British Airways will Teile seiner Kunstsammlung opfern

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British Airways will Teile seiner Kunstsammlung opfern

Im Zuge der durch die Corona-Pandemie nötigen Restrukturierungsmaßnahmen, möchte die britische Fluggesellschaft British Airways mindestens zehn Werke ihrer Kunstsammlung verkaufen. Ziel sei, einige Millionen Pfund damit zu lukrieren. In der Kollektion finden sich etwa Werke von Damien Hirst, Peter Doig oder Bridget Riley, die meist in Lounges und Flughäfen hängen.

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Da die Infektionszahlen nach Ende des Lockdowns nur sehr langsam nach unten gehen (am Freitag wurden 2686 Neuinfektionen gemeldet), kommt es nun zu Verschärfungen. In langen, teils heftigen Debatten haben sich die Bundesregierung und die Landeshauptleute am Freitag in den Abendstunden darauf verständigt. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab diese in einer Pressekonferenz gemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bekannt. Erstmals muss man in Österreich bald vielerorts auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen, konkret an „stark frequentierten Orten“. Darüber sollen die Bundesländer entscheiden. Dem Vernehmen nach könnte diese Regelung in allen Einkaufsstraßen Anwendung finden, etwa in der Mariahilferstraße in Wien, oder in großen Teilen der Grazer oder der Klagenfurter Altstadt. Bisher ist die Maskenpflicht auf den Indoor-Bereich (Bahnhöfe, U-Bahnen, Busse, Straßenbahn, Geschäfte, Restaurants, Theater, sonstige Veranstaltungsbereiche) beschränkt geblieben. Verschärft werden auch die Bestimmungen für Silvester. Bisher war vorgesehen, dass bis zu zehn Personen – theoretisch aus zehn Haushalten – die Jahreswende feiern können. Nun wird dies wieder auf zwei Haushalte beschränkt. Die nächtliche Ausgangssperre wird für den Jahreswechsel aufgehoben. Leichte Verschärfungen gibt es auch zu Weihnachten: Nur noch am Heiligen Abend und am Christtag dürfen sich bis zu zehn Personen versammeln, der 26. Dezember wird gestrichen. Ausgeweitet werden sollen auch die Massentests. Die Bundesregierung und die Bundesländer wollen von 8. bis 10. Jänner neuerlich alle Österreicher einem Anti-Gentest unterziehen (in Wien vom 8. bis 17. Jänner). Die regelmäßigen Testungen sollen ab 1. Jänner auch auf spezifische Zielgruppen mit Körpernähe oder starkem Kundenkontakt (Friseure, Masseure, Lehrer, Schaffner) ausgeweitet werden – verpflichtend alle zwei Wochen. Auch in stark betroffenen Regionen (aktuell z. B. Osttirol) soll es Tests geben, sie wären für die Bevölkerung verpflichtend. Kurz sprach von der „richtigen Richtung“. Er erinnerte gleichzeitig aber noch einmal an die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. „Je weniger Menschen sich privat treffen desto besser.“ Kurz appellierte: „Die Pandemie ist alles andere als vorbei. Es kommt eine harte Zeit auf uns zu. Bitte halten Sie sich an alle Maßnahmen. Bitte lassen Sie sich testen.“ Die Situation in den Spitälern und auf den Intensivstationen habe sich nicht entspannt. „Bitte nehmen Sie das ernst!“ “Die Lage ist angespannt und wird angespannt bleiben”, warnte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und verwies auf die anrollende Grippesaison. “Und wir wissen noch gar nicht, wie die heuer ausfällt.” Kogler appellierte an die Bevölkerung: “Wir werden durchhalten, wir wollen durchhalten und durchhalten heißt jetzt auch zusammenhalten.” “Die Länder tragen die heute vorgestellten Maßnahmen natürlich mit. Es sind aber noch einzelne Details zu klären und abzustimmen”, sagte Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), derzeit Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, nach der Sitzung.Erst ab 7. Dezember war der harte Lockdown aufgelockert worden. Der Handel durfte unter Auflagen wieder öffnen, ebenso Friseure, Kosmetikstudios, Masseure, Museen und Bibliotheken. Ab 24. Dezember wird Einzel-Outdoor-Sport wie Skifahren oder Eislaufen erlaubt sein. Die Gastronomie, Hotellerie und der restliche Kulturbetrieb bleiben vorerst geschlossen. Zuletzt hatte es wegen der Höhe der Infektionszahlen eine Debatte darüber gegeben, ob Österreich seinen “harten Lockdown” zu früh beendet hat.

Nur zwei Haushalte dürfen sich zu Silvester treffen

Trotz der globalen Coronakrise hat sich Chinas Außenhandel überraschend gut erholt. Exporte und Importe der größten Handelsnation lagen im Juni erstmals wieder im Plus, wie Chinas Zoll in Peking berichtete. Die Ausfuhren in US-Dollar berechnet stiegen um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren wuchsen unerwartet stark um 2,7 Prozent. Eigentlich hatten Experten mit einem starken Minus der Importe wie in den Vormonaten gerechnet. Der Außenhandel legte im Juni um 1,5 Prozent zu, muss aber in der ersten Jahreshälfteinsgesamt noch ein Minus von 6,6 Prozent wegstecken. Nach dem starken Einbruch des Wachstums der zweitgrößten Volkswirtschaft im ersten Quartal um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist Chinas Wirtschaft damit gleichwohl auf gutem Wege, im zweiten Quartal wieder zu wachsen. Chinesische Experten halten sogar ein wirtschaftliches Wachstum von bis zu drei Prozent im zweiten Quartal für möglich. Die australische ANZ-Bank schätzt die Erholung hingegen vorsichtiger auf ein Plus von 1,7 Prozent. Das Statistikamt will die neuen Wachstumszahlen an diesem Donnerstag vorlegen.

Chinas Außenhandel wieder auf der Überholspur

Etwa 50 bis 60 Prozent der üblichen Zuschauermenge soll bei den Tennis-French-Open in diesem Jahr in die Stadien dürfen. Das gaben die Organisatoren von Roland Garros am Donnerstag für das ab 27. September angesetzte Grand-Slam-Turnier bekannt. Am Finaltag sollen so etwa 10.000 Zuschauer Eintritt finden. Maximal vier Personen dürfen nebeneinandersitzen, dazwischen soll jeweils ein Sitz freibleiben. Die US Open, das erste Grand-Slam-Turnier nach der Corona-Zwangspause, gehen davor ab 31. August noch ohne Zuschauer über die Bühne.

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Acht Mitarbeiter des Zentrallabors des Linzer Kepler Uniklinikums (KUK) sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilte das Spital am Donnerstagabend mit. Das Labor, das insgesamt rund 100 Mitarbeiter hat, bleibt weiter in Betrieb. Bereits am Dienstag war ein Mitarbeiter positiv getestet worden, der zu Hause Symptome gezeigt hatte. Daraufhin sei sofort eine Kontaktpersonenliste an die Wohnsitz-Bezirkshauptmannschaft des Betroffenen geschickt worden, teilte das KUK mit. Am Mittwoch sei dann der Personalbereich informiert worden. Man habe die Kontakte erneut überprüft und kategorisiert. Kontaktpersonen der Kategorie eins seien getestet und nach Hause geschickt worden, Kontaktpersonen der Kategorie zwei blieben im Dienst, werden aber auch getestet. Am Mittwoch waren dann vier Testergebnisse positiv, am Donnerstag weitere drei. Für alle wurden wieder Kontaktlisten erstellt und den zuständigen Behörden übermittelt. Der Routinebetrieb am Kepler Universitätsklinikum (KUK), auch jener des Zentrallabors am Standort Med Campus III, sei gewährleistet, wurde seitens des Spitals versichert. “Wir sind uns unserer Verantwortung in dem sensiblen Bereich eines Krankenhauses bewusst und wir achten alle gemeinsam fortlaufend darauf, dass die Hygienemaßnahmen laut Richtlinien eingehalten werden”, betonte der ärztliche Leiter des KUK, Ferdinand Waldenberger. “Die höchstmögliche Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter ist unser vordringlichstes Anliegen.” Das betroffene Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik ist laut KUK-Homepage “ein zentraler Dienstleister des Kepler Universitätsklinikums am Med Campus III”. Aber auch das Linzer Unfallkrankenhaus wird mit Laborleistungen versorgt. Bei Bedarf können sich zudem andere Spitäler, Labore oder Ordinationen dorthin wenden. Unter anderem werden in dem Institut Blut-, Harn- und Liquorproben oder sonstige durch Punktion gewonnene Körperflüssigkeiten analysiert. Das Labor bearbeitet auch Coronatests. Ob die betroffenen Mitarbeiter damit befasst waren, blieb aber unklar.

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