbaufonds und meinte, dass ein alleiniger Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron “wahrscheinlich höher gewesen wäre als 500 Milliarden” Euro. “Es war schon Angela Merkel, die lange Zeit versucht hat, dass, wenn es schon Zuschüsse gibt, diese zumindest nicht ins Unermessliche steigen”, so Kurz. Auch das rechne er ihr “hoch an”. Kurz räumte ein, dass er mit Merkel in den Verhandlungen “teilweise” auf unterschiedlichen Seiten gewesen sei. Er habe zwar nachvollziehen können, “warum sie diesen Recovery Fonds kreiert hat” und dass es wichtig sei, den Wiederaufbau von Ländern zu unterstützen, die zum Teil auch schon vor der Coronakrise Probleme gehabt hätten. “Umgekehrt formuliert hat es auch Deutschland nicht geschadet, dass es die sparsamen Länder gegeben hat, die hier nicht nur österreichisches, dänisches, schwedisches Steuergeld gespart haben, sondern indirekt auch dem deutschen Steuerzahler einen Gefallen gemacht haben”, sagte Kurz auf eine entsprechende Frage von “Bild”-Chefredakteur Julian Reichelt. Der ÖVP-Chef trat auch der Behauptung entgegen, dass es beim Thema Rechtsstaatlichkeit eine “Allianz” Merkels mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán gegeben habe. Deutschland habe als EU-Präsidentschaft versucht, ein gemeinsames Ergebnis zustande zu bringen, sagte Kurz. Er sei “froh”, dass dieser Kompromiss gelungen sei. Seit er sie kenne, habe sich Merkel “immer für die Rechtsstaatlichkeit stark gemacht”, fügte er hinzu.

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