Bregenzer Festspiele vorsichtig optimistisch für Saison

Merken
Bregenzer Festspiele vorsichtig optimistisch für Saison

Die Bregenzer Festspiele rechnen “bei aller Vorsicht” mit einem Start des Festivals im Sommer. “Die Hoffnung stirbt nie. Wir gehen davon aus, dass die Festspiele stattfinden können”, erklärte Festspielpräsident Hans-Peter Metzler gegenüber den “Vorarlberger Nachrichten” (Samstag). Das Buchungsverhalten habe sich seit der Coronakrise kaum verändert, “die Menschen erwarten, dass wir spielen”.

Könnten die Festspiele heuer nicht stattfinden, würden allein der näheren Region rund 100 Mio. Euro Wertschöpfung entgehen, zusätzlich zu den gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise, so Metzler. Berücksichtige man auch weiter entfernte Firmen, die von der Zusammenarbeit mit dem Festival profitieren, würde sich diese Zahl noch um einiges erhöhen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eine Großlieferung an für Südtirol bestimmten FFP2- und FFP3-Schutzmasken, die mit Hilfe eines Sportartikelherstellers aus China beschafft und mit einer AUA-Maschine zunächst nach Wien-Schwechat befördert wurden, ist nicht zu gebrauchen. Das Wirtschaftsministerium in Wien hat das bestätigt.

Schutzmasken für Südtirol sind undicht

Ab Freitag kann man wieder “auswärts” nächtigen. Denn nach den coronabedingten Sperrwochen dürfen auch Hotels, Pensionen, Campingplätze und Schutzhütten in Österreich wieder ihre Gäste willkommen heißen. Bis auf Weiteres sind aber auch hier Hygienevorgaben und Abstandsregeln einzuhalten. Im gesamten Bereich des Eingangs und der Rezeption ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch Seilbahnen, Lifte und die Ausflugsschifffahrt öffnen wieder unter bestimmten Hygienevorschriften. Auch Fitnessstudios und die Thermen sperren wieder auf. Für “Wetterfeste” – in weiten Teilen Österreichs sind kühle und wechselhafte Bedingungen angesagt – beginnt die Bädersaison in den städtischen Freibädern. Besucher müssen besondere Hygienebestimmungen beachten. Grundsätzlich ist ein Abstand von einem Meter einzuhalten, bei sportlicher Betätigung sind zwei Meter vorgesehen. Tagestickets für Thermen oder Bäder sollten im Vorfeld online gekauft werden, um Warteschlangen bei den Kassen zu vermeiden. Und auch erste Kulturveranstaltungen dürfen wieder stattfinden. Die strikte Ein-Meter-Abstandsregel wird dafür teils gelockert – wobei dann aber von den Zuschauern ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Vorerst sind im Indoor-Bereich Veranstaltungen mit bis zu 100 sitzenden Personen im Publikum erlaubt. Das betrifft auch Kinovorführungen. Bereits am ersten Tag laden kleinere Häuser wie etwa die Kulisse Wien, das TheaterArche oder der Jazzclub Porgy & Bess bereits zu ersten Vorstellungen. Auch das Wiener Admiral Kino bietet am Pfingstwochenende erste Vorführungen an, die Diesel Kinos öffnen alle neun Standorte.

Herbergsbetriebe und Freibäder öffnen wieder

SARS-CoV-2 hat bereits weite Teile der Welt – auch Österreich – binnen weniger Tage in eine neue Situation gestürzt. Doch nur negativ sollte man die Lage nicht sehen, betonte jetzt der Wiener Psychiater Michael Musalek: “Ich glaube, es ist wesentlich, dass die Menschen verstehen, dass eine Krise langfristig nicht nur etwas Negatives bedeuten muss.” Jetzt sei auch die Zeit, um Achtsamkeit zu üben.

Experte: "Krise" ist Chance für Selbstreflexion

Über eine Milliarde Menschen haben in Indien den Sonntag bei einer landesweiten Ausgangssperre zu Hause verbracht. Premierminister Narendra Modi hatte angesichts der Corona-Krise für das Land eine auf 14 Stunden begrenzte Ausgangssperre von 7 bis 21 Uhr ausgerufen. Zugleich sollte die Zeit genutzt werden, Indiens Kapazitäten im Kampf gegen die Pandemie besser einzuschätzen. In Indien sind aktuell 315 Menschen an dem Virus erkrankt, vier Personen sind bisher daran gestorben.

Ausgangssperre in Indien für einen Tag

Trotz erster Erfolge im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus halten Australien und Neuseeland an den verhängten Ausgangs- und Reisebeschränkungen fest. Das Land sei noch “viele Wochen” davon entfernt, Auflagen wie etwa Abstandsregeln aufheben zu können, sagte Australiens Premierminister Scott Morrison am Dienstag. Geduld sei das Gebot der Stunde. Morrison verwies auf Länder wie Singapur und Südkorea, die nach ersten Erfolgen im Kampf gegen das Virus Reise- und andere Beschränkungen aufgehoben und dann eine zweite Infektionswelle erlebt hatten. In Australien ist die Zahl neuer Fälle deutlich zurückgegangen. Von Sonntag bis Montag wurden lediglich 63 Neuinfektionen registriert, der niedrigste Zuwachs seit einem Monat. Die Gesamtzahl der Fälle liegt bei rund 6.400 bei einer Bevölkerung von 25 Millionen. Neuseeland verzeichnete am Dienstag acht neue Fälle des Coronavirus, das ist der niedrigste Anstieg seit mehr als drei Wochen.

Australien und Neuseeland halten an Maßnahmen fest

Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik trotzen dem Coronavirus und finden auch 2020 statt. Ein Großteil des ursprünglichen Programms soll über die Bühne gehen, teilten die Verantwortlichen am Mittwoch mit. So sollen auch alle drei Opernproduktionen, wenn auch in adaptierter Form, realisiert werden.   “Leonora” wird im Tiroler Landestheater mit kleinen szenischen Interaktionen konzertant dargeboten, hieß es. “La pellegrina” kann als rein konzertante Aufführung im Haus der Musik erlebt werden. Und ebendort sollen auch die drei szenischen Aufführungen der Barockoper:Jung “L’empio punito” stattfinden. Das Tiroler Landestheater und der Große Saal im Haus der Musik werden auch für die Konzerte die Hauptspielorte sein.

Innsbrucker Festwochen finden statt