China testet zwei neue Impfstoffe an Menschen

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China testet zwei neue Impfstoffe an Menschen

China lässt einem Medienbericht zufolge zwei experimentelle Impfstoffe zur Bekämpfung des neuen Coronavirus für Humantests zu. Die Impfstoffe würden von einer in Peking ansässigen Einheit der Sinovac Biotech und dem Institute of Biological Products, einer Tochtergesellschaft der staatlichen China National Pharmaceutical Group in Wuhan entwickelt, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.

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Noch liegt die große Fläche ziemlich abgeschieden und verborgen im 20. Bezirk in Wien. In den kommenden Jahren wird sich das Aussehen des Nordwestbahnhof-Areals jedoch grundlegend ändern: Bis 2033 entsteht dort ein neuer Stadtteil mit zehn Hektar Grünraum sowie Wohnungen für 16.000 Menschen. Die Wiener Stadtregierung und die ÖBB präsentierten am Dienstag am Gelände – das derzeit noch von Lagerhallen und Abstellflächen geprägt ist – die Pläne für das Vorhaben. Der Komplex dient noch als Fracht- und Güterbahnhof und ist insgesamt 44 Hektar (440.000 Quadratmeter) groß. Es handle sich, wie betont wurde, um das größte noch verbliebene innerstädtische Entwicklungsgebiet. Die mehr als 1,5 Kilometer lange und 400 Meter breite Barriere zwischen Augarten und Dresdner Straße, die die Brigittenau bis heute in zwei Teile trenne, werde künftig aufgehoben. “Wien und die ÖBB haben jüngst ein Übereinkommen getroffen, dass die Stadt das Areal gemeinsam mit dem Eigentümer ÖBB und mit Bauträgern und Investoren entwickeln wird”, berichtete Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), der mit der gesamten rot-grünen Regierungsriege dem Areal einen Besuch abstattete. Zeitlich gestaffelt sollen etwa neue Öffi-Verbindungen, Grün- und Erholungsflächen, eine Fußgänger- und Radverbindung (genannt “High Line”) zur Donau, Bildungseinrichtungen, Büros, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, vier Hochhäuser und insgesamt rund 6.500 Wohnungen entstehen. Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) hob hervor: “Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass Klimaschutz und soziale Fragen eng verknüpft sind und nur gemeinsam gelöst werden können. Hier am Nordwestbahnhof entsteht ein Stadtteil, der genau diese beiden wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit in den Mittelpunkt stellt und leistbares Wohnen, sozialen Zusammenhalt und Klimaschutz miteinander verbindet.” Ein Infocenter samt Modell wird über den neuen Stadtraum informieren. Die geschätzten Kosten für die Errichtung der Infrastruktur belaufen sich für die Stadt laut heutigen Angaben auf rund 220 Millionen Euro – wobei die Ausgaben für die Errichtung eines Bildungscampus und bauliche Maßnahmen der Wiener Linien noch nicht eingerechnet wurden. Auch die ÖBB werden sich finanziell an der Entwicklung des Areals beteiligen, hieß es. Der Start des UVP-Verfahrens durch die Bundesbahnen ist noch für diesen Herbst geplant, danach beginnen die Abbrucharbeiten. Bis 2033 soll das Gesamtprojekt fertiggestellt sein. Auf 60 Prozent der Wohnflächen wird städtisch geförderter Wohnraum entstehen, wie die zuständige Stadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) berichtete. Rund 1.300 der insgesamt 6.500 Einheiten sind als neue Gemeindewohnungen geplant.

Nordwestbahnhof-Areal: Wien erhält bis 2033 neuen Stadtteil

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin rechnet durch die Verschiebung der EM ins Jahr 2021 mit einem dreistelligen Millionenverlust. Der internationale Fußball sei mit seiner Solidarität aber ein Vorbild für die Politik in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. “Ich glaube sogar, an unserem Management der Krise kann sich die Europäische Union ein Beispiel nehmen”, sagte der Slowene der “Welt am Sonntag”.

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Die Feuerwehr stand Mittwochnachmittag kurzzeitig aufgrund loser Dachziegel bei einem Gebäude in Wels-Innenstadt im Einsatz.

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Die Schülervertreter fordern Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) auf, Abstriche bei der heurigen Matura zu machen. “Die Matura kann unter diesen schwierigen Umständen nicht in vollem Umfang verpflichtend sein”, so Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike von der VP-nahen Schülerunion in einer Aussendung. Ein Teil davon soll auch nur freiwillig absolviert werden können. Die grundsätzliche Abhaltung der Reifeprüfung stellt Uzodike nicht in Frage. Allerdings fordert die Schülervertretung drei Wochen Vorbereitungszeit, die Abhaltung von Schularbeiten in dieser Zeit nur in Maturafächern sowie die bereits vorherige Durchführung von Feststellungs- sowie Entscheidungsprüfungen online. Die Matura selbst müsse auf “einen zumutbaren Umfang reduziert” werden. “Außerdem brauchen wir zusätzliches Entgegenkommen bei den Bewertungskriterien” – zumindest im Fach Mathematik müssten diese vereinfacht werden.

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Nach gut einem Monat regierungskritischer Proteste hat Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Allerdings soll dies erst nach einer Entscheidung des Parlaments für die Wahl einer verfassungsgebenden Volksversammlung geschehen, wie Borissow am Freitag in einer TV-Ansprache bekanntgab. Staatschef Rumen Radew lehnte Borissows Ankündigung entschieden ab. Seine bürgerliche Partei GERB werde dazu einen Entwurf für eine neue Verfassung mit Änderungen etwa bei der Justiz einbringen. “Es ist Zeit für Verantwortung und Entschlossenheit”, sagte Borissow. “Es ist Zeit für einen Neustart.” Einen Termin nannte er allerdings nicht. In dem EU-Mitgliedsland fordern Demonstranten bereits seit dem 9. Juli den Rücktritt der Regierung und eine Abstimmung über eine verfassunggebende Versammlung. Die Koalition aus Bürgerlichen und Nationalisten ist seit 2017 im Amt. Die Demonstranten begründen ihre Forderungen mit mafiösem Handeln und Abhängigkeit von Oligarchen. Die nächste reguläre Parlamentswahl wäre im März 2021. Ein Gespräch über Verfassungsänderungen sei nur “nach den von der Gesellschaft geforderten Rücktritten” der Regierung und des Generalstaatsanwalts möglich, sagte Radew am Abend in einer Ansprache an das Volk, die im Fernsehen und im Rundfunk übertragen wurde. “Kann die Mafia die Justiz reformieren? Die Antwort ist nein.” Demonstranten erklärten in einer ersten Reaktion, dass sie ihre Aktionen trotz der Ankündigung fortsetzen wollten. “Dies ist nur ein Versuch Borissows, Zeit zu gewinnen”, sagte einer der Organisatoren der Proteste, Nikolaj Hadschigenow, dem Staatsradio. Die angekündigten Verfassungsänderungen könnten auch von einem regulären Parlament gemacht werden. Borissow versuche, noch eine Weile an der Macht zu bleiben, kritisierte der Aktivist Arman Babikian. Die Protestler antworteten mit neuen Aktionen. In der Haupstadt Sofia versammelten sie sich zum 37. Mal im Zentrum zu einer abendlichen Demonstration. Vorübergehend wurde die Fernstraße von Sofia nach Belgrad blockiert. Aktivisten kündigten weitere Blockaden an. Die Polizei räumte am Morgen in Sofia eine nicht angemeldete Blockade an einer großen Kreuzung vor der Botschaft Rumäniens, ohne dass dabei jemand verletzt wurde. Ihr Eingreifen sorgte bei den Demonstranten für Empörung und Kritik. Drei weitere wichtige Straßenkreuzungen in Sofia sind seit Tagen durch nicht angemeldete Zeltlager versperrt. Eine Neuwahl fordern auch die aus den früheren Kommunisten hervorgegangenen Sozialisten und Präsident Rumen Radew, der ihnen nahesteht.

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