Bürgermeister von Caorle dankte Anschober

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Bürgermeister von Caorle dankte Anschober
Der Bürgermeister der italienischen Badeortschaft Caorle hat einen Brief an Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) geschrieben. Der Minister hatte vergangene Woche bei der Ankündigung der Grenzöffnung Österreichs in Richtung Italien Caorle als Beispiel für sicheren Urlaub genannt.

 

In dem Dankesbrief lud der Bürgermeister Luciano Striuli den Minister zu einem Urlaub mit seiner Familie in Caorle ein. “Die Worte von Minister Anschober sind für Caorle und alle seine Touristiker eine große Anerkennung. Daher habe ich dem Minister persönlich einen Dankesbrief geschrieben. Die Tatsache, dass er ausdrücklich Caorle genannt hat, bestätigt den guten Ruf, den wir bei den Österreichern genießen, die sicher gern wieder ihren Urlaub auf unseren Stränden verbringen wollen. Wir warten auf sie mit offenen Armen”, schrieb Striuli. Auf der Webseite der Badeortschaft bei Venedig wurde der Brief an Anschober veröffentlicht.
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Anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe am Mittwoch haben sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) zu “solidarischer und wirksamer internationaler Hilfe” als zentralem Anliegen der Bundesregierung bekannt. Mit bisher mehr als 24 Mio. Euro habe Österreich 2020 in Krisenregionen rasch geholfen, hieß es in einer der APA übermittelten Aussendung. Österreich komme dieser Verantwortung in besonderem Maße, zuletzt in Beirut durch Hilfe in Höhe 1,9 Mio. Euro, nach und werde dies auch weiterhin tun, sagte Bundeskanzler Kurz. “Die Covid-Pandemie trifft ärmere Länder und Gesellschaften um ein Vielfaches härter. Damit sich diese möglichst effizient selbst helfen können, braucht es internationale humanitäre Hilfe. Die Bundesregierung wird sich dieser globalen Verantwortung nicht entziehen und ihren Teil zur humanitären Hilfe in diesem Zusammenhang beitragen”, so Kurz. “Das werden wir auch in den anstehenden Budgetverhandlungen noch stärker vorantreiben”, fügte Vizekanzler Kogler hinzu. Neben den Leistungen für Covid-relevante Humanitäre Hilfe aus dem Auslandskatastrophenfonds hat das Außenministerium demnach weitere umfangreiche Covid-relevante Leistungen in der Entwicklungszusammenarbeit erbracht. So habe die Austrian Development Agency (ADA) mit 13,7 Mio. Euro Covid-Hilfsprojekte unter anderem am Westbalkan, in Libyen, Afghanistan und in Bhutan unterstützt. Zähle man all dies zusammen, habe sich Österreich heuer bereits mit 24,5 Mio. solidarisch gezeigt und in Krisenregionen rasch geholfen, teilte die Bundesregierung weiter mit. Bei Bildung der türkis-grünen Koalition hätten sich beide Parteien auf wirksame Hilfe vor Ort – vor allem in Krisenregionen – als zentrales Anliegen geeinigt, um das sich die Bundesregierung verstärkt kümmern werde. Der Auslandskatastrophenfonds (AKF) sei daher auch auf 25 Mio. Euro aufgestockt worden. Vor allem in der Corona-Pandemie, die in vielen Ländern bereits vorher vorhandene Probleme noch vertieft habe, zeige sich Österreich solidarisch und helfe zahlreichen von der Krise betroffenen Ländern. Aus dem Auslandskatastrophenfonds wurden in den vergangenen Monaten bereits 10,8 Mio. Euro für Humanitäre Hilfe beschlossen. Darin umfasst sind Hilfen für die von Bürgerkriegen schwer getroffenen Länder Syrien und Jemen, für Flüchtlinge auf den griechischen Inseln, für die von einer Heuschreckenplage heimgesuchten Länder Äthiopien und Uganda sowie zuletzt die Soforthilfe für den von der Explosionskatastrophe betroffenen Libanon. Um sicherzustellen, dass die Hilfe auch wirklich bei den Betroffenen ankommt, übernehmen Organisationen wie das Internationale Rote Kreuz (IKRK) oder die Weltgesundheitsorganisation WHO, aber auch österreichische Hilfsorganisationen, die bereits in den jeweiligen Krisengebieten aktiv sind, die Abwicklung. Der Welttag der Humanitären Hilfe ist ein internationaler Aktionstag, an dem humanitärer Helfer und derjenigen gedacht wird, die ihr Leben bei humanitären Einsätzen verloren haben. Der Aktionstag geht auf einen Beschluss der UN-Generalversammlung zurück und wird jedes Jahr am 19. August begangen.

Tag der Humanitären Hilfe: Regierung betont Anliegen

KTM greift dank “Pole für Pol” nach dem erstem Heimsieg in Spielberg. Pol Espargaro erzielte Samstag 22 Tausendstel vor dem Japaner Takaami Nakagami (Honda) Quali-Bestzeit und geht Sonntag als Favorit in den Grand Prix der Steiermark. Als Dritter überraschte drei Tage nach einer Handoperation Johann Zarco, der Franzose muss aus der Boxengasse starten. Andrea Dovizioso folgt nur aus Reihe drei. Die nur neunte Quali-Zeit war selbst für den am Samstag oft zurückhaltenden, dreifachen Österreich-Sieger ein mageres Ergebnis, obwohl bei hochsommerlichen Bedingungen ideale Verhältnisse am Red Bull Ring herrschten. Sonntag könnte es freilich regnen. Zudem lagen die Top-12 in der Quali nicht einmal sechs Zehntelsekunden auseinander. Die wegen Corona verkürzte MotoGP-WM 2020 ist wegen des Fehlens von Weltmeister Marc Marquez – der verletzte Spanier dürfte auch in Misano noch fehlen – sowie der neuen Michelin-Reifen eine der engsten der Geschichte. Für Ducati könnte am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/live ServusTV) eine große Siegesserie zu Ende gehen. Die Italiener sind seit der Rückkehr der MotoGP nach Spielberg (2016) ungeschlagen, drei der bisher fünf Siege in Serie hat Dovizioso geholt. Womöglich vertraut “Desmodovi” nicht nur auf die Power seines Bikes, sondern auch die spezielle Startvorrichtung (Ride Height System), die seine Desmosedici 2020 hinten absenken kann. Auf dem Papier hat aber Espargaro nun die besten Karten auf den Sieg im zweiten Österreich-Rennen innerhalb einer Woche. Er würde mit seinem Premierenerfolg in der “Königsklasse” nicht nur ein Luxus-Auto gewinnen, sondern vor allem auch die Ducati-Serie auf dem Powerkurs in Österreich beenden. “Unglaublich. Ich habe auf die erste oder zweite Reihe gehofft und nicht gedacht, dass wir die Pole schaffen”, freute sich Espargaro. “Ich habe davor viel zu viele Fehler gemacht”, gestand der Spanier. “Das jetzt hat das ganze Team verdient.” Zudem sieht sich Espargaro in einer idealen Position für seinen ersten MotoGP-Sieg, denn “in Spielberg aus der ersten Reihe zu starten ist superwichtig”. Außerdem fährt Dovizioso von weit hinten los. “Das ist gut. Denn die Ducatis sind vor allem am Anfang, wenn die Reifen noch frisch sind, am schwierigsten zu überholen”, ergänzte der Spanier. Espargaro hat die österreichische RC16 über Jahre maßgeblich mitentwickelt und war deshalb umso frustrierter, dass nicht er, sondern MotoGP-Rookie Binder in Brno den ersten GP-Sieg für KTM geholt hat. Sportdirektor Pit Beirer freute sich daher vor allem für Espargaro. “Er war doch schon sehr unter Druck.” Für KTM sei das ein weiterer Meilenstein, so Beirer. “Unglaublich. Unser Projekt fängt langsam an zu fliegen.” Für die zweite Geschichte des Tages sorgte Zarco. Der verletzte Franzose ließ das FP4 zwar aus, fuhr dann aber beide Qualis und imponierter am Ende als Dritter. “Dabei wollte ich nur einige Qualitätsrunden hinlegen”, erklärte er. Dass er wegen der eggen ihn ausgesprochenen Strafe aus der Boxengasse los fahren muss, hält Zarco für ungerecht. “Ich habe nicht wirklich etwas falsch gemacht”, sagte er im Rückblick auf die gefährliche Situation vor einer Woche auf dem Red Bull Ring. “Ich muss es akzeptieren. Kopf runter und die bittere Pille schlucken”, hat sich Zarco vorgenommen. In der Moto3 ersparte sich der Österreicher Max Kofler zwar Dauer-Startplatz 26, war aber über Rang 29 und die letzte Startreihe noch unglücklicher. Der Oberösterreicher hatte Pech, weil er im Q1 von einem Konkurrenten umgerissen wurde und sich danach mit Reifenproblemen nicht mehr verbessen konnte. “So habe ich mir den Samstag absolut nicht vorgestellt. Da ist viel Pech zusammengekommen”, gestand der 20-jährige WM-Rookie vor dem Rennen am Sonntag (11.00 Uhr MESZ). Koflers Renn-Plan: “In den ersten beiden Kurven die Ellbogen ausfahren und dann an der Spitzengruppe dranbleiben.” Pole in der Moto3 holte der Argentinier Gabriel Rodrigo (Honda). In der Moto2 sicherte sich überraschend der Spanier Aron Canet (Speed Up) seine erste Pole.

Espargaro mit KTM aus Pole in zweites Spielberg-Heimrennen

Pamela Rendi-Wagner wird die SPÖ in die nächste Nationalratswahl führen – zumindest wenn es nach Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer geht. Sollte die Bundesparteichefin beim Bundesparteitag im kommenden Jahr erneut zur Vorsitzenden gewählt werden, müsse dies “selbstverständlich” auch die Spitzenkandidatur bei der Nationalratswahl im Jahr 2024 bedeuten, erklärte Dornauer im APA-Sommerinterview. Eine prozentuelle Latte für die Wahl zur Vorsitzenden im kommenden Jahr wollte Dornauer Rendi-Wagner nicht legen: “Ob es 80 Prozent oder 95 Prozent sein werden, spielt eigentlich keine Rolle und wird überbewertet”. Er gehe davon aus, dass die Vorsitzende ein “tadelloses Ergebnis” einfahren werde. Er sei davon überzeugt, dass Rendi-Wagner wiedergewählt wird, “weil ich auch keinen anderen sehe”. “Die Parteichefin sitzt fester im Sattel denn je. Wo sie auch hinkommt, kommt sie an”, zollte Dornauer, der Bundesparteichefin in der Vergangenheit mitunter kritisch verbunden, Lob. “Ich bin in engem Austausch mit ihr. Ich kenne ihre Vorstellungen, ich kenne ihre Energie. Ich weiß, dass diese Frau das kann und will”, meinte Tirols oberster Roter in Hinblick auf die nächste Nationalratswahl. Wäre dies anders, wäre Rendi-Wagner “schon selber so gescheit” zu erkennen, dass man nicht vom Fleck komme – und würde selbst eine entsprechende Entscheidung fällen. Die wiederholten Querschüsse von Burgenlands SPÖ-Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil, der Rendi-Wagner unter anderem ausgerichtet hatte, dass die SPÖ bei der nächsten Nationalratswahl von jenem Politiker angeführt werden sollte, der die besten Umfragewerte hat, sah Dornauer indes nicht als das Lostreten einer Personaldebatte. Dieser habe lediglich eine inhaltliche Debatte anstoßen wollen: “Doskozil ist ein Profi und mein Freund. Er hat zum Ausdruck gebracht, dass man noch schärfere Akzente einer linken Politik setzen soll – etwa in Hinblick auf den Mindestlohn und die Anstellung pflegender Angehöriger”. Auf die Frage, ob “Freund” Doskozil nicht auch ein möglicher Nationalratswahl-Spitzenkandidat wäre, meinte Dornauer in Bezug auf den Skandal um die Commerzialbank Mattersburg: “Der Hans-Peter hat gesagt, er bleibt im Burgenland. Und das Burgenland braucht den Hans-Peter mehr denn je. Er kämpft wie ein Löwe”. Das Ziel für die Bundespartei bei der kommenden Wahl müsse die Wiedererlangung des Führungsanspruches und eine rot-türkise Koalition sein: “Ich bin im Herzen ein Großkoalitionär”. Eine mögliche Koalition mit der FPÖ schloss Dornauer wegen des derzeitigen blauen Zustandes aus. Landespolitisch schoss sich Dornauer weiter auf das Corona-Krisenmanagement des Landes ein. Er bleibe bei seiner politischen Beurteilung, dass es “Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen” gegeben habe. “Ich war der Erste, der Kritik geübt hat”, sah sich Dornauer in der oppositionellen Vorreiterrolle. Sollte im Bericht der installierten Expertenkommission herauskommen, dass es “unter der Ägide von Landeshauptmann Günther Platter zu Fehleinschätzungen von Dingen gekommen ist, die man wissen hätte müssen”, müsse es politische Konsequenzen geben. Es sei ein Fehler gewesen, dass im Einsatzstab nicht früher “Epidemiologen, Infektiologen und Virologen” eingesetzt wurden. Der Bund wiederum habe das “katastrophale Ausreisemanagement” aus den Corona-Hot-Spots zu verantworten. Im Land müsse es jedenfalls einen Sonderlandtag geben, im Bund werde die SPÖ weiter auf einen Corona-Untersuchungsausschuss drängen, kündigte der Tiroler SPÖ-Chef an. Trotz einiger Turbulenzen glaubte der 37-Jährige an ein Weiterbestehen der schwarz-grünen Landeskoalition bis zur Landtagswahl 2023. Ein mitunter kolportierter “fliegender Wechsel” zu Schwarz-Rot komme nicht in Frage. Deklariertes Ziel für die Landtagswahl sei zum einen ein prozentueller Zugewinn von den momentanen 17,25 Prozent aus. An dem wolle er sich auch messen lassen. Zum anderen laute das Ziel auf eine rote Regierungsbeteiligung – also Schwarz-Rot. Letzteres sei “realpolitisch” wahrscheinlich, wenngleich: “Der Tiroler ÖVP würde es gut tun, nach 70 Jahren Arbeit in Pension zu gehen”. Auf einen “Landeshauptmann Dornauer” wolle er es “im Jahr 2020 aber nicht zuspitzen”. Mit ÖVP-Landeshauptmann Platter habe er jedenfalls ein gutes Einvernehmen und könne sich eine Regierungszusammenarbeit vorstellen: “Ich kann mit dem Menschen Günther Platter”. Seine mittel- und langfristige Zukunft sah Dornauer weiter in Tirol – “Solange die Partei mich will”. Dies gelte auch im Falle eines enttäuschenden Abschneidens bei der Wahl und einer erneuten Landung auf der Oppositionsbank. Im Jahr 2022 werde er jedenfalls als “Titelverteidiger” ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Sellrain gehen. Und daraufhin “gestärkt” und “mit Erdung” in die Landtagswahl.

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Personenrettung: Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten verletzten Spaziergänger in Wels-Oberthan

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