Brauerei stoppt Corona-Bier-Herstellung

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Brauerei stoppt Corona-Bier-Herstellung

Der mexikanische “Corona”-Brauer Grupo Modelo stellt die Herstellung von Corona-Bier und anderen Marken, die in 180 Länder exportiert werden, vorläufig ein. Die mexikanische Regierung hatte wegen der Coronavirus-Pandemie den Gesundheitsnotstand ausgerufen und die Aussetzung aller nicht notwendiger Aktivitäten beschlossen.

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Eine legendäre Gitarre des 2016 gestorbenen US-Popstars Prince hat für mehr als eine halbe Million Dollar den Besitzer gewechselt. Die blaue Cloud-Gitarre von 1984 ist am Freitag für 563.500 Dollar (rund 504.000 Euro), inklusive Provision, in Kalifornien versteigert worden. Über den Käufer, der Online geboten hatte, würde zunächst nichts bekannt. Das Instrument kam im Rahmen der “Music Icons”-Auktion in Beverly Hills unter den Hammer. Nach Mitteilung des Auktionshauses war die sogenannte “Blue Angel”-Gitarre eines der Lieblingsinstrumente des Grammy-Preisträgers auf dem Höhepunkt seiner Karriere in den 80er und 90er Jahren. Prince spielte auf dem Instrument bei großen Tourneen, wie “Purple Rain” (1984-1985), “Sign o” the Times” (1987) oder “Lovesexy”(1988-1989) und 1991 bei den MTV Video Music Awards. Die “Blue Angel” gehörte zu den ersten vier Cloud-Gitarren, die speziell für den Künstler angefertigt wurden. Die zunächst weiße Gitarre war mehrmals in verschiedenen Farben übermalt worden. Mittels Computertomographie und Nachforschungen von Experten sei das Instrument als eine der lange vermissten Original-Gitarren identifiziert worden, gab Julien’s Auctions zuvor bekannt. Prince war im April 2016 in seinem Anwesen Paisley Park in Minneapolis an einer Überdosis Schmerzmittel gestorben. Der 1958 als Prince Roger Nelson geborene Musiker erlangte mit dem Album “Purple Rain” im Jahr 1984 Weltruhm.

Prince-Gitarre für über 500.000 Dollar versteigert

Die aktuelle Situation fordert uns alle – als Gesamtgesellschaft und insbesondere im Gesundheitssystem. Deshalb werden auf Auftrag von LH Thomas Stelzer und LH-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander erstmals in der Geschichte des Oberösterreichischen Gesundheitswesens die Intensivbetten aller Spitäler in Oberösterreich gemeinsam gemanagt. Darauf haben sich die Spitalsträger vor Kurzem verständigt. „Diese Zusammenarbeit über die Träger und über alle Regionsgrenzen hinweg ist einzigartig in der oberösterreichischen Gesundheitsversorgung. Einzigartig und notwendig, denn wir stehen weiterhin vor großen Aufgaben und müssen mit steigenden Zahlen an mit Covid-19 erkrankten Personen, auch mit schwereren Krankheitsverläufen, rechnen. Eine ideale Abstimmung zwischen allen Krankenhäusern ist deshalb ein wichtiges Instrument, um den vor uns liegenden Herausforderungen bestmöglich begegnen zu können“, so LH Stelzer und LH-Stellvertreterin Haberlander. „Wir bedanken uns bei allen Trägern, dass sie bereit sind, in dieser schwierigen Situation über alle Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten und wir bedanken uns bei den Verantwortlichen der OÖ. Gesundheitsholding, dass sie die Planung organisatorisch abwickeln werden. Auch hier gilt: In Oberösterreich stellen wir das Gemeinsame vor das Trennende.“   Zum aktuellen Zeitpunkt muss in naher Zukunft mit einer hohen Anzahl an Infektionen in der oberösterreichischen Bevölkerung gerechnet werden. Nach derzeitigen Schätzungen bedürfen ca. 2-5 % der an COVID-19 erkrankten Patient/innen eine intensivmedizinische Therapie, zum Beispiel in Form einer mechanischen Beatmung, Nierenersatztherapie oder bei fortgeschrittenem Lungenversagen einer extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO).   Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Jens Meier, Vorstand der Universitätsklinik für Intensivmedizin am Kepler Universitätsklinikum erfolgt eine Koordination aller Intensivbetten aller OÖ Spitäler über Trägergrenzen hinweg. Sowohl das Kepler Universitätsklinikum und die Regionalkliniken der OÖ Gesundheitsholding, als auch alle Ordensspitäler haben sich in dieser außergewöhnlichen Situation darauf verständigt, ihre Intensivbetten gemeinsam managen zu wollen, um damit eine optimale Versorgung für intensivpflichtige COVID-19 Patient/innen und alle anderen medizinischen Notfälle in Oberösterreich zu gewährleisten. Dieser außergewöhnliche Schritt gewährleistet, dass die wichtigste Infrastuktur in der Versorgung der COVID-Krise OÖ weit bestmöglich gesichert und gemanagt wird. Das ist ein sehr großer Schritt für alle OÖ KH Träger stellt Franz Harnoncourt GF der KUK und OÖG klar und bedankt sich bei allen Trägervertretern für die beispielgebende Zusammenarbeit.   Eine OÖ-weite Intensivbettenkoordination, die durch den Krisenstab des Landes OÖ aktiviert wird, soll daher gewährleisten, dass kritisch kranke Patientinnen und Patienten – selbst bei regionaler Überlastung der Intensivbettenkapazität – eine intensivmedizinische Therapie innerhalb der oberösterreichischen Kliniken erhalten, wenn die Spitäler ihre gut etablierten Wege der Patientenversorgung innerhalb der jeweiligen Häuser und ggf. mit benachbarten Häusern bereits ausgeschöpft haben. Durch das zentrale Intensivbetten-Management wird im Falle einer Bettenknappheit für eine zeitgerechte Vermittlung von Notfällen zwischen den Kliniken gesorgt. Hierbei hat der Koordinator die Möglichkeit, häuserübergreifend nach Rücksprache mit den Abteilungsleitern die Verlegung von Patient/innen zu initiieren. Ziel sämtlicher Patiententransaktionen soll im Falle einer Bettenknappheit eine gleichmäßige, bedarfsgerechte Verteilung von Notfällen über die Spitäler des Landes OÖ sein. Das Rote Kreuz Oberösterreich unterstützt dabei die Spitäler bei der Verlegung zwischen den einzelnen Standorten.   Derzeit sind von diesen 250 Intensivbetten in OÖ rund die Hälfte belegt. Die Kapazität an Intensivbetten kann aber ausgebaut werden, sollte dies wegen der Corona-Krise notwendig sein – und zwar in mehreren Schritten auf 270, 358 bzw. sogar 420 Intensivbetten.

Erstmals gemeinsames Intensivbetten-Management aller oberösterreichischen Spitäler

Die SPÖ fordert angesichts der coronabedingten Rekordarbeitslosigkeit das größte Investitions- und Beschäftigungspaket seit 1945. “Wir müssen uns aus der Krise herausinvestieren”, sagte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Mittwoch in Wien. Ohne größere Konjunkturmaßnahmen werde man die “explodierende Arbeitslosigkeit” nicht stoppen können. Gefordert wird zudem eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes.

SPÖ fordert größtes Konjunkturpaket seit 1945

Der japanische Autobauer Nissan erwägt laut der Nachrichtenagentur Kyodo den Abbau von 20.000 Arbeitsplätzen. Die Jobstreichungen sollen vorwiegend in Europa und den Entwicklungsländern erfolgen. Kommende Woche wolle Nissan seine aktualisierte mittelfristige Strategie präsentieren. Der Konzern kämpft wie andere Hersteller auch im Zuge der Coronakrise mit einem starken Rückgang der Autonachfrage.

Nissan will weltweit 20.000 Jobs streichen

Für Eurofins Genomics hat die Intensivphase der Formel-1-Grands-Prix in Spielberg diese Woche begonnen. Das Biotech-Unternehmen führt beim WM-Auftakt am 5. und 12. Juli in der Steiermark die Covid-19-Tests durch und hat am Dienstag die ersten zwei Teststationen am Ringgelände eröffnet. 10.000 bis 12.000 Tests werden rund um die beiden Formel-1-Rennen durchgeführt. Die Formel 1 startet die WM-Saison aufgrund der Corona-Pandemie mit vier Monaten Verspätung und unter strengen Hygienevorschriften. Umfassende Tests sind ein essenzieller Teil davon. “Alle, die am Ring arbeiten – das sind in Summe 3.000 Leute, die sich in der roten Zone bewegen – dürfen ihren Arbeitsbereich nur mit einem negativen Covid-19-Bescheid betreten, der nicht älter als vier Tage ist. Lokale Leute werden am Ringgelände getestet”, sagte Siegfried Schnabl, Geschäftsführer Eurofins Genomics Österreich und Osteuropa und verantwortlich für Spielberg, im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur. Ab nächsten Montag wird daher Kapazität erhöht, dann sind 20 Teststationen am Ringgelände in Betrieb. “Wir sind in Summe mit ca. 50 Leuten vertreten, die den ganzen Formel-1 und FIA-Tross routinemäßig abstreichen (Proben nehmen). Alle fünf Tage muss sich jeder testen lassen”, erzählte Schnabl. Das Logistik-Konzept sieht vor, dass die Proben zweimal täglich vom Ringgelände in das Labor in Ebersberg 30 km östlich von München transportiert werden. Dort wird sieben Tage die Woche 24 Stunden ausgewertet, was eine Kapazität von 25.000 Tests pro Tag ergibt. Innerhalb von 16 bis 24 Stunden nach der Probenentnahme stehen die Resultate fest. Entnommen werden die Proben mittels Abstrich aus der Nase. Durchgeführt werden die Tests in Kojen von zwei Mitarbeitern in Schutzausrüstung (steriler Umhang, Brille, Handschuhe), einem medizinisch geschulten Abstreicher und einem Assistenten, der für das Einscannen und Verwalten der Proben zuständig ist. “Die zu testenden Personen kommen zu den Ständen, werden mit Barcode erfasst, der Barcode wird den Personen zugeordnet und in das Datenbanksystem eingespielt”, beschrieb Schnabl den Vorgang. Dies sei “verwechslungssicher und absolut anonymisiert”, betonte er. “Wir haben nur den Barcode und die Nummer und wissen nicht, welche Person dahinter steht. Wir sind die Dienstleister, arbeiten mit dem Hygienemanager zusammen, der bekommt die Infos”, erklärte Schnabl. Sollte ein positiver Test auftauchen, würde erst das Büro des Hygienemanagers nachvollziehen können, um wen es sich bei der infizierten Person handelt. Dieser ist rund um den Red-Bull-Ring für die Einhaltung des von der Regierung abgesegneten Gesundheitskonzepts verantwortlich. Eurofins Genomics hat die Ausschreibung des Internationalen Automobilverbands (FIA) für die zwei Rennen in Spielberg und das folgende am 19. Juli am Hungaroring bei Budapest an Land gezogen. Das auf DNA-Analytik spezialisierte Unternehmen ist aber auch im Vorfeld schon involviert. “Wir haben in allen Ländern die Möglichkeit, die Leute zu testen. Es gibt eine Empfehlung der FIA, dass die Leute für die Tests wenn möglich Genomics-Labore aufsuchen. Viele kommen aus England, da können sie Tests im Eurofins-Labor vor Ort durchführen”, sagte Schnabl. Dass der Auftrag ein besonderer ist, ist sich Schnabl bewusst. “Prestigeträchtig ist das natürlich, aber auch sehr aufwendig. 50 Leute in einer sehr engen Zeitschiene aufzustellen, ist nicht so einfach”. Immerhin ist sein Team vier Wochen durchgehend mit der Formel 1 unterwegs, man suchte also Personal. “Wir haben einen großen Pool an Krankenschwestern und Sanitätern, die Erfahrung haben. Und der Event als solches ist hilfreich, dass sich mehr Leute melden”, sagte Schnabl.

Über 10.000 Corona-Tests bei Spielberg-Grands-Prix

Der Dirigent und ehemalige Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, übt Kritik am gerade aus dem Amt geschiedenen Direktor Dominique Meyer. “Die Staatsoper hat international an Relevanz verloren”, so Welser-Möst in den “Oberösterreichischen Nachrichten”. “Ein Haus muss lebendig sein und pulsieren”, argumentierte der Dirigent. “Das zeigt sich unbedingt nicht nur an Auslastungszahlen, die, so wie sie kolportiert worden sind, sowieso nicht gestimmt haben. Es gibt eine Gefälligkeit, die gefährlich ist. Kunst muss auch leidenschaftlich diskutiert werden”. Welser-Möst war 2014 aufgrund von “Auffassungsunterschieden in künstlerischen Belangen” mit Meyer als Generalmusikdirektor zurückgetreten. Er habe dann eine Vereinbarung unterschrieben, wonach er sich bis 1. Juli 2020 nicht zu seiner Zeit an der Staatsoper äußern dürfe, schildert er im Interview. “Wenn ein Haus auf lange Sicht vom Tourismus lebt, dann wird das gefährlich”, meinte der Dirigent unter Hinweis auf die Coronakrise. Auch bei der künstlerischen Ansicht, “also was szenisch passiert und auch was das Sängerensemble und Engagements anlangt, habe ich die Meinung von Dominique Meyer oft nicht geteilt”: “Für mich war es ein Problem, dass er viele junge, hübsche Sängerinnen engagiert hat, die einfach mit wenig oder gar keiner Erfahrung plötzlich Ensemblemitglied in der Wiener Staatsoper waren. Das ist ja keine Ausbildungsstätte, sondern ein Riesenbetrieb mit rund 50 verschiedenen Opern pro Jahr.”

Welser-Möst: Staatsoper hat an Relevanz verloren