Corona bringt Firmenschutz zurück auf Tagesordnung

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Corona bringt Firmenschutz zurück auf Tagesordnung

Länger ist schon von einem Gesetz die Rede gewesen, dass heimische Firmen vor ausländischen Übernahmen schützen soll. Nun macht einen neuen Anlauf. Geschützt werden sollen Unternehmen, die sich mit Künstlicher Intelligenz, Robotics, Wasser, Infrastruktur oder der Lebensmittelproduktion befassen. Das kündigte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) Freitagnacht in der “ZiB 2” im ORF an. “Gerade in dieser Phase, wo die Wirtschaft und die Unternehmen geschwächt sind, halte ich das für sehr, sehr wichtig”, sagte Schramböck mit Blick auf die Corona-Krise. Mindestgröße für Unternehmen, die “geschützt” werden sollen, gibt es dem Fernsehbericht zufolge keine.

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Das NFL-Team aus Washington verabschiedet sich nach jahrelanger Kritik von amerikanischen Ureinwohnern und jüngst auch entsprechenden Forderungen seiner Sponsoren laut US-Medienberichten von seinem Namen “Redskins” (Rothäute). Die Entscheidung soll demnach am Montag bekanntgegeben werden. Die Angaben vom Sonntag, ob dabei auch direkt ein neuer Name kommuniziert werden soll, widersprechen sich. Infolge der fortlaufenden Proteste gegen Rassismus hatte der Namenssponsor des Stadions die Verantwortlichen Anfang Juli dazu aufgefordert, sich von dem Beinamen Redskinszu trennen. Weitere Sponsoren folgten dem Aufruf, der Ausrüster und Handelsketten nahmen Trikots und weitere Fanartikel aus ihren Angeboten. Ureinwohner der USA setzen sich seit Jahrzehnten dafür ein, den als rassistisch empfundenen Namen nicht mehr zu nutzen. Die Mannschaft wurde 1932 unter dem Namen Boston Braves gegründet. 1933 folgte die Umbenennung in Redskins, 1937 der Umzug in die US-Hauptstadt. Das Team holte die Super Bowls 1982, 1987 und 1991. Trainer Ron Riveira hatte sich für eine Namensänderung vor dem Beginn der kommenden Saison ausgesprochen. US-Präsident Donald Trump hatte einen möglichen Abschied von der Bezeichnung Redskins kritisiert. Auch, dass das Baseball-Team der Cleveland Indians über eine neue Bezeichnung nachdenkt, gefällt Trump nicht.

Washington trennt sich nach Rassismus-Protesten vom Namen Redskins

Esther Schweins (50), Schauspielerin und Regisseurin, bestinnt sich in der Corona-Zeit auf das Gute: “Wir haben einen Gemüsegarten und uns kann die Decke nicht auf den Kopf fallen”. “Wir haben uns schon sehr früh darauf konzentriert, zu sagen, wie gut wir es haben, im Familienverbund zusammenzuleben.” Esther Schweins (50), deutsche Schauspielerin und Regisseurin, sagte dies in Hamburg. Die Corona-Krise habe sie mit ihren Kindern gut durchgetaucht. Schweins lebt mit ihren Kindern und der Familie ihrer Schwägerin auf Mallorca. Sie habe dort versucht mit der Krise gelassen umzugehen. “Wir haben einen Gemüsegarten und uns kann die Decke nicht auf den Kopf fallen – nur der Himmel.” Eines hoffe sie aber, dass ihre zehn und elf Jahre alten Kinder im September wieder normal in die Schule gehen können: “Wir warten ab, was passiert. Planbarkeit ist eben das, was uns allen jetzt nicht mehr gegeben ist – weder beruflich noch privat.”

Esther Schweins kann die "Decke nicht auf den Kopf fallen"

Zwar wird es coronabedingt im heurigen Sommer nichts mit dem 20-Jahr-Jubiläum des Frequency Festivals, dafür haben die Veranstalter bereits erste Namen für die Ausgabe 2021 bekanntgegeben. Als Headliner fungieren – wie schon für diesen August geplant – Bilderbuch, RAF Camora und AnnenMayKantereit. Weiters dürfen sich Fans auf Die Antwoord, Marshmello, Future oder Martin Garrix freuen. Damit bleibt das Festival seiner zuletzt verfolgten Linie treu und serviert allen voran die vom jungen Publikum gewünschte Mischung aus aktuell gehypten Rapkünstlern sowie Vertretern der Electronic Dance Music. Dass die Gitarren nicht ganz stumm bleiben, dafür sorgen neben der heimischen Kultband Bilderbuch noch Formationen wie Sum 41, Fever 333 oder Singer-Songwriter James Arthur. Das Frequency findet von 19. bis 21. August 2021 im St. Pöltner Greenpark am VAZ-Gelände statt, bietet allerdings am 18. August eine “Official Preparty” für all jene, die das Early Camping nutzen. An diesem Prequency getauften Tag darf man sich Darbietungen von Luciano, Jugo Ürdens oder den Pan Kee Bois erwarten. Wer für das diesjährige Frequency ein Ticket erworben hat, kann dieses gegen eine Karte für das nächstes Jahr eintauschen.

Frequency 2021 mit Bilderbuch, RAF Camora, AnnenMayKantereit

Die deutsche Bundesregierung hat am Mittwoch das Arbeitsprogramm für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft beschlossen, die in der kommenden Woche beginnt. Als wichtigste Aufgabe sieht sie die Bewältigung der Coronakrise. Ziel sei, dass “Europa gestärkt aus der Krise hervorgeht”, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD). Das Kabinett beschloss ein 24-seitiges Programm. Darin wird der am 1. Juli beginnende sechsmonatige Vorsitz unter das Motto “Gemeinsam. Europa wieder stark machen” gestellt. Mit der Corona-Pandemie stehe die Europäische Union “vor einer schicksalhaften Herausforderung”, heißt es in dem Programm. Maas rief zur Solidarität mit den besonders von der Krise betroffenen Staaten auf. Als weitere Schwerpunkte der Ratspräsidentschaft nannte er Klimawandel, Flucht und Migration, Rechtsstaatlichkeit und Digitalisierung. Die Bewältigung der Coronakrise werde “von uns allen große Anstrengungen und auch schwierige Entscheidungen” erfordern, erklärte Maas. “Die Corona-Pandemie hat einige Länder in der Europäischen Union schwerer getroffen als andere, aber die wirtschaftlichen und sozialen Folgen betreffen ganz Europa.” Den Weg aus der Krise werde Europa “nur gemeinsam schaffen”. Die EU-Kommission hatte bereits einen Wiederaufbaufonds mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro vorgeschlagen. Dem Vorschlag zufolge sollen 500 Milliarden Euro als Zuschüsse fließen, die von den Empfängern nicht zurückgezahlt werden müssen, und 250 Milliarden Euro als Kredite. Mehrere EU-Länder lehnen dies allerdings strikt ab. Die Nettozahler-Allianz der “Sparsamen Vier” – Österreich, Niederlande, Schweden und Dänemark – will ausschließlich auf rückzahlbare Kredite setzen. Eine der Herausforderungen der künftigen Ratspräsidentschaft wird es sein, hier eine Einigung zu ermöglichen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete die Umsetzung des Wiederaufbauplans als eine der zentralen Aufgaben für die deutsche Ratspräsidentschaft. “Wir müssen den Wiederaufbauplan umsetzen und die Unabhängigkeit in Europa stärken”, erklärte er nach der Kabinettssitzung. Wichtige wirtschaftspolitische Ziele des Arbeitsprogramms seien die Stärkung des EU-Binnenmarkts und der europäischen Industrie, die “Offenhaltung von Märkten auf Basis regelbasierten Handels” und der Abbau von Bürokratie, erklärte Altmaier. Außenminister Maas betonte, dass sich Deutschland als EU-Ratspräsident als “Motor und Moderator” in Europa verstehe. “Unsere Aufgabe wird es sein, Brücken zu bauen und Lösungen zu finden, die am Ende allen Menschen in Europa zugute kommen.” Die Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, Monika Vana, forderte, Deutschland müsse die europäische Integration entschieden vorantreiben. Ein starker EU-Finanzrahmen und ein solidarischer Corona-Aufbauplan hätten höchste Priorität. Der europäische Rat muss in den kommenden Monaten auch die Weichen für eine klimaneutrale und soziale Zukunft Europas stellen. Vana begrüßte, dass die deutsche Ratspräsidentschaft die Einführung eines europäischen Mindestlohns zur Priorität erkläre. “Auch bei der Einführung der europäischen Arbeitslosenrückversicherung haben wir angesichts der Coronakrise keine Zeit zu verlieren.” Die EU-Richtlinie zur Lohntranzparenz müsse dieses Jahr verabschiedet werden. Nachdem die kroatische EU-Ratspräsidentschaft die Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn und Polen hinausgezögert habe, müsse die deutsche Ratspräsidentschaft diese mit Nachdruck verfolgen.

Deutschland will EU als Ratspräsident aus Krise herausführen

Die isländische Regierung hat ihr Verbot von öffentlichen Versammlungen mit mehr als 20 Teilnehmern bis zum 4. Mai verlängert. Auch Universitäten und Hochschulen bleiben im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bis zu diesem Datum geschlossen, wie Gesundheitsministerin Svandis Svavarsdottir am Freitag bekanntgab. Für die Isländer bedeutet die Verlängerung der Maßnahmen unter anderem, dass sie nicht wie üblich am 1. Mai für bessere Arbeitsverhältnisse demonstrieren können. Schulen für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren sowie Kindergärten bleiben auf der Nordatlantik-Insel weiter geöffnet. Bisher sind auf Island 1.364 Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen worden. Vier Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind auf der Insel bisher gestorben, darunter ein Tourist aus Australien.

Island verlängerte Maßnahmen bis Anfang Mai

Apeiron, das Unternehmen des Genetikers Josef Penninger, gab bekannt, dass man mit einer Phase II-Studie beginnen könne: Das bedeutet, die ersten schwer erkrankten Patienten werden in Kürze behandelt. Auch Krankenhäuser in Österreich sind bei der Studie mit an Bord.

Studie mit möglichem Medikament startet