Corona-Einsatz des Bundesheeres geht zu Ende

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Corona-Einsatz des Bundesheeres geht zu Ende

Am Freitag hat offiziell der Einsatz jener Milizsoldaten geendet, die seit Anfang Mai im Rahmen der Covid-19 Pandemie eingesetzt wurden. Dabei waren 1.400 Soldaten eingerückt. Für sechs Kompanien endete der Einsatzpräsenzdienst aufgrund der Grenzöffnungen bereits Anfang Juni. Die restlichen rund 400 Soldaten, die sich noch im Einsatz befinden, werden nun in ihr privates Umfeld entlassen.

Die Milizsoldaten, die als Einsatzpräsenzdiener im Einsatz waren, wurden planmäßig am 20. Juli 2020 durch Berufssoldaten und Grundwehrdiener abgelöst. Nach einer dreitägigen Abrüstungsphase konsumierten die Soldaten bis zum offiziellen Einsatzende am 31. Juli 2020 ihre Dienstfreistellungen.

Zusammen leisteten die 1.400 Milizsoldaten österreichweit insgesamt 1.325.000 Personenstunden zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Weiters legten die Milizsoldaten mit 300 Heeresfahrzeugen eine Strecke von rund 1,5 Millionen Kilometern zurück. 319.000 Verpflegsportionen (Frühstück, Mittag- und Abendessen) wurden in der Einsatzzeit für die Soldaten bereitgestellt.

Aktuell befinden sich derzeit 393 Soldaten im Corona-Einsatz, 80 von ihnen sind Milizsoldaten, die ihren Einsatz freiwillig verlängert haben. Gemeinsam unterstützen sie die örtlichen Gesundheitsbehörden in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Burgenland und Kärnten im Covid-19-Einsatz. Im Burgenland helfen 171 Männer und Frauen an der Staatsgrenze bei gesundheitsbehördlichen Kontrollen. 66 niederösterreichische Soldaten unterstützen die örtlichen Gesundheitsbehörden bei Routinekontrollen an den Grenzen.

50 Soldaten des Militärkommandos Steiermark sind zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden beim Kontaktpersonen-Management (“Contact Tracing”) eingesetzt. Im Auftrag der Behörden ist das Bundesheer auch in Oberösterreich (29 Soldaten) und in Salzburg (37 Soldaten) im Bereich “Contact Tracing” sowie am Salzburger Flughafen eingesetzt. 40 Kärntner Soldaten unterstützen die örtlichen Gesundheitsbehörden bei den Grenzkontrollen.

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