Copacabana Palace schließt zum ersten Mal in 100 Jahren

Merken
Copacabana Palace schließt zum ersten Mal in 100 Jahren

Das berühmte Hotel “Copacabana Palace” in Rio de Janeiro hat wegen der Covid-19-Pandemie zum ersten Mal in den fast 100 Jahren seines Bestehens geschlossen. Am Osterwochenende waren zwei Meter hohe Gitter rund um das 1923 eröffnete Art Déco-Gebäude zu sehen, das sich an der berühmten Copacabana erhebt. Es ist eines der wenigen Fünf-Sterne-Hotels Brasiliens und soll Ende Mai wieder öffnen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Bald werden es 5000 Österreicherinnen und Österreicher sein, die wieder wohlauf zu Hause gelandet sind. Außenminister Schallenberg kündigte weitere Sondermaschinen für in Asien und Südamerika gestrandete Österreicher an.

Weitere Österreicher mit Sondermaschinen heimgeholt

Üblicherweise geht es bei den regelmäßigen Präsentationen zum Telekom-Markt der RTR um Marktanteile und Datenvolumen. Doch der Rückblick auf das erste Quartal des heurigen Jahres zeigt auch eindeutige Auswirkungen des Corona-Lockdowns. Denn während das Telefonieren in den Jahren zuvor eine relativ stabile Entwicklung hatte und stets bei rund 6000 Millionen Gesprächsminuten pro Quartal lag, gab es in den ersten drei Monaten des Jahres hier ein massives Plus auf 7102 Millionen Minuten. Das sind um 14 Prozent oder 886 Millionen Minuten mehr als noch im 4. Quartal 2019. Dabei muss beachtet werden, dass hier nur die letzten zwei Märzwochen unter den Corona-Lockdown fallen. “Für das zweite Quartal erwarte ich aufgrund des Social Distancings einen noch sehr viel stärkeren Anstieg der Gesprächsminuten. Evidenz werden wir im Herbst erhalten, wenn uns die Zahlen zum zweiten Quartal vorliegen”, sagt Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR. Starker Anstieg auch bei Daten Den Trend bestätigen zumindest die Zahlen der Mobilfunker, die bereits vorliegen. So hat etwa Drei bei der Präsentation der Halbjahresbilanz über einen starken Anstieg der Gesprächsminuten berichtet. Und auch wenn der Höhepunkt klar in den ersten Lockdown-Wochen lag, hielt der Trend auch im zweiten Quartal an, für das die RTR erst im September Daten präsentieren kann. Ein vergleichbares Bild wie bei den Minuten ergibt sich auch bei den Daten. Wobei hier schon vor der Coronakrise ein Anstieg im Volumen zu verzeichnen war. Im Mobilfunk eine durchaus erwartbare Entwicklung. Seit Jahren steigt hier die Datennutzung von Quartal zu Quartal, wie die RTR-Daten zeigen. Im Festnetzbereich gibt es hier üblicherweise Schwankungen. Doch im ersten Quartal ist auch die Datenübertragung auf Festnetzanschlüssen massiv angestiegen. Homeoffice und Homeschooling werden hier wohl auch im zweiten Quartal für ein Plus gesorgt haben.

Corona-Lockdown sorgt für Renaissance des Telefonierens

Kritik übt der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil am Vorgehen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in der Causa Commerzialbank. Dass über Ex-Bankchef Pucher und einen weiteren Verdächtigen keine U-Haft verhängt werde, sei unverständlich. Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat am Montag die Vorgehensweise der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) im Bilanzskandal um die Mattersburger Commerzialbank kritisiert. Es sei für ihn unverständlich, warum über Ex-Bankchef Martin Pucher und einen zweiten Verdächtigen nicht Untersuchungshaft verhängt werde, betonte Doskozil bei einer Pressekonferenz. “Ich verstehe nicht, warum bei solch einer Dimension die Verdächtigen – offensichtlich nicht nur Herr Pucher, sondern auch eine zweite Person – teilweise noch in der Bank spazieren gehen“, sagte der Landeshauptmann. Er sei für eine konsequentere Herangehensweise. “Da ist jemand verdächtig, im großen Stil Geld verzockt zu haben, egal wo das gelandet ist”, betonte Doskozil. Ihm sei keine andere Causa bekannt, in der man so mit der Situation umgegangen sei. “Es geht nicht um Fluchtgefahr, es geht massiv um Verdunkelungsgefahr“, sagte der Landeshauptmann. Derzeit habe niemand einen Überblick. Es würden zufällig “irgendwelche Dokumente gefunden”, die man dann einordnen müsse. “So lange diese beiden Personen sich persönlich verabreden und treffen können, habe ich nicht vollstes Vertrauen, dass es keine Verabredung gibt”, betonte Doskozil.

Doskozil fordert Haft für Verantwortliche der Skandalbank

Die Stadt Shanghai hat ihrer österreichischen Partnerstadt Salzburg 3.000 medizinische und 18.000 reguläre Schutzmasken für Ärzte, Pfleger und Patienten der Landeskliniken gespendet. Auch die Kosten für die Luftfracht nach Wien wurden von der chinesischen Millionenstadt übernommen. Eingefädelt haben die Lieferung übrigens der frühere Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden und seine Frau Jianzhen. Schaden, der nach einer Verurteilung im Salzburger Finanzskandal derzeit den unbedingten Teil seiner Strafe mit einer Fußfessel verbüßt, ist seit 2013 mit der gebürtigen Chinesin verheiratet. Seine Frau leitet bereits seit 2002 das China-Verbindungsbüro von Stadt und Land Salzburg. “Wir haben von Mitarbeitern der Landeskliniken von Engpässen bei der Schutzausrüstung erfahren und überlegt, wie wir unsere guten Kontakte nützen können”, sagte der Ex-Bürgermeister im APA-Gespräch.

Shanghai spendete 21.000 Schutzmasken an Stadt Salzburg

Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, konnte der Vorjahresrekord bei der Versteigerung in der Stadt Kanazawa zum traditionellen Auftakt der Saison um 100.000 Yen übertroffen werden. Ruby Roman ist eine Rebsorte, die ausschließlich in der Präfektur Ishikawa angebaut und vermarktet wird. Sie ist rot und hat eine starke Süße. Mit einem Durchmesser von je rund drei Zentimetern ist eine Frucht ungefähr so ​​groß wie ein Tischtennisball. Das rund 900 Gramm schwere Bund, das den Rekordpreis erzielte, bestand aus rund 30 einzelnen Früchten. Die Auktionen werden als feierlicher Beginn der Auslieferung der edlen Früchte abgehalten, die der Stolz der Präfektur Ishikawa sind und für deren Anbau Landwirte einen entsprechend hohen Aufwand treiben. Die hohen Investitionen, die bei den Auftaktauktionen gezahlt werden, lohnen sich für die Händler: Denn das Ganze ist eine geschickte PR-Aktion, über die die Medien des Landes berichten. Nirgendwo bekommt Obst eine derartige mediale Aufmerksamkeit wie in Japan – ein Marketingtrick, der auch beim Thunfisch angewendet wird.

Ein Bund Edel-Trauben für 10.000 Euro versteigert

Helmut Platzer (Obmann Tourismusregion Wels) im Talk.