Burgtheaterdirektor Martin Kusej: "Es geht fast gar nichts"

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Burgtheaterdirektor Martin Kusej: "Es geht fast gar nichts"

Die Theatersaison ist in Österreich Anfang März zu Ende gegangen. Am Freitag gab die Regierung Bedingungen bekannt, unter denen die Bühnen die nächste Saison vorbereiten können. Burgtheaterdirektor Martin Kusej lässt im Interview kein gutes Haar an den Vorgaben: “An Theaterarbeit, wie ich sie verstehe, ist nicht zu denken.” Unter diesen Auflagen zu arbeiten sei eigentlich “völlig plemplem!”. Proben im Juni seien nicht möglich, der Saisonstart dürfte nach hinten verschoben werden.

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Für den ersten Monat hat die Wirtschaftskammer aus dem Härtefallfonds an 153.000 Selbstständige 160 Mio. Euro ausbezahlt. 90 Prozent der eingelangten Anträge seien erledigt worden, teilte die WKÖ am Dienstag mit. Im Schnitt seien damit pro Antrag 1.046 Euro ausgezahlt worden, zwischen 500 und 2.000 Euro Förderung sind möglich. Es träfen laufend noch weitere Anträge ein. Wobei diese Auszahlungen den Monat vom Beginn der Ausgangsbeschränkungen am 16. März bis zum 15. April betreffen. Ab kommenden Samstag (16.05.) können für den Folgemonat (16. April bis 15. Mai) Anträge gestellt werden. Die Mittel aus dem Härtefallfonds dienen der Deckung der persönlichen Lebenshaltungskosten von Unternehmern. Dazu kommen Hilfen aus dem Corona-Hilfsfonds, der neben Kreditgarantien des Staates auch einen Teilersatz der weiterlaufenden Fixkosten wie Mieten oder Zinszahlungen bietet. Die Beantragung von Zuschüssen aus dem Corona-Hilfsfonds soll am 20. Mai beginnen.  

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Willibald Ruttensteiner ist am Mittwoch offiziell zum Fußball-Teamchef Israels bestellt worden. “Teamchef eines Landes zu sein ist immer eine große Ehre und eine besondere emotionale Verantwortung”, sagte Ruttensteiner. Der 57-jährige Oberösterreicher übernimmt das Amt als Nachfolger von Andreas Herzog vorerst bis Jahresende und zusätzlich zu seinen Agenden als Sportdirektor. “Ich will die Philosophie, die Andreas Herzog und ich begonnen haben, fortsetzen und einige Details verbessern”, ergänzte Ruttensteiner in einer Aussendung seiner Beratungsagentur. Neuland ist das Amt des Nationaltrainers für ihn nicht. 2005 betreute er die ÖFB-Auswahl nach dem Abschied von Hans Krankl in den WM-Qualifikationsspielen gegen England (0:1) und Nordirland (2:0). Und nach dem Rücktritt von Dietmar Constantini führte Ruttensteiner Österreich 2011 in der EM-Qualifikation zu einem 4:1 gegen Aserbaidschan und einem torlosen Remis in Kasachstan. Für Israel geht es noch um die erstmalige Qualifikation für eine EM-Endrunde. Das erste Spiel im Play-off-Semifinale gegen Schottland findet am 8. Oktober auswärts statt. Der ehemalige ÖFB-Sportdirektor legte das Finale als Ziel fest. “Ich will der Mannschaft eine Winner-Mentalität implementieren. Nur wer an den Erfolg glaubt, wird auch Spiele gewinnen.” Nach dem Play-off für die EM und den Länderspielen in der Nations League haben beide Seiten die Möglichkeit, aus dem Vertrag auszusteigen – ansonsten läuft er bis Sommer 2022 weiter. Ruttensteiner will auch versuchen, das bisherige rot-weiß-rote gefärbte Coachingteam mit Tormanntrainer Klaus Lindenberger, Individualcoach Martin Stranzl und Mentaltrainer Markus Rogan zu halten.

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