Chef von Kika/Leiner will auch am Sonntagnachmittag aufsperren

Merken
Chef von Kika/Leiner will auch am Sonntagnachmittag aufsperren

Der Handel ruft immer lauter nach einer Liberalisierung der Öffnungszeiten. Nach dem Chef von Rewe Österreich, Marcel Haraszti, der im “Standard” eine radikale Liberalisierung der Arbeits-und Öffnungszeiten im Handel forderte, ohne den Sonntag anzugreifen, ruft nun Kika/Leiner-Chef Reinhold Gütebier im “Kurier” nach einer Samstagsöffnung bis 20 Uhr und zudem auch gleich nach fünf offenen Stunden am Sonntagnachmittag.

“Sonntags hat die Familie Zeit”

“Der Handel muss sich nach den Bedürfnissen der Verbraucher richten”, sagt der Manager der Möbelhäuser, die im Besitz von Immo-Investor Rene Benko stehen gegenüber der Zeitung (Samstagsausgabe). “Möbelkauf ist Familiensache und sonntags hat die Familie Zeit.”

Nach dem harten Mitarbeiterabbau der vergangenen Jahre will Kika/Leiner im kommenden Jahr auch 200 neue Mitarbeiter einstellen. Weitere Filialschließungen seien nicht geplant.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eine nicht alltägliche Tierrettung bewältigten Dienstagvormittag Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schleißheim (Bezirk Wels-Land).

Tierrettung durch Feuerwehr: Schwein in einem Waldstück in Schleißheim abgestürzt

Herzlichen Dank all jenen, die in diesen herausfordernden Tagen großartiges Leisten und die so wichtige Grundversorgung der Bürger sicherstellen.👏

Danke!
Merken

Danke!

zum Beitrag

Eine Elfjährige ist am Donnerstagnachmittag nach dem Besuch der  Buchhandlung Thalia von zwei Ladendetektiven in Linz verfolgt und durchsucht worden. Die beiden Männer drängten das Kind offenbar in eine Seitengasse, wo sie ihre Schultasche kontrollieren lassen musste. Auch die Jacke zog das Mädchen auf Verlangen aus und wurde nach Diebesgut durchsucht, berichteten Medien am Samstag. Das Kind hatte in dem Laden eine Geburtstagskarte für seinen Onkel gekauft und sich dazu Bastelknete angesehen. Danach stieg es in die Straßenbahn Richtung Taubenmarkt.Dort angekommen, hielten es die beiden Männer auf, die als Detektive einer externen Firma für die Bewachung von der Buchhandlung beauftragt waren. Sie beschuldigten die Kleine, das Plastilin gestohlen zu haben, und fingen mit der Durchsuchung der Schülerin an. Nachdem sie kein Diebesgut bei dem Mädchen gefunden hatten, ließen sie das weinende Mädchen zurück, wie ihre Mutter den Vorfall den Medien schilderte.Sowohl der Inhaber der Detektei sowie der Geschäftsführer der Buchhandlung bedauerten den Vorfall. Man habe sich mehrfach bei der Mutter der Elfjährigen entschuldigt, seitens des Geschäftes kündigte man “entsprechende Gespräche” mit den beiden Detektiven an. Dessen Arbeitgeber betonte, dass einer der beiden schon seit 16 Jahren bei ihnen beschäftigt und “sehr professionell” sei.

Linzer Detektive verfolgten und durchsuchten Elfjährige

Nach Kritik an einem zu laschen Umgang mit der Corona-Pandemie lässt Präsident Alexander Lukaschenko die Lage in Weißrussland von Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO begutachten. “Es gibt hier aber absolut keine Katastrophe”, sagte Lukaschenko am Dienstag in Minsk laut der Agentur Belta. Es gebe zwar einen Zuwachs an Infektionszahlen. “Das ist Gott sei Dank aber nicht lawinenartig.” Die Experten der WHO sollten den Bürgern zeigen, dass sie in dem Land sicher seien, die Regierung nichts verberge oder vertusche, sagte Lukaschenko.

Lukaschenko lässt Gesundheitslage von WHO prüfen

Ein heftiger Kreuzungscrash zwischen zwei PKW in Wels-Pernau forderte Samstagabend insgesamt zwei Verletzte. Eines der beteiligten Fahrzeuge überschlug sich und kam am Dach liegend zum Stillstand.

Auto überschlagen: Schwerer Kreuzungscrash in Wels-Pernau fordert zwei Verletzte

Das österreichische Fußball-Nationalteam trifft am Montag in Pörtschach nach 286 Tagen Pause erstmals wieder zusammen. Teamchef Franco Foda fehlt in den ersten beiden Länderspielen des Jahres am Freitag in Norwegen und drei Tage später in Klagenfurt gegen Rumänien fast die halbe Stammmannschaft. Der Deutsche will aus der Not eine Tugend machen und neuen Offensivkräften eine Chance geben. Neben den Topstars David Alaba und Marko Arnautovic mussten mit Valentino Lazaro und Konrad Laimer zwei weitere Stammkräfte absagen. Auch Florian Kainz, Alessandro Schöpf und der rekonvaleszente Thomas Goiginger stehen nicht zur Verfügung. Zu ihren Debüts im Nationalteam könnten daher die Angreifer Adrian Grbic (FC Lorient) und Christoph Monschein (Austria Wien) sowie Hoffenheim-Jungstar Christoph Baumgartner kommen. Die Spieler rücken bis Montagvormittag in Kärnten ein, müssen sich dort dann wie die Betreuer sofort Coronavirus-Tests unterziehen. Das erste Training in Klagenfurt ist für Montagabend (18.30 Uhr) angesetzt. “Wir können erst trainieren, wenn alle Tests negativ ausgefallen sind”, erklärte Foda, der auf die vielen Testungen – insgesamt fünf pro Akteur binnen zehn Tagen – auch bei den Planungen seines Lehrganges Rücksicht nehmen muss. Mit vielen Teamspielern stand der 54-Jährige in der Coronakrise nur telefonisch in Kontakt. “Für uns ist es wichtig, dass wir jetzt wieder einmal zusammenkommen nach so langer Absenz, dass wir uns schnell wieder finden”, betonte Foda. Es gelte, die Spielidee wieder zu verinnerlichen. “Klar wollen wir Spieler, die im Spiel kreativ sind, die ihre eigene Note mitbringen. Aber jeder bekommt klare Aufgaben.” Foda will jede Gelegenheit nutzen, sein Team auf die im kommenden Jahr folgenden Höhepunkte WM-Qualifikation und EM vorzubereiten. Das bisher letzte Länderspiel liegt mehr als neun Monate zurück. Am 19. November 2019 setzte es in Riga gegen Lettland ein 0:1. Auch damals hatten zum Abschluss der bereits geschafften EM-Qualifikation zahlreiche Stammkräfte gefehlt. Die Ergebnisse sollen zum Auftakt der zum zweiten Mal ausgetragenen UEFA Nations League anders ausfallen – auch wenn die Corona-Beschränkungen unter anderem den Scouting-Plan beeinflusst haben. “Alle Spiele werden jetzt nur am Video analysiert”, erklärte Foda. “Wir hatten aber genug Zeit, uns mit beiden Gegnern intensiv zu beschäftigen.” Demnach warten unterschiedliche Aufgaben auf das ÖFB-Team. Norwegen sei eine sehr robuste, athletische Mannschaft, die sehr viel mit langen Bällen agiere. “Die zweiten Bälle werden wichtig”, meinte Foda. Zudem verfüge das Team von Lars Lagerbäck, als Islands Coach bei der EM 2016 einst Österreich-Schreck, mit dem früheren Salzburg-Stürmer Erling Haaland und Spielmacher Martin Ödegaard über “zwei außergewöhnliche Spieler”. Rumänien dagegen setze auf Kombinationsspiel und kontinuierlichen Spielaufbau. Mit Mirel Radoi kommt ein neuer, von der U21 aufgestiegener Teamchef. Referenzwerte gibt es dadurch kaum. Foda kann mit 14 Siegen in bisher 22 Länderspielen auf eine starke Bilanz als ÖFB-Coach verweisen. Beim um mehr als fünf Monate verspäteten Jahresauftakt ist er darauf eingestellt, improvisieren zu müssen. Viele seiner Akteure haben unterschiedlich lange Vorbereitungen oder Saisonen hinter sich. Foda: “Auch wenn es ein relativ schwieriger Lehrgang werden wird aufgrund der Tatsache, dass viele Spieler mit unterschiedlichem Fitnesszustand zu uns kommen, werden wir mit der Intention reingehen, beide Spiele gewinnen zu wollen.”

ÖFB-Camp beginnt mit Corona-Tests - Foda muss improvisieren