China: Keine inländischen Neuinfektionen

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China: Keine inländischen Neuinfektionen

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Jänner hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen – was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 34 neue “importiere Fälle” registriert.

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Villazon: Gesundheit nicht das höchste Ideal

Am Dienstag, den 28.4, jährt sich zum 75. Mal die Ermordung der „Welser Gruppe“ des Widerstandes. Es war die letzte Mordaktion im KZ Mauthausen. Weil derzeit keine Kundgebung stattfinden kann, haben das Mauthausen Komitee, die Welser Initiative gegen Faschismus, der KZ-Verband, die Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer, SPÖ und KPÖ für Kranzniederlegungen an den Gedenkorten der „Welser Gruppe“ gesorgt.

75. Jahrestag der Ermordung der „Welser Gruppe“

Die “Earth Hour 2020” ist wohl einer der wenigen weltweiten Events, der nicht der Coronavirus-Pandemie zum Opfer fallen wird. Am heutigen Samstag, dem 28. März, heißt es um 20.30 Uhr wieder für eine Stunde “Licht aus” für den Klimaschutz. Die vom WWF ausgerufene “Earth Hour” findet weltweit bereits zum 14. Mal statt. Auch in Österreich ist es um 20.30 Uhr so weit: Zahlreiche Städte und Gemeinden, Sehenswürdigkeiten und Unternehmen werden für eine Stunde ihre Lichter abdrehen, um symbolisch auf die Folgen der Klimakrise und das damit verbundene Artensterben aufmerksam zu machen. “Die Coronavirus-Pandemie bestimmt derzeit unseren Alltag, aber auch der Klima-Notfall ist weiterhin akut. Nur wenn wir unsere Umwelt in Zukunft besser schützen, sind wir als Gesellschaft langfristig krisensicher aufgestellt”, sagte WWF-Programmleiterin Hanna Simons. Die “Earth Hour” sei ein Weckruf.

"Earth Hour" 2020 - Licht aus am 28. März

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will “sehr genau hinsehen”, ob in anderen Ländern die außergewöhnlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus auch wieder zurückgenommen werden. “Das gilt für Ungarn genauso wie für alle anderen Länder”, sagte er in einem von der “Tiroler Tageszeitung”, den “Vorarlberger Nachrichten” und den “Oberösterreichischen Nachrichten” veröffentlichten Interview. “Sobald wir Covid-19 erfolgreich bekämpft haben, werden wir die Maßnahmen zurücknehmen und selbstverständlich auch sehr genau hinsehen, ob sie auch außerhalb Österreichs zurückgenommen werden. Und nicht versucht wird, die Krankheit zu benutzen, um Freiheitsrechte einzuschränken. Das gilt für Ungarn genauso wie für alle anderen Länder”, sagte der ÖVP-Chef.

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Nach dem Corona-Shutdown dürfen neben Einkaufszentren und Friseuren seit 1. Mai auch die Fahrschulen wieder ihre Pforten öffnen. Diese waren österreichweit zu 100 Prozent über sechseinhalb Wochen lang geschlossen, wie der Fachverband Fahrschulen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Montag per Aussendung mitteilte. Nun können Osterkurse für Pkw und Motorräder nachgeholt werden. Auch Mopedführerscheine, die häufig im Frühjahr gemacht werden, können noch vor dem Sommer erworben werden. All das liefere “einen wertvollen Beitrag beim Hochfahren der Wirtschaft“, sagte Arnold Moises, der Sprecher der Berufsgruppe Fahrschulen in der WKÖ. Auch für das Gesundheitswesen gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungen oder Fahrtechniktrainings können nun nachgeholt werden.

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