Comeback von Daniel Lehner

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Comeback von Daniel Lehner

Das Team Felbermayr Simplon Wels freut sich über diesen Neuzugang für die Rennsaison 2021 ganz besonders: Daniel Lehner aus Thalheim bei Wels, der im Jahr 2019 mit nur 25 Jahren seine Radprofi-Karriere beendete, feiert ein Comeback und kehrt auf die internationalen Radrennstrecken zurück. Den Leistungsträger, der beim Welser Club mit 13 Jahren das Rennradfahren begann und den Topstars wie Riccardo Zoidl bei den großen Rundfahrten ganz wichtige Unterstützung leistete, hat das Rennfieber wieder gepackt.

 

Daniel Lehner hatte aber 2020 das Radrennfahren nicht ganz beendet, bei einem Amateurteam bestritt er einige schwere Rennen ließ dabei auch einige Profis hinter sich. Als bisher größter sportlicher Erfolg konnte er sich 2018 bei der schweren Tour of Antalya in der Türkei im Gesamtklassement das Trikot des besten Bergfahrers sichern. Der 26jährige Lokalmatador wird heuer eine wichtige Stütze des Teams sein und hat sich einen Erfolg bei einem großen österreichischen Straßenrennen zum Ziel gesetzt.

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Das Team Felbermayr Simplon Wels konnte aufgrund der Corona Krise heuer nur zu Beginn der Saison einige Rennen in der Türkei und in Kroatien bestreiten. Seit Mitte März 2020 trainieren die 10 Radprofis zuhause und haben mittlerweile tausende Trainingskilometer heruntergespult. Aufgrund der aktuellen Situation kann jetzt Anfang Juli 2020 der Rennbetrieb mit Einzelzeitfahren wieder aufgenommen werden.   Seit einigen Wochen ist auch das Training in der Gruppe wieder erlaubt. Das Team rund um Riccardo Zoidl begibt sich daher vom 28. Juni bis 2. Juli 2020 auf ein fünftägiges Trainingslager nach Mettmach im Innviertel, um gemeinsam zu trainieren und die Feinabstimmung für die ersten Rennen vorzunehmen. Insgesamt werden die Welser Radprofis pro Tag über 100 Kilometer im Renntempo absolvieren, darüber hinaus finden individuelle Einzelzeitfahrtrainings statt. „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich wieder los geht und wollen top vorbereitet in die ersten Rennen Anfang Juli 2020 gehen“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.

Team Felbermayr Simplon Wels absolviert fünftägiges Trainingslager im Innviertel - Welser Radprofis bereiten sich auf die 1. Rennen im Juli 2020 vor

Die US Open haben erstmals in ihrer Geschichte eine Frau zur Direktorin des wichtigsten US-Tennisturniers ernannt. Stacey Allaster übernimmt den Posten von David Brewer. Inmitten der Coronavirus-Krise ist aber noch unklar, ob die US Open wie geplant ab 31. August durchgeführt werden. Am Montag will der US-Tennisverband (USTA) entscheiden, ob und in welcher Form die US Open stattfinden sollen. In einer hitzigen Videokonferenz mit mehr als 400 ATP-Spielern wurde am Mittwoch darüber fast vier Stunden lang diskutiert. Viele fragen sich, ob es richtig ist, bereits wieder loszulegen – zumal noch in einem Coronavirus-Hotspot wie New York. Vorgestellt wurden den Akteuren drei Möglichkeiten: 1. Die Turniere Cincinnati und US Open werden innerhalb von vier Wochen in New York gespielt. In dem Fall würde die Qualifikation für das US Open gestrichen. 2. Das Turnier von Cincinnati wird gestrichen, dafür wird das US Open mit Qualifikation geplant (wodurch das Spielerfeld verdoppelt würde). 3. Alles wird abgesagt. Zu verdienen gäbe es für die Spieler (Herren und Damen) mit der Kombination Cincinnati/US Open 30 Millionen Dollar (26,37 Mio. Euro), obwohl die Turniere wegen der fehlenden Zuschauer auf mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen verzichten müssten. Diese 30 Millionen Preisgeld wären nur fünf Prozent weniger als 2019 und mehr als die Ausschüttung von 2018. Ohne Cincinnati würde das Preisgeld auf 26 Millionen Dollar (22,86 Mio. Euro) reduziert. Die USTA würde weitere zwei Mio. Dollar Kompensation für jene Spieler bereitstellen, die wegen der kleineren Tableaus nicht teilnehmen könnten. Die Bedingungen für die Spieler wären ungewöhnlich. Novak Djokovic kritisierte sie schon vor dem Meeting, wofür er wiederum von US-Spielerin Danielle Collins kritisiert wurde. Die Spieler würden in einem brandneuen Hotel nahe des JFK-Flughafens abgesondert. Jeder Teilnehmer dürfte bloß einen Begleiter mitnehmen. Diese Einschränkung könnte fallen, wenn sich zwei Betreuer ein Zimmer teilen. Auch würden die Organisatoren auf dem riesigen Turniergelände den Spielern das Leben trotz Abschottung so angenehm wie möglich machen. Zur Diskussion steht, dass nur auf zwei statt drei Gewinnsätze gespielt werden soll. Allaster erklärte dazu, dass die US Open das gewohnte Best-of-5-Format bevorzugen. Weil es nicht sinnvoll ist, nach der langen Pause gleich mit Marathonpartien zu starten, möchte die USTA mit dem Vorbereitungsturnier in Cincinnati beginnen. Der Australier Nick Kyrgios steht einer US-Open-Austragung in diesem Jahr kritisch gegenüber. “Die ATP versucht, die US Open stattfinden zu lassen. Egoistisch bei all dem, was gerade passiert”, schrieb Kyrgios am Donnerstag bei Twitter. “Natürlich Covid, aber auch die Proteste – meiner Meinung nach müssen wir diese Herausforderungen überstehen, bevor Tennis zurückkehrt.” Die meisten Wortmeldungen während der Videokonferenz gab es von Akteuren von außerhalb der Top 100, die um ihre Teilnahme und Einkommensmöglichkeit bangen. Und viele Spieler wünschten, dass erst im neuen Jahr oder sogar erst ab März 2021 wieder Weltranglistenpunkte vergeben werden. Diese Möglichkeit blockte das US Open indes vehement ab – denn ohne Weltranglistenpunkte würden Topspieler dem Turnier fernbleiben. Novak Djokovic und Rafael Nadal erwähnten für diesen Fall die Möglichkeit eines Verzichts bereits.

US Open mit Turnierdirektorin, Spieler über Event uneinig

Aufgrund der aktuellen Situation rund um den Coronavirus hat sich der Welser Turnverein dazu entschlossen, präventiv vorerst die nächsten 14 Tage (09.03. – 20.03.2020) den gesamten Turn-, Tanz- und Fitnessbetrieb einzustellen. Sie möchten kein Risiko für die Mitglieder und Trainer eingehen und Danken für euer Verständnis!

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Als letzte der vier Fußball-Topligen Europas nimmt die italienische Serie A am Wochenende den Spielbetrieb nach der Corona-Pause wieder auf. Bis am 2. August werden zwölf Runden sowie vier Nachtragsspiele ausgetragen. Gespielt wird während dieser sechs Wochen fast täglich. Österreichs einziger Legionär in Italiens höchster Spielklasse ist der noch nicht fitte Udinese-Neuzugang Sebastian Prödl. Die Wiederaufnahme der Meisterschaft war im vom Coronavirus heftig gebeutelten Land eine Zangengeburt. Obwohl auch in Italien die TV-Verträge üppig sind und die TV-Gelder bei einzelnen Clubs mehr als 50 Prozent des Umsatzes ausmachen, wollten nicht alle wieder spielen. Die Diskussionen über die Art und Weise der Fortsetzung waren heftig, selten konstruktiv und die Verhandlungen mit Rechteinhabern und der Regierung bis zum Ende zäh. Noch am Donnerstag war zum Beispiel unklar, was geschieht, wenn sich ein Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Einzelisolation oder Mannschaftsquarantäne? Sieben oder vierzehn Tage? Die Regierung hat in Aussicht gestellt, diese für die Durchführung der letzten zwölf Runden nicht unwesentliche Frage bis zum Anpfiff der ersten Partie am Samstagabend (19.30 Uhr) zwischen Torino und Parma ein für alle Mal zu klären. Klar ist zumindest, dass die Entscheidungen um Titel, Europacup-Plätze und Abstieg im Notfall in Play-offs fallen sollen. Und falls die Saison definitiv abgebrochen werden muss, soll zwar kein Meister gekürt werden, doch immerhin alle anderen Fragen (Champions-League- und Europa-League-Teilnehmer sowie Absteiger) mittels eines komplizierten mathematischen Algorithmus geklärt werden. Bis dieser allerdings so aufgestellt war, dass er von allen akzeptiert wurde, waren tagelange und zähe Debatten notwendig. Da die Coronavirus-Fallzahlen in den jüngsten Wochen jedoch stark gesunken sind und sich seit ein paar Tagen im Verhältnis zur Einwohnerzahl auf einem ähnlichen Niveau bewegen wie in Österreich, ist die Hoffnung groß, dass die ausstehenden 124 Partien bis am 2. August über die Bühne gebracht werden können. In leeren Stadien zwar, aber immerhin. Der Kampf um den Meistertitel ist dabei so spannend wie seit Jahren nicht mehr. Titelverteidiger und Serienmeister Juventus Turin und das Überraschungsteam Lazio Rom sind nur durch einen Punkt getrennt. Das Spitzenspiel zwischen “Juve” und dem Verfolger aus der Ewigen Stadt steht in der fünftletzten Runde am 20. Juli auf dem Programm. Juve startet nach den Nachtragspartien des Wochenendes am Montag (21.45 Uhr) in Bologna, Lazio gastiert erst am Mittwoch (21.45) in Bergamo gegen Atalanta. Für Prödl, der noch bis Ende Jänner beim englischen Premier-League-Club Watford unter Vertrag gestanden war, kommt das erste Spiel des Tabellen-14. aus Udine am Dienstagabend (21.45 Uhr) bei Torino noch zu früh. Der Steirer hat nach einem langwierigen Knochenmarksödem im rechten Schienbeinkopf noch Trainingsrückstand. Lediglich drei Zähler trennen Udinese aktuell von der Abstiegszone, Prödl soll deshalb helfen, die Abwehr im Saisonfinish zu stabilisieren. Und mit guten Leistungen möchte sich der Verteidiger, der am Sonntag 33 Jahre alt wird, auch wieder für das ÖFB-Team empfehlen. Als Prolog zur Serie A wurde bereits der Cup von vergangenen Freitag bis Mittwoch mit Halbfinal-Rückspielen und dem Finale durchgeboxt. Lust auf mehr machten diese drei Geisterspiele mit dem letztendlichen Sieger Napoli nicht unbedingt: In 270 Minuten fielen ganze zwei Tore. Aber auch in Italien gilt: Spiele ohne Zuschauer und mit wenigen Toren sind immer noch besser als gar kein Fußball.

Auch die Serie A ist ab dem Wochenende wieder am Ball

Die ausstehenden Spiele der Champions League und Europa League werden im August ab dem Viertelfinale zentral jeweils als “Final 8” benanntes K.o.-Turnier in einem Land stattfinden. Der Sieger der Königsklasse wird am 23. August in Lissabon gekürt, für die Europa League wurde Deutschland mit Köln als Finalort (21. August), Düsseldorf, Gelsenkirchen und Duisburg zum Ausrichter bestimmt. Diese Entscheidungen teilte das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Mittwochnachmittag mit. Die Europacup-Bewerbe waren Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen worden. Davon betroffen war auch Österreichs Vizemeister LASK, der sein Heimspiel im Europa-League-Achtelfinale gegen Englands Rekordmeister Manchester United am 12. März in Linz vor bereits leeren Rängen 0:5 verloren hatte. Das Rückspiel soll nun am 5. oder 6. August in Szene gehen, der Spielort dafür steht aber noch nicht fest. Das Final 8 der Champions League beginnt am 12. August in Lissabon. Es gibt jeweils nur ein Duell und nicht wie gewohnt Hin-und Rückspiel. Gleiches gilt für das Europa-League-Turnier im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, das am 10. August startet. Der ursprüngliche Champions-League-Final-Gastgeber Istanbul darf nun das Endspiel 2021 ausrichten, auch Sankt Petersburg (2022), München (2023) und London (Wembley/2024) kommen nun erst ein Jahr später als ursprünglich geplant zum Zug. Die noch ausstehenden Achtelfinal-Partien in der Champions und Europa League sollen in der ersten August-Woche gespielt werden. Ob in Portugal und Deutschland oder an den ursprünglich geplanten Orten soll erst noch “in den kommenden Wochen entschieden” werden, sagte UEFA-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti. Ob Zuschauer bei all diesen Spielen zugelassen werden, wird laut UEFA-Präsident Alexander Ceferin erst im Juli entschieden. Das Finale der Frauen-Champions-League hätte ursprünglich im Austria-Stadion in Wien in Szene gehen sollen. Nun findet das “Final 8” aber von 21. bis 30. August in Bilbao und San Sebastian (Endspielort) im spanischen Baskenland statt. Die Finalstädte Göteborg (2021), Turin (2022) und Eindhoven (2023) wurden am Mittwoch von der UEFA bestätigt. Österreichs Fußball-Bund (ÖFB) zieht deshalb laut Aussendung vom Mittwoch eine erneute Bewerbung für 2024 in Betracht. “Es ist natürlich sehr schade, dass das UEFA Women’s Champions League Finale 2020 nicht wie geplant im Viola Park in Wien ausgetragen werden kann. Es wurden vom ÖFB-Organisationsteam und vom FK Austria Wien umfassende Vorarbeiten geleistet, und die Vorfreude auf dieses Highlight im europäischen Klubfußball war groß. Auch deshalb, weil mit Arsenal und dem FC Bayern Klubs mit ÖFB-Beteiligung noch im Bewerb vertreten sind”, bedauerte ÖFB-Präsident Leo Windtner die UEFA-Entscheidung.

"Final 8"-Turniere in Champions und Europa League