Corona News Wels

Merken
Corona News Wels

Momentan sind in Wels 145 Personen COVID-19-positiv, das sind 2,32 Fälle in Promille zur Gesamtbevölkerung. Seit Beginn der Corona-Pandemie im heurigen Frühjahr wurden insgesamt 2.941 Personen positiv in Wels getestet (Quelle: Land Oberösterreich, Montag, 21. Dezember 08:00 Uhr).

Durch den von der Bundesregierung ab Samstag, 26. Dezember verhängten dritten Lockdown müssen auch in Wels wieder mehrere städtische Einrichtungen geschlossen werden. Dies betrifft sowohl die Stadtmuseen Minoriten (Minoritengasse 4) und Burg (Burggasse 13) als auch das Stadtarchiv (Maria-Theresia-Straße 33). Baurechtsanfragen werden in dieser Zeit unter Tel. +43 7242 235 7050 oder 7680 bearbeitet. Geschlossen bleiben müssen die Stadtbücherei (Maria-Theresia-Straße 33)  und der Welser Tiergarten(Stadtpark 1).

Wels bietet kostenlose Antigentests an

Die vom Land Oberösterreich an fünf Standorten angebotenen kostenlosen Antigentests waren innerhalb kürzester Zeit landesweit ausgebucht. Daher beschloss der Welser Krisenstab, der Bevölkerung ab Dienstag, 22. Dezember eine kostenlose COVID-19-Testmöglichkeit auf drei Teststraßen in der Welser Messehalle 20 anzubieten. Sobald die Anmeldemöglichkeit vom Land OÖ freigeschaltet wurde, können sich Bürger über die Webseite www.oesterreich-testet.at für einen Test-Termin zwischen Dienstag, 22. und Freitag, 25. Dezember anmelden.

Die Antigentests (Nasen-Abstrich) in der Messehalle 20 werden vom Roten Kreuz mit Unterstützung der Stadt Wels und der Freiwilligen Feuerwehr Wels zu folgenden Zeiten durchgeführt:

Dienstag, 22. Dezember:             08:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch, 23. Dezember:            08:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag, 24. Dezember:        08:00 bis 13:00 Uhr
Freitag, 25. Dezember:                08:00 bis 16:00 Uhr

Nach Durchführung des Nasen-Abstrichs steht ein Wartebereich zur Verfügung, um das Testergebnis (innerhalb von 15 bis 20 Minuten) zu erfahren. Bürger, die vor Ort warten, erhalten einen Ausdruck mit dem Testergebnis, alle anderen Bürger erhalten das Ergebnis per SMS oder E-Mail.

Besuchsregelung in den Alten- und Pflegeheimen

Aufgrund der Bundes- und Landesvorgaben müssen Bürger, die ihre Angehörigen im Alten- und Pflegeheim besuchen möchten, nun verpflichtend einen negativen Antigentest, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf, vorweisen. Darüber hinaus muss während des gesamten Besuchs eine FFP2-Maske getragen werden.

Für die vier städtischen Häuser der Seniorenbetreuung bedeutet dies folgendes: Bürger, die ihre Angehörigen zwischen Dienstag, 22. und Freitag, 25. Dezember besuchen möchten, müssen dafür im jeweiligen Haus telefonisch einen Termin ausmachen. Die Terminvereinbarung ist täglich zwischen 09:00 und 12:00 Uhr möglich. Liegt bereits ein negatives Antigen-Testergebnis vor, kann direkt ein Besuchstermin ausgemacht werden. Wurde noch kein Antigentest durchgeführt, kann bei der telefonischen Anmeldung ein Testtermin beim Drive-In des Roten Kreuzes in der Albrechtstraße vereinbart werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Antigentest privat (z.B. bei den Welser Apotheken) oder in der Messehalle 20 machen zu lassen.

Wels bietet wieder Einkaufsservice an

Zwischen Montag, 28. Dezember und Freitag, 15. Jänner bietet die Stadt Wels wieder ein Einkaufsservice für die COVID-19-Hauptrisikogruppen an. Das Angebot richtet sich an alle Welser im Alter ab 60 Jahren, Personen in der Risikogruppe mit gesundheitlicher Beeinträchtigung sowie an Personen, die wegen COVID-19 in Quarantäne sind und im Familienkreis niemanden haben, der für sie Einkäufe erledigen kann. Betroffene Welser können Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr unter der Servicenummer Tel. +43 7242 235 4400 Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel und Arzneimittel bestellen. Die Bestellungen werden von Mitarbeitern der Stadt entgegengenommen und nach dem Kauf direkt ausgeliefert. Die Lieferung ist kostenlos, der Einkauf muss bar bezahlt werden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Trotz meiner Kritik wurde in Wels von Seiten des Landes keine eigene Teststation eingerichtet. Die vom Land angebotenen Testkapazitäten reichen aber bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. Die Stadt hat sich daher entschlossen, selbst Testkapazitäten bereit zu stellen. Wichtig ist  jetzt, überlegt und vorausschauend zu handeln, für die teilweise gemachte Ankündigungspolitik ohne konkrete Umsetzung ist jedenfalls kein Platz.“

Gesundheitsreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber: „Ich bin froh, dass wir nun sehr kurzfristig auch in Wels Teststraßen für kostenlose Antigentests anbieten können. Da von Bundes- und Landesseite leider jegliche Strategie fehlt, müssen wieder einmal die Städte und Gemeinden rettend einspringen. Vielen Dank jedenfalls an alle Beteiligten für die kurzfristige Organisation der Testmöglichkeit in Wels.“

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Frankreichs Skistar Alexis Pinturault ist im Frühling mit dem Coronavirus infiziert gewesen. “Ja, das stimmt. Und nicht nur ich, meine ganze Familie. Frau, Vater, Bruder. Alle. Aber es war kein großes Problem, wir haben es durchwegs gut überstanden”, sagte der 29-Jährige im Interview mit der “Kronen Zeitung”. Er vermutet, dass sich seine Familie im eigenen Hotel in Courchevel angesteckt hat. “Das ist ein Tourismusort, da kommen viele Leute hin. Läuft in Frankreich nicht viel anders ab als etwa in Ischgl. Viele Menschen und Ende März noch keine Regeln. Da hat es meine Familie wohl aufgeschnappt”, so Pinturault, der sich derzeit in Tirol auf die neue Saison vorbereitet. Bis auf eine leichte Beeinträchtigung des Geschmackssinns habe er keine Probleme mehr, auch nicht mit der Lunge. “Nein, alles top. Ich habe mich gerade in Salzburg durchchecken lassen. Alles normal, auch die Blutwerte. Ich bin gesund, das ist das Wichtigste. Und ich habe Covid-Antikörper. Nur weiß noch niemand, wie lange mir das nützt. Ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre”.

Pinturault war im Frühling mit Coronavirus infiziert

40.000 Besucher werden am Samstag in Wels erwartet. Beim Konzert der Böhsen Onkelz. Dem einzigen Tourstopp der Band in Österreich. Die Vorbereitungen dafür laufen auch Hochtouren. Bei der Polizei – die 350 Mann im Einsatz haben wird. Und beim Veranstalter, der Fehler wie beim „We Love 90ies“ Konzert dieses Mal ausschließen will.

Wegen der Coronakrise wird der europäische Flugzeugbauer Airbus tausende Stellen streichen. Dabei gehe es um die “notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen”, sagte Konzernchef Guillaume Faury der Zeitung “Die Welt” (Montagsausgabe). Nach seinen Angaben wird Airbus für zwei Jahre die Produktion und die Auslieferungen um 40 Prozent reduzieren. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stünden, sagte Faury. Den genauen Umfang des Stellenabbaus will er nach Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite bis Ende Juli verkünden. Spekuliert wird, dass bis zu 15.000 Stellen in der Zivilflugzeugsparte mit 90.000 Beschäftigten betroffen sind. “Es geht um die notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen. Es geht darum, unsere Zukunft zu sichern”, betonte Faury. Der Airbus-Chef will dabei Kündigungen nicht grundsätzlich ausschließen, zumal sich durch eine zweite Corona-Welle die erhoffte Belebung wieder verschlimmern könnte. Trotz der Drosselung des Geschäftes werde aber keine Endmontagelinie geschlossen. Alle Modelle würden weiter produziert, “aber in langsamerem Tempo”, sagte Faury. An jedem Standort werde nach Möglichkeiten zur Kostensenkung gesucht. “Wir drehen jeden Stein um.” Viele fertige Flugzeuge geparkt “Wir können uns von der Entwicklung bei den Airlines nicht abkoppeln”, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury der “Welt”. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, sagte Faury. Die Airlines nehmen sie wegen des Einbruchs im Markt durch die Corona-Krise zunächst nicht ab. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stehen, sagte der Airbus-Chef dem Blatt. Alle Modelle sollten jedoch weiter gebaut werden, wenn auch “in langsamerem Tempo”, sagte der Airbus-Chef. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nach seinen Angaben nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, da sie von den Airlines wegen der Krise nicht abgenommen würden. Millionenverlust Airbus hatte wegen der Pandemie im ersten Quartal einen Verlust von fast einer halben Milliarde Euro gemacht. Das Minus in den ersten drei Monaten des Jahres belief sich auf 481 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro gestanden. Der weltweite Flugverkehr ist wegen der Pandemie massiv eingebrochen. Entsprechend weniger neue Maschinen kaufen die Airlines.

Airbus streicht wegen Coronakrise tausende Stellen

Die Maßnahmen der Regierung zur Einschränkung des Coronavirus haben auch Krankenkassen und Pensionsversicherung massiv getroffen. Durch die hohe Zahl an Arbeitslosen gibt es deutlich weniger Beitragseinnahmen, – aber auch durch Stundungen fehlen viele hundert Millionen Euro. Gleichzeitig sind weniger Patienten zu Vertragsärzten und in die Gesundheitszentren gekommen. Die ÖGK streckt den Ärzten aber 80 Prozent der Honorare vor, schreibt oe1.orf.at.

Pandemie trifft Gesundheitskasse

In Krenglbach (Bezirk Wels-Land) ist Dienstagvormittag ein älterer Mann in einen kleinen Bach gestürzt. Der Verletzte konnte rasch aus dem Rinnsal gerettet werden.

Verletzter Mann nach Sturz in einen kleinen Bach in Krenglbach gerettet

Bis 19.10 könnt ihr euch beim Infostand des Ausseerland in der SCW rund um euren Winterurlaub im wunderschönen Ausseerland – Salzkammergut informieren. Wir freuen uns auf euren Besuch! 😊

❓Noch keine Idee für den Winterurlaub ⛷🗻❄️⛄️